8 språk · 2117 uttryck
ab origine
från början
Samma koncept, 8 olika sätt att uttrycka det. Varje kultur hittar sin egen bild för samma mänskliga erfarenhet.
🇸🇪
Svenska
ab origine— från början
i varje tum (en gentleman)— i varje enskild detalj (en gentleman)
utdriva djävulen med Beelsebub— avhjälpa ett ont med något ännu värre
🇩🇪
Tyska
A-a machen— Babysprache: Stuhlgang haben
Aa machen— kindersprachlich, speziell babysprachlich: seinen Darm entleeren
a battuta— Musizieranweisung: wieder streng im Takt
a battuta— Musik, Musizieranweisung: frühere Bezeichnung für a tempo: wieder streng im Takt
abblitzen lassen— deutlich negativ und abwehrend auf Annäherungsversuche oder Avancen/Anmache reagieren/eingehen
ab die Post— umgangssprachlich: schnell fort! lass uns verschwinden! los, vorwärts!
ab durch die Mitte— umgangssprachlich: schnell fort! lass uns verschwinden! verschwinde! los, vorwärts! marsch!
aber hallo— salopp, scherzhaft, Ausruf: drückt Zustimmung oder Anerkennung aus
aber nicht doch— umgangssprachlich, ironisch: Ausdruck der Besänftigung
aber so was von— umgangssprachlich: Ausdruck, der eine Aussage verstärkt
aber wie— umgangssprachlich: zustimmender Ausdruck zu einer Frage
abgehen wie Schmidts Katze— umgangssprachlich: rasch, reibungs- und mühelos vonstattengehen, vor sich gehen, vorankommen oder de
ab initio— bildungssprachlich: von Anfang an, vom Beginn an
ab irato— veraltet: im Zorn (reagierend), in einem Zustand der Wut
ab ovo— gehoben: von Anfang an
ab ovo usque ad mala— gehoben: vom Anfang bis zum Ende
Abschied nehmen— gehoben: sich verabschieden, bevor man sich für längere Zeit entfernt, bevor man für längere Zeit ab
ab sein— nicht mehr vorhanden sein
abseits von— lokale Präposition (Präposition des Ortes) mit dem Dativ: ein wenig entfernt von etwas, unweit von e
ab trimo— umgangssprachlich, norddeutsch, meißnisch, osterländisch:\n\n barsche, kompromisslose Aufforderung z
abwarten und Tee trinken— man braucht sich nicht zu beunruhigen, man braucht nicht nervös zu sein, man kann ruhig die weiteren
ach du dickes Ei— umgangssprachlich: Ausruf und Ausdruck des positiven oder negativen Erstaunens, der Überraschung, de
Acht geben— etwas oder jemanden beaufsichtigen
ad acta— veraltend: „zu den Akten“ als Vermerk auf einem Schriftstück, wenn es nicht bearbeitet wird (werden
ad acta legen— bildungssprachlich: etwas als erledigt betrachten; etwas nicht weiter behandeln, diskutieren
ad hoc— bildungssprachlich: ohne Vorbereitung, speziell für einen Zweck oder spontan aus einer Situation her
ad infinitum— bildungssprachlich: unbegrenzt, unendlich lange, bis ins Unendliche, unbegrenzt fortsetzbar
ad interim— bildungssprachlich: einstweilen, vorläufig, in der Zwischenzeit, unterdessen
ad nauseam— bis zum Überdruss
ägyptische Finsternis— umgangssprachlich, scherzhaft: sehr große Dunkelheit
aktives Zuhören— (tatsächlich oder simuliert) anteilnehmendes Gesprächsverhalten
à la bonne heure— bildungssprachlich: alle Achtung!, ausgezeichnet!, bravo!, recht so!
à la française— bildungssprachlich, veraltend: nach französischer Art und Weise, wie in Frankreich, nach französisch
à la longue— bildungssprachlich: auf längere Zeit, auf die Dauer
al fine— Musik, Musizieranweisung: bis zum Schluss/Schlusszeichen oder bis zu der Stelle, die mit „fine“ beze
alle Achtung— als Ausruf: das verdient Anerkennung, Respekt
alle Hände voll zu tun haben— viel Arbeit haben, beschäftigt sein
allein auf weiter Flur— völlig allein, verlassen
alle Jubeljahre— umgangssprachlich: ganz selten
alle naselang— umgangssprachlich: sehr oft stattfindend
alle naslang— umgangssprachlich: sehr oft stattfindend
aller Ehren wert sein— eine Würdigung verdienen
allererste Sahne sein— von herausragender, hervorstechender Qualität sein; sehr gut sein; höchste Qualität aufweisen; eins
alles auf eine Karte setzen— alles riskieren
alles durch die rosarote Brille sehen— umgangssprachlich: etwas in einem zu positiven Licht sehen oder auch ein unrealistisches Weltbild ha
alles gut— als umgangssprachliche Aussage eine Reaktion auf eine Situation, die nicht weiter der Rede wert ist,
alles in schwarzen Farben malen— nur alles Negative, Schlechte, alles pessimistisch sehen
alles paletti— umgangssprachlich: alles gut, alles in Ordnung, alles okay
alles über einen Kamm scheren— alles ohne Unterschied, nicht differenziert behandeln; überall den gleichen Maßstab anlegen
alle Trümpfe in den Händen halten— alle Vorteile auf seiner Seite haben
alle Trümpfe in der Hand haben— alle Vorteile auf seiner Seite haben
alle Trümpfe in der Hand halten— alle Vorteile auf seiner Seite haben
alle Trümpfe in Händen haben— alle Vorteile auf seiner Seite haben
alle Trümpfe in Händen halten— alle Vorteile auf seiner Seite haben
alle viere von sich strecken— Arme und Beine in entgegengesetzte Richtungen strecken
alle Zeit der Welt— eine nahezu unbegrenzte Menge an Zeit, mehr als genug Zeit für die Erledigung einer Aufgabe
allez hopp— und los, und hoch, los gehts • Diese Bedeutungsangabe muss überarbeitet werden.
allzu klug ist dumm— wer sich überbewertet, sich überheblich für klug hält, ist dumm
als ob— umgangssprachlich: drückt aus, dass der/die Antwortende das Gesagte anzweifelt, für unwahrscheinlich
alt aussehen— umgangssprachlich: Probleme haben, sich in einer schwierigen Lage befinden
alter Fahrensmann— figurativ: meist eine Person, die eine Tätigkeit schon sehr lange macht und deshalb darin sehr erfah
alter Furz— salopp, abwertend: alter Mann
alter Hase— figurativ: meist eine Person, die eine Tätigkeit schon sehr lange macht und deshalb darin sehr erfah
alte Schachtel— abwertend: ältere, vorzugsweise unverheiratete oder verwitwete Frau
am Abend wird der Faule fleißig— wer sich zunächst viel Zeit lässt, eine erforderliche Arbeit, terminierte Aufgabe zu erledigen, muss
am Arsch der Welt— derb: sehr weit entfernt (liegend); an einem abgeschiedenen (rückständigen) Ort
am Ball bleiben— ein Ziel, eine Sache verfolgen, ohne aufzugeben
am Boden sein— auf einem Tiefpunkt sein; deprimiert/erschöpft sein
am Boden zerstört sein— umgangssprachlich: aufgrund eines Misserfolges oder Schicksalsschlages niedergeschlagen, enttäuscht
am dransten sein— umgangssprachlich, scherzhaft: der Nächste sein, an der Reihe sein
am Drücker sein— umgangssprachlich: in der Lage sein, Entscheidungen zu treffen oder zu leiten, die Kontrolle über et
am Hungertuch nagen— arm sein, hungern
am langen Arm verhungern lassen— nicht zum Zuge kommen lassen, an der Ausübung hindern, dies durch passive, verzögernde Maßnahmen geg
am längeren Hebel sitzen— umgangssprachlich: mehr Macht und Einfluss haben, als eine andere Person/Organisation
am Rad drehen— verrückt werden; die Fassung verlieren; sich nicht den herrschenden sozialen Normen oder der Vernunf
an allen Ecken und Enden— überall, allerorten
an allen Ecken und Kanten— überall, allerorten
anbieten wie sauer Bier— eine Ware, Ladenhüter oder Ähnliches, die nicht nachgefragt, veraltet, aus der Mode gekommen ist, an
an der Matratze horchen— umgangssprachlich: schlafen
an der Nadel hängen— umgangssprachlich: heroinsüchtig sein
an der Scholle hängen— an der Heimat hängen, die Heimat nicht verlassen wollen
an der Scholle kleben— an der Heimat hängen, die Heimat nicht verlassen wollen
an der Tagesordnung sein— vor allem bezüglich etwas, was als negativ empfunden wird: vielfach und immer wieder vorkommen (und
an die Decke gehen— stark wütend werden; vor Wut fast explodieren
an die Hand geben— als Hilfsmittel geben
an einem seidenen Faden hängen— durch eine konkrete Gefahr akut bedroht sein, weil sich die Gefahr mit ihren gefürchteten Folgen höc
an etwas keinen Kopf und keinen Arsch finden— derb: etwas nicht begreifen
angedeihen lassen— jemandem etwas (meist Angenehmes) zuführen, geben, antun
angst und bange sein— eine starke Angst verspüren
an jemandes Stuhl sägen— versuchen, jemanden von seiner Position zu verdrängen
anno dazumal— scherzhaft: vor einigen Jahren, früher, damals
anno Tobak— scherzhaft: vor einigen Jahren, früher, damals
ans Bett gefesselt sein— aufgrund einer Krankheit im Bett liegen müssen
an sein— intransitiv: eingeschaltet sein, in Betrieb sein
Anstalten machen— Absichten zeigen, etwas Bestimmtes tun zu wollen
Anstalten treffen— vorbereitende Maßnahmen ergreifen; Vorbereitungen machen
an Stelle— Präposition mit Genitiv: stellvertretend für
anything goes— Schlagwort: alles ist möglich; drückt die Vielfalt der Möglichkeiten aus
a posteriori— nachträglich, später, im Nachhinein
a prima vista— gehoben: ohne vorheriges Wissen, ohne Vorbereitung
a priori— allgemein: grundsätzlich, im Vorhinein, von vornherein/von vorneherein
arglistige Täuschung— Recht: Eine arglistige Täuschung ist gegeben, wenn der Täuschende weiß und will, dass der Getäuschte
Arm und Reich— alle Personen die viel Geld besitzen und alle, die kein oder wenig Geld besitzen, zusammengefasst
Armut schändet nicht— veraltend: niemand muss sich schämen, nur weil er arm ist
Arsch der Welt— ein abgelegener Ort, eine ländliche Region
Asbach uralt— umgangssprachlich, scherzhaft: sehr alt und meist veraltet
Asche auf jemandes Haupt— Ausdruck des Bereuens, der Buße
Asche aufs Haupt streuen— etwas büßen, bereuen, Buße tun, Reue zeigen, sich kritisieren
a tempo— Musik: zum ursprünglichen Tempo zurückkehrend, nachdem zuvor ein Tempowechsel stattgefunden hatte
Atem schöpfen— Luft holen, eine kurze Pause machen, um wieder zu Kräften zu kommen
a tergo— gehoben, beim Geschlechtsverkehr: so, dass sich der penetrierende Partner auf der Rückseite des ande
auch nur mit Wasser kochen— umgangssprachlich: etwas nicht besser machen oder können, als jemand anders; die gleichen Voraussetz
auf Achse sein— unterwegs sein, auf Trab sein
auf allen vieren— sich fortbewegen durch kriechen oder krabbeln
auf alten Schiffen lernt man segeln— beim Sex hat man durch die Erfahrung Älterer Vorteile
auf Biegen und Brechen— umgangssprachlich: unter allen Umständen, mit aller Gewalt
auf dass— veraltend: Synonym zu damit
auf dem Absatz kehrtmachen— unvermittelt, spontan umkehren
auf dem absteigenden Ast sein— schlechter werden, sich kontinuierlich zum Schlechteren verändern
auf dem Boden der Tatsachen bleiben— realistisch sein
auf dem falschen Dampfer sein— umgangssprachlich: sich irren
auf dem Gewissen haben— Böses, Unrechtes getan haben, zu verantworten haben
auf dem Holzweg sein— sich verirren, Umwege machen, ein Ziel nicht richtig oder ein falsches Ziel ansteuern
auf dem Kieker haben— umgangssprachlich: jemanden misstrauisch im Auge behalten, mit dem Ziel, ein Fehlverhalten festzuste
auf dem kleinen Dienstweg— ohne offiziellen Aufwand
auf dem Laufenden sein— umgangssprachlich: sehr gut über das Neueste informiert sein
auf dem Spiel stehen— in Gefahr sein, beschädigt/beeinträchtigt zu werden
auf dem Sünderstühlchen sitzen— einem strengen Verhör unterzogen werden, im Gerichtssaal auf der Anklagebank sitzen
auf dem Teppich bleiben— umgangssprachlich: bei den Tatsachen bleiben, nicht übertreiben
auf dem Trockenen sitzen— umgangssprachlich: am Ende sein, kein Geld mehr haben, alle Reserven verbraucht haben
auf den fahrenden Zug aufspringen— eine bereits erfolgreiche Sache nachahmen; durch eine neue Geschäftsidee ausnutzen, was sichtlich ge
auf den Geist gehen— nerven, stören
auf den Geist gehen— synonym of auf die Nerven gehen
auf den Hund kommen— (nur in der Vergangenheitsform) ein sehr niedriges Niveau aufweisen; sozial absteigen, in schlechte
auf den Kopf hauen— umgangssprachlich, salopp: unbedacht Geld ausgeben, ohne dass das Verhältnis von Kosten zu Nutzen od
auf den Leim gehen— sich von einer Person täuschen lassen; von jemandem betrogen werden
auf den letzten Drücker— umgangssprachlich: im letzten Moment
auf den Plan treten— zum Vorschein kommen, in Erscheinung treten
auf den Punkt kommen— zum Ausdruck bringen, was das Wesentliche ist
auf den Putz hauen— ausgelassen, lautstark, verschwenderisch feiern
auf den Sack gehen— derb: für jemanden lästig oder ärgerlich sein
auf den Stutz— landschaftlich: sofort, unmittelbar, plötzlich
auf den Swutsch gehen— norddeutsch: ausgehen, um zu feiern
auf der Dacken liegen— erschöpft/kraftlos/krank sein
auf der faulen Haut liegen— umgangssprachlich: faul sein, nichts tun
auf der gleichen Wellenlänge sein— die gleichen Ansichten und Gefühle haben; sich gut verstehen
auf der Hut sein— für seine eigene oder anderer Sicherheit Sorge tragen, Vorsicht walten lassen
auf der Kippe stehen— konkret, Gleichgewicht: so positioniert sein, dass ein Umfallen oder Herunterfallen droht
auf der Lauer liegen— in einem Hinterhalt warten; versteckt warten, um jemanden zu überlisten
auf der Stelle— direkt und ohne irgendeine Verzögerung
auf der Straße leben— obdachlos sein; keinen festen Wohnsitz haben
auf der Strecke bleiben— jemand bleibt auf der Strecke: eine Person oder Gruppe wird benachteiligt, eine Person/Gruppe wird b
auf der Tacken liegen— erschöpft/kraftlos/krank sein
auf des Messers Schneide stehen— während einer bestimmten kritischen Situation einen Punkt erreicht haben, an dem sich – zumeist nur
auf die Nase binden— etwas verraten
auf die Nerven gehen— nerven, stören
auf die Pauke hauen— ausgelassen/kräftig feiern
auf die schiefe Bahn geraten— eine unerwünschte, eine Fehlentwicklung nehmen; moralisch, wirtschaftlich absinken, meist auch krimi
auf die Schnelle— in aller Eile, hastig; ohne Vorbereitung, direkt
auf die Straße gehen— gemeinschaftlich seine gesellschaftlich-politische Überzeugung öffentlich machen, als organisierte D
auf die Tränendrüse drücken— gezielt Rührung, Emotionen wecken
auf die Tube drücken— umgangssprachlich: sich beeilen, schneller fahren
auf Draht sein— umgangssprachlich: aufmerksam sein und im entscheidenden Moment das Richtige tun
auf dünnem Eis— sich in eine riskante Situation bringen oder in einer riskanten Position sein; angreifbar
auf eigene Faust— umgangssprachlich: aus eigenem Antrieb, durch eigene Tatkraft, ohne fremde Hilfe; auf eigene Verantw
auf eigene Gefahr— so, dass man das Risiko selbst trägt und für eventuelle Folgen selbst aufkommen muss
auf eigenen Beinen stehen— (meist finanziell) unabhängig von anderen sein, selbständig sein
auf eigene Rechnung— so, dass man das Risiko selbst trägt und für eventuelle Folgen/Kosten selbst aufkommen muss
auf ein Haar— mit exakter Übereinstimmung, genau gleich
auf etwas nichts kommen lassen— etwas oder jemanden verteidigen, an etwas oder jemandem keine Kritik gelten lassen
auf ex trinken— umgangssprachlich: ein ganzes Glas austrinken, ohne abzusetzen
auf freiem Fuß sein— aus einer Haftanstalt entlassen worden sein
auf freien Fuß setzen— jemanden (beispielsweise einen Häftling, einen Verdächtigen) freilassen (beispielsweise aus einer Ze
auf Freiersfüßen gehen— veraltend, noch scherzhaft: auf der Suche nach einer Ehefrau sein, eine baldige Heirat anstreben
auf Freiersfüßen wandeln— veraltend, noch scherzhaft: auf der Suche nach einer Ehefrau sein, eine baldige Heirat anstreben
auf Gedeih und Verderb— bedingungslos, völlig, ohne Ausstiegs- / Abbruchsmöglichkeit
aufgehen wie ein Pfannkuchen— stark an Gewicht zunehmen, dick werden
auf großem Fuß leben— umgangssprachlich: einen aufwändigen, teuren und verschwenderischen Lebensstil pflegen
auf Grund— Präposition mit Genitiv, zeigt den Grund eines Sachverhalts an: wegen
auf Grund laufen— sich festfahren
auf gut Deutsch— umgangssprachlich: offen oder deutlich gesagt
auf gutem Fuß stehen— ein gutes Verhältnis zu etwas/jemandem haben
auf Heller und Pfennig— umgangssprachlich, in Bezug auf Geld: vollständig, bis auf den letzten Rest
auf Herz und Nieren prüfen— (jemanden oder etwas) sehr gründlich überprüfen oder untersuchen
auf Hochtouren— mit hoher Betriebsamkeit, Aktivität
auf Kante nähen— Ressourcen – meist finanzielle Mittel, ein Budget oder Zeit – so knapp bemessen, dass etwas gerade n
auf keine Kuhhaut gehen— umgangssprachlich: nicht hinnehmbar sein; eine Frechheit sein; nicht mehr zu ertragen sein, jedes Ma
auf keinen Fall— unter keinen Umständen, unter keiner Bedingung
auf keinen grünen Zweig kommen— Wirtschaft: verschuldet bleiben, nicht den notwendigsten Besitz durch eigenes Einkommen schaffen
auf Krawall gebürstet sein— umgangssprachlich: Auseinandersetzung, Streit suchen
auf laut stellen— bei einem elektronischen Gerät wie zum Beispiel einem Telefon die Lautwiedergabe so einstellen, dass
auf Leben und Tod— bis zum Tod, so lange bis jemand stirbt
auf Messers Schneide stehen— während einer bestimmten kritischen Situation einen Punkt erreicht haben, an dem sich – zumeist nur
auf Nimmerwiedersehen— umgangssprachlich, meist scherzhaft: für alle Zeit, ohne jedwede Wiederkehr
aufn Swutsch gehen— umgangssprachlich, norddeutsch:\n ausgehen, um zu feiern
auf Nummer sicher gehen— umgangssprachlich: sich (zusätzlich) absichern, kein Risiko eingehen
auf offener Straße— mitten auf freier Straße; so, dass es jeder sehen kann; vor den Augen aller, vor den Blicken aller (
aufpassen wie ein Heftelmacher— umgangssprachlich: ganz besonders aufmerksam sein, scharf aufpassen
aufpassen wie ein Luchs— umgangssprachlich: ganz besonders aufmerksam sein, scharf aufpassen
aufpassen wie ein Schießhund— umgangssprachlich: ganz besonders aufmerksam sein, scharf aufpassen
auf Punkt und Komma— in allen Details, bis aufs Kleinste (genau)
auf Sand gebaut haben— auf etwas vertraut haben, das ungewiss, zweifelhaft ist und folglich scheitern wird
auf Schusters Rappen— zu Fuß unterwegs
Aufsehen erregen— die öffentliche Aufmerksamkeit auf sich ziehen
auf sein— umgangssprachlich: in wachem Zustand sein
auf Seiten— Präposition mit Genitiv: eine Person oder ihre Position betreffend; auf der Seite von jemandem
aufs Ganze gehen— alles riskieren
aufs Haar— mit exakter Übereinstimmung, genau gleich
auf Spitz und Knopf stehen— einen ungewissen Ausgang haben
auf taube Ohren stoßen— umgangssprachlich: kein Gehör mit seinem Anliegen oder dergleichen finden; Ablehnung oder Desinteres
auf Teufel komm raus— umgangssprachlich: mit aller Macht, mit vollem Einsatz, um jeden Preis, auch mit der besonderen Bede
auf tönernen Füßen stehen— keinen festen Stand, keine Grundlage besitzen
auf und davon— umgangssprachlich: weg von hier und rasch (weit) fort
auf verlorenem Posten stehen— eine Position vertreten, die schwer haltbar ist; eine Meinung haben, die von niemandem geteilt wird;
auf Wolke sieben schweben— extrem (oft auch naiv) glücklich, euphorisch sein
auf Zack sein— eine Sache gut machen
auf Zuwachs berechnet sein— es wird von einer Vergrößerung ausgegangen, deshalb ist etwas (noch) zu groß
Augen zu und durch— die Umstände ausblenden, während ein Ereignis, um das es geht, anläuft/abläuft/weiterläuft/durchgefü
A und O— Kern, das Wichtigste
aus allen Himmeln fallen— umgangssprachlich: von einer schlechten Nachricht völlig überrascht werden, zutiefst enttäuscht sein
aus allen Himmeln stürzen— umgangssprachlich: von einer schlechten Nachricht völlig überrascht werden, zutiefst enttäuscht sein
aus allen Kannen gießen— synonym of aus allen Kannen schütten
aus allen Wolken fallen— umgangssprachlich: überrascht, perplex sein
aus Daffke— nordostdeutsch, besonders berlinerisch, salopp: aus Trotz, zum Trotz; nun gerade; aus Eigensinn; nur
aus dem Blechnapf fressen— grob: im Gefängnis einsitzen, inhaftiert sein
aus dem Effeff— umgangssprachlich: sehr gut, besonders gut, ohne große Mühen, ausgezeichnet
aus dem Feuer reißen— etwas, das bereits gefährdet oder fast verloren ist, zu einem guten Ausgang bringen
aus dem Handgelenk— umgangssprachlich: ohne sich besonders vorbereiten zu müssen, mit Leichtigkeit, mühelos, ohne nachzu
aus dem Hinterhalt pupen— Kartenspiel: aus der Hinterhand einen Trumpfstich machen
aus dem Hut zaubern— etwas überraschend hervorbringen / für etwas eine Lösung präsentieren, mit dem niemand gerechnet hat
aus dem Knick kommen— umgangssprachlich: mit etwas vorankommen, sich nicht zu lange an etwas aufhalten
aus dem Koffer leben— keinen festen Wohnsitz haben, oft die Logis wechseln
aus dem Kopf— komplett im Gedächtnis vorhanden und korrekt abrufbar
aus dem Kreuz leiern— synonym of aus den Rippen leiern
aus dem Lameng— ohne Vorbereitung, direkt
aus dem Leim gehen— in seine Einzelteile zerfallen, sich auflösen, kaputtgehen
aus dem Nähkästchen plaudern— geheime, private, intime, interne Dinge verraten; unter dem Siegel höchster Verschwiegenheit etwas P
aus dem Rahmen fallen— ungewöhnlich sein, untypisch sein, von der Regel abweichen
aus dem Ruder laufen— Seemannssprache: nicht mehr vom Steuermann auf Kurs zu halten; (durch Wellen) querschlagen
aus dem Schneider sein— umgangssprachlich: eine heikle Situation überstanden haben
aus den Augen verlieren— den visuellen Kontakt zu jemandem/etwas nicht mehr aufrechterhalten können
aus den Federn— umgangssprachlich: aus dem Bett
aus den Fugen gehen— in einzelne Teile/Stücke zerfallen
aus den Fugen geraten— in einzelne Teile/Stücke zerfallen
aus den Latschen kippen— das Bewusstsein verlieren
aus der Art schlagen— anders als die restlichen Verwandten sein
aus der Haut fahren— umgangssprachlich: ausrasten, die Beherrschung verlieren
aus der Hüfte schießen— umgangssprachlich: schnell, aber voreilig, ohne ausreichendes Nachdenken handeln, sprechen
aus der Lamäng— umgangssprachlich: ohne Vorbereitung, direkt
aus der Portokasse zahlen— etwas, insbesondere höhere Beträge, infolge hohem Vermögen/Einkünften sehr leicht zahlen können
aus der Welt schaffen— to resolve, to get rid of (a problem, etc.)
aus einem Furz einen Donnerschlag machen— salopp: etwas eigentlich Belangloses unnötigerweise als besonders schwerwiegend/wichtig darstellen
aus einer Mücke einen Elefanten machen— eine Kleinigkeit stark aufbauschen und ihr mehr Bedeutung geben, als ihr eigentlich zukommt
aus etwas Kleinholz machen— umgangssprachlich: etwas zerstören
ausfindig machen— herausbekommen, wo jemand oder etwas ist
aus freien Stücken— aus eigenem Antrieb, aus eigenem freiem Willen, ohne direkte Aufforderung, ohne Zwang
aus jemandem Hackfleisch machen— jemanden stark verprügeln, übel zurichten
aus jemandem Kleinholz machen— umgangssprachlich: jemanden verprügeln
aus Kindern werden Leute— ein Kind wird erwachsen/ist erwachsen geworden, und zwar schneller als man denkt/dachte
aus meiner Sicht— umgangssprachlich: Betonung der eigenen Meinung, die andere Personen möglicherweise nicht teilen
Ausschau halten— suchend oder wartend umherblicken
aus Scheiße Geld machen— umgangssprachlich derb: etwas eigentlich Unnützes/Wertloses erfolgreich und gewinnbringend vermarkte
aussehen wie das Leiden Christi— umgangssprachlich: einen sehr elenden, kranken oder hinfälligen Eindruck machen
aus sein— zu Ende sein
aus seinem Herzen keine Mördergrube machen— offen äußern, was man denkt und empfindet
außer Acht lassen— nicht beachten
außer Kraft— für Gesetze, Vorschriften, Anordnungen: nicht mehr geltend, nicht mehr wirksam, gestoppt
außer sich sein— höchst aufgeregt, fassungslos, von Sinnen sein, ganz aus dem Häuschen sein
außerstand setzen— in einen Zustand versetzen, in dem etwas nicht mehr funktioniert oder unmöglich wird
aus sich heraus— ohne direkte Aufforderung, aus eigenem Antrieb
aus vollem Hals— mit sehr lauter Stimme
aus vollem Halse— mit sehr lauter Stimme
aus voller Brust— mit sehr lauter Stimme
aus voller Kehle— mit sehr lauter Stimme
Bad Nenndorfer— zu Bad Nenndorf, sich auf diesen Ort beziehend, in der Art und Weise dieses Ortes, aus Bad Nenndorf
bar auf die Hand— jemanden Geld in Scheinen oder Münzen (= in bar) auszahlen (und nicht überweisen); häufig wird so be
bäule gehen— Wien: davonlaufen, verschwinden
Bedenken tragen— gehoben: noch unentschlossen sein, zagen, zaudern; Vorbehalte (gegen etwas) haben
bei Adam und Eva anfangen— ganz von vorn anfangen und nicht gleich zum Thema kommen
bei Fuß— Hundebefehl: zeigt an, dass der Hund zum Herrchen oder Frauchen kommen soll
bei jemandem abgegessen haben— umgangssprachlich, regional: von jemandem nicht mehr geschätzt werden, weil man ihn enttäuscht, sein
bei jemandem gut Wetter machen— sich um eine positive Stimmung bemühen
bei jemandem sein— umgangssprachlich, figurativ: meist in wörtlicher Rede: jemandem zustimmen, eine von einem anderen v
beim Kranich zu Gast sein— sehr wenig oder gar nichts zu essen vorgesetzt bekommen
bei Wasser und Brot sitzen— umgangssprachlich: im Gefängnis sein
bekannt geben— einem größeren Personenkreis mitteilen
beleidigte Leberwurst— umgangssprachlich: jemand, der schmollt
Bescheid sagen— jemandem eine Information zukommen lassen
besetztes Haus— leer stehendes Haus, das unrechtmäßig besetzt wurde, von Personen in Beschlag genommen wurde ohne Mi
besser stumm als dumm— es ist klüger, in bestimmten Situationen seine Meinung nicht zu äußern
bester Freund des Menschen— in der bestimmten Form Einzahl: eine qualitative Beschreibung des Hundes in Hinsicht auf seine gefüh
betrunken wie eine Strandhaubitze— umgangssprachlich: betrunken, im Alkoholrausch
Bilanz ziehen— das Ergebnis/den Erfolg von etwas feststellen (oft über eine vorangegangene Periode)
bis an die Zähne bewaffnet sein— mit vielen Waffen ausgestattet sein
bis auf— das Akkusativobjekt ausgeschlossen/ausgenommen
bis auf weiteres— für die nächste Zeit, bis Anderes verlautet wird
bis auf Weiteres— für die nächste Zeit, bis Anderes verlautet wird
bis einschließlich— drückt (bei Aufzählungen, Zeit- und Zahlenangaben) aus, dass die (zuletzt) genannte Angabe mit einbe
bis in die Puppen— umgangssprachlich: sehr lange, bis in die Nacht hinein
bis ins Kleinste— bis ins kleinste Detail; so, dass keinerlei Einzelheit übergangen wird
Biss haben— entschlossen, willensstark sein; trotz Widerständen beharrlich ein Ziel verfolgen
bis über beide Ohren verliebt sein— umgangssprachlich: sehr stark verliebt sein
bis über die Ohren verliebt sein— umgangssprachlich: sehr stark verliebt sein
bis zum Geht-nicht-mehr— bis zum Überdruss
bla bla bla— umgangssprachlich: lautmalerisches Füllwort für Uninteressantes oder Erwartbares
bleich wie der Tod— sehr blass, bleich aussehen
blind vor Wut sein— aus Zorn keine Wahrnehmung haben
blind wie ein Maulwurf— blind sein, sehr schlechtes Sehvermögen haben
blutenden Herzens— gehoben: so dass es jemandem Anstrengung, Sorgen bereitet, jemanden Überwindung kostet; mit Bedenken
Blut lecken— plötzlich an etwas Gefallen finden, auf den Geschmack kommen (umgangssprachlich)
Blut sehen wollen— nach brutaler Auseinandersetzung/Bestrafung streben, extreme Gewaltbereitschaft zeigen
Bohnen in den Ohren haben— umgangssprachlich: (mit Absicht) nicht hören oder nicht zuhören
Böses im Schilde führen— einen finsteren Plan hegen
breite Brust— großes Selbstbewusstsein, viel Selbstvertrauen
brennen wie Zunder— leicht brennbar sein
brevi manu— bildungssprachlich: kurzerhand, kurzweg, umstandslos, ohne Förmlichkeiten, ohne Weiteres
brüllen wie am Spieß— sehr laut brüllen
Carte blanche— bildungssprachlich: Vollmacht, die keinen Einschränkungen unterliegt
Chapeau claque— Zylinderhut, der sich zusammenklappen lässt
cum grano salis— mit Einschränkung, nicht ganz wörtlich zu nehmen
Cura posterior— bildungssprachlich: eine nicht vorrangige Angelegenheit
dabei sein— an etwas teilnehmen oder mitmachen
Dampf ablassen— seinen Ärger, seine Wut abreagieren
da nicht für— umgangssprachlich, norddeutsch, Antwort auf die Höflichkeitsformel „Danke!“: dafür musst du dich doc
darauf folgend— in einer Reihenfolge an nächster Stelle stehend
darauf kann jemand Gift nehmen— Bekräftigung, dass etwas ganz sicher passieren wird/man etwas ganz sicher machen wird
das Abendmahl auf etwas nehmen— umgangssprachlich, veraltend: sich einer Sache sicher sein und sie bekräftigen können, etwas beschwö
das A und das O— die Grundlage, die Grundvoraussetzung, der Kern, der Kernpunkt, die elementare, essentielle Wichtigk
das A und O— Anfang und Ende, das Ein und Alles, die Hauptsache, die Grundlage, die Grundvoraussetzung, der Kern,
das Bett hüten— umgangssprachlich: krankheitsbedingt im Bett liegen
das Bett hüten— to stay in bed
das Blaue vom Himmel versprechen— uneinhaltbare Versprechen machen
das Eis brechen— Zurückhaltung überwinden
das Fass ins Rollen bringen— den Anstoß zu einer Sache geben, etwas in Gang setzen
das Feld räumen— Platz machen für jemand anders, sich zurückziehen
das Gelbe vom Ei— das Nonplusultra, von allen möglichen Varianten die allerbeste, optimale, ideale Verwirklichung/Real
das Geld zum Fenster hinauswerfen— verschwenderisch mit Geld umgehen, Geld für unnütze Dinge ausgeben
das Gnadenbrot bekommen— im Alter versorgt werden, obwohl man nicht mehr selbst arbeiten kann
das Handtuch werfen— aufgeben, keine weiteren Versuche unternehmen, um ein Ziel zu erreichen
das Heft in der Hand halten— die Kontrolle haben, das Sagen haben
das Herz am rechten Fleck haben— uneigennützig, hilfsbereit und nett sein, gute Absichten haben, ehrlich sein
das Herz auf dem rechten Fleck haben— uneigennützig, hilfsbereit und nett sein, gute Absichten haben, ehrlich sein
das ist ein weites Feld— ein schwieriges, vielschichtiges, umfangreiches Thema
das Kind beim Namen nennen— eine Sache direkt benennen, nicht zu Umschreibungen greifen
das Kriegsbeil ausgraben— einen Streit beginnen
das Kriegsbeil begraben— Frieden schließen, einen Streit beilegen
das Leben ist kein Ponyhof— umgangssprachlich: das Leben ist nicht immer ein Vergnügen, nicht immer einfach und leicht; es läuft
das macht das Kraut auch nicht fett— umgangssprachlich: solche Kleinigkeiten helfen auch nicht viel weiter, auf solche Kleinigkeiten komm
das macht nichts— Aussage, um einen negativen Vorfall oder eine missliche Situation zu bagatellisieren, in der Bedeutu
das Maß aller Dinge— der Maßstab, an dem sich alle messen; das Beste
das Maul halten— synonym of den Mund halten (“to shut up”)
das Maul halten— umgangssprachlich, derb, oft als Imperativ: still sein; den Mund nicht zum Reden öffnen
das Pferd am Schwanz aufzäumen— etwas so tun, wie es nicht richtig ist; etwas falsch machen
das Pferd beim Schwanz aufzäumen— umgangssprachlich: etwas gänzlich verkehrt anfangen
das Pferd von hinten aufzäumen— ganz falsch an eine Sache herangehen
das Rückgrat brechen— (jemanden) demoralisieren, willenlos machen, zugrunde richten; (jemanden) zum Aufgeben bringen
das Sagen haben— umgangssprachlich: in einer solchen Position sein, dass man bestimmen kann, was zu tun ist, wie etwa
dasselbe in Grün— umgangssprachlich: ebenso gut wie dasselbe, (beinahe) ganz dasselbe, im Wesentlichen dasselbe, eigen
dastehen wie bestellt und nicht abgeholt— umgangssprachlich: unmotiviert herumstehen; nicht wissen, was man als nächstes tun soll, zum Beispie
dastehen wie der Ochse vor dem Scheunentor— ratlos, orientierungslos sein; nicht wissen, was als nächstes zu tun ist
dastehen wie die Kuh vorm neuen Tor— umgangssprachlich: sich in einer neuen Situation nicht zu helfen wissen
das Zeug zu etwas haben— umgangssprachlich: für etwas über die nötigen Fertigkeiten, Kenntnisse und/oder Begabungen verfügen
das Zünglein an der Waage sein— unbedeutende Sache, die jedoch den Ausschlag gibt oder ein entscheidender Faktor ist
Däumchen drehen— umgangssprachlich: nichts tun und Langeweile haben, empfinden
dem Erdboden gleichmachen— vollständig zerstören
dem Fass den Boden ausschlagen— eine ungeheuerliche Unverschämtheit sein
dem Fass die Krone ins Gesicht schlagen— umgangssprachlich: der Gipfel der Unverschämtheit sein
dem lieben Gott den Tag stehlen— nichts tun, faul sein, seine Zeit sinnlos vertun
dem lieben Gott die Zeit stehlen— nichts tun, faul sein, seine Zeit sinnlos vertun
dem Rotstift zum Opfer fallen— eingespart werden, aus Geldmangel gestrichen werden
dem Tod von der Schippe springen— scherzhaft: einer gefährlichen Situation nur knapp entgehen
den Aal abziehen— salopp: onanieren
den Abflug machen— umgangssprachlich: (unauffällig/schnell) von einem Ort weggehen
den Abgang machen— umgangssprachlich: sich von einem Ort wegbegeben
den Amtsschimmel reiten— sich penibel an Vorschriften halten
den Arsch offen haben— derb: nicht bei Verstand sein, unverschämt sein
den Bach runtergehen— umgangssprachlich: im Niedergang begriffen sein, verfallen
den Ball flach halten— sich zurückhalten, kein unnötiges Risiko eingehen, keine Aufmerksamkeit erregen
den Ball unter sich begraben— Fußball: sich als Torhüter auf den Ball werfen, um ihn festzuhalten • Für diese Bedeutung fehlen Ref
den Bock zum Gärtner machen— umgangssprachlich: jemandem eine Aufgabe übertragen, zu der er nicht geeignet ist; demjenigen, der S
den Boden unter den Füßen wegziehen— jemandem die Existenzgrundlage/Sicherheit, das Selbstverständnis nehmen; jemanden zu Fall bringen
den Bogen raushaben— eine Aufgabe mit (durch Übung erworbener) Geschicklichkeit meistern (können)
den Bogen überspannen— übertreiben, zu weit gehen
den Faden verlieren— beim Sprechen vergessen, was man sagen wollte; den gedanklichen Zusammenhang verlieren
den Faden wiederfinden— beim Sprechen wieder erinnern, was man sagen wollte; den gedanklichen Zusammenhang wiederfinden
den Fall setzen— etwas als Tatsache annehmen, von der Voraussetzung ausgehen (,dass …)
den Finger am Puls der Zeit haben— immer über die neuesten Entwicklungen informiert sein, wissen was gerade aktuell ist
den Geist aufgeben— ursprünglich, heute veraltet: sterben
den Gürtel enger schnallen— sparen; sich einschränken
den Hals aus der Schlinge ziehen— einem Problem im letzten Moment entgehen, einer Strafe entgehen
den inneren Schweinehund überwinden— sich motivieren, innere Hemmnisse zu überwinden
den Kaffee aufhaben— umgangssprachlich, Westfalen: für etwas keine Lust/Geduld mehr haben
den Karren aus dem Dreck ziehen— umgangssprachlich: einen Ausweg aus einer verfahrenen, schwierigen Situation finden
den Kopf aus der Schlinge ziehen— einem Problem im letzten Moment entgehen, einer Strafe entgehen
den Kopf hängen lassen— umgangssprachlich, figürlich: den Mut verlieren, die Hoffnung verlieren, enttäuscht sein
den Kopf in den Sand stecken— eine drohende Gefahr, eine bevorstehende körperliche oder geistige unangenehme Arbeit nicht sehen wo
den Kopf über Wasser halten— finanziell/wirtschaftlich durchhalten können beziehungsweise versuchen weiterzubestehen
den Kopf verlieren— unruhig/panisch werden und in der Folge unüberlegt/vorschnell handeln
den Kürzeren ziehen— umgangssprachlich: verlieren, einen Nachteil akzeptieren müssen
den längeren Atem haben— die größere Ausdauer haben
den lieben Gott einen guten Mann sein lassen— sich um nichts kümmern, nichts tun
den Löffel abgeben— umgangssprachlich: sterben
den Ochsen hinter den Pflug spannen— umgangssprachlich, veraltend: an eine Sache falsch herangehen, etwas verkehrt anpacken
den Pegasus reiten— versuchen, sich dichterisch zu betätigen
den Pflug vor den Ochsen spannen— umgangssprachlich, veraltend: an eine Sache falsch herangehen, etwas verkehrt anpacken
den Pflug vor die Ochsen spannen— umgangssprachlich, veraltend: an eine Sache falsch herangehen, etwas verkehrt anpacken
den Rand halten— synonym of den Mund halten
den Rest geben— umgangssprachlich: jemanden oder eine Sache vollkommen zugrunde richten, fertigmachen.
den Rubikon überschreiten— bildungssprachlich: eine folgenschwere Entscheidung unwiderruflich treffen, mithilfe derer ein – für
den Rücken kehren— umgangssprachlich: sich von einer oder mehreren Personen abwenden; aus einer Organisation austreten,
den Rücken stärken— jemanden unterstützen
den Sabbel halten— norddeutsch: den Mund halten, still sein
den Schalk im Nacken haben— latente Bereitschaft, sich schelmisch zu verhalten
den Schein wahren— den äußeren Anschein aufrechterhalten, auch wenn dieser nicht mehr der Wahrheit entspricht
den Scherm aufhaben— sich in einer benachteiligten Situation befinden
den Schleier nehmen— als Nonne in ein Kloster eintreten
den Schnabel halten— still sein, nicht reden
den Schwanz einziehen— umgangssprachlich: sich zurückziehen, feige sein, einknicken
den Spieß umdrehen— eine nachteilige gegen eine vorteilhaftere Stellung oder Position tauschen; meistens direkt zwischen
den Stab über jemanden brechen— über jemanden urteilen; jemanden negativ bewerten
den starken Mann markieren— sich aufspielen, versuchen Stärke zu demonstrieren
den Teufel an die Wand malen— umgangssprachlich: eine übertrieben pessimistische Erwartungshaltung haben; das Schlimmste befürchte
den Teufel durch Beelzebub austreiben— ein Übel durch ein anderes, zumeist noch schlimmeres, bekämpfen/ersetzen
den Teufel durch Beelzebub austreiben— ein Übel durch ein anderes bekämpfen, welches nicht weniger schlimm ist
den Teufel mit Beelzebub austreiben— ein Übel durch ein anderes, zumeist noch schlimmeres, bekämpfen, ersetzen
den Teufel mit Beelzebub austreiben— ein Übel durch ein anderes bekämpfen, welches nicht weniger schlimm ist
den Tod erleiden— gehoben: bei einem Unglück oder Kampf sterben
den Tod finden— gehoben: infolge von etwas (Unfall, Krankheit, Ermordung oder dergleichen) aufhören zu leben
den Weg alles Irdischen gehen— von Lebewesen: sterben
den Wurm baden— umgangssprachlich scherzhaft: mit einer Angel Fische fangen oder es zumindest versuchen
der Arsch sein— umgangssprachlich: derjenige sein, der benachteiligt ist
der Gefahr ins Auge sehen— sich der Gefahr stellen, mutig sein
der kleine Mann— umgangssprachlich: ein einfacher, durchschnittlicher Mensch, ohne viel Geld, ohne Macht und Einfluss
der Länge nach— in voller Körperlänge ausgestreckt
der langen Rede kurzer Sinn— prägnante Zusammenfassung des Gesagten: um es kurz zu machen, auf den Punkt gebracht
der Liebe keinen Abbruch tun— umgangssprachlich: etwas stört nicht weiter, macht nichts aus, schadet nichts
der Schein trügt— etwas ist nicht, wie es den Anschein hat; etwas macht einen falschen Eindruck
der springende Punkt— das Wesentliche, das entscheidende Kriterium, der ausschlaggebende Punkt
der Zahn der Zeit— umgangssprachlich: zerstörende Kraft der Zeit, die den Verfall und die Abnutzung bewirkt
der Zug ist abgefahren— umgangssprachlich: für etwas ist es jetzt zu spät und lässt sich nicht mehr ändern; eine Chance wurd
dessen ungeachtet— gehoben: ohne Rücksicht auf etwas zuvor Gesagtes
des Wahnsinns fette Beute sein— umgangssprachlich: komplett durchgeknallt, verrückt sein, völlig spinnen
des Weiteren— im Weiteren, künftig, zukünftig, in der weiteren Folge, im Anschluss daran, dann, danach, hinterher,
dicht bebaut— eine Bauweise aufweisend, bei der die errichteten Bauwerke sehr eng beieinanderstehen
dicht machen— etwas dicht machen: etwas so bearbeiten/einrichten, dass es undurchlässig (dicht) ist
dick auftragen— umgangssprachlich abwertend: mit etwas übertreiben, angeben
die Abwechslung lieben— umgangssprachlich: ständig wechselnde (Sexual-)Partner haben
die Ärmel hochkrempeln— umgangssprachlich: sich energisch an die Arbeit machen, bei einer Tätigkeit kräftig mitarbeiten
die Arschkarte zeigen— umgangssprachlich: jemanden in eine unangenehme Situation bringen, in der er Ungewolltes oder Ungeli
die Arschkarte ziehen— umgangssprachlich: Pech haben, eine unangenehme Sache tun müssen, in eine unangenehme Situation gera
die Axt an etwas legen— Maßnahmen ergreifen, um etwas zu beseitigen
die Beine breitmachen— (als Frau) Sex haben, zu Sex einladen, Sex zulassen
die Beine in die Hand nehmen— schnell rennen, wegrennen
die Faxen dicke haben— salopp, umgangssprachlich: genug haben, seine Geduld verloren haben, nichts mehr tolerieren
die Finger im Spiel haben— an einer Sache mitwirken, beteiligt sein
die Fliege machen— umgangssprachlich: abhauen, schnell verschwinden
die Fresse halten— synonym of den Mund halten
die Fresse halten— salopp: nichts sagen, nicht weiter sprechen
die Führung auf dem Fuß haben— Fußball: die aussichtsreiche Möglichkeit haben, ein Tor zu schießen
die Füße unter den Arm nehmen— schnell weglaufen
die ganze Innung— all, the entire group (generally with verbs implying disgrace or embarrassment, such as blamieren, b
die ganze Innung blamieren— umgangssprachlich scherzhaft: eine Personengruppe, zu der man selbst gehört, durch unpassendes Verha
die Gelegenheit beim Schopfe packen— eine Gelegenheit, einen günstigen Umstand nutzen
die grauen Zellen— umgangssprachlich, scherzhaft: die kognitiven Fähigkeiten, das Gehirn
die Hände in den Schoß legen— untätig sein
die Hände in Unschuld waschen— jegliche Schuld von sich weisen, unschuldig tun
die Hölle auf Erden— Ort, der besonders schlimm ist
die Hosen anhaben— (als Frau) bestimmen, die Entscheidungen treffen
die Hosen auf halbmast tragen— umgangssprachlich, scherzhaft: Hosen tragen, die zu kurz sind
die Hosen herunterlassen— Skatspiel: bei einem Null ouvert die Karten offen auf den Tisch legen, wobei der Skat vorher aufgeno
die Hülle und Fülle— gehoben: in großer Menge, im Überfluss
die Katze aus dem Sack lassen— jemandem etwas verraten, ein Geheimnis lüften
die Katze beißt sich in den Schwanz— weist auf einen zyklisch ablaufenden Prozess, einen sogenannten Teufelskreis hin
die Katze lässt das Mausen nicht— jemand kann nicht von einer (schlechten) Angewohnheit ablassen
die Kiemen nicht auseinanderkriegen— umgangssprachlich, kritisierend: schweigsam sein, nichts sagen
die Kirche im Dorf lassen— nicht übertreiben, bei den Tatsachen bleiben
die Klappe aufreißen— salopp: sehr selbstbewusst seine Meinung vertreten, angeben
die Klappe halten— salopp: still sein, nichts sagen, nicht weiter sprechen
die Klappe halten— synonym of den Mund halten
die kleinen grauen Zellen— umgangssprachlich, scherzhaft: die kognitiven Fähigkeiten, das Gehirn
die Kuh vom Eis bringen— umgangssprachlich: eine knifflige/problematische Situation lösen
die Kuh vom Eis holen— umgangssprachlich: eine knifflige/problematische Situation lösen
die Kuh vom Eis kriegen— umgangssprachlich: eine knifflige/problematische Situation lösen
die Kuh vom Eis schieben— umgangssprachlich: eine knifflige/problematische Situation lösen
die Latte höher legen— umgangssprachlich: ein Ziel so formulieren, dass ein noch besseres Ergebnis herauskommt, die Zielerr
die Luft aus dem Glas lassen— umgangssprachlich scherzhaft: ein meist alkoholisches Getränk in ein Glas geben
die Mücke machen— umgangssprachlich: abhauen, schnell verschwinden
die Muskeln spielen lassen— figurativ: die eigene Stärke oder Macht demonstrieren
die Nachhut bilden— Militär: eine Nachhut aufstellen oder formieren
die Nadel im Heuhaufen suchen— etwas, das sehr klein und unauffällig ist, in einem verhältnismäßig großen Suchradius suchen
die Nase voll haben— von etwas genug haben, etwas satt haben, von etwas genervt sein
die Nase vorn haben— umgangssprachlich: bei einem Vergleich besser sein, einen Vorsprung haben
die Nerven liegen blank— aufgrund einer angespannten Situation äußerst nervös und gereizt sein
die Nerven verlieren— unangemessen heftig, panisch, unbeherrscht reagieren, kopflos werden
die Oberhand gewinnen— Kontrolle erzielen, das Beherrschen des Gegenparts erreichen
die Ochsen hinter den Pflug spannen— umgangssprachlich, veraltend: an eine Sache falsch herangehen, etwas verkehrt anpacken
die Ohren hängen lassen— den Mut verloren haben
die Ohren spitzen— aufmerksam zuhören
die Ohren steif halten— sich tapfer halten, aufmerksam sein
die Platte putzen— sondersprachlich, speziell Rotwelsch; umgangssprachlich: sich (unauffällig, unbemerkt) von einem Ort
die Runde machen— herumerzählt werden, an Bekanntheit erlangen
die Sau rauslassen— umgangssprachlich: sich ausgelassen benehmen, sich keine Zurückhaltung/Mäßigung mehr auferlegen
die Schäflein im Trockenen haben— umgangssprachlich: sich einen Profit gesichert haben, sich einen Vorteil verschafft haben
die Schere im Kopf haben— Selbstzensur walten lassen
die Schnauze halten— synonym of den Mund halten
die Schnauze halten— derb: nichts sagen und still sein; sich zurücknehmen
die Schnauze voll haben— von etwas genug haben, etwas satt haben, von etwas genervt sein
die Segel streichen— ein Projekt/einen Kampf/einen Wettkampf aufgeben; kapitulieren; übertragen auch: die Waffen, Kriegs-
dieselbe Couleur in Grün— veraltet: ebenso gut wie dasselbe, (beinahe) ganz dasselbe, im Wesentlichen dasselbe, eigentlich nic
dieselbe Sprache sprechen— zu einem Sachverhalt mit jemandem einer Meinung sein und sich somit gut verstehen
die Stecknadel im Heuhaufen suchen— etwas sehr kleines und unauffälliges in einem verhältnismäßig großen Suchradius suchen
die Sterne vom Himmel holen wollen— Unmögliches zu erreichen suchen
die Stirn bieten— (furchtlos oder mutig) entgegentreten, Widerstand leisten, sich behaupten, sich nicht beugen
die Stirn haben— die Unverfrorenheit (zu etwas) besitzen, die Frechheit haben, dreist sein
die Straße abklappern— umgangssprachlich: der Straßenprostitution nachgehen
die Straße fegen— umgangssprachlich: als Straßenprostituierte/Straßenprostituierter Freier suchen, nach Kunden Ausscha
die Suppe auslöffeln— umgangssprachlich: die negativen Konsequenzen einer Handlung tragen
die Weisheit nicht mit Löffeln gefressen haben— nicht sehr schlau, intelligent sein; schwach an Verstand sein
die Weisheit nicht mit Löffeln gegessen haben— nicht sehr schlau, intelligent sein; schwach an Verstand; so tun, als wäre man klug
die Welt ist ein Dorf— sagt man, wenn man an einem weit entfernten Ort überraschenderweise jemanden Bekannten trifft; als w
die Würfel sind gefallen— eine Entscheidung ist getroffen worden, die nicht mehr rückgängig zu machen ist
die Zähne zusammenbeißen— etwas Unangenehmes ertragen
die Zeit totschlagen— umgangssprachlich, abwertend: seine Zeit nicht produktiv verbringen
do ut des— „Ich gebe, damit du gibst“: Prinzip, dass man eine Leistung vollbringt im Glauben, dafür eine Gegenl
drauf und dran— zeitlich: kurz davor, im Begriff (etwas zu tun)
Dreck am Stecken haben— sich etwas zu Schulden kommen lassen haben
Dreh- und Angelpunkt— wichtigster, zentraler Ort von etwas Bestimmtem; wichtigstes Ereignis eines bestimmten Vorgangs
drei Kreuze machen— etwas gedanklich abhaken; froh sein, etwas überstanden zu haben
drittes Auge— spekulatives unsichtbares Auge zur erweiterten Wahrnehmung, das auf der Stirn, etwa zwischen den Aug
Druck auf der Nille haben— umgangssprachlich derb: Harndrang verspüren
Druck ausüben— seine Position, sein Amt, seinen Einfluss benutzen, um eine Person oder Organisation zu beeinflussen
drunter und drüber— umgangssprachlich: durcheinander, chaotisch
dumm fickt gut— umgangssprachlich, abwertend: eine niedrige Intelligenz führt zu einem besseren Sexerlebnis
dumm wie Bohnenstroh— umgangssprachlich, abwertend: dumm, unintelligent sein
dumm wie hundert Meter Feldweg sein— außerordentlich dumm sein
durch Abwesenheit glänzen— ironisch: dadurch (vor allem negativ) auffallen, dass jemand oder etwas abwesend ist
durch den Kakao ziehen— jemanden (meist in Abwesenheit) oder etwas veralbern, verspotten
durch den Tüdel kommen— norddeutsch: einen Sachverhalt durcheinander bringen, sich irren
durchlaufender Posten— Buchführung: Betrag, den der Unternehmer im Namen und für Rechnung eines anderen vereinnahmt oder ve
durch Mark und Bein gehen— durchdringend sein, emotional aufwühlen
easy peasy— umgangssprachlich: sehr einfach, nicht kompliziert, keine große Anstrengung erfordernd, ganz ohne Mü
ehrenhafte Entlassung— Entlassung aus dem Militär mit einwandfreiem Führungszeugnis, meist auf eigenen Wunsch oder aufgrund
ehrlich gesagt— meist in wörtlicher Rede: Ausdruck, der bekräftigen soll, dass man offen sagt, was man wirklich denk
ehrlich währt am längsten— auf lange Sicht kommt man mit Ehrlichkeit am weitesten, zahlt sich Ehrlichkeit aus
eh und je— schon immer, ununterbrochen über eine lange Zeit
ei der Daus— Ausruf der Verwunderung, Verblüffung oder Überraschung
eidesstattliche Erklärung— Erklärung, dass eine bestimmte Angabe der Wahrheit entspricht beziehungsweise nach bestem Wissen gem
Eierstöcke in der Hose haben— umgangssprachlich, selten: (als Frau) den Mut zu etwas aufbringen
eile mit Weile— veraltend: etwas, was man tut, sollte man zügig, aber nicht zu schnell tun, damit es gut wird; nicht
ein Aas auf der Bassgeige sein— umgangssprachlich, salopp, scherzhaft: clever sein, gewieft sein, alle Tricks kennen
ein abgebrochener Gartenzwerg— umgangssprachlich: kleine Person
ein alter Hase sein— ein erfahrener Mensch sein, sich auskennen
ein alter Hut sein— schon lange bekannt sein, schon lang nicht mehr neu und deshalb auch ein bisschen langweilig / fade
ein alter Zopf sein— eine wohlbekannte Tatsache/Idee sein
einander die Bälle zuspielen— geschickt einander helfen, in einer Diskussionsrunde einander Stichworte geben
ein armes Schwein sein— umgangssprachlich: eine Person sein, die bei anderen Mitleid hervorruft; ein bedauernswerter Mensch
ein Ass auf der Bassgeige sein— umgangssprachlich, salopp, scherzhaft: clever sein, gewieft sein, alle Tricks kennen
ein Ass im Ärmel haben— über ein geheimes Mittel verfügen, das bei Einsatz eine sehr vorteilhafte Wirkung hat und so in der
ein Auge auf etwas werfen— einer Sache besondere Aufmerksamkeit widmen, sich für etwas oder jemanden sehr interessieren
ein Auge riskieren— umgangssprachlich: einen kurzen Blick auf etwas wagen, vorsichtig anschauen, heimlich hinsehen
ein Auge zudrücken— etwas durchgehen lassen und nicht bestrafen
ein Bad nehmen— sich in ein Behältnis mit (warmem) Wasser (Badewanne, Whirlpool oder Ähnliches) begeben, um sich zu
ein Brett vor dem Kopf haben— umgangssprachlich: begriffsstutzig sein; sich dumm, einfältig, töricht anstellen
ein düsteres Bild zeichnen— (etwas oder jemanden) bedrückend negativ, pessimistisch charakterisieren, darlegen, schildern
eine Bauchlandung machen— übertragen aus dem Fliegerjargon: einen Fehlschlag erleiden
eine deutliche Sprache sprechen— von Personen: etwas in der Regel Negatives klar und schonungslos zum Ausdruck bringen
eine dicke Lippe riskieren— umgangssprachlich: frech, vorlaut sein
eine Doktorarbeit aus etwas machen— umgangssprachlich: zu großen Aufwand bei einer Aufgabe betreiben; etwas komplizierter machen als nöt
eine Frau von Welt— weibliche Person, die in ihrem gesamten Auftreten, so zum Beispiel in ihren Bewegungen, ihrem Benehm
eine gute Figur machen— umgangssprachlich: einen guten Eindruck machen; durch sein Aussehen, die Kleidung oder das Auftreten
eine Hand wäscht die andere— ein erbrachter Dienst/eine erwiesene Gefälligkeit/eine erbrachte Leistung zieht ein Gegendienst/eine
eine harte Nuss zu knacken haben— eine schwere Aufgabe vor sich haben
ein Ei legen— salopp, umgangssprachlich: Kot absetzen
eine Lage schmeißen— umgangssprachlich: die Kosten für einen begrenzten Getränkekonsum (eine Runde) einer bestimmten Pers
eine lange Leitung haben— umgangssprachlich: Dinge sehr langsam oder schwer verstehen
eine Lanze brechen— sich für jemanden oder etwas einsetzen
eine Leiche im Keller haben— eine Belastung aus der Vergangenheit oder etwas auf dem Gewissen haben; eine Schuld auf sich geladen
eine Meise haben— spinnen, verrückt sein
eine Mütze Schlaf— umgangssprachlich: eine kurze Zeit, in der man schläft
einen abbeißen— umgangssprachlich, besonders berlinisch: Alkohol trinken
einen Abflug machen— umgangssprachlich: (unauffällig/schnell) von einem Ort weggehen
einen Abgang machen— umgangssprachlich: sich von einem Ort wegbegeben
einen abseilen— regional, umgangssprachlich, Umschreibung, derb: Kot ausscheiden, defäkieren
eine Nacht darüber schlafen— längere Zeit lassen, eine Entscheidung zu treffen
einen am Rad haben— leicht verrückt sein
einen an der Klatsche haben— umgangssprachlich salopp abwertend; von Personen: (auf den Sprechenden) geistig verwirrt erscheinen;
einen Bart haben— umgangssprachlich: sehr alt, altbekannt sein
einen Besen fressen— etwas stark bezweifeln, etwas nicht glauben (gemeint als Wetteinsatz, von dem man sich sicher ist, i
einen Blick werfen— seine Augen auf etwas richten
einen Braten in der Röhre haben— umgangssprachlich, salopp: schwanger sein
einen Dachschaden haben— umgangssprachlich, salopp: nicht so ganz bei Verstand sein; verrückt sein
einen fahren lassen— umgangssprachlich: flatulenzieren, Darmgase entweichen lassen
einen fahrenlassen— umgangssprachlich: flatulenzieren, Darmgase entweichen lassen
einen fliegen lassen— umgangssprachlich: flatulenzieren, Darmgase entweichen lassen
einen Frosch im Halse haben— vorübergehend heiser sein, eine belegte Stimme haben
einen Frosch im Hals haben— vorübergehend heiser sein, eine belegte Stimme haben
einen guten Schnitt machen— umgangssprachlich: einen beträchtlichen Gewinn machen, ein gutes Geschäft machen
einen Hermann machen— umgangssprachlich, salopp: ein Problem größer darstellen, als es ist
einen im Tee haben— umgangssprachlich: betrunken sein
einen in der Krone haben— umgangssprachlich: betrunken sein
einen Kloß im Hals haben— vor lauter Gefühlen, zum Beispiel vor Aufregung, Angst, Schmerz oder Rührung, nicht sprechen, atmen
einen Knall haben— umgangssprachlich salopp abwertend; von Personen: (auf den Sprechenden) geistig verwirrt erscheinen;
einen Korb bekommen— synonym of einen Korb kriegen
einen Korb bekommen— umgangssprachlich: zurückgewiesen werden
einen Korb kriegen— abgelehnt werden; jemandem Avancen machen/mit jemandem flirten und zurückgewiesen werden; jemanden z
einen kühlen Kopf bewahren— sich Mühe geben, aus seinen Überlegungen die Gefühle herauszuhalten und sich auf sachliche Argumente
einen Lauf haben— eine Serie von Erfolgen aufweisen (besonders im Sport)
einen Metzgergang machen— veraltend: vergeblich einen Weg machen, nichts ausrichten
einen Metzgersgang machen— veraltend: vergeblich einen Weg machen, nichts ausrichten
einen Pik auf jemanden haben— einen heimlichen, auf Vergeltung zielenden Groll gegen jemanden hegen
einen rauchen— eine mit Haschisch oder Marihuana gedrehte Zigarette konsumieren
einen Reif anstecken— veraltet: einen falschen Eindruck bei anderen Personen erwecken
einen Reif ausstecken— veraltet: einen falschen Eindruck bei anderen Personen erwecken
einen Rückzieher machen— ein geplantes Vorhaben doch nicht umsetzen; zurücknehmen einer vorher geäußerten Meinung / eines geg
einen runterholen— reflexiv, derb, vulgär: sich (meist als Mann sexuell durch die Stimulation des Penis) selbst befried
einen Schatten haben— umgangssprachlich: nicht bei Sinnen sein
einen Schlachtergang machen— vergeblich einen Weg machen, nichts ausrichten
einen Schlussstrich ziehen— eine Sache beenden
einen Schnitt machen— umgangssprachlich: einen beträchtlichen Gewinn machen, ein gutes Geschäft machen
einen sitzen haben— umgangssprachlich, salopp: angetrunken, betrunken sein
einen Sprung in der Schüssel haben— umgangssprachlich: ein bisschen verrückt sein
einen Stein ins Rollen bringen— den Anstoß zu einer Entwicklung geben, durch eine Handlung eine Kettenreaktion auslösen
einen Stock im Arsch haben— eine mangelnde Gewandtheit und Körperbeherrschung haben, über eine steife Körperhaltung verfügen
einen Türken bauen— umgangssprachlich, oft als diskriminierend empfunden: in Täuschungsabsicht jemandem gegenüber einen
einen Vogel haben— umgangssprachlich abwertend: nicht so ganz bei Verstand sein; verrückt sein
einen Zahn zulegen— das Tempo einer Fortbewegung, einer Tätigkeit oder eines industriellen Prozesses erhöhen, schneller
einen zur Brust nehmen— umgangssprachlich: Alkohol trinken
eine Party schmeißen— umgangssprachlich: eine Party ausrichten, ein Fest geben
eine rauchen— eine Zigarette konsumieren, eine Zigarettenpause machen
eine Reihe— mit Genitiv oder Präpositionalphrase: eine unbestimmte größere Menge von Dingen einer Art
einer Sache auf den Grund gehen— die genaue Ursache von etwas herausfinden
einer Sache freien Lauf lassen— etwas ohne einzuschreiten geschehen lassen
eine Schlange am Busen nähren— jemanden als Freund betrachten, der einem böse gesinnt ist
eine Standpauke halten— jemandem Vorwürfe zu einer Dummheit oder dergleichen machen und den- oder diejenige eines Besseren b
eine weiße Weste haben— unschuldig sein, ein reines Gewissen haben
eine Wissenschaft für sich sein— umgangssprachlich: kompliziert sein, eine spezielle Herausforderung sein
ein Exempel statuieren— jemanden zur Abschreckung besonders hart bestrafen
ein falscher Fuffziger— ein unaufrichtiger, verlogener Mensch
ein falsches Spiel spielen— jemanden bewusst täuschen
ein Fass aufmachen— ordentlich feiern (oftmals: und dabei Alkohol trinken)
ein für alle Mal— umgangssprachlich, verstärkend: für immer, für die gesamte weitere Zukunft
ein für alle Mal aus der Welt schaffen— eine Sache für immer bereinigen, beilegen
ein Gedächtnis wie ein Sieb haben— schusselig, vergesslich sein
ein Händchen für etwas haben— umgangssprachlich: ein Talent für etwas haben; etwas gut können; besonderes Geschick bei etwas bewei
ein Haus machen— veraltet: oft Gesellschaften geben; Geselligkeit pflegen
ein heißes Eisen— ein umstrittenes Thema, das zudem heikel und brisant ist
ein heißes Eisen anfassen— ein heikles, brisantes Thema ansprechen
ein Herz und eine Seele sein— eine sehr enge Bindung zueinander haben, sehr eng befreundet sein
ein Hintertürchen offenhalten— sich alle Möglichkeiten offenhalten; sich nicht festlegen, unverbindlich bleiben
ein Kind des Todes sein— gehoben: sterben müssen; (angesichts einer Todesgefahr) bald sterben werden
ein Mal— besonders betont: nicht wiederholter Weise
einmal hü und einmal hott sagen— sich ständig selbst widersprechen, seine Meinung andauernd ändern
ein paar Zerquetschte— bei Zahlbeträgen die Stellen hinter dem Komma, welche in dem angesprochenen Fall vernachlässigbar si
einpacken können— umgangssprachlich: nichts erreichen können, seine Bemühungen aufgeben müssen, verloren haben
ein Prediger in der Wüste— jemand, der mahnt und warnt, ohne Gehör zu finden; jemand, der in den Wind redet, tauben Ohren predi
ein Raub der Flammen werden— gehoben: durch Feuer vollständig zerstört werden, verbrennen
ein Rohr verlegen— umgangssprachlich: Geschlechtsverkehr ausüben; koitieren
ein Rufer in der Wüste— jemand, der mahnt und warnt, ohne Gehör zu finden; jemand, der in den Wind redet, tauben Ohren predi
eins a— umgangssprachlich: sehr gut
einsamer Wolf— Person, die ohne Unterstützung anderer handelt, auf sich allein gestellt lebt
eins auf den Pelz brennen— umgangssprachlich: auf jemanden schießen
ein Schelm, der Böses dabei denkt— honi soit qui mal y pense
ein schöner Zug von jemandem sein— eine freundliche, erfreuliche Tat von jemandem sein
ein Schuss in den Ofen— misslungenes Vorhaben; Verfehlen eines gesteckten Ziels
ein Silberstreifen am Horizont— schwach ausgeprägter Hoffnungsschimmer
ein Tropfen auf den heißen Stein— eine wirkungslose Kleinigkeit; (viel) zu wenig, dass es wirksam sein könnte
ein und aus gehen— sich häufig oder in großer Zahl bei jemandem/an einem Ort einfinden
ein Unding sein— ganz und gar widersinnig, absurd sein
ein wandelndes Lexikon sein— umgangssprachlich: auf den verschiedensten Gebieten (fundiertes) Wissen aufweisen können, in einem b
ein Wetter zum Eierlegen— unvermutet warme, meist sonnige Witterung, die bei Menschen in der Regel zu Hormonschüben führt
einzig und allein— Tautologie, verstärkend: das Übrige ausgenommen
Ekel erregend— ein abneigendes Gefühl hervorrufend, verursacht durch Ekel
en detail— ganz genau, bis in alle Einzelheiten
en détail— ganz genau, bis in alle Einzelheiten
en masse— gehoben: massenhaft, in sehr großer Menge oder Zahl; gar nicht wenig
en suite— direkt auf das vorhergehende Gleichartige folgend
ernst zu nehmend— in einer Situation befindlich, die besorgniserregend und nicht ungefährlich ist
es darauf ankommen lassen— umgangssprachlich: einfach abwarten, wie es weitergeht – sei es gut oder schlecht
es drauf ankommen lassen— umgangssprachlich: einfach abwarten, wie es weitergeht – sei es gut oder schlecht
es faustdick hinter den Ohren haben— to be a crafty, sly devil/fox, to be a sly dog, to be sly as a fox (be crafty, sly, or occasionally
es faustdick hinter den Ohren haben— umgangssprachlich, von Personen, seltener von Tieren: auf verdeckte Art und Weise durchtrieben, geri
es ist höchste Eisenbahn— umgangssprachlich: etwas ist sehr eilig, sehr dringlich
es jemandem gleichtun— es ebenso machen wie ein anderer
es jemandem recht machen— etwas für jemanden zu dessen Zufriedenheit ausführen
es juckt jemandem in den Fingern— ein großes Bedürfnis haben, etwas Bestimmtes zu tun
es krachen lassen— ordentlich feiern, ohne Rücksicht auf Verluste Spaß haben
es kurz machen— etwas prägnant, mit wenigen Worten darlegen
es sich anders überlegen— die eigene Meinung ändern
es zu bunt treiben— umgangssprachlich: die Grenzen von vertretbarem oder akzeptiertem Verhalten überschreiten
etwas am Kerbholz haben— umgangssprachlich: etwas Unerlaubtes begangen haben, sich etwas zuschulden kommen lassen haben
etwas an den Haaren herbeiziehen— umgangssprachlich, pejorativ: so argumentieren, dass etwas sehr abwegig, unwahrscheinlich oder unlog
etwas an den Mann bringen— umgangssprachlich: etwas verkaufen, loswerden
etwas an den Nagel hängen— etwas aufgeben, aufhören etwas zu tun, das man vorher lange getan hat
etwas an den Tag legen— ein besonderes Verhalten zeigen (in der Regel von einer Person gegenüber einer oder mehreren Anderen
etwas an die Wand fahren— an einer Aufgabe/einem Projekt scheitern
etwas auf dem Buckel haben— schon alt/erfahren sein, etwas hinter sich gebracht haben, etwas ausgehalten haben
etwas auf dem Kasten haben— zu etwas fähig, imstande sein
etwas auf dem Kerbholz haben— umgangssprachlich: etwas Unerlaubtes begangen haben, sich etwas zuschulden kommen lassen haben
etwas auf den Kopf stellen— umgangssprachlich: etwas durcheinanderbringen
etwas auf der Pfanne haben— umgangssprachlich: etwas Geheimes/Überraschendes in Bereitschaft haben
etwas auf die hohe Kante legen— einen Teil seines Geldes sparen
etwas auf die lange Bank schieben— umgangssprachlich: etwas (meist aus Unwillen oder Bequemlichkeit) nicht zeitnah erledigen, die Erled
etwas auf die leichte Schulter nehmen— etwas unterschätzen, nicht ernst nehmen
etwas auf die Sprünge helfen— umgangssprachlich: eine Sache oder einen Umstand unterstützen, gerade auch in der Anfangsphase
etwas auf Eis legen— etwas (beispielsweise einen Plan, ein Projekt, ein Vorhaben) ruhen lassen, etwas auf einen späteren
etwas auf Pump kaufen— Schulden machen, um etwas zu kaufen
etwas auf seine Kappe nehmen— die Verantwortung für etwas übernehmen
etwas auf seine Kappe nehmen— to take responsibility for something
etwas aufs Spiel setzen— umgangssprachlich: etwas riskieren, etwas in Gefahr bringen
etwas ausbaden müssen— umgangssprachlich: die Konsequenzen für etwas tragen müssen, das man selbst oder auch jemand anderer
etwas aus dem Ärmel schütteln— etwas ohne Mühe vorbringen, etwas mit Leichtigkeit tun oder verstehen
etwas aus dem Boden stampfen— etwas aus dem Nichts hervorbringen, etwas schnell errichten
etwas aus der Taufe heben— etwas neu schaffen
etwas aus der Welt schaffen— etwas Störendes, ein Hindernis völlig entfernen; eine Unklarheit, eine Meinungsverschiedenheit auflö
etwas ausgefressen haben— umgangssprachlich: (heimlich) etwas Unerlaubtes getan haben, etwas verbrochen haben
etwas außer Dienst stellen— von technischen Geräten oder Systemen: den Betrieb, die Benutzung von etwas einstellen
etwas den letzten Schliff geben— eine Sache, die fast fertig ist, abschließend glätten, verschönern, perfekt machen; eine Person absc
etwas durch die rosarote Brille sehen— umgangssprachlich: etwas in einem zu positiven Licht sehen und ein unrealistisches Weltbild haben
etwas eine Abfuhr erteilen— etwas ablehnen
etwas für bare Münze nehmen— etwas Unrichtiges, Erfundenes arglos für wahr halten
etwas fürchten wie der Teufel das Weihwasser— etwas sehr fürchten, vor etwas große Angst haben
etwas für einen Apfel und ein Ei kaufen— etwas billig kaufen; für einen Kauf weniger Geld ausgeben, als man oder jemand anders für normal ans
etwas gebacken kriegen— umgangssprachlich: es schaffen, etwas (richtig) zu tun
etwas gegen die Wand fahren— an einer Aufgabe / einem Projekt scheitern
etwas hängt einem zum Hals raus— man kann etwas nicht mehr ertragen; etwas nicht mehr sehen oder Ähnliches
etwas Herr werden— mit Genitiv: es schaffen, eine Sache/eine Empfindung zu beherrschen, zu kontrollieren
etwas im Auge haben— etwas als Option anvisieren
etwas im Griff haben— die Kontrolle über etwas haben
etwas im Kopf haben— umgangssprachlich, figürlich: (anerkennend) klug sein, intelligent sein, vieles auswendig wissen
etwas in Angriff nehmen— damit anfangen, etwas zu tun; zum Beispiel ein Vorhaben in die Tat umsetzen
etwas in Brand setzen— etwas anzünden, zum Brennen bringen
etwas in Brand stecken— etwas anzünden, zum Brennen bringen
etwas in den falschen Hals bekommen— einen Sachverhalt falsch interpretieren und deshalb negative Gefühle entwickeln
etwas in den Raum stellen— eine Behauptung aufstellen oder eine Frage stellen; ein Thema anschneiden oder zur Diskussion stelle
etwas in den Sand setzen— umgangssprachlich: ein eigenes Vorhaben zum Scheitern bringen, misslingen lassen
etwas in der Tasche haben— etwas sicher erreicht haben
etwas in die Hand nehmen— die Verantwortung für eine Sache übernehmen
etwas in die Schanze schlagen— to risk something
etwas in die Wege leiten— etwas veranlassen, etwas vorbereiten, den Anstoß zu etwas geben
etwas in Gang bringen— etwas beginnen oder den Anfang für eine zukünftige Handlung legen
etwas in Gang setzen— bewirken, dass etwas seinen Betrieb aufnimmt, etwas funktioniert
etwas in Grenzen halten— etwas beschränken
etwas in Kauf nehmen— einen negativen Nebeneffekt akzeptieren, um eine Nutzen zu erhalten
etwas in petto haben— zu etwas in der Lage, fähig sein; etwas auf Vorrat, am, im Lager haben; etwas anzubieten haben
etwas ins Auge fassen— sich dazu entschließen, etwas Bestimmtes zu tun
etwas in Schuss halten— etwas (beispielsweise ein Fahrrad, ein technisches Gerät, ein Haus, einen Garten) pflegen und warten
etwas in Schutt und Asche legen— etwas vollständig zerstören und niederbrennen
etwas ins Leben rufen— etwas neu schaffen, gründen, etwas initiieren
etwas in- und auswendig kennen— über einen Sachverhalt, einen Gegenstand, aber auch über einen Menschen, sehr gut Bescheid wissen
etwas in vollen Zügen genießen— etwas in starkem Ausmaße genießen
etwas Lügen strafen— aufzeigen, dass etwas nicht der Wahrheit entspricht
etwas mit der Muttermilch einsaugen— etwas von frühester Kindheit an (von den Eltern) erwerben, gewohnt sein, kennen/kennengelernt haben,
etwas mit einem lachenden und einem weinenden Auge sehen— von einer Sache sowohl eine schlechte als auch eine gute Seite sehen
etwas mitgehen lassen— umgangssprachlich: jemandem etwas heimlich aus seinem Besitz wegnehmen
etwas mit Kusshand nehmen— etwas gern entgegennehmen; sich über eine Gabe freuen
etwas nicht auf sich sitzen lassen— to not tolerate (an insult, an accusation)
etwas Revue passieren lassen— etwas Vergangenes nochmals gedanklich der Reihe nach durchgehen oder mit Worten, Bildern rückblicken
etwas Revue passieren lassen— to review (some past event) in its entirety
etwas rückgängig machen— etwas in den vorigen Zustand versetzen
etwas rund machen— etwas komplett machen / etwas vervollständigen, so dass es sehr gut wird
etwas satt haben— einer Sache überdrüssig sein, meist mit leicht aggressivem Ton oder auch dem Vorsatz, nun etwas ände
etwas sein Eigen nennen— der Eigentümer/die Eigentümerin von etwas sein
etwas über den Haufen schmeißen— etwas Geplantes nicht weiterverfolgen
etwas über die Bühne bringen— umgangssprachlich: etwas schnell, zielgerichtet und meist erfolgreich durchführen und/oder erledigen
etwas übers Knie brechen— umgangssprachlich: etwas voreilig, ohne gründliche Überlegung tun
etwas unter die Lupe nehmen— etwas genau untersuchen
etwas vom Stapel lassen— ein neu gebautes Schiff zu Wasser lassen
etwas vom Zaun brechen— eine Auseinandersetzung, einen Konflikt beginnen
etwas vor die Wand fahren— an einer Aufgabe/einem Projekt scheitern
etwas wörtlich nehmen— die idiomatische oder übertragene Bedeutung oder die Ironie von etwas Gesagtem nicht verstehen oder
etwas zu den Akten legen— umgangssprachlich: etwas als erledigt betrachten, etwas nicht weiter verfolgen
etwas zu Geld machen— umgangssprachlich: etwas gegen Bezahlung jemandem überlassen
etwas zu hinterlistigen Zwecken verwenden— umgangssprachlich, scherzhaft: sich mit etwas das Gesäß abwischen
etwas zum Besten geben— etwas in geselliger Runde ausgeben/spenden, um für das leibliche oder geistige Wohl zu sorgen
etwas zur Schau stellen— etwas dem Blick von anderen bewusst aussetzen, öffentlich zeigen, präsentieren
etwas zur Seite legen— wortwörtlich: einen Gegenstand beiseitelegen
etwas zur Sprache bringen— auf eher freundliche und zurückhaltende Weise: etwas ansprechen, ein Thema anschneiden
etwas zur Strecke bringen— Jägersprache: ein Tier beim Jagen erlegen/töten
etwas zu Tode hetzen— etwas (ein Thema, ein Argument oder Ähnliches) bis zum Überdruss bereden, durch dauernde Wiederholun
etwas zu Tode reiten— etwas (ein Thema, ein Argument oder Ähnliches) bis zum Überdruss bereden, durch dauernde Wiederholun
etwas zwischen die Kiemen bekommen— umgangssprachlich: etwas zum Essen erhalten
etwas zwischen die Kiemen kriegen— umgangssprachlich: etwas zum Essen erhalten
etwas zwischen die Zähne kriegen— umgangssprachlich: etwas zum Essen erhalten
ewiges Talent— Person mit viel Potential, aber unvollständiger Nutzung von diesem
ewig und drei Tage— übertrieben, scherzhaft: endlos lange, sehr lange
ex aequo— bildungssprachlich: in derselben Weise
ex ante— im Vorfeld, vorab, zuvor, vorher
ex negativo— von Definitionen: etwas mit dem definierend, was etwas nicht ist
ex ovo— gehoben: von Anfang an, von vorneherein
fahrende Leute— historisch: mittelalterliche Bezeichnung für nichtsesshafte Personen aller Bildungsstufen, die von O
falscher Anfänger— Lernender mit Vorkenntnissen; Lerner, der – meist vor längerer Zeit – bereits einmal Anfängerunterri
Farbe bekennen— sich zu einer grundsätzlichen Frage positionieren, seine Meinung klar äußern
fehl am Platz— irgendwo nicht hingehörend, fehlplatziert; an einer bestimmten Stelle unangemessen
fehl am Platze— irgendwo nicht hingehörend, fehlplatziert; an einer bestimmten Stelle unangemessen
Fersengeld geben— fliehen, schnell wegrennen
fest im Sattel sitzen— eine sichere Position haben und sie gegenüber anderen behaupten
Feuer und Flamme sein— begeistert sein
feurige Kohlen auf jemandes Haupt sammeln— jemanden durch Wohltaten beschämen, Böses mit Gutem vergelten
fick dich— vulgär: Ausdruck von Unzufriedenheit und Verachtung
fit wie ein Turnschuh— athletisch, durchtrainiert
fix und fertig— umgangssprachlich: nach kraftraubendem Ereignis wie harter Arbeit, Krankheit sehr erschöpft
Flagge zeigen— einer Meinung zustimmen, offen seinen Standpunkt mitteilen
Flausen im Kopf haben— umgangssprachlich: unrealistisch sein, verrückte Einfälle haben, undurchführbare Pläne schmieden; Ve
flöten gehen— intransitiv, umgangssprachlich:\n verloren gehen
fluchen wie ein Bierkutscher— umgangssprachlich: fluchen, heftig schimpfen
fluchen wie ein Landsknecht— viel und derb fluchen
freier Fall— Bewegung eines Körpers, bei der außer der Schwerkraft keine weiteren Kräfte wirken
frei geben— transitiv: etwas (ein Produkt, Objekt einer Kontrolle) als benutzbar/verfügbar erklären
frei Haus— ohne zusätzliche Kosten liefernd; ohne Transport-/Versandkosten
frei lassen— etwas nicht benützen, auslassen
frei laufend— nicht angekettet/ohne Leine (Hunde); nicht im Käfig gehalten (Hühner)
frei Schnauze— ohne feste Ordnung; so, wie man es möchte
frei stehend— sich irgendwo einzeln befindend, mit nichts verbunden oder zusammenhängend
frei von der Leber weg— freimütig, offen, ohne Hemmungen oder Scheu
frei von der Leber weg reden— umgangssprachlich: ohne Scheu sprechen
frei von der Leber weg sprechen— umgangssprachlich: ohne Scheu sprechen
freiwillige Ausreise— die gesetzlich erzwungene Ausreise von abgelehnten Asylbewerbern
fressen wie ein Scheunendrescher— umgangssprachlich: viel und schnell essen
Freund und Feind— jede Person, alle Personen
frieren wie ein Schneider— sehr frieren
frische Luft schnappen— sich draußen, im Freien aufhalten (und die dortige Luft atmen)
frische Luft schöpfen— selten: sich draußen, im Freien aufhalten (und die dortige Luft atmen)
frisch von der Leber weg— ohne Scheu oder Hemmungen
fröhliche Urständ feiern— veraltet, noch scherzhaft: neu aufleben, wieder in Mode kommen
für den Arsch sein— umgangssprachlich: keinen Sinn, Nutzen, Wert oder Ähnliches haben
für den Hugo sein— Österreich, umgangssprachlich: vergeblich sein, nutzlos sein
für die Katz sein— ohne einen Effekt sein, vergeblich sein, die Mühe nicht wert sein
für immer— so, dass es niemals endet
für jemanden ein Fremdwort sein— weist auf etwas nicht Vorhandenes hin, zum Beispiel eine (Charakter-)eigenschaft oder einen besonder
fürs Erste— Zeit: erst einmal; eine Aussage wird mit dieser Redewendung so eingeschränkt, dass sie später noch e
für sich— von anderen Menschen zurückgezogen, um ungestört zu sein; ohne Gesellschaft
Für und Wider— alle Gründe oder Argumente, die für oder gegen etwas sprechen
Fuß fassen— (auch übertragen): mit den Füßen sicher auf dem Boden auftreten
ganz Auge und Ohr sein— umgangssprachlich: besonders gut aufpassen, zuhören und zusehen
ganz Ohr sein— to be all ears (to listen carefully or eagerly; to anticipate)
ganz Ohr sein— aufmerksam, gespannt zuhören
ganz und gar— in absolut allem, was damit zusammenhängt
gar nicht— verstärkte Negation: überhaupt nicht
Gas geben— meist: 'jemand gibt Gas': ein Fahrzeug beschleunigen, auch: schnell fahren
Gated Community— geschlossener Wohnkomplex mit verschiedenen Arten von Zugangsbeschränkungen
geboren werden— intransitiv: das Licht der Welt erblicken, zur Welt kommen; zur Welt gebracht werden
gedacht sein— als Sache für einen bestimmten Zweck vorgesehen sein
geduldig wie ein Lamm— mit großer Geduld und Ausdauer
Gefahr laufen— durch bestimmte Handlungen einer Lage ausgesetzt sein, die ein Risiko darstellt
gefangen nehmen— einen Gesuchten fangen und festnehmen
gegangen werden— umgangssprachlich scherzhaft: jemanden gegen seinen Willen aus dem Amt oder vom Arbeitsplatz entfern
gegen aussen— an der / auf der Außenseite; nach der / zur Außenseite hin
gegen den Strom schwimmen— sich trotz möglicher Nachteile bewusst anders als die Mehrheit verhalten, sich nicht an herrschende
gegeneinander ausspielen— zwei Menschen oder Parteien mit widersprüchlichen Ansichten miteinander in einen Konflikt bringen, u
gegen eine Mauer reden— ignoriert werden; sich nicht durchsetzen können; reden, ohne Gehör zu finden
gegen eine Wand reden— ignoriert werden; sich nicht durchsetzen können; reden, ohne Gehör zu finden
geheim halten— transitiv: etwas nicht an die Öffentlichkeit durchdringen lassen, dafür sorgen, dass etwas geheim bl
geh kacken— derb: hau ab!, verschwinde!
Geld wie Heu haben— (sehr) viele Zahlungsmittel besitzen; reich sein
geliefert sein— am Ende sein, ruiniert sein, verloren sein
gemeinsame Sache machen— sich mit jemandem zu einem bestimmten Zweck, für ein bestimmtes Vorhaben zusammentun (oft für etwas
gering schätzen— einer Person oder einem Sachverhalt wenig Bedeutung und/oder Respekt beimessen
gern haben— jemanden oder etwas mögen; Zuneigung oder Sympathie für jemanden empfinden
geschehen lassen— zulassen, dass etwas passiert, obwohl man auch hätte eingreifen können, um es zu verhindern
Geschmacksfäden ziehen— umgangssprachlich, süddeutsch: an einer Sache Spaß, Gefallen oder Geschmack finden
Gesetz der großen Zahlen— Stochastik: relative Häufigkeit eines Zufallsergebnisses, dass sich bei einer großen Anzahl von Zahl
Gesetz der kleinen Zahlen— Stochastik: Beobachtung, dass die Ergebnisse von zufälligen, voneinander unabhängigen Ereignissen be
Gevatter Tod— meist dichterisch veraltet: Personifikation des Todes
gewahr werden— gehoben: mehr oder minder plötzlich in einem Moment durch seine Sinnesorgane wahrnehmen
Gift und Galle speien— (sich) ganz besonders wütend, gehässig (äußern) sein
Gift und Galle spucken— ganz besonders wütend, gehässig sein
glänzen wie ein Judenei— spiegelblank sein, außerordentlich blank und glänzend sein
glühende Kohlen auf jemandes Haupt sammeln— jemanden durch Wohltaten beschämen, Böses mit Gutem vergelten
Gnade vor Recht ergehen lassen— mit jemandem Nachsicht haben, der etwas Unrechtes getan hat, und ihn nicht bestrafen (wie er es eige
Gold in der Kehle haben— besonders schön singen können
Gold wert sein— von großem Nutzen sein, äußerst wertvoll sein
Gott hab ihn selig— nachgestellter Einschub zu einem Mann, welcher bereits verstorben ist
Gott hab sie selig— nachgestellter Einschub zu einer bereits verstorbenen Frau oder zu mehreren bereits verstorbenen Per
Gras über etwas wachsen lassen— etwas in Vergessenheit geraten lassen
Griff ins Klo— umgangssprachlich: ein Fehlschlag, ein Misserfolg
grobes Geschütz auffahren— umgangssprachlich: sich jemandem heftig entgegenstellen, gewichtige (Gegen-)Argumente vorbringen
grobianische Dichtung— Literatur: Dichtung des 15. bis 17. Jahrhunderts, die grobes Verhalten, insbesondere bei Tisch, iron
groß angelegt— großzügig, in großem Rahmen/Stil konzipiert
große Augen machen— umgangssprachlich: über etwas (Unerwartetes) erstaunt sein; über eine (ungewöhnliche) Person, Sache
großer Bahnhof— festlicher Empfang, meist durch viele Personen
große Rosinen im Kopf haben— hochfliegende, zu optimistische, unrealistische Vorstellungen haben
große Töne spucken— umgangssprachlich: prahlen, angeben, übertreiben
grosso modo— gehoben: insgesamt betrachtet
grüner wirds nicht— umgangssprachlich: scherzhafte oder verärgerte Aufforderung zum Losfahren/Weitergehen an jemanden, d
grün und blau schlagen— jemanden verprügeln, schlagen
Grütze im Kopf haben— umgangssprachlich: klug sein, gescheit sein
gut beieinander sein— umgangssprachlich: mollig, dick, kräftig sein
gut Ding will Weile haben— etwas, was gut werden soll, bedarf einer längeren (ausreifen lassenden) Zeit
gute Karten haben— gute Chancen, Erfolgsaussichten haben
gute Miene zum bösen Spiel machen— etwas Unangenehmes notgedrungen hinnehmen, ohne sich seinen Unmut darüber anmerken zu lassen
guten Mutes sein— gehoben: in einer fröhlichen Stimmung sein; voller Zuversicht sein
gut erhalten— im Laufe der Zeit wenig gealtert, abgenützt oder beschädigt
guter Hoffnung sein— gehoben, verhüllend: schwanger sein
gut gemeint— mit positiven, guten Absichten; so, dass etwas freundlich gemeint ist
gut im Zug sein— bei einer Tätigkeit gut vorankommen
gut und gerne— grob geschätzt; mindestens, wenn nicht noch mehr; durchaus, ohne weiteres, ohne Mühe
Hab und Gut— alles, was jemand besitzt, jemandes gesamtes Eigentum
Halbgott in Weiß— umgangssprachlich ironisch: Arzt
Hals über Kopf— umgangssprachlich: in höchster Eile, ohne groß zu überlegen
Halt machen— jemanden zum Stehenbleiben/Stillstand bringen
Hand anlegen— zupacken und mithelfen, etwas angehen und verändern
Hand an sich legen— gehoben für: sich selbst töten, sich umbringen
Hand aufs Herz— umgangssprachlich: Aufforderung, die Wahrheit zu sagen: nun sag/sagen Sie mal ehrlich …
Hand und Fuß haben— umgangssprachlich: wohl überlegt sein, sinnvoll sein
Hand voll— eine kleine Menge, die in eine hohle Hand passt
hängen lassen— etwas Aufgehängtes (zum Beispiel ein Kleidungsstück) irgendwo zurücklassen, dort vergessen
harter Hund— umgangssprachlich: Person, die in schwierigen Situationen (beispielsweise in Verhandlungen, Wettkämp
hart im Nehmen sein— umgangssprachlich: mit negativen Situationen, Ereignissen oder Ähnlichem gut fertigwerden
Haus und Hof— jemandes gesamter Besitz, jemandes komplettes Vermögen einschließlich Immobilien- und Grundbesitz
hegen und pflegen— sich gut und intensiv um jemanden oder etwas kümmern, für jemanden/etwas sorgen
heilige Scheiße— salopp, derb, emotional: Ausdruck von großem Ärger oder Verwunderung
heil machen— umgangssprachlich, Kindersprache: etwas reparieren
heißer Scheiß— salopp: sehr angesagte Sache, etwas sehr Populäres oder Beeindruckendes
heiß laufen— von Maschinen: so viel Wärme erzeugen, dass die Betriebstemperatur überschritten wird
helfende Hand— Hilfe, Beistand, die jemand einer Person leistet beziehungsweise Person, die jemandem behilflich ist
hellhörig werden— (auf einen bestimmten Auslöser hin) misstrauisch werden und Weiteres besonders achtsam verfolgen
heraus mit der Sprache— eine Aufforderung an den Gesprächspartner, zu sagen, was er weiß oder ihn belastet
Herr der Lage— Person oder Gruppe/Institution, die etwas unter Kontrolle hat
Heulen und Zähneklappern— scherzhaft: eine unangenehme Situation
heulen wie ein Schlosshund— umgangssprachlich: sehr heulen, laut heulen; lautstark, anhaltend weinen
hieb- und stichfest— unwiderlegbar, gegen alle Angriffe geschützt
Himmel und Hölle in Bewegung setzen— alles versuchen, um ein Ziel zu erreichen
hinter die Ohren schreiben— sich etwas merken
hinter Gittern sitzen— umgangssprachlich: im Gefängnis sein, eine Freiheitsstrafe verbüßen
hinter Schloss und Riegel kommen— ins Gefängnis kommen
hinter schwedischen Gardinen sitzen— umgangssprachlich: im Gefängnis sein
hinter verschlossenen Türen— unter Ausschluss außerhalb einer Gruppe, Gemeinschaft oder dergleichen stehender, nicht eingeweihter
hin und her— ständig ungezielt die Richtung wechselnd, dorthin und hierher
Hin- und Widerrennen— (aufgeregte) Bewegung in wechselnden Richtungen ohne Fahrzeug
Hin- und Wiederrennen— (aufgeregte) Bewegung in wechselnden Richtungen ohne Fahrzeug
Hinz und Kunz— umgangssprachlich, abwertend: jedermann; beliebige, meist gewöhnliche Personen
hoch dosiert— in einer hohen Dosis vorhanden
hoch kompliziert— sehr kompliziert, alles andere als einfach
hoch schätzen— als sehr wertvoll erachten
hoch zehn— nachgestellt, verstärkend: sehr groß, in höchstem Ausmaß
höherer Blödsinn— geistreichere Art von Blödsinn oder Törichtem
Holz vor der Hütte haben— umgangssprachlich: große Brüste haben, vollbusig sein
Homme à Femmes— Mann, der bei Frauen besonders gut ankommt
hübsch machen— transitiv, reflexiv:\n etwas/jemanden verschönern
hundert Pro— ganz gewiss, ohne jeden Vorbehalt
Hut ab— drückt Hochachtung, Respekt, Bewunderung aus
Hut ab— drückt Hochachtung, Respekt, Bewunderung aus
ich glaub, mich knutscht ein Elch— Aussage, wenn etwas völlig unerwartet oder überraschend passiert
ich habe fertig— drückt aus, dass man mit einer Sache fertig ist, mit einer Sache abgeschlossen hat
im Argen liegen— etwas ist nicht so, wie es sein sollte oder wie es richtig wäre
im Arsch sein— umgangssprachlich: etwas ist kaputt, funktioniert nicht mehr
im Begriff sein— gerade anfangen wollen, etwas zu tun
im Clinch liegen— umgangssprachlich: einen heftigen (dauerhaften) Streit (oft in erregten Kontroversen, hitzigen Wortg
im Dreck sitzen— derb: sich in einer misslichen Lage befinden
im Dreck stecken— derb: sich in einer misslichen Lage befinden
im Dreck wühlen— umgangssprachlich: etwas sehr genau und unter Inkaufnahme von harter Arbeit und Unannehmlichkeiten u
im Dreh sein— umgangssprachlich: sich mitten bei der Arbeit befinden
im Dreieck springen— in Wut geraten
im Dunkeln tappen— bei etwas, das einer Aufklärung bedarf, noch keinen Anhaltspunkt haben, sodass bestimmte Zusammenhän
im Eimer sein— umgangssprachlich: kaputt, verdorben sein
im Einzelnen— ganz genau; etwas (beispielsweise ein Problem, einen Sachverhalt) in jedem Detail benennen
im falschen Film sein— umgangssprachlich: in einer Situation sein, die völlig verrückt/abwegig ist, die man nicht begreifen
im falschen Zug sitzen— sich falsch entschieden haben
im Folgenden— weiteren Verlauf eines Textes, eines Films oder einer Vorführung
im Geld— Börse, Bank, von einer Option: Zustand, bei dem die Ausübung der Option zu einem Gewinn führt
im Geld schwimmen— besonders viel Geld besitzen, äußerst reich sein
im großen Stil— in erheblichem Umfang, viel
im Handumdrehen— schnell und einfach
im Krieg bleiben— euphemistisch: als Soldat in einem Krieg umkommen
immer noch— nach wie vor, stärkeres noch
immer während— ohne Ende, ewig
immer wieder— mehrmals wiederholt, bei jeder Wiederholung aufs Neue
im Nachhinein— zu einem Zeitpunkt, an dem ein bestimmter Vorgang oder ein Ereignis vorbei ist
im Nebel herumstochern— umgangssprachlich: (notgedrungen) ohne klare Informationen, Anweisungen, Strategie handeln (müssen)
im Nu— umgangssprachlich: in einer sehr kurzen Zeit, sehr schnell
im Sande verlaufen— beschreibt das Misslingen einer Maßnahme metaphorisch; wie Wasser nutzlos im Sand versickert, scheit
im Sand verlaufen— beschreibt das Misslingen einer Maßnahme metaphorisch; wie Wasser nutzlos im Sand versickert, scheit
im Schlaf— ohne Mühe, ohne große Anstrengung
im Schweiße seines Angesichts— oft scherzhaft: mit beträchtlicher Anstrengung, mit großer Mühe
im siebten Himmel sein— auf Grund von Freude vom Rest der Welt abgeschottet sein
im Spiel sein— einen gewissen Einfluss auf etwas haben
im Stande— die Fähigkeit, etwas zu meistern, habend
im Sterben liegen— bald sterben, kurz vor dem Tod stehen
im Sturm erobern— etwas oder jemanden für sich gewinnen; bewirken, dass Begeisterung ausgelöst wird
im Trüben fischen— ursprüngliche, heute seltenere Bedeutung: sich mit unredlichen Mitteln einen Vorteil verschaffen
im Voraus— zu einem Zeitpunkt, der vor einem anderen, bestimmten Zeitpunkt liegt
im Vorhinein— regional: zu einem Zeitpunkt, bevor ein bestimmter Vorgang oder ein Ereignis begonnen hat
im wahrsten Sinne des Wortes— ohne übertragene Lesweise; ganz genau dem Wortlaut entsprechend; wirklich so zu verstehen, wie es ge
im Zeichen von etwas stehen— gehoben: von etwas geprägt sein, unter dem Einfluss von etwas stehen
in aller Munde sein— der breiten Öffentlichkeit bekannt (und deshalb Gesprächsthema) sein
in anderen Umständen sein— verhüllend: schwanger sein, ein Kind bekommen
in Asche legen— zerstören, insbesondere Gebäude und Anbauflächen
in Bausch und Bogen— in seiner Gesamtheit, völlig
in Betracht ziehen— sich die Möglichkeit einer bestimmten Durchführung oder Aktion merken und dies bedenken oder erwägen
in Betrieb— benutzbarer Zustand eines technischen Gerätes oder einer technischen Anlage
in das Reich der Schatten hinabsteigen— euphemisch, poetisch: sterben
in den Arsch gehen— umgangssprachlich: langsam seine Funktionstüchtigkeit verlieren, kaputtgehen
in den Boden versinken— sich zutiefst schämen
in den Clinch gehen— umgangssprachlich: in einen heftigen (dauerhaften) Streit (oft in erregten Kontroversen, hitzigen Wo
in den Clinch nehmen— umgangssprachlich: jemanden in Bedrängnis bringen
in den Federn— umgangssprachlich: im Bett
in den Hafen der Ehe einlaufen— scherzhaft oder umgangssprachlich: heiraten
in den letzten Zügen liegen— bald sterben müssen
in den Rücken fallen— jemandem schaden, den man zuerst durch Handeln oder Aussagen unterstützt hat oder mit dem man befreu
in den Sand setzen— etwas vermasseln, durch ein Missgeschick scheitern lassen
in den Schatten stellen— jemanden oder etwas übertreffen, überbieten
in den Seilen hängen— erschöpft, matt sein; keinen Elan haben
in den Startlöchern scharren— Nebenform von: in den Startlöchern sitzen, darauf warten, beginnen zu können
in den Startlöchern sein— Nebenform von: in den Startlöchern sitzen, darauf warten, beginnen zu können
in den Startlöchern sitzen— zum Beginnen oder Aufbrechen bereit sein
in den Startlöchern warten— Nebenform von: in den Startlöchern sitzen, darauf warten, beginnen zu können
in den Sternen geschrieben stehen— noch gänzlich ungewiss sein
in den Sternen stehen— noch gänzlich ungewiss sein
in der Hitze des Gefechts— synonym of im Eifer des Gefechts
in der Klemme sitzen— in Schwierigkeiten sein (oft finanzieller Art)
in der Klemme stecken— in Schwierigkeiten sein (oft finanzieller Art)
in der Kreide stehen— to be in (someone's) debt
in der Kreide stehen— Schulden haben; kann auch bedeuten, jemandem einen Gefallen schuldig zu sein; meist ist damit aber d
in der Lage sein— übertragen: zu etwas fähig sein; eine Sache ausführen/durchführen können; auch: die Macht/die Möglic
in der Luft liegen— etwas riecht, duftet, stinkt
in der Patsche sitzen— in Schwierigkeiten sein (oft finanzieller Art)
in der Pipeline— in der Regel im Bereich Wirtschaft: schon vorbereitet, fertig zur Realisation: zur Produktion / zum
in der Regel— für gewöhnlich, meistens, fast immer
in der Ruhe liegt die Kraft— etwas, was man tut, sollte man zügig, aber nicht zu schnell tun, damit es gut wird; nichts überhaste
in der Scheiße sitzen— derb: sich in einer misslichen Lage befinden
in der Scheiße stecken— derb: sich in einer misslichen Lage befinden
in der Schmiere sitzen— umgangssprachlich, bildlich: sich in einer misslichen Lage befinden
in der Tinte sitzen— umgangssprachlich: in Schwierigkeiten sein (oft finanzieller Art)
in der Versenkung verschwinden— aus dem Blickfeld geraten
in die Beine gehen— umgangssprachlich: sich erschwerend auf die Beine auswirken (körperliche Anstrengungen, Alkoholgenus
in die Binsen gehen— verloren gehen
in die Bredouille bringen— in Verlegenheit / in Bedrängnis / in Schwierigkeiten bringen
in die Bresche springen— umgangssprachlich: in einer kritischen Situation Unterstützung geben, Beistand leisten
in die Brüche gehen— von Gegenständen: kaputtgehen, zerbrechen; beschädigt werden
in die eigene Tasche wirtschaften— umgangssprachlich: sich auf unrechtmäßige, vor allem betrügerische Weise einen Profit sichern
in die Eisen gehen— umgangssprachlich: ein Fahrzeug stark abbremsen, mit diesem eine Vollbremsung ausführen
in die Federn— umgangssprachlich: ins Bett
in die Hose gehen— umgangssprachlich, salopp: nicht das gewünschte Ergebnis bringen, schlecht ausgehen
in die Irre gehen— einen falschen Weg einschlagen, sich verlaufen
in die Luft fliegen— umgangssprachlich: mit einer heftigen Explosion zerbersten
in die Luft jagen— auch reflexiv: sprengen, etwas mit Hilfe von Sprengstoff zerstören, ein Selbstmordattentat begehen
in die Pilze gehen— essbare Pilze sammeln gehen; in den Wald gehen, um Pilze zu suchen
in die Puschen kommen— umgangssprachlich, salopp: aktiv werden, sich aufraffen
in die Trickkiste greifen— einen Trick anwenden
in einem Affenzahn— in enormem Tempo, mit enormer Geschwindigkeit
in einem fort— adverbiell: ohne Unterbrechung; immer wieder
in einem goldenen Käfig sitzen— sich trotz Reichtums in Unfreiheit befinden, als Mitglied der wohlhabenden Gesellschaftsschicht eine
in einem Stück— umgangssprachlich: ohne Pause, direkt aufeinanderfolgend
in einem Zug— ununterbrochen, ohne Pause
in etwas zu Hause sein— übertragen: (von einem Thema) Ahnung haben, (auf einem Gebiet) sehr gut Bescheid wissen, sich (in et
in Fahrt— übertragen, gefühlsmäßig (oder emotional): in Schwung, unter Umständen dabei auch in deutlich guter
in festen Händen sein— in einer festen Liebesbeziehung oder Ehe leben
in Flammen aufgehen— gehoben: durch Feuer vollständig zerstört werden, verbrennen
in Flammen stehen— weithin sichtbar brennen
in Folge— zusammen eine ununterbrochene Folge (Reihe) bildend
in Frage kommen— eine Option darstellen; geeignet sein
infrage stellen— die Richtigkeit von etwas oder jemandes Vertrauenswürdigkeit hinterfragen
in Furcht und Schrecken versetzen— jemanden stark erschrecken
in grosso— veraltet: im Großen, in großen Mengen
in Grund und Boden— ganz kaputt; dem Erdboden gleich; so, dass nichts übrig bleibt
in guten Händen sein— bei jemandem sicher und gut aufgehoben sein
in Hülle und Fülle— in großer Menge, im Überfluss
in jemandem seinen Meister finden— auf jemanden treffen, der besser ist oder der einen besiegt
in Kraft— meist auf Gesetze oder Verordnungen bezogen: gültig, wirksam
in Lohn und Brot sein— einer bezahlten Arbeit nachgehen und so die Möglichkeit besitzen, sich seinen Lebensunterhalt zu fin
in Lohn und Brot stehen— einer bezahlten Arbeit nachgehen und so die Möglichkeit besitzen, sich seinen Lebensunterhalt zu fin
in medias res— Literatur: plötzlicher Einstieg in die Handlung
in meinen Augen— umgangssprachlich: Betonung der eigenen Meinung, die andere Personen möglicherweise nicht teilen
in Minne— schweizerisch: im gegenseitigen (friedlichen) Einvernehmen, ohne dass es zu einer feindlichen Ausein
in Minutenschnelle— innerhalb sehr kurzer Zeit, in/nach nur wenigen Minuten geschehend
in Not und Tod— gehoben: auch unter schwierigsten, höchst gefährlichen Umständen
in null Komma nichts— umgangssprachlich: sehr schnell
in Rauch und Flammen aufgehen— gehoben: durch Feuer vollständig zerstört werden, verbrennen
in rauen Mengen— umgangssprachlich: sehr viel
in Reih und Glied— genau ausgerichtet, geordnet
ins Auge gehen— schiefgehen, danebengehen
in Saus und Braus— in luxuriöser Überfluss, ohne auf etwas verzichten zu müssen
ins Blaue— ins Unbekannte, in etwas Unerwartetes, ohne bekanntes Ziel
in Schach halten— transitiv; umgangssprachlich:\n jemanden oder etwas durch Androhen (von Waffengewalt), Druck oder en
in Scharen— meist bei Personen: massenhaft, sehr viele, in großer Anzahl
in See gehen— (mit einem Wasserfahrzeug vom Anker- oder Anlegeplatz aus) aufs Meer (für längere Zeit) hinausfahren
in See stechen— (mit einem Wasserfahrzeug vom Anker- oder Anlegeplatz aus) aufs Meer (für längere Zeit) hinausfahren
in See stoßen— (mit einem Wasserfahrzeug vom Anker- oder Anlegeplatz aus) aufs Meer (für längere Zeit) hinausfahren
ins Fettnäpfchen treten— etwas Bestimmtes erwähnen oder fragen, ohne zu ahnen, dass dieses Thema Anwesenden unangenehm ist; a
ins Gedränge geraten— unter Druck, in (zeitliche) Probleme kommen
ins Gedränge kommen— unter Druck, in (zeitliche) Probleme geraten
ins gleiche Horn blasen— etwas schon vorher Verkündetes noch einmal verkünden oder auch bestätigen und unterstützen
ins gleiche Horn stoßen— oft ironisch bei zwanghaften oder liebedienerischen Äußerungen: etwas schon vorher Verkündetes noch
ins gleiche Horn tuten— oft ironisch bei zwanghaften oder liebedienerischen Äußerungen: etwas schon vorher Verkündetes noch
ins Gras beißen— umgangssprachlich: sterben
ins Hintertreffen geraten— in Nachteil geraten, in eine ungünstige Position kommen
in sieben Sprachen schweigen— zu einem Thema partout nichts sagen, beisteuern
ins kalte Wasser springen— umgangssprachlich: sich in einer neuen, unbekannten Situation oder bei einer solchen Aufgabe bewähre
ins Klo greifen— einen Fehler machen
ins Kraut schießen— stark zunehmen oder wachsen; sich schnell verbreiten
ins Ohr gehen— umgangssprachlich, besonders in Bezug auf eine Melodie: ansprechend und leicht zu merken sein, sich
in Sonderheit— veraltet: separiert von anderen, für sich allein
ins Reine schreiben— noch einmal (schön) abschreiben und dabei besonders darauf achten, dass der Text fehlerfrei und gut
ins Schwarze treffen— Recht haben, genau das Richtige tun
ins Spiel bringen— etwas oder jemanden einbeziehen, etwas zur Diskussion stellen
ins Stocken geraten— figurativ: nicht vorankommen, nicht weitergehen (beispielsweise eine Entwicklung, ein Projektes, Ver
instand halten— etwas so behandeln, dass es in einem Zustand bleibt, der als gut oder in Ordnung bezeichnet werden k
instand setzen— wieder in den Zustand bringen, in dem etwas entsprechend seiner Bestimmung eingesetzt/benutzt/verwen
in Stein gemeißelt sein— unveränderlich und unverrückbar feststehen
ins Wasser fallen— umgangssprachlich: (als Geplantes) nicht ausgeführt, getan, unternommen werden können; (etwas Angest
ins Wasser gehen— euphemistisch: sich ertränken
in Teufels Küche kommen— umgangssprachlich: in eine sehr schwierige Situation/in große Verlegenheit geraten
in vollem Gange sein— bereits angefangen haben und die höchste Aktivitätsstufe erreicht haben, bevor diese wieder abnimmt
in Züchten— veraltet: im Einklang mit der (eher prüden) Sexualmoral
in Zukunft— von nun an, in der kommenden Zeit
i wo— umgangssprachlich: keineswegs, aber nein, nicht im Geringsten
Jacke wie Hose sein— bundesdeutsch (außer südostdeutsch) umgangssprachlich: ohne Bedeutung, ohne Belang sein, keinen Unte
jede Menge— umgangssprachlich: sehr viel, in großer Zahl
jeden Pfennig dreimal umdrehen— jede Geldausgabe genau überdenken
jeden Pfennig dreimal umdrehen müssen— jede Geldausgabe genau überdenken
jeden Pfennig zweimal umdrehen— jede Geldausgabe genau überdenken
jeden Pfennig zweimal umdrehen müssen— jede Geldausgabe genau überdenken
jedes Mal— immer dann, wenn … (man irgendetwas macht, irgendetwas stattfindet)
jedes Wort auf die Goldwaage legen— to think carefully about one's wording
jedes Wort auf die Goldwaage legen— übertrieben genau auf die Bedeutung jedes Wortes achten, alles wörtlich nehmen
jedes Wort auf die Goldwage legen— übertrieben genau auf die Bedeutung jedes Wortes Wert legen; jedes Wort viel zu ernst nehmen
jemand bekommt Wasser auf die Mühle— jemand erfährt durch eine Verhaltensweise, durch bestimmte Bedingungen oder Umstände (im übertragene
jemandem am Arsch vorbeigehen— derb: jemandem total egal oder nicht von Interesse sein
jemandem am Herzen liegen— jemandem sehr wichtig sein, jemandem ein starkes inneres Bedürfnis sein
jemandem an die Wäsche gehen— umgangssprachlich: einen tätlichen Angriff auf jemanden verüben
jemandem ans Bein pissen— derb: eine Person kritisieren, verärgern oder Ähnliches
jemandem ans Herz gewachsen sein— stark gemocht werden, auf freundschaftlicher Basis
jemandem auf den Geist gehen— umgangssprachlich: jemandem (mit etwas) in ziemlich aufdringlicher Weise lästig werden, penetrant ne
jemandem auf den Keks gehen— umgangssprachlich: jemandem (mit etwas) in ziemlich aufdringlicher Weise lästig werden, penetrant ne
jemandem auf den Senkel gehen— jemanden nerven, jemandem lästig werden
jemandem auf den Wecker gehen— jemanden nerven, jemandem lästig werden
jemandem auf den Zahn fühlen— umgangssprachlich: jemanden ausfragen, aushorchen, versuchen herauszubekommen, was jemand wirklich m
jemandem auf der Nase herumtanzen— mit jemandem machen, was man will; Befehle desjenigen missachten
jemandem auf der Tasche liegen— auf Kosten von jemandem leben, ohne das Geld zurückzuzahlen
jemandem auf der Zunge liegen— jemandem beinahe, aber momentan doch nicht einfallen
jemandem auf die Finger klopfen— umgangssprachlich: jemanden barsch tadeln, jemanden rüffeln
jemandem auf die Füße treten— jemanden kränken
jemandem auf die Hühneraugen treten— umgangssprachlich: jemanden kränken, an seiner empfindlichsten Stelle treffen
jemandem auf die Schliche kommen— jemanden enttarnen, jemandes Absicht durchschauen
jemandem auf die Sprünge helfen— umgangssprachlich: jemandem mit Tipps und Hinweisen eine Hilfestellung geben, zum Beispiel auch jema
jemandem aus der Hand fressen— umgangssprachlich scherzhaft: jemandem bedingungslos gehorchen, devot alles für jemanden tun
jemandem aus der Patsche helfen— jemandem aus einer misslichen Lage, Notlage heraushelfen; jemandes unangenehme Lage auf geschickte W
jemandem Avancen machen— gehoben: jemandem deutlich zu erkennen geben, dass man an einer Beziehung interessiert ist
jemandem Bescheid geben— etwas mitteilen
jemandem bleibt die Sprache weg— etwas erstaunt, überrascht einen so sehr, dass man sprachlos ist.
jemandem bleibt die Spucke weg— man ist derart erstaunt, überrascht, dass man sprachlos ist
jemandem böhmische Dörfer sein— jemandem völlig unverständlich sein
jemandem Brief und Siegel geben— jemandem etwas mit absoluter Gewissheit garantieren, versichern
jemandem das Fell gerben— salopp: jemanden verprügeln
jemandem das Herz abdrücken— jemanden sehr bedrücken, emotional belasten
jemandem das Herz brechen— jemanden sehr schmerzen, über die Maßen unglücklich machen, jemandem viel Kummer und Leid bereiten
jemandem das letzte Geleit geben— gehoben verhüllend: an jemandes Leichenbegängnis teilnehmen, jemandes (feierlicher) Beerdigung beiwo
jemandem das Ohr abkauen— umgangssprachlich: dem Gesprächspartner mit endlosem Reden auf die Nerven gehen (besonders am Telefo
jemandem den Buckel runterrutschen— meist als Aufforderung: jemanden in Ruhe lassen, jemandem gestohlen bleiben können
jemandem den Garaus machen— etwas vernichten, eliminieren; ein Lebewesen töten
jemandem den Geldhahn abdrehen— jemandem keine finanzielle Unterstützung mehr gewähren
jemandem den Hof machen— gehoben: um die Liebe einer Person (häufig einer Frau) werben, auch allgemeiner: sich besonders, vie
jemandem den Kopf verdrehen— umgangssprachlich, figürlich: jemanden in sich verliebt machen
jemandem den Leviten lesen— veraltet umgangssprachlich seltener:\n jemanden wegen eines tadelnswürdigen Verhaltens streng zurech
jemandem den Marsch blasen— jemanden zurechtweisen, ermahnen
jemandem den Mund verbieten— jemandem untersagen, sich zu etwas/jemandem zu äußern, seine Meinung zu etwas/jemandem kundzutun
jemandem den Rücken freihalten— jemanden unterstützen und von täglichen Arbeiten entlasten, damit der Begünstigte anderen Aufgaben n
jemandem den Rücken stärken— jemanden in seinem Standpunkt unterstützen
jemandem den Vogel zeigen— sich mit dem Zeigefinger an die Stirn tippen, um jemanden nonverbal zu zeigen, dass man ihn für verr
jemandem den Wind aus den Segeln nehmen— jemanden seiner Argumente berauben, jemandem die Grundlage seines Handelns nehmen, jemandem in seine
jemandem die Daumen drücken— jemandem Glück und Gelingen für ein bestimmtes Vorhaben wünschen
jemandem die Fresse polieren— salopp: jemandem mehrmals heftig ins Gesicht schlagen, jemanden heftig schlagen
jemandem die Hammelbeine lang ziehen— jemanden ausschimpfen, jemanden heftig zurechtweisen
jemandem die Hörner aufsetzen— umgangssprachlich: jemandem (zumeist seinem Partner, seiner Partnerin) untreu sein, ihn/sie betrügen
jemandem die Hörner zeigen— umgangssprachlich: jemandem drohen, sich jemandem widersetzen
jemandem die kalte Schulter zeigen— jemanden abweisend behandeln, ignorieren, zurückweisen
jemandem die Laune verhageln— jemandem die Stimmung verderben
jemandem die Leviten lesen— umgangssprachlich: jemanden wegen eines tadelnswürdigen Verhaltens streng zurechtweisen, sehr ernste
jemandem die Löffel langziehen— umgangssprachlich: jemanden tadeln oder bestrafen
jemandem die Ohren langziehen— umgangssprachlich: jemanden tadeln oder bestrafen
jemandem die Pistole auf die Brust setzen— umgangssprachlich: eine Entscheidung von jemandem erzwingen (wollen)
jemandem die Schuld in die Schuhe schieben— einer Person die Schuld an/für etwas geben
jemandem die Stange halten— jemandem treu bleiben, jemandem beistehen
jemandem die Suppe versalzen— jemandes Pläne durchkreuzen, jemandem etwas verderben
jemandem die Worte in den Mund legen— eine Person anweisen, bestimmte Dinge zu sagen
jemandem die Zunge lösen— jemanden zum Sprechen bringen, jemanden gesprächig machen
jemandem dreht sich alles im Kreis— jemandem wird schwindlig
jemandem durch die Lappen gehen— etwas entwischt jemandem, es geht verloren
jemandem ein Dorn im Auge sein— für jemanden sehr ärgerlich/unerträglich sein
jemandem eine kleben— salopp: jemanden mit der flachen Hand ins Gesicht schlagen
jemandem einen Floh ins Ohr setzen— umgangssprachlich: jemandem etwas sagen, was ihn aus der Ruhe bringt
jemandem einen Lichasdienst erweisen— umgangssprachlich: jemanden unabsichtlich schädigen
jemandem einen Strich durch die Rechnung machen— dafür sorgen, dass jemandes Kalkül/Plan nicht aufgeht
jemandem einen Strick aus etwas drehen— jemandes Aussage oder Handlung so auslegen, dass demjenigen daraus ein Schaden entsteht
jemandem einen Vogel zeigen— sich mit dem Zeigefinger an die Stirn tippen, um jemanden nonverbal zu zeigen, dass man ihn für verr
jemandem eine scheuern— salopp: jemanden mit der flachen Hand ins Gesicht schlagen
jemandem ein Kuckucksei ins Nest legen— umgangssprachlich: jemanden so schädigen, dass es sich erst später als eine unangenehme Überraschung
jemandem ein Ohr abkauen— umgangssprachlich: dem Gesprächspartner mit endlosem Reden auf die Nerven gehen (besonders am Telefo
jemandem ein paar scheuern— salopp: jemanden mit der flachen Hand ins Gesicht schlagen
jemandem eins auswischen— umgangssprachlich: jemandem meist aus Rache einen Schaden zufügen, jemandem übel mitspielen
jemandem ein Schnippchen schlagen— umgangssprachlich: jemandes Pläne bewusst verhindern
jemandem etwas aufs Auge drücken— umgangssprachlich: jemandem eine Last auferlegen, mit etwas Unangenehmem betrauen
jemandem etwas aus der Nase ziehen— jemanden nur mühsam (durch wiederholtes Nachfragen) zum Reden bringen (man will ihm möglicherweise e
jemandem etwas hoch anrechnen— jemandes Verhalten besonders anerkennend, würdigend gutheißen, schätzen
jemandem etwas zur Last legen— to accuse, blame (someone for something)
jemandem fällt die Decke auf den Kopf— umgangssprachlich: jemand empfindet ein Gefühl der Enge, Einschränkung oder Langeweile (meist zu Hau
jemandem fehlen die Worte— jemand weiß nicht mehr, was er sagen soll; ist sprachlos
jemandem Feuer unterm Arsch machen— umgangssprachlich, derb: jemanden unter Druck setzen, zu etwas antreiben
jemandem Feuer unterm Hintern machen— umgangssprachlich: jemanden unter Druck setzen, zu etwas antreiben
jemandem Flötentöne beibringen— umgangssprachlich: jemanden auf energische, nachdrückliche Art lehren, wie er sich zu verhalten hat
jemandem gegen den Strich gehen— umgangssprachlich: etwas ablehnen, etwas missbilligen, etwas stört jemanden; wenn Fell oder die Haar
jemandem geht der Arsch auf Grundeis— jemand empfindet große Angst oder befürchtet Schlimmes
jemandem geht der Hut hoch— jemand ist über etwas empört, wütend; jemand verliert die Geduld
jemandem Glauben schenken— sich auf jemanden vertrauensvoll verlassen; als richtig ansehen, was jemand sagt
jemandem gleich sein— umgangssprachlich: für jemanden keine Wichtigkeit haben
jemandem hängt der Magen in den Kniekehlen— jemand hat großen Hunger
jemandem Honig um den Bart schmieren— umgangssprachlich: jemandem schmeicheln
jemandem Honig um den Mund schmieren— umgangssprachlich: jemandem schmeicheln
jemandem Honig ums Maul schmieren— umgangssprachlich: jemandem schmeicheln
jemandem Hörner aufsetzen— untreu sein; eine verheiratete oder in einer festen Beziehung stehende Frau, die ein sexuelles Verhä
jemandem im Nacken sitzen— jemanden verfolgen
jemandem in den Kram passen— jemandem gelegen kommen, im Einklang mit jemandes Wünschen sein
jemandem in die Suppe fallen— umgangssprachlich, scherzhaft: bei jemandem zu Besuch erscheinen, wenn dieser gerade beim Essen ist
jemandem in die Suppe spucken— jemandes Pläne durchkreuzen, jemandem etwas verderben
jemandem jemanden auf den Hals hetzen— jemanden an jemanden ausliefern
jemandem keinen Bissen Brot gönnen— umgangssprachlich: jemandem nicht einmal das Geringste zugestehen
jemandem kocht das Blut in den Adern— jemand ist sehr wütend, zornig, aufgebracht
jemandem Kontra geben— jemandem kräftig die Meinung sagen; sich deutlich verbal gegen jemanden verteidigen
jemandem Löcher in den Bauch fragen— jemanden ausfragen, mit vielen Fragen auf die Nerven gehen
jemandem nicht das Schwarze unter den Fingernägeln gönnen— jemandem überhaupt nichts, nicht einmal das Wertloseste gönnen
jemandem nicht das Schwarze unter den Nägeln gönnen— jemandem überhaupt nichts, nicht einmal das Wertloseste gönnen
jemandem nicht das Wasser reichen können— in Bezug auf eine Leistung, eine Qualität: nicht das gleiche Niveau haben, nicht konkurrenzfähig sei
jemandem nicht den Bissen Brot gönnen— umgangssprachlich: jemandem nicht einmal das Geringste zugestehen
jemandem nicht die Butter auf dem Brot gönnen— umgangssprachlich: jemandem nicht einmal das Geringste zugestehen
jemandem platzt der Kragen— sehr wütend sein, mit der Geduld am Ende sein
jemandem Rede und Antwort stehen— jemandem ausführlich Auskünfte über etwas geben, die Gründe für etwas darlegen; vor jemandem Rechens
jemandem reinen Wein einschenken— die Wahrheit erzählen, jemandem unverhohlen den wahren Sachverhalt mitteilen
jemandem Sand in die Augen streuen— jemanden täuschen, blenden
jemandem schöne Augen machen— umgangssprachlich: mit jemandem bewusst/offensichtlich flirten, Annäherungsversuche machen
jemandem sind die Hände gebunden— am Handeln gehindert sein, keine (zulässige/vertretbare) Möglichkeit der Einflussnahme haben, nichts
jemandem stehen die Haare zu Berge— someone is worked up, upset, or frightened to no end
jemandem über den Weg laufen— jemandem zufällig, unverhofft begegnen
jemandem zu Bewusstsein kommen— einem klar werden, etwas richtig, in seiner ganzen Bedeutung erfassen
jemandem zum Bewusstsein kommen— einem klar werden, etwas richtig, in seiner ganzen Bedeutung erfassen
jemandem zu nahe treten— jemanden (in seiner Privatsphäre oder Ähnlichem) verletzen
jemandem zur Hand gehen— jemanden unterstützen
jemandem zur Seite treten— jemanden unterstützen, jemandem Hilfe zukommen lassen
jemanden am Schlafittchen haben— umgangssprachlich: jemanden (gerade noch) ergreifen (können) und zur Rede stellen beziehungsweise zu
jemanden an den Galgen bringen— umgangssprachlich: jemanden seiner Bestrafung ausliefern
jemanden an der Nase herumführen— jemanden anlügen, täuschen
jemanden an die Kandare bekommen— jemanden scharf zügeln, jemanden straff vornehmen oder führen
jemanden an die Kandare bringen— jemanden scharf zügeln, jemanden straff vornehmen oder führen
jemanden an die Kandare nehmen— jemanden scharf zügeln, jemanden straff vornehmen oder führen
jemanden an die Wand spielen— Sport: drückend überlegen sein; Ballsport: viele Tore schießen, ohne dass der Gegner mithalten kann;
jemanden an die Wand stellen— jemanden standrechtlich erschießen
jemanden auf den Arm nehmen— jemanden anlügen und/oder täuschen
jemanden auf die Folter spannen— jemanden (unnötig) lange warten lassen
jemanden auf die Hörner nehmen— umgangssprachlich: jemanden angreifen
jemanden auf die Palme bringen— umgangssprachlich: jemanden in Wut bringen, versetzen
jemanden auf die Schaufel nehmen— Österreich: jemanden veralbern, sich einen Scherz mit jemandem erlauben
jemanden auf die Schippe nehmen— jemanden veralbern, sich einen Scherz mit jemandem erlauben
jemanden aufs Korn nehmen— etwas oder jemanden im Visier haben; etwas oder jemanden überprüfen/kritisch beobachten; etwas oder
jemanden aus der Gosse auflesen— abwertend: jemanden vor der Verwahrlosung retten, aus der Armut herausholen, vor völligem moralische
jemanden den Teufel scheren— jemandem gleichgültig/einerlei sein
jemanden einen Kopf kürzer machen— umgangssprachlich: jemandes Kopf gewaltsam abtrennen
jemanden fürchten wie der Teufel das Weihwasser— jemanden sehr fürchten, vor jemandem große Angst haben
jemanden für dumm verkaufen— einer Person Unwahres einreden; (auf plumpe Art) versuchen, jemandem die Wahrheit zu verheimlichen
jemanden für voll nehmen— häufig verneinend: jemanden ernst nehmen
jemanden gut im Zug haben— jemanden gut im Griff haben, gut erzogen haben
jemanden hinter die Fichte führen— umgangssprachlich, scherzhaft: jemandem falsche Tatsachen vorspiegeln
jemanden hinters Licht führen— umgangssprachlich: jemanden täuschen, hereinlegen, betrügen
jemanden im Stich lassen— jemandem keine Hilfe und Unterstützung gewähren, jemanden alleine lassen
jemanden in den April schicken— umgangssprachlich: Eine Person (seltener auch Gegenstände und Abstrakta) am 1. April scherzhaft täus
jemanden in die Finger bekommen— jemanden in seine Gewalt bringen, jemandes habhaft werden
jemanden in die Knie zwingen— jemanden zur Aufgabe bewegen
jemanden in die Mangel nehmen— umgangssprachlich: jemandem hart zusetzen, jemanden heftig bedrängen, auf jemanden großen Druck ausü
jemanden in die Wüste schicken— umgangssprachlich: jemanden wegschicken, jemanden (unehrenhaft) entlassen
jemanden ins Herz schließen— umgangssprachlich: jemanden liebgewinnen, sehr gern haben
jemanden in Watte packen— umgangssprachlich: jemanden über Gebühr behüten, umsorgen; jemanden besonders schonend, vorsichtig b
jemanden in Zuckerwatte packen— umgangssprachlich: jemanden über Gebühr behüten, umsorgen; jemanden besonders schonend, vorsichtig b
jemanden kreuzweise können— derb: etwas brüsk ablehnen, zurückweisen
jemanden Lügen strafen— aufzeigen, dass jemand nicht die Wahrheit gesagt hat; nachweisen, dass jemandes Argumente, Aussagen
jemanden mit Glacéhandschuhen anfassen— umgangssprachlich: mit jemandem sehr behutsam/rücksichtsvoll umgehen, um eine negative Reaktion zu v
jemanden mit ins Boot holen— jemanden in ein Projekt mit einbinden, eine Zusammenarbeit beginnen
jemanden mit offenen Armen aufnehmen— jemanden freundlich empfangen
jemanden mit offenen Armen empfangen— jemanden freundlich empfangen
jemanden Moritz lehren— jemanden nachdrücklich zurechtweisen; jemandem sagen, wie er sich zu benehmen hat
jemanden mundtot machen— jemanden, der einem unbequem und hinderlich ist, skrupellos und unerlaubterweise (mit allen Mitteln)
jemanden nicht für voll nehmen— umgangssprachlich: eine bestimmte Person oder Gruppe nicht ernst nehmen; jemanden, meist aufgrund vo
jemanden nicht mit dem Arsch angucken— umgangssprachlich, salopp: jemanden nicht beachten, jemanden ignorieren
jemanden nicht mit dem Arsch ansehen— umgangssprachlich, salopp: jemanden nicht beachten, jemanden ignorieren
jemanden teuer zu stehen kommen— jemand muss wegen etwas erhebliche Probleme befürchten oder starke Nachteile erleiden (häufig finanz
jemanden übers Knie legen— umgangssprachlich: jemanden körperlich bestrafen
jemanden um die Ecke bringen— jemanden umbringen
jemanden um Lohn und Brot bringen— jemandem (in betrügerischer Weise) seiner bezahlten Arbeit berauben und ihm so die Möglichkeit nehme
jemanden ungespitzt in den Boden hauen— salopp, umgangssprachlich: jemanden überwältigen, verprügeln
jemanden ungespitzt in den Boden rammen— salopp, umgangssprachlich: jemanden überwältigen, verprügeln
jemanden ungespitzt in den Boden schlagen— salopp, umgangssprachlich: jemanden überwältigen, verprügeln
jemanden unter der Fuchtel haben— umgangssprachlich: über jemanden herrschen, jemanden bevormunden
jemanden unter die Erde bringen— eine Person in ihr Grab legen und sie beerdigen
jemanden unter Druck setzen— umgangssprachlich: versuchen, jemanden gegen dessen Willen zu etwas zu zwingen (beispielsweise durch
jemanden unter seine Fittiche nehmen— umgangssprachlich scherzhaft: sich jemandes annehmen, indem man der betreffenden Person Fürsorge, Ob
jemanden vom Hocker hauen— umgangssprachlich, häufig verneint: sehr begeistern, positiv überraschen, in großes Erstaunen verset
jemanden vom Hocker reißen— umgangssprachlich, häufig verneint: sehr begeistern, positiv überraschen, in großes Erstaunen verset
jemanden vom rechten Weg abbringen— jemanden zu Fehlern verleiten, jemanden zu einem schlechten Lebenswandel verführen
jemanden wie Luft behandeln— umgangssprachlich: jemanden demonstrativ ignorieren, jemanden absichtlich nicht beachten
jemanden windelweich prügeln— jemanden sehr heftig verprügeln, jemanden zusammenschlagen
jemanden zum Hahnrei machen— veraltet: (insbesondere einem Mann) untreu sein, ihn betrügen
jemanden zum Narren halten— jemanden im Spaß irreführen, täuschen; jemanden nicht ernst nehmen
jemanden zum Teufel schicken— eine Person (mit Nachdruck) fortschicken, sich von einer Person trennen, eine Person von einem Grund
jemanden zur Minna machen— umgangssprachlich: jemanden in erniedrigender Weise tadeln, jemanden grob heruntermachen
jemanden zur Rede stellen— von jemandem Rechenschaft fordern, Auskunft verlangen
jemanden zur Schnecke machen— umgangssprachlich: jemandem (öffentlich) so heftige Vorwürfe machen, dass er ganz eingeschüchtert is
jemanden zur Seite nehmen— sich mit jemandem von anderen (kurzzeitig) absondern, um etwas zu besprechen
jemanden zur Strecke bringen— jemanden davon abhalten, weiterhin das Böse, Schlechte oder Illegale zu tun
jemandes Herr werden— es schaffen, jemanden zu beherrschen, zu kontrollieren
jemandes Kreise stören— jemanden in seinen (persönlichen) Tätigkeiten behindern
jemandes letztes Stündlein hat geschlagen— jemand muss sterben
jemandes Mann sein— umgangssprachlich: für eine bestimmte Aufgabe die geeignete Person sein
jemandes rechte Hand— enger Vertrauter, mit wichtigen Aufgaben betrauter Untergebener
jetzt schlägts dreizehn— etwas ist überraschend und empörend
junges Gemüse— umgangssprachlich scherzhaft, auch abwertend: Person(en) niedrigen Alters (häufig ohne Erfahrung)
just for fun— umgangssprachlich: nur zum Spaß, nur zum (eigenen) Vergnügen
kalte Dusche— umgangssprachlich: plötzliches Verklingen einer gesteigerten Begeisterung
kalte Füße bekommen— umgangssprachlich: kurz vor wichtigen Terminen oder Entscheidungen Angst bekommen, unsicher werden
kaltes Blut bewahren— ruhig und gelassen bleiben, nicht in Stress oder Panik verfallen
kalt stellen— etwas an einen kühleren Ort bringen, damit es eine niedrige Temperatur hat
Kanonenschuss auf Spatzen— verbal noun of mit Kanonen auf Spatzen schießen
kaputt treten— transitiv, umgangssprachlich:\n mit einem Tritt, durch (andauerndes) (Darauf-)Treten zerstören
kein Arsch— umgangssprachlich: keine Person, niemand
kein Auge zutun— umgangssprachlich: nicht schlafen, nicht einschlafen können
kein Blatt vor den Mund nehmen— Dinge offen und direkt ansprechen, seine Meinung sagen
keine Aktien in etwas haben— kein Interesse an etwas haben, sich für etwas nicht engagieren
keine Augen im Kopf haben— umgangssprachlich: unaufmerksam sein, nicht aufpassen
keine Eier in der Hose haben— umgangssprachlich: (als Mann) den Mut zu etwas nicht aufbringen können
keine Hand rühren— umgangssprachlich: aus eigenem Antrieb nichts tun, untätig bleiben
keinen Abgang finden— umgangssprachlich: länger als vorgesehen und/oder erwünscht an einem Ort verbleiben
keinen Arsch in der Hose haben— umgangssprachlich, derb: keinen Mut haben
keinen blassen Dunst haben— meist leicht abwertend: keine Ahnung haben, nicht Bescheid wissen
keinen blassen Schimmer haben— überhaupt keine Ahnung oder Idee haben; gar nichts zu etwas wissen
keinen Fick auf etwas geben— umgangssprachlich derb: an etwas kein Interesse zeigen, etwas keine Beachtung schenken
keinen Finger krumm machen— umgangssprachlich: aus eigenem Antrieb nichts tun, untätig bleiben
keinen Finger rühren— umgangssprachlich: aus eigenem Antrieb nichts tun, untätig bleiben
keinen Groschen wert sein— keinen Wert besitzend
keinen guten Faden an jemandem lassen— rücksichtslose Kritik üben, jemandem nur Schlechtes nachsagen, alles gründlich schlecht reden
keinen guten Faden miteinander spinnen— umgangssprachlich: schlecht zusammenarbeiten, sich nicht vertragen
keinen Hehl aus etwas machen— andere etwas (besonders seine Emotionen) ganz offen wissen lassen; offen äußern, was man denkt und e
keinen Heller wert sein— von sehr geringen Wert sein
keinen Pfennig wert sein— keinen Wert besitzen
keinen Pfifferling wert sein— wertlos sein, keinen Wert haben
keinen Plan haben— umgangssprachlich: keine Ahnung haben, etwas nicht wissen
keinen Schimmer haben— umgangssprachlich: überhaupt keine Ahnung oder Idee haben
keine Rolle spielen— unbedeutend sein, keine Bedeutung habend, nicht relevant, bedeutungslos sein
keine Sau— umgangssprachlich, betont: nicht einmal eine einzige Person oder wenige Personen
keine Verwandten kennen— umgangssprachlich: sich rücksichtslos verhalten, um Erfolg zu haben
kein gutes Haar an etwas lassen— schlecht über etwas reden, etwas kritisieren
kein gutes Haar an jemandem lassen— schlecht über jemanden reden, jemanden kritisieren
kein heuriger Hase sein— über eine gewisse Erfahrung verfügen
kein Kind von Traurigkeit sein— umgangssprachlich: ein lebenslustiger Mensch sein
kein Krösus sein— kein Geld übrig haben, kein Geld zu verschenken haben, nicht reich sein
kein Sterbenswörtchen sagen— umgangssprachlich: nichts sagen
kein unbeschriebenes Blatt sein— jemand ist schon bekannt für etwas, jemand hat bereits Erfahrung gesammelt
kein Wunder— umgangssprachlich: (es ist) nicht zu verwundern, nicht verwunderlich, nicht erstaunlich, nicht überr
kein Zuckerschlecken sein— umgangssprachlich: Unannehmlichkeiten, harte Mühen bewirken, zur Folge haben; nicht leicht zu bewerk
kennen lernen— transitiv: sich mit jemandem bekannt machen
Kette geben— umgangssprachlich: (vor allem, aber nicht ausschließlich, mit einem über Ketten angetriebenen Fahrze
Kette rauchen— ununterbrochen rauchen, eine Zigarette nach der anderen rauchen
Kilometer fressen— eine Strecke an (einer bestimmten Anzahl von zu absolvierenden) Kilometern (schnell) zurücklegen
klar wie Kloßbrühe— umgangssprachlich: eindeutig
klein beigeben— jemandem etwas erlauben oder zustimmen, trotz (anfänglicher) Bedenken
kleinere Brötchen backen— umgangssprachlich: nicht prahlen, sich zurücknehmen
kleiner Fisch— wertend: Person, Sache oder Angelegenheit von geringer Bedeutung, seltener: von geringem Wert; überw
Klinken putzen— umgangssprachlich, abwertend: von Tür zu Tür gehen und Geschäfte machen oder betteln
klipp und klar— umgangssprachlich: so, dass ein Missverständnis ausgeschlossen ist; in aller, nicht misszuverstehend
Knast schieben— salopp: eine Freiheitsstrafe in einem Gefängnis verbüßen
Kopf hoch— aufmunternde Aufforderung, sich nicht zu sehr in seine Trauer oder schlechte Laune hineinzusteigern
Kopf und Kragen riskieren— etwas sehr gefährliches tun und dabei womöglich sein eigenes Leben riskieren
Kosten deckend— so, dass die Einnahmen höher als die Kosten sind
Kreide fressen— umgangssprachlich: sich zurückhalten, sich beherrschen und Friedfertigkeit vorspielen, sich scheinba
Krethi und Plethi— abwertend: jedermann, allerlei Leute (die man nicht sehr schätzt)
kreuz und quer— durcheinander, ohne feste Richtung
kurz und bündig— umgangssprachlich: mit Bezug auf eine Auskunft oder eine Rede: deutlich, knapp und prägnant
Lack gesoffen haben— umgangssprachlich, plakativ: verrückt sein
Land unter— Land steht unter Wasser, ist überflutet
langer Atem— Ausdauer haben. abwarten können
langer Rede kurzer Sinn— prägnante Zusammenfassung des Gesagten: um es kurz zu machen, auf den Punkt gebracht
laut denken— seine Gedanken spontan äußern; sagen, was man gerade denkt, ohne dass man die Konsequenzen einer Aus
leer ausgehen— nichts bekommen, ohne Gewinn aus einer Sache hervorgehen
leeres Versprechen— Plural häufig: nicht eingehaltene Zusage/Zusicherung
leer pumpen— mithilfe einer Pumpe etwas entleeren, von einer Flüssigkeit befreien
leer stehen— von Gebäuden oder Räumlichkeiten: nicht bewohnt oder vermietet sein
leer stehend— von Gebäuden oder Räumlichkeiten: nicht bewohnt oder vermietet
leicht bewaffnet— mit nur wenigen, gut transportablen Waffen ausgestattet; nur über kleinkalibrige Waffen verfügend
leicht Bewaffnete— weibliche Person, die nur wenige Waffen beziehungsweise solche kleinen Kalibers bei sich trägt, also
leicht Bewaffneter— jemand, der nur wenige Waffen beziehungsweise solche kleinen Kalibers bei sich trägt, also leicht be
leichten Herzens— gehoben: ohne dass es jemandem Anstrengung, Sorgen bereitet, jemanden Überwindung kostet, ohne Beden
Liebe machen— Geschlechtsverkehr haben; koitieren
lieben lernen— sich an etwas gewöhnen und es dadurch wertschätzen
Liebe und Grießschmarren— Österreich, salopp: bewusste Zurschaustellung von Harmonie, Liebe, Zufriedenheit (besonders nach ein
lieb haben— jemanden sehr mögen, in jemanden verliebt sein
liegen bleiben— im Bett bleiben
locker vom Hocker— umgangssprachlich: ohne besondere Anstrengung, ganz entspannt
Lost Place— nicht mehr genutztes, verfallenes Bauwerk
Lucky Punch— meist Sport: Situation wie ein Treffer, Sieg oder Ähnliches, die überraschend durch Glück/Zufall zus
Luft holen— einatmen; auch: eine kurze Pause machen, um wieder zu Kräften zu kommen
Luftschlösser bauen— realitätsferne Ideen, Pläne, Wünsche haben; realitätsferne Pläne machen; sich utopischen Hoffnungen,
lügen wie gedruckt— Lügen erzählen, hemmungslos lügen
machtlos vis-à-vis stehen— umgangssprachlich: nichts an einer Situation ändern können, nicht eingreifen können, hilflos zusehen
Mädchen für alles— umgangssprachlich: Person, die alle anfallenden, meist kleineren Tätigkeiten und Aufgaben übernehmen
Mädchen für alles— Person, die mit trivialen Aufgaben betraut wird
magisches Denken— Psychologie: Denkweise, bei der eine Person annimmt, dass nicht kausal zusammenhängende Ereignisse m
mag sein— umgangssprachlich: etwas kann sein, aber muss nicht zutreffend sein
man hat schon Pferde kotzen sehen— umgangssprachlich, vulgär: nichts ist unmöglich, auch ungewöhnliche Ereignisse können eintreffen
man lernt nie aus— umgangssprachlich: das Leben bietet einem (bis ins hohe Alter) immer wieder Überraschungen, neue Erf
man muss mit den Wölfen heulen— Entschuldigung oder Rechtfertigung für ein Handeln entsprechend einer schlechten Gesellschaft
Männchen machen— von einem Haustier: sich auf den Hinterbeinen aufrichten
Männlein und Weiblein— umgangssprachlich scherzhaft: Mann und Frau; Männer und Frauen; Damen und Herren
Manschetten haben— umgangssprachlich: sich (vor einer bestimmten Aufgabe oder Situation) etwas eingeschüchtert fühlen,
Marke Eigenbau— umgangssprachlich, scherzhaft: etwas, das jemand selbst (zumeist aus der Not oder dem Mangel an geei
Mary Jane— Jargon, euphemistisch: aus Marihuana gedrehte Zigarette
Matthäi am Letzten sein— umgangssprachlich: (ungewollt) zu Ende gehen, kurz vor dem Ruin stehen, nicht mehr zu retten sein
medias in res— Literatur: plötzlicher Einstieg in die Handlung
meine Fresse— salopp, umgangssprachlich: Ausdruck der Überraschung, der Verwunderung oder des Erstaunens
meiner Ansicht nach— umgangssprachlich: Betonung der eigenen Meinung, die andere Personen möglicherweise nicht teilen
meines Erachtens— Betonung der eigenen Meinung, die andere Personen möglicherweise nicht teilen
meine Wenigkeit— umgangssprachlich, scherzhaft: Person, die spricht
mein lieber Herr Gesangsverein— umgangssprachlich, salopp: Ausdruck der Verwunderung
mein Name ist Hase— keine Kenntnis, keine Ahnung von etwas haben
Mensch Meier— Ausdruck der Verwunderung oder des Ärgers
Millionen Mal— mit tausend mal tausend – also mit einer Million – vervielfacht
mit Abstand— adverbiell, verstärkend bei Komparativen und Superlativen: mit einem nennenswerten Unterschied, mit
mit Ach und Krach— mit großer Mühe, gerade noch
mit allem Drum und Dran— umgangssprachlich: alles beinhaltend: komplett, vollständig
mit allem und jedem rechnen— alle möglichen Ereignisse für realistisch halten
mit allen Hunden gehetzt sein— alle Tricks kennen; durchtrieben, raffiniert, gerissen sein
mit allen Wassern gewaschen sein— alle Tricks kennen; durchtrieben, raffiniert sein
mit Blitzesschnelle— sehr rasch, überaus schnell
mit bloßem Auge— ohne optische Hilfsmittel wie Brille, Fernglas, Lupe, Mikroskop, Teleskop oder dergleichen
mit dem Klammerbeutel gepudert sein— umgangssprachlich: nicht recht bei Verstand sein
mit dem Latein am Ende sein— nicht mehr weiterwissen
mit dem Rücken zur Wand stehen— in großer Bedrängnis sein, sich in einer fast ausweglosen Situation befinden
mit dem Säbel rasseln— besonders Politik, abwertend: Gewalt androhen, aggressiv seine Macht demonstrieren (zur Abschreckung
mit dem Strom schwimmen— sich der Mehrheit anschließen, sich anpassen
mit dem Zaunpfahl winken— einen indirekten aber unmissverständlichen Hinweis geben
mit den Schultern zucken— die Schultern kurz nach oben ziehen: eine Geste des Ratlosseins, des Unentschlossen- oder des Unents
mit den Wölfen heulen— opportunistisch sein; sich nach der Mehrheit, dem Durchschnitt richten; sich anpassen
mit der Hand— die bloßen Hände oder nur einfache Werkzeuge verwendend
mit der Sprache herausrücken— zögernd, widerwillig etwas gestehen, erzählen
mit doppelter Zunge reden— gehoben: Unwahres oder Widersprüchliches sagen, heuchlerisch reden, fuchsschwänzen
mit doppelter Zunge sprechen— gehoben: Unwahres oder Widersprüchliches sagen; heuchlerisch reden; fuchsschwänzen
miteinander schlafen— umschreibend: koitieren
mit einem Avec— umgangssprachlich, veraltend:\n mit Elan, mit Schwung
mit einem blauen Auge davonkommen— einer gefährlichen, riskanten Situation mit nur kleinem Schaden entkommen; glimpflich davonkommen
mit einem Fuß im Grab stehen— schwerwiegend erkrankt oder in großer Gefahr geraten sein
mit einem Mal— ganz unvermittelt und überraschend (und sich nicht erklären lassend)
mit einem Schlag— ganz unvermittelt und unerwartet
mit eisernem Besen kehren— hart durchgreifen, rigoros aufräumen
mit erhobenem Zeigefinger— unangenehm belehrend, mahnend – aus einer (vermeintlich) überlegenen Position in Bezug auf Macht, Mo
mit etwas hinter dem Berg halten— etwas nicht erzählen, etwas verheimlichen
mit etwas hinterm Berg halten— etwas nicht erzählen, etwas verheimlichen
mit etwas nichts zu tun haben— umgangssprachlich: jemand hat mit etwas nichts zu tun: jemand ist in eine Sache nicht verwickelt, je
mit etwas nichts zu tun haben wollen— umgangssprachlich: in eine Sache nicht verwickelt werden wollen, mit etwas nicht in Verbindung gebra
mit etwas nur so um sich werfen— etwas verschwenderisch, häufig in unnötig großem Umfang benutzen oder einsetzen
mit etwas Schindluder treiben— etwas schändlich, unwürdig, abfällig oder schlecht behandeln; etwas missbrauchen
mit etwas schwanger gehen— sich seit einiger Zeit gedanklich mit etwas beschäftigen
mit Fleiß— veraltend, noch landschaftlich: etwas mit Fleiß tun: etwas mit Absicht, zu Fleiß tun
mit Fug und Recht— völlig zu Recht
mit Füßen getreten werden— mit etwas wird respektlos umgegangen, missachtet, ignoriert oder zuwidergehandelt
mit genauer Not— seltener: nur mit Mühe; gerade noch
mit gespaltener Zunge reden— gehoben: Unwahres oder Widersprüchliches sagen, heuchlerisch reden, fuchsschwänzen
mit gespaltener Zunge sprechen— gehoben: Unwahres oder Widersprüchliches sagen; heuchlerisch reden; fuchsschwänzen
mit gezinkten Karten spielen— beim Kartenspiel, auch übertragen: betrügen, sich unlauterer Mittel bedienen
mit Hängen und Würgen— nur unter großer Anstrengung, mit viel Mühe
mit harten Bandagen kämpfen— erbittert mit allen Mitteln kämpfen/streiten
mit Hilfe— mit Unterstützung von jemandem oder etwas, unter Zuhilfenahme von etwas
mit jemandem gehen— eine Liebesbeziehung mit jemandem führen
mit jemandem in die Wolle geraten— mit jemandem in Streit geraten
mit jemandem ins Bett steigen— mit jemandem Geschlechtsverkehr haben
mit jemandem Katz und Maus spielen— jemanden über eine – im Endeffekt doch negative Entscheidung – im Ungewissen lassen
mit jemandem nichts zu tun haben wollen— umgangssprachlich: mit einer Person nicht in Verbindung gebracht werden wollen, von jemandem nichts
mit jemandem noch ein Hühnchen zu rupfen haben— mit jemandem noch einen Streit klären
mit jemandem Schindluder treiben— jemanden schändlich, unwürdig, abfällig oder schlecht behandeln; jemanden missbrauchen
mit jemandem Tuchfühlung aufnehmen— mit jemandem näheren Kontakt, Verbindung aufnehmen
mit Kanonen auf Spatzen schießen— übertriebene Maßnahmen ergreifen (wegen einer verglichen damit kleinen Sache)
mit Kind und Kegel— umgangssprachlich: alles mitnehmend (auf eine Reise, bei einem Umzug, zu einem Besuch oder Ähnlichem
mit knapper Not— nur mit Mühe; gerade noch
mit Leib und Seele— mit großer Begeisterung, mit vollem Einsatz
mit List und Tücke— in Bezug auf jemandes Verhalten: geschickt, clever, schlau
mit Mühe und Not— gerade noch; mit größter Anstrengung
mit Müh und Not— Nebenform von: mit Mühe und Not
mit offenem Visier kämpfen— bildungssprachlich: ohne Geheimnisse, mit voller Offenheit gegen einen Kontrahenten antreten
mit offenen Augen ins Unglück rennen— wider besseres Wissen etwas tun, was einem schadet
mit offenen Karten spielen— etwas ohne Hintergedanken tun
mit offenen Karten spielen— to play it straight
mit Pauken und Trompeten— mit großem Aufwand, Getöse, mit übertriebener Inszenierung
mit rechten Dingen zugehen— meist verneint: erklärbar, auf natürliche Weise vor sich gehen
mit Sack und Pack— umgangssprachlich: mit allem, was man hat; mit seinem ganzen Besitz
mit Schisslaweng— berlinisch, umgangssprachlich: Nebenform von mit Zislaweng
mit seinem Latein am Ende sein— to be at one's wits' end
mit seinem Latein am Ende sein— nicht weiter wissen, ein Problem nicht lösen können, ratlos sein
mit seinem Latein zu Ende sein— nicht weiter wissen, ein Problem nicht lösen können, ratlos sein
mit seinen Pfunden wuchern— von seinen Kenntnissen, Talenten und/oder Fertigkeiten profitieren, sie erfolgreich einsetzen
mit sich reden lassen— nachgiebig, kompromissbereit sein; zugänglich für Argumente, andere Ansichten sein
mit spitzer Feder rechnen— genau und knapp kalkulieren, darauf bedacht sein nicht zu viel Geld auszugeben
mit unbewaffnetem Auge— veraltend, scherzhaft: ohne optische Hilfsmittel wie Brille, Fernglas, Lupe, Mikroskop, Teleskop ode
mit und mit— landschaftlich: in einer langsamen, aber stetig fortschreitenden Entwicklung
mit verdeckten Karten spielen— etwas mit Hintergedanken tun
mit von der Partie sein— umgangssprachlich: zu einer Gruppe dazugehören, die ein gemeinsames Vorhaben, Projekt hat
mit Zitronen handeln— umgangssprachlich: mit einer wirtschaftlichen Aktivität oder Unternehmung Pech haben
Moos ansetzen— umgangssprachlich: altern, veralten
Mord und Totschlag— starker, lauter, heftiger Streit
Morgenluft schnuppern— oft scherzhaft: die Möglichkeit auf Erfolg sehen
Morgenluft wittern— oft scherzhaft: die Möglichkeit auf Erfolg sehen
Mund voll— ungefähre Menge, die auf einmal in den Mund passt
Murphys Gesetz— Lebensweisheit, nach der alles, was misslingen kann, auch misslingen wird, und dies gerne auch noch
nach dem Mond gehen— umgangssprachlich, in Bezug auf Uhren: eine falsche Zeit anzeigen, ungenau gehen
nach den Sternen greifen— ehrgeizige, hochfliegende Ziele haben
nach Gebühr— in gesundem Maß; angemessen; so wie es die Pflicht oder Gepflogenheiten vorschreiben; wie es sich ge
nach links— Lokaladverb: weder nach rechts, noch zurück oder geradeaus
nach rechts— Richtungsangabe: weder nach links, noch geradeaus oder rückwärts
nach sich ziehen— übertragen: eine Wirkung/Folge haben; zu etwas Anderem/Neuem führen
nach Strich und Faden— umgangssprachlich, verstärkend: gründlich, tüchtig, gehörig
nach und nach— in einer langsamen, aber stetig fortschreitenden Entwicklung
nass bis auf die Haut— völlig durchnässt
nass schwitzen— transitiv: durch Schwitzen nass machen
neben der Kappe sein— umgangssprachlich: unkonzentriert (völlig erschöpft, auch verwirrt) sein; nicht ganz man selbst sein
Nerven wie Drahtseile haben— umgangssprachlich: psychischen Belastungen standhalten können
Nerven wie Stahl haben— umgangssprachlich: psychischen Belastungen widerstehen könnend
Nerven wie Stricke haben— umgangssprachlich: psychischen Belastungen widerstehen könnend
neue Besen kehren gut— der Arbeitseifer, der Einsatz ist besonders groß, wenn jemand eine Stelle gerade neu angetreten hat
nicht alle Latten am Zaun haben— umgangssprachlich: leicht verrückt sein
nicht alle Pfeile im Köcher haben— umgangssprachlich: leicht verrückt sein, geistig nicht ganz zurechnungsfähig sein
nicht alle Tassen im Schrank haben— umgangssprachlich: geistig nicht ganz zurechnungsfähig sein
nicht auf den Mund gefallen sein— redegewandt, schlagfertig sein
nicht auf der Brennsuppe dahergeschwommen sein— nicht ganz unbedarft sein, Erfahrung haben
nicht aus dem Quark kommen— umgangssprachlich: eine Handlung sehr langsam ausführen, so dass sie sich unnötig in die Länge zieht
nicht aus der Welt sein— umgangssprachlich: nicht unerreichbar weit weg sein, nicht völlig abgelegen sein
nicht der Rede wert sein— von geringer Bedeutung sein, vernachlässigbar sein
nicht deutsch— aus dem Ausland stammend beziehungsweise kommend (aus der Sicht von Deutschen und Deutschland)
nicht die Bohne interessieren— umgangssprachlich: sich für etwas überhaupt nicht interessieren
nicht die feine englische Art sein— unhöflich sein, nicht den allgemeinen Benimmregeln entsprechen
nicht einmal— eine Verneinung betonend: auch nicht, sogar … nicht
nicht erst seit gestern— schon länger als angenommen/erwartet, mitunter einfach: schon lange, auch verstärkend als Nachsatz,
nicht ganz bei Trost sein— nicht bei Verstand sein; verrückt sein
nicht gerade das Gelbe vom Ei sein— zwar eine Möglichkeit, Lösung oder Ähnliches sein, aber nicht die allerbeste, optimale, ideale
nicht gerade die tiefen Teller erfunden haben— umgangssprachlich: dumm sein, nicht besonders schlau sein
nicht im Entferntesten— nein, wirklich nicht; gar nicht; es ist nicht einmal daran zu denken
nicht lange fackeln— nicht lange zögern, sofort handeln
nicht müde werden— nicht mit etwas aufhören, es immer weiter tun
nichts als— drückt eine Ausschließlichkeit aus im Sinne von „nichts anderes als, nichts weiter als, nichts außer
nichts anbrennen lassen— umgangssprachlich: keine Chance auf ein sexuelles Abenteuer ungenutzt lassen
nichts Gutes im Schilde führen— eine böse Absicht besitzen
nichts wie— umgangssprachlich: drückt eine Ausschließlichkeit aus im Sinne von „nichts anderes als, nichts weite
nicht um Haaresbreite nachgeben— veraltet: kein bisschen nachgeben, stur sein
nicht ums Verrecken— umgangssprachlich, salopp: auf keinen Fall, überhaupt nicht
nicht von gestern sein— umgangssprachlich: einen scharfen Verstand haben, mit einer raschen geistigen Regheit begabt, gewief
nicht von schlechten Eltern— umgangssprachlich: von guter Qualität
niet- und nagelfest— nicht beweglich, an etwas befestigt
nie und nimmer— zu keinem Zeitpunkt, auf keinen Fall
Nille kauen— umgangssprachlich derb: eine Fellatio praktizieren, fellationieren, fellieren
Nille knabbern— umgangssprachlich derb: eine Fellatio praktizieren, fellationieren, fellieren
noch immer— nach wie vor, stärkeres noch
noch in den Kinderschuhen stecken— sich nach wie vor in einem anfänglichen, nicht ausgereiften Prozess, Stadium befinden (der/das noch
noch mal— umgangssprachlich: nochmals
noch und noch— in großen Mengen, in großer Zahl, mehr als genug
nolens volens— notgedrungen, wohl oder übel
null Komma Josef— österreichisch, umgangssprachlich, verstärkend: absolut nichts, überhaupt nichts
nun schlägts dreizehn— etwas ist überraschend und empörend
nur Bares ist Wahres— nur mit Bargeld kommt man (im Alltag) weiter
nur die Spitze des Eisbergs sein— nur ein kleiner, sichtbarer Teil des gesamten, negativen Ganzen sein
nur noch ein Schatten seiner selbst sein— blass/krank aussehen, in einem schlechten körperlichen Zustand sein
nur über meine Leiche— umgangssprachlich: nur gegen meinen entschiedensten Widerstand
oben erwähnt— in einem Text bereits vor dieser Stelle genannt
oben genannt— in einem Text bereits vor dieser Stelle erwähnt
oben ohne— mit freiem, unbekleidetem Oberkörper
öffentliche Hinrichtung— Hinrichtung in der Öffentlichkeit, öffentlich stattfindende Exekution
ohne eine Miene zu verziehen— unbeeindruckt bleiben; ohne erkennbare Regung (beispielsweise Lächeln, Stirnrunzeln oder Ähnliches)
ohne Fehl und Tadel— vollkommen integer
ohne mit der Wimper zu zucken— ohne sich eine emotionale Regung anmerken zu lassen, ohne eine Reaktion zu zeigen; keine innere Bete
ohne Punkt und Komma— umgangssprachlich: ohne Pausen (sprechen)
ohne Schweiß kein Preis— umgangssprachlich: ohne schweißtreibende (körperliche) Anstrengung erzielt man das angestrebte Ziel
ohne Unterlass— ohne Unterbrechung
ohne weiteres— ohne Probleme, keine Schwierigkeit/kein Hindernis darstellend
ohne Weiteres— ohne Probleme, keine Schwierigkeit/kein Hindernis darstellend
ohne Wenn und Aber— ohne Bedenken, Bedingungen, Vorbehalte oder Einwände
ohne Zahl— gehoben: sehr viele; in solch einer Fülle, die sich nicht zählen lässt
Öl auf die Wogen gießen— einen drohenden oder bestehenden Streit abwenden, schlichten
Öl ins Feuer gießen— etwas oder jemanden provozieren, einen schwelenden Streit oder Konflikt zum Ausbruch bringen
ortsfest wie ein Schneemann sein— scherzhaft: regungslos an Ort und Stelle verbleiben; sich nicht (vom Fleck, vom Platz, von der Stell
panta rhei— bildungssprachlich: alles bewegt sich, ist im Werden
par force— bildungssprachlich: mit Gewalt, gegen alle Widerstände unbedingt
Paroli bieten— jemandem etwas Gleichwertiges oder Mächtigeres entgegensetzen, wirksam entgegentreten
par ordre du mufti— scherzhaft: auf Anordnung einer vorgesetzten Stelle, ohne Einbeziehung der Betroffenen
passen wie die Faust aufs Auge— umgangssprachlich: ganz und gar nicht zusammenpassen
Perlen vor die Säue werfen— umgangssprachlich: demjenigen etwas (Gutes, Edles, Schönes) bieten, der dies nicht zu schätzen weiß
per se— bildungssprachlich: aus sich heraus, durch sich selbst, von selbst
per Taille— landschaftlich, besonders berlinisch: ohne Jacke, ohne Mantel, ohne Überwurf
pfui Teufel— Ausruf des Ekels, der Abscheu, der Verachtung, der Empörung, der Missbilligung, des Missfallens und
Pipi in den Augen haben— umgangssprachlich: Tränen in den Augen haben, weinen
politische Witwe— umgangssprachlich veraltend:\n Frau eines Politikers, dessen zeitraubende politische Tätigkeit nur w
Potemkinsches Dorf— etwas Vorgetäuschtes, Vorspiegelung falscher Tatsachen
potz Blitz— Ausdruck von großer Verwunderung und Erstaunen
prima vista— Musik: direkt vom Notenblatt, ohne vorherige Probe
pro rata temporis— statt auf das Ganze anteilig auf den zugrundeliegenden Zeitraum bezogen
pünktlich wie die Maurer— sehr pünktlich, auf die Minute genau
Quatsch mit Soße— umgangssprachlich salopp abwertend, emotional verstärkend: (eine Behauptung oder dergleichen) zurück
rauchen wie ein Schlot— starker Raucher sein
Rechenschaft ablegen— jemandem meist schriftlich (oft in Form eines Berichtes, siehe dazu Rechenschaftsbericht) darlegen,
recht haben— intransitiv: im Recht sein; etwas der Wahrheit Entsprechendes äußern
Recht haben— intransitiv: im Recht sein; etwas der Wahrheit Entsprechendes äußern
recht in der Annahme gehen— zu Recht von der Wahrheit der im Anschluss aufgestellten Behauptung ausgehen
rechtsfreier Raum— Bereich, in dem keine Gesetze wirken, vorhanden sind, beachtet oder durchgesetzt werden
reden wie ein Wasserfall— umgangssprachlich: unablässig reden, viel reden
Reißaus nehmen— umgangssprachlich: sich schnell von irgendwo entfernen (aus Furcht)
Rheumatismus zwischen Daumen und Zeigefinger haben— umgangssprachlich, scherzhaft: kein Geld haben
Rosinen im Kopf haben— hochfliegende, zu optimistische, unrealistische Vorstellungen haben
rote Linie— figurativ: eine Handlung/Position von einer Person/Gruppe, die von einer anderen Person/Gruppe nicht
roter Faden— Unter einem „roten Faden“ versteht man eine Spur, einen Weg oder auch eine Richtlinie. Etwas zieht s
roter Hering— Jargon: etwas (Hinweis, Information), das irreführend und/oder ablenkend ist oder sein soll; gezielt
rote Zahlen schreiben— Verlust machen
Rücken haben— umgangssprachlich: an Schmerzen, orthopädischen Problemen am Rücken leiden
ruhig Blut bewahren— sich nicht aufregen oder in Hektik verfallen, sondern ruhig, gelassen, besonnen bleiben
rund um die Uhr— jederzeit, vierundzwanzig Stunden am Tag, ohne Unterbrechung
Running Gag— ein Gag, Witz der innerhalb eines Buches, Filmes, einer Serie und Ähnlichem, immer wieder in leicht
Safe House— geheime Wohnung, die für verdeckte Aktivitäten wie Geheimoperationen oder die Unterbringung von Pers
sage und schreibe— umgangssprachlich: wirklich wahr, auch wenn es schwer zu glauben ist
samt und sonders— ohne Ausnahme, alle/alles
sang- und klanglos— ohne aufzufallen, ohne besonders beachtet zu werden, ohne viel Aufhebens
satt essen— reflexiv: so viel essen, dass man völlig satt ist, keinen Hunger mehr verspürt
saufen wie ein Loch— umgangssprachlich: viel Alkohol trinken
Schas mit Quasteln— österreichisch: grob abwertendes Urteil über Dinge, die den Eindruck erwecken wollen, mehr vorzustel
Schatten spendend— schattige Stellen entstehen lassend (in denen sich jemand aufhalten kann, um der Sonnenhitze zu entg
scheiß die Wand an— derb: Ausdruck von Ablehnung oder Desinteresse
Scheiße bauen— vulgär: einen Fehler machen, versagen
schief gewickelt sein— umgangssprachlich: im Irrtum sein, eine (völlig) falsche Vorstellung haben
schief liegen— nicht gerade liegen
schimpfen wie ein Rohrspatz— laut, erregt und ungehalten schimpfen
Schlange stehen— wartend hintereinander in einer Reihe stehen, sich anstellen
schlecht beieinander sein— umgangssprachlich: krank, kränklich sein, nicht gut in Form sein
schlechte Karten haben— keine guten Chancen, Erfolgsaussichten haben
Schlösser in die Luft bauen— realitätsferne Ideen, Pläne, Wünsche haben; realitätsferne Pläne machen; sich utopischen Hoffnungen,
Schluss machen— mit jemandem Schluss machen: umgangssprachlich: eine Liebesbeziehung beenden, sich von seinem Freund
Schmetterlinge im Bauch haben— verliebt und glücklich sein
Schmonzes mit Lakritzen— umgangssprachlich: eine Schmeichelrede, mit der beabsichtigt wird, jemanden zu täuschen
schmutzige Wäsche waschen— abwertend: private Angelegenheiten ausplaudern, Fehler anderer in einem Streit öffentlich machen
Schnee von gestern— umgangssprachlich: adverbiell, in Bezug auf Dinge oder Tatsachen: nicht mehr von Interesse, nicht me
schräger Vogel— umgangssprachlich: merkwürdige, sich ungewöhnlich verhaltende Person
schreien wie am Spieß— mit aller Kraft losbrüllen
Schwamm drüber— umgangssprachlich: die Sache ist abgeschlossen, es ist nicht weiter der Rede wert
schwarz auf weiß— als Schriftstück vorliegend (und damit verlässlicher als nur in mündlicher Form)
schwarze Null— Haushalt bei dem die Ausgaben die Einnamen nicht übersteigen
schwarze Null— umgangssprachlich, Politik: meist im Singular: ausgeglichener oder schwach positiver Haushalt eines
schwarzer Block— Gruppierung, die meist in schwarzer Kleidung und vermummt auftritt, um die Identifizierung einzelner
schwarzer Gürtel— Fortgeschrittenen- beziehungsweise Meistergrad in verschiedenen Kampfkünsten
schwarzer Mann— Spukgestalt unbestimmten Charakters, mit der man Kinder schreckt, schattenartiges Wesen, böser Geist
schwarzes Brett— Fläche in allgemein zugänglichen Bereichen in einer Firma/Organisation/Behörde, die zur Anbringung v
Schwarzes Brett— Fläche in allgemein zugänglichen Bereichen, die zur Anbringung von Hinweisen und Bekanntmachungen al
schwarzes Schaf— jemand, der sich von den anderen Mitgliedern einer Gemeinschaft (besonders einer Familie) negativ un
schwarze Zahlen schreiben— Gewinn machen
schwarz gekleidet— in schwarzer Kleidung gekleidet sein
schwarz vermummt— in schwarzer Vermummung auftreten
schwedische Gardinen— umgangssprachlich scherzhaft: Gebäude oder Anlage, in dem Personen, die vom Gericht zu einer unbedin
Schwein haben— Glück haben, aus einer schlechten Lebenslage, Situation (plötzlich) in eine gute kommen; einer schle
schwer bewaffnet— mit zahlreichen Waffen ausgestattet, über eine Vielzahl von (großkalibrigen) Waffen verfügend
schwer Bewaffnete— weibliche Person, die viele Waffen beziehungsweise solche großen Kalibers bei sich trägt, also schwe
schwer Bewaffneter— jemand, der viele Waffen beziehungsweise solche großen Kalibers bei sich trägt, also schwer bewaffne
schweren Herzens— gehoben: so dass es jemandem Anstrengung, Sorgen bereitet, jemanden Überwindung kostet; mit Bedenken
schweres Geschütz auffahren— umgangssprachlich: sich jemandem heftig entgegenstellen, gewichtige (Gegen-)Argumente vorbringen
Seemannsgarn spinnen— fantastische, nicht der Wahrheit entsprechende Geschichten erzählen
Segen bringend— gehoben: Positives bewirkend, Vorteile für viele bietend
sehenden Auges— auf leichtsinnige Weise, trotz erkennbarer Nachteile oder Gefahren
sein blaues Wunder erleben— umgangssprachlich: eine unerfreuliche Überraschung erfahren
sein Dasein fristen— mit wenig Freude existieren, nicht gut leben
seine Felle wegschwimmen sehen— umgangssprachlich: zusehen müssen, wie eigene positive Erwartungen zunichte werden, Hoffnungen zerpl
seine Haut so teuer wie möglich verkaufen— umgangssprachlich: sich mit allen Kräften/Mitteln wehren
seine Klappe halten— salopp: still sein, nichts sagen, nicht weiter sprechen
seinem Ärger Luft machen— den (eigenen) Frust auf eine bestimmte Art ausdrücken
seinem Herzen Luft machen— umgangssprachlich: sich von seinem Ärger befreien, das, was einen ärgert oder bedrückt, aussprechen
seinen Arsch verwetten— von einer Sache vollständig überzeugt sein
seinen Augen nicht trauen— man kann nicht glauben, was man gerade sieht
seinen Beitrag leisten— die eigene Arbeit in etwas einbringen; beitragen zu einem gemeinsamen Ziel
seinen Frieden mit etwas machen— sich abfinden mit etwas, sich versöhnen mit jemandem
seinen Geist aufgeben— (ursprünglich, heute veraltet) sterben
seinen Geist aushauchen— gehoben, verhüllend: sterben
seinen Hut nehmen— von einem Amt zurücktreten, eine Stellung aufgeben
seinen Jürgen würgen— salopp, umgangssprachlich: Harn ausscheiden, urinieren
seinen Mann stehen— den Erwartungen entsprechen, die (speziell auch an einen Mann) gestellt werden
seine Notdurft verrichten— Physiologie: den Darm / die Blase entleeren
seinen Schnitt machen— umgangssprachlich: einen beträchtlichen Gewinn machen, ein gutes Geschäft machen
seinen Segen zu etwas geben— seine Einwilligung, Genehmigung zu etwas erteilen
seinen Senf dazugeben— sich (meist unerwünscht) in ein Gespräch einmischen und seinen Teil dazu beitragen
seine Pappenheimer kennen— genau wissen, was man von einer bestimmten Personengruppe zu erwarten hat: meist nichts besonders Gu
seine Schäfchen im Trockenen haben— umgangssprachlich: sich einen Profit gesichert haben, sich einen Vorteil verschafft haben
seine Schäfchen ins Trockene bringen— umgangssprachlich: sich einen Profit sichern, sich einen Vorteil verschaffen
seine Schäflein im Trockenen haben— umgangssprachlich: sich einen Profit gesichert haben, sich einen Vorteil verschafft haben
seine Schäflein ins Trockene bringen— umgangssprachlich: sich einen Profit sichern, sich einen Vorteil verschaffen
seine Siebensachen packen— einen Ort verlassen, aufbrechen
seines Zeichens— einen bestimmten Beruf habend; ein bestimmtes Amt, eine bestimmte Funktion innehabend
seine Zelte abbrechen— sein bisheriges Lebensumfeld, seinen Aufenthaltsort verlassen
sein greises Haupt schütteln— scherzhaft: verwundert den Kopf schütteln, etwas nicht verstehen können, stumme Ablehnung
sein Herz auf den Lippen tragen— offen seine Gefühle zeigen
sein Herz auf der Zunge tragen— offen zu seinen Gefühlen stehen, seine Emotionen deutlich artikulieren
sein Leben lassen— aufhören zu leben; sterben
sein Leben selbst in die Hand nehmen— unabhängig werden, sein Leben selbst gestalten
sein Licht unter den Scheffel stellen— sehr bescheiden sein, sich nicht mit den eigenen Fähigkeiten und Verdiensten brüsten
sein Mäntelchen nach dem Wind hängen— opportunistisch agieren, sich nach der Mehrheitsmeinung richten
sein Schäfchen ins Trockene bringen— umgangssprachlich: sich einen Profit sichern, sich einen Vorteil verschaffen
sein Scherflein beitragen— seinen Anteil zu etwas beitragen
sein wahres Gesicht zeigen— aufhören, sich zu verstellen; vorher versteckt gehaltene Absichten offen zeigen
sein Wasser abschlagen— veraltend: Urin ausscheiden, Wasser lassen (nur von Männern)
selbst ernannt— von sich selbst, der eigenen Person, so bezeichnet
selbst gemacht— von der betreffenden Person selbst gefertigt / produziert, nicht von jemand anderem gemacht
seligen Angedenkens— veraltet bis veraltend, sonst gehoben verhüllend:\n\n Beistellung, die die erwähnte Person als verst
sich alle zehn Finger abschlecken können— äußerst zufrieden, erleichtert sein können
sich am Riemen reißen— sich beherrschen, sich anstrengen
sich an die eigene Nase fassen— selbstkritisch sein
sich an etwas die Zähne ausbeißen— umgangssprachlich: etwas trotz großer Anstrengung nicht bewältigen können, sich vergeblich an etwas
sich an etwas die Zunge abbrechen— etwas nur mit Mühe oder nicht korrekt aussprechen können (siehe Zungenbrecher)
sich an etwas machen— an mit Akkusativ und bestimmtem Artikel: anfangen, eine Handlung/Aktion zu vollziehen; meist in fest
sich an jemandes Fersen heften— jemanden beharrlich, fortwährend verfolgen
sich auf die Socken machen— sich auf den Weg machen, losgehen
sich auf die Zunge beißen— sich beherrschen und etwas nicht sagen
sich auf Französisch verabschieden— heimlich und ohne Verabschiedung einen Ort verlassen
sich auf seine vier Buchstaben setzen— umgangssprachlich: sich hinsetzen (meist auf einen Stuhl)
sich aufs Ohr hauen— salopp: sich zum Schlafen oder zum Ausruhen hinlegen, ein Nickerchen machen
sich aufs Ohr legen— umgangssprachlich: sich zum Schlafen oder zum Ausruhen hinlegen, ein Nickerchen machen
sich aus dem Staube machen— umgangssprachlich: einen Ort (rasch, fluchtartig) verlassen
sich aus dem Staub machen— umgangssprachlich: einen Ort rasch, fluchtartig und meist heimlich verlassen
sich aus dem Staub machen— to flee, to make off, to run off (to avoid capture, danger, responsibility)
sich aus der Klemme ziehen— sich aus einer Schwierigkeit befreien
sich ausschütten vor Lachen— ausgelassen, lauthals, anhaltend lachen
sich bei jemandem sehen lassen— umgangssprachlich: jemanden aufsuchen, um mit ihm eine Weile zusammen sein zu können
sich benehmen wie die Axt im Walde— grob, unhöflich, rüde sein
sich bis auf die Knochen blamieren— sich sehr blamieren, sich bloßstellen
sich blind verstehen— ein so enges Verhältnis haben, dass der jeweils andere auch dann verstanden wird, wenn er sein Hande
sich das Leben nehmen— Selbstmord verüben, sich selbst töten
sich das Wasser abschlagen— veraltend: Urin ausscheiden, Wasser lassen (nur von Männern)
sich den Arsch aufreißen— derb, salopp: sich sehr anstrengen, sich sehr abmühen
sich den Bauch vollschlagen— umgangssprachlich: sehr viel essen
sich den Hals abdrehen— umgangssprachlich: sich recken, um etwas besser sehen zu können
sich den Kopf zerbrechen— umgangssprachlich: sehr angestrengt nachdenken
sich den Schneid abkaufen lassen— sich entmutigen lassen
sich den Schuh nicht anziehen— umgangssprachlich: Kritik an sich, Vorwürfe gegen sich oder Ähnliches nicht gelten lassen
sich die Augen ausweinen— lange, heftig weinen
sich die Finger abarbeiten— umgangssprachlich: sehr angestrengt, bis zur Erschöpfung (handwerklich) arbeiten
sich die Finger schmutzig machen— sich in einer Angelegenheit schuldig machen, eine Gesetzwidrigkeit begehen
sich die Kante geben— sich ordentlich betrinken, seltener auch: sich mit Drogen vollpumpen
sich die Kehle anfeuchten— umgangssprachlich scherzhaft: Alkoholhaltiges trinken
sich die Nacht um die Ohren schlagen— umgangssprachlich: die ganze Nacht lang aufbleiben
sich die Seele aus dem Leib weinen— heftig und anhaltend weinen
sich durchs Leben schlagen— mit Mühe, unter widrigen Bedingungen, mehr schlecht als recht sein Leben meistern
sich ein Bild von etwas machen— sich über etwas Kenntnis verschaffen; sich einen Eindruck, eine Meinung, eine Vorstellung über etwas
sich ein Bild von jemandem machen— sich über jemandem Informationen, Kenntnis verschaffen; sich einen Eindruck, eine Meinung, eine Vors
sich eine goldene Nase verdienen— viel Geld verdienen
sich ein Ei legen— umgangssprachlich: sich blamieren; etwas Unüberlegtes tun
sich einen abasten— umgangssprachlich: sich mit etwas Schwerem körperlich abplagen
sich einen abfrieren— umgangssprachlich: sehr stark frieren
sich einen Ast lachen— umgangssprachlich: sehr lachen
sich einen hinter die Binde gießen— umgangssprachlich: Alkohol trinken
sich einen hinter die Binde kippen— umgangssprachlich: Alkohol trinken
sich einen Klotz ans Bein binden— umgangssprachlich: eine unangenehme, lästige Verpflichtung übernehmen
sich einen Reim auf etwas machen— eine Erklärung für etwas finden, etwas (ansatzweise) verstehen
sich einen Ruck geben— sich überwinden
sich einen schlanken Fuß machen— Verantwortung nicht übernehmen; verschwinden, wenn etwas Unangenehmes auftaucht
sich einen Stiefel einbilden— veraltend, abwertend: übertrieben stolz auf sich sein, besonders eingebildet sein
sich einen von der Palme wedeln— umgangssprachlich, scherzhaft: sich selbst befriedigen, masturbieren
sich eins feixen— sich heimlich amüsieren oder über etwas lustig machen
sich entschuldigen lassen— begründet fernbleiben und davon Nachricht geben
sich etwas aus den Fingern saugen— sich – häufig notgedrungen – etwas ausdenken
sich etwas durch den Kopf gehen lassen— über etwas nachdenken
sich etwas durch die Lappen gehen lassen— eine Gelegenheit ungenutzt verstreichen lassen, etwas nicht bekommen
sich etwas gefallen lassen— etwas unwillig oder freudig akzeptieren
sich etwas hinter die Ohren schreiben— sich etwas genau, ein für allemal merken
sich etwas ins Bewusstsein rufen— gespeichertes Wissen in verwendbare Form bringen
sich etwas unter den Nagel reißen— salopp: etwas einstecken/an sich nehmen, das einem nicht gehört und man nicht hätte nehmen sollen
sich etwas zu Gemüte führen— umgangssprachlich: etwas beherzigen
sich etwas zwischen die Kiemen schieben— umgangssprachlich: etwas Essen zu sich nehmen
sich französisch verabschieden— heimlich und ohne Verabschiedung einen Ort verlassen
sich freuen wie ein Schneekönig— sich über etwas sehr freuen; seine Freude stolz zur Schau stellen
sich für jemanden die Hand abschlagen lassen— umgangssprachlich: jemandem vollständig vertrauen und sich für ihn verbürgen
sich gehen lassen— nicht mehr auf sich selbst achten
sich gerädert fühlen— umgangssprachlich: völlig erschöpft sein, aufgrund von Strapazen sehr ermüdet sein
sich grün und blau ärgern— sich sehr über etwas ärgern
sich im freien Fall befinden— schnell sinken, fallen (Preise, Werte, Kurse, Kaufkraft)
sich im Kreis bewegen— nicht vorwärts kommen, an derselben Stelle verharren, trotz des Bemühens keine Fortschritte erzielen
sich in Acht nehmen— sich der Gefahren/Risiken bewusst sein und deshalb die Augen offenhalten und vorsichtig vorgehen
sich in anderen Umständen befinden— verhüllend: schwanger sein, ein Kind bekommen
sich in den Haaren liegen— sich streiten, einen Streit miteinander haben
sich in die Brust werfen— abwertend: mit etwas angeben, prahlen, sich mit etwas brüsten
sich in die Falle hauen— sich schlafen legen
sich in die Haare fahren— umgangssprachlich: mit jemandem in Streit geraten
sich in die Haare geraten— umgangssprachlich: mit jemandem in Streit geraten
sich in die Haare kriegen— umgangssprachlich: mit jemandem in Streit geraten
sich in die Höhle des Löwen wagen— scherzhaft: das Wagnis eingehen, jemandem gegenüberzutreten, der Macht hat und von dem man nichts Gu
sich in die Hose machen— wörtlich: in die Hose urinieren
sich in die Riemen legen— unter großer Kraftanstrengung, kräftig rudern
sich in die Ruder legen— unter großer Kraftanstrengung, kräftig rudern
sich in geistige Unkosten stürzen— umgangssprachlich, scherzhaft: gründlich nachdenken, eingehende Überlegungen anstellen
sich in Grenzen halten— nicht über ein vernünftiges Maß hinausgehen, erträglich sein
sich in Luft auflösen— umgangssprachlich: verschwinden, abhandenkommen, ohne eine Spur zu hinterlassen
sich in Schale schmeißen— umgangssprachlich: sich besonders elegant anziehen, sich besonders schick anziehen
sich ins eigene Fleisch schneiden— sich selbst Schaden zuführen, seinen eigenen Interessen schaden
sich in seine Bestandteile auflösen— so alt, so marode sein, dass etwas in einzelne Teile zerfällt, kaputt geht, unbrauchbar wird
sich ins Fäustchen lachen— Schadenfreude empfinden
sich ins Hemd machen— umgangssprachlich, abwertend: Angst haben
sich ins Knie ficken— vulgär, beleidigend, meist drastisch als Aufforderung: andere in Ruhe lassen und seiner Wege gehen
sich ins Koma saufen— umgangssprachlich: exzessiv Alkohol trinken (auch bis zum Verlust des Bewusstseins)
sich in Szene setzen— sich möglichst positiv präsentieren und versuchen, dabei und damit Aufmerksamkeit zu erregen
sich ins Zeug legen— umgangssprachlich: angestrengt an etwas arbeiten, sich abmühen, keine Mühe scheuen
sich kein Bein ausreißen— umgangssprachlich: sich bei einer Tätigkeit nicht besonders anstrengen, sich keine große Mühe machen
sich keine Spinne übers Maul wachsen lassen— die Meinung freiheraus sagen, eine flinke Zunge haben
sich lieber die Zunge abbeißen— auf keinen Fall etwas verraten oder etwas sagen
sich mit fremden Federn schmücken— die Leistungen oder Ideen anderer Leute als die eigenen ausgeben, sich unlauter die Verdienste ander
sich nicht in die Karten schauen lassen— das eigene Vorhaben nicht offenlegen; andere nicht wissen lassen, was man vorhat
sich nicht lumpen lassen— großzügig Geld ausgeben, nicht geizig erscheinen wollen
sich nützlich machen— jemand anderem bei einer Arbeit helfen, Teilaufgaben übernehmen, mit anpacken
sich schadlos halten— sich als Ausgleich für einen erlittenen Verlust an etwas bedienen
sich schwarz ärgern— sich sehr ärgern
sich sein eigenes Grab schaufeln— umgangssprachlich: den eigenen Untergang herbeiführen, sich durch eigenes Verschulden in Schwierigke
sich über etwas im Klaren sein— etwas genau wissen und sich über die Folgen, die sich aus einer Entscheidung, einer Tätigkeit ergebe
sich um jeden Hosenknopf kümmern— salopp, selten: sich um jede Kleinigkeit kümmern
sich vom Acker machen— umgangssprachlich: einen Ort verlassen
sich vor Lachen ausschütten— ausgelassen, lauthals, anhaltend lachen
sich vor seinem eigenen Schatten fürchten— sehr ängstlich, furchtsam sein
sich wie gerädert fühlen— umgangssprachlich: völlig erschöpft sein, aufgrund von Strapazen sehr ermüdet sein
sich winden wie ein Aal— reflexiv: ausweichen, sich nicht festlegen, sich aus einer unangenehmen Situation zu befreien versuc
sich zum Affen machen— sich lächerlich machen
sich zum Narren machen— abwertend: sich so verhalten, dass man von anderen für töricht gehalten wird
sich zu Tode lachen— lachen ohne aufhören zu können
sich zu Tode saufen— umgangssprachlich: sich durch exzessiven Alkoholkonsum tödliche Gesundheitsschäden zufügen
siehe auch— Hinweis auf weiterführende Informationen an anderer (genannter) Stelle
siehe unten— Verweis auf eine Textpassage, die weiter unten im Text steht
sine tempore— bildungssprachlich: exakt zum angegebenen Zeitpunkt, ohne Beachtung des akademischen Viertels
so genannt— mit einer Bezeichnung versehen; bezeichnet als
so lala— umgangssprachlich: noch gerade so erträglich, annehmbar
so wahr— mit genau der gleichen Richtigkeit; ebenso richtig wie
so wahr mir Gott helfe— Eides- oder Schwurformel, die als religiöse Bekräftigung einer bestätigenden Formulierung (zumeist »
so weit das Auge reicht— gehoben: so weit man blicken/sehen kann; überall
spät Gebärende— Frau, die erst in einem höheren Alter als üblich ihr erstes Kind oder ein weiteres Kind bekommt
spazieren gehen— sich in gemütlichem Tempo (nicht notwendigerweise mit einem Ziel) zu Fuß fortbewegen
Spitz auf Knopf stehen— sehr unsicher sein, einen ungewissen Ausgang haben
starker Tobak sein— an der Grenze des Akzeptablen sein
Station machen— auf einer längeren Fahrt oder Reise irgendwo einen Zwischenstopp machen, eine Pause einlegen (zur Ve
Staub aufwirbeln— Aufregung verursachen, Unruhe stiften
stehen bleiben— zum Stillstand kommen
stehenden Fußes— ohne irgendeine Verzögerung, auf der Stelle
stehen vor Dreck— umgangssprachlich, besonders von Kleidungsstücken: extrem schmutzig/dreckig sein, dreckstarrend sein
steif und fest— auf etwas beharrend
steiler Zahn— salopp, veraltend: attraktive Person (in der Regel eine Frau)
Stellung beziehen— (klar) seinen Standpunkt zu einem bestimmten Thema äußern
sterbliche Überreste— umgangssprachlich, verhüllend: Leiche, Überreste eines toten Menschen
steter Tropfen höhlt den Stein— beharrliches Vorgehen führt zum Ziel
stiften gehen— umgangssprachlich: davonlaufen; möglichst unauffällig verschwinden
Stille Post— Kinderspiel: Spiel, bei dem eine Information oder Nachricht in einem Kreis durch Flüstern ins Ohr de
stille Wasser gründen tief— ruhig, unscheinbar, introvertiert wirkende Personen können ungeahnte Eigenschaften in sich verbergen
stille Wasser sind tief— ruhig, unscheinbar, introvertiert wirkende Personen können ungeahnte Eigenschaften in sich verbergen
stinken wie die Pest— umgangssprachlich: übel riechen
stolz wie ein Pfau— einen arroganten, überheblichen Stolz zur Schau tragen
stolz wie Oskar sein— umgangssprachlich: glücklich über bestimmte Errungenschaften sein
stumm wie ein Fisch— schweigsam, mundfaul sein
Süßholz raspeln— umgangssprachlich: jemandem genau das erzählen, was er hören möchte, dies kombiniert mit anerkennend
Tabula rasa machen— bildungssprachlich: reinen Tisch machen; energisch, rücksichtslos und unbeirrt Ordnung, klare Verhäl
Tacheles reden— umgangssprachlich: (jemandem gegenüber) ganz offen und freimütig seine Meinung äußern
Tag und Nacht— zu jeder Zeit, die gesamte Zeit
taube Nuss— Versager oder Nichtskönner; ein dummer und/oder unwissender Mensch
tief in die Tasche greifen müssen— viel Geld bezahlen müssen
tief stehend— unten sich befindend, niedrig sich befindend
Tomaten auf den Augen haben— umgangssprachlich: etwas Offensichtliches nicht sehen oder nicht sehen wollen, etwas übersehen, nich
tote Hose— Situation, in der nichts oder wenig geschieht und die daher als ereignislos, eintönig wahrgenommen w
toter Briefkasten— sondersprachlich (Jargon etlicher Geheim- und Nachrichtendienste); umgangssprachlich selten: „konspi
Tränen lachen— ausgelassen, heftig lachen; so sehr lachen, dass einem die Tränen kommen
treulose Tomate— jemand, der ohne Erläuterung nicht wie erwartet oder zugesagt auftaucht, der einen versetzt oder der
trockener Humor— Humor, dessen Wirkung darauf basiert, dass die jeweilige Äußerung nicht erkennbar von Emotionen begl
trotz dass— umgangssprachlich, Süddeutschland: leitet einen Nebensatz (Konzessivsatz) ein, der einen Gegengrund
trübe Tasse— umgangssprachlich: sehr trübsinnige Person
Trübsal blasen— traurig, enttäuscht und deshalb untätig sein
Tulpe tun— umgangssprachlich veraltend:\n sich ahnungslos, unwissend geben; sich ahnungslos, unwissend stellen;
Tüten kleben— umgangssprachlich, veraltend: im Gefängnis einsitzen
übel nehmen— jemandem etwas nachtragen, jemandem böse sein, weil man sich verletzt fühlt
über alle Berge sein— umgangssprachlich: weit weg sein, geflohen sein
über alle Zweifel erhaben sein— keinen Anlass zur Kritik gebend
über das Ziel hinausschießen— umgangssprachlich: meist aus Eifer zu weit gehen, bei etwas sehr übertreiben
über dem Berg sein— den schlimmsten Teil einer Krankheit überstanden haben, auf dem Wege der Besserung sein
über den Berg sein— den schlimmsten Teil einer Krankheit überstanden haben, auf dem Wege der Besserung sein
über den eigenen Schatten springen— sich überwinden; etwas tun, was man sonst nie tun würde; über seine Möglichkeiten hinausgehen
über den eigenen Schatten stolpern— an sich selbst scheitern
über den grünen Klee loben— uneingeschränkt loben
über den Jordan gehen— sein Leben verlieren, ums Leben kommen; sterben
über die Schnur schlagen— übertreiben
über die Stränge schlagen— aus Impulsivität etwas übertreiben
über Gebühr— gehoben: über das angemessene Maß hinausgehend, mehr als erforderlich
über Gott und die Welt reden— über nichts Bestimmtes/über alles Mögliche reden
über Leichen gehen— rücksichtslos, skrupellos sein, keine Skrupel haben
über seinen Schatten springen— sich überwinden; etwas tun, was man sonst nie tun würde; über seine Möglichkeiten hinausgehen
über seine Verhältnisse leben— mehr Geld ausgeben, als man eigentlich besitzt
über Stock und Stein— sich abseits eines festen Weges fortbewegen
um den heißen Brei herumreden— eine Sache nicht offen und sachlich ansprechen
um den Pudding gehen— norddeutsch: spazieren gehen, einen kleinen Spaziergang in der Nähe des häuslichen Heims machen
um die Ecke denken— einen anderen als den naheliegenden Denkweg einschlagen, um zum Ergebnis zu kommen
um jeden Preis— unabhängig davon, was es kostet; unter allen Umständen
ums Leben kommen— durch ein Unglück sterben
ums Verrecken nicht— umgangssprachlich, salopp: auf keinen Fall, überhaupt nicht
und so weiter— sich in der angedeuteten Art und Weise, zum Beispiel einer Aufzählung oder einem bekannten Ablauf na
und tschüs— umgangssprachlich emotional: drückt (am Ende einer Äußerung) aus, dass etwas zu einem endgültigen Ab
und tschüss— umgangssprachlich emotional: drückt (am Ende einer Äußerung) aus, dass etwas zu einem endgültigen Ab
und wennschon— umgangssprachlich: das ist nicht wichtig, das stört nicht
Unrat wittern— etwas Unangenehmes ahnen, etwas Schlimmes befürchten
unsichtbare Hand— Wirkmechanismus, der dafür sorgt, dass bei einer Entwicklung ungeplant dennoch etwas Gutes/Sinnvolle
unter Ausschluss der Öffentlichkeit— ohne die Anwesenheit von Personen, die keine direkten Interessen haben (beispielsweise in einem Geri
unter dem Messer liegen— operiert werden
unter dem Siegel der Verschwiegenheit— unter der Bedingung/Voraussetzung, das Stillschweigen bewahrt wird; vorausgesetzt, etwas wird nicht
unter dem Strich— übertragen, umgangssprachlich: Schluss/abschließende Bewertung eines Prozesses nach Abwägung von des
unter den Hammer bringen— transitiv: etwas versteigern
unter den Hammer kommen— öffentlich versteigert bzw. vergantet werden, meist weil der Eigentümer zahlungsunfähig ist
unter den Teppich kehren— etwas verschleiern, verheimlichen
unter der Erde liegen— nicht mehr lebendig, sondern gestorben und begraben sein
unter der Tuchent— Österreich, umgangssprachlich:\n vor der Öffentlichkeit verborgen/versteckt, im Geheimen
unter die Gürtellinie gehen— niveaulos, geschmacklos sein
unter die Haube bringen— eine Frau verheiraten
unter die Haut gehen— umgangssprachlich: starke Empfindungen auslösen, innerlich aufwühlen
unter Druck stehen— von Gasen/Flüssigkeiten (meist in Behältern): einem Druck ausgesetzt sein, verdichtet sein
unter einem schlechten Stern stehen— unter schlechten Vorzeichen beginnen, aus ungünstigen Umständen heraus entstehen
unter einen Hut bringen— verschiedene Dinge in Einklang bringen
unter einer Decke stecken— heimlich kooperieren, sich insgeheim abgesprochen haben
unterspannter Träger— Bauwesen: Träger, der mit einem unten liegenden Zugband versteift ist
unter Waffen stehen— gehoben: bewaffnet (und kampfbereit) sein
unverhofft kommt oft— Überraschendes geschieht häufig; es kommt oft anders, als man denkt
va banque spielen— Glücksspiel: um den gesamten Einsatz spielen und damit ein Wagnis eingehen
verantwortlich zeichnen— Amtssprache, verantwortlich zeichnen für etwas: die übertragene Verantwortung ausübend seine Untersc
verbogene Nille— umgangssprachlich, derb: Mann mit schlechter Körperhaltung
verdammte Axt— umgangssprachlich: Ausruf des Ärgers oder der Freude
verlängerte Nille— umgangssprachlich, derb: männlicher Körper
vernagelt sein— umgangssprachlich: keinen klaren Gedanken fassen können, begriffsstutzig sein
verrücktes Huhn— umgangssprachlich: Person, die von der Norm abweicht und dadurch Aufmerksamkeit erregt, meistens ein
Versicherung an Eides statt— Recht: „besondere Beteuerung, mit der eine Person bekräftigt, dass eine bestimmte Erklärung der Wahr
Versicherung an Eides Statt— Recht: „besondere Beteuerung, mit der eine Person bekräftigt, dass eine bestimmte Erklärung der Wahr
versteckte Kamera— Kamera, die eingesetzt wird, um Film- oder Videoaufnahmen von Personen anzufertigen, ohne dass die b
vice versa— bildungssprachlich: im umgekehrten Wechsel, andersherum, umgekehrt
viel genannt— häufig/oft erwähnt; vielen bekannt
viel um die Ohren haben— sehr viel zu tun haben
viel Wind um etwas machen— umgangssprachlich: etwas aufbauschen, etwas zu viel Bedeutung und/oder Beachtung schenken
viral gehen— Jargon, umgangssprachlich: sich sehr schnell im Internet und vor allem in sozialen Medien verbreiten
volle Kanne— umgangssprachlich: ohne Beschränkung, mit voller Intensität, Stärke, Wucht, mit vollem Einsatz (bezü
voll und ganz— bekräftigend: in absolut allem, was damit zusammenhängt
voll wie eine Haubitze— stark betrunken
vom Fleck weg— sofort, auf der Stelle
vom Hölzchen aufs Stöckchen kommen— beim Sprechen vom Thema abschweifen, zwischen den Gesprächsthemen wechseln
vom Laster gefallen— umgangssprachlich, salopp: gestohlen
vom Pfad der Tugend abweichen— sündigen, lasterhaft werden
vom Regen in die Traufe kommen— aus einer unangenehmen Situation in eine noch unangenehmere geraten
vom Tisch sein— umgangssprachlich, von einer Angelegenheit, einem Thema: erledigt, beendet, abschließend besprochen
von A bis Z— alles, von Anfang bis Ende
von allen guten Geistern verlassen sein— den Verstand verloren haben, nicht mehr normal denken
von Amts wegen— auf Anordnung oder im Auftrag einer Behörde oder eines Amtes
von Anfang an— schon zu Beginn und dann durchgängig
von Auge— schweizerisch: ohne optische Hilfsmittel wie Brille, Fernglas, Lupe, Mikroskop, Teleskop oder dergle
von Beginn an— schon am Anfang und dann durchgängig
von blossem Auge— schweizerisch: ohne optische Hilfsmittel wie Brille, Fernglas, Lupe, Mikroskop, Teleskop oder dergle
von dannen— veraltet, gehoben: von dort weg, fort von dort
von dannen ziehen— weggehen, einen Ort verlassen
von den Socken sein— umgangssprachlich: überrascht, verblüfft, sprachlos sein
von der Hand in den Mund leben— nicht sparen (können) und so das Verdiente zur Gänze konsumieren
von der Steuer absetzen— in Deutschland umgangssprachlich: in der Einkommensteuererklärung als Freibetrag geltend machen
von der Wiege bis zur Bahre— gehoben, zumeist scherzhaft: das ganze Leben hindurch, von der Geburt bis zum Tod
von etwas Wind bekommen— umgangssprachlich: von etwas, was im Geheimen bleiben sollte, irgendwie doch Kenntnis bekommen
von früh bis spät— den ganzen Tag über, die ganze Zeit lang
von Haus aus— ursprünglich
von Herzen kommen— aus echter Zuneigung geschehen, gut gemeint sein
von heute auf morgen— umgangssprachlich: innerhalb sehr kurzer Zeit; ganz unvorbereitet (eintretend, jemanden treffend), o
von hinnen— veraltet, gehoben: von hier weg, fort von hier
von Höcksken auf Stöcksken kommen— landschaftlich, Westfalen, Niederrhein: sich in Einzelheiten verlieren, sodass man vom Thema abkommt
von jetzt auf gleich— plötzlich, ohne große zeitliche Verzögerung
von keiner Kultur beleckt sein— umgangssprachlich: roh, ungebildet, unkultiviert sein
von Kindesbeinen an— ab der frühen Kindheit
von klein auf— schon seit der Kindheit
von langer Hand— mit viel zeitlichem Vorlauf und sehr gründlich
von Luft und Liebe leben— umgangssprachlich scherzhaft: ohne viele Nahrungsmittel auskommen
von Neuem— Adverbial: ‚ein zusätzliches Mal‘: drückt aus, dass eine wiederholte Handlung wie zum ersten oder vo
von oben herab— seinen (eventuell auch nur eingebildeten) höheren Rang herausstellend
von Pontius zu Pilatus— viele erfolglose Wege gehen um ein bestimmtes Ziel zu erreichen
von sich aus— aus eigenem Antrieb, ohne direkte Aufforderung, ohne Zwang
von Tuten und Blasen keine Ahnung haben— umgangssprachlich: von etwas keine Ahnung haben, inkompetent sein
von Tuten und Blasen keine Ahnung haben— to be clueless
von vornherein— schon zu Beginn
vor der eigenen Tür kehren— die Fehler bei sich suchen, selbstkritisch sein
vor die Hunde gehen— zugrunde gehen, elend sterben
vor Dreck stehen— umgangssprachlich, besonders von Kleidungsstücken: extrem schmutzig/dreckig sein, dreckstarrend sein
vor Faulheit stinken— umgangssprachlich abwertend: sehr faul sein
vorne und hinten nicht— übertragen, umgangssprachlich: ganz und gar nicht, überhaupt nicht
vor Ort— an einer bestimmten, vorher genannten Stelle
vor sich hin— ganz für sich und gleichmäßig fortdauernd
vor versammelter Mannschaft— umgangssprachlich: vor allen Leuten, vor einer ganzen Gruppe
Wache stehend— über etwas wachend
wach rütteln— transitiv: einen Schlafenden heftig hin und her bewegen und dadurch aufwecken
Wachs in jemandes Händen sein— sehr nachgiebig gegenüber jemandem sein, jemandem gegenüber willenlos sein
was das Zeug hält— umgangssprachlich: intensiv, heftig, stark
Wasser auf jemandes Mühle leiten— zu jemandes Vorteil arbeiten, auf jemandes Vorteil bedacht sein
Wasser hat keine Balken— Ermahnung zur Vorsicht auf dem Wasser, man kann sich nicht festhalten, es besteht die Gefahr zu ertr
Wasser ins Meer tragen— etwas Sinnloses tun; etwas/jemanden bei etwas unterstützen, obwohl keine Unterstützung nötig ist
Wasser lassen— verhüllend: Urin ausscheiden, die Harnblase entleeren
Wasser predigen und Wein trinken— von anderen (heuchlerisch) Verzicht, Zurückhaltung, Bescheidenheit, Genügsamkeit etc. fordern, aber
was weiß ich— umgangssprachlich: man kennt etwas nicht, hat keine Ahnung, oft als unerheblich bewertet oder als Ze
weder Hand noch Fuß haben— keinen Sinn ergeben; unlogisch sein
weder noch— umgangssprachlich: weder das eine noch das andere
weder Tod noch Teufel fürchten— vor nichts Angst haben, furchtlos sein
weg vom Fenster sein— umgangssprachlich: nicht mehr angesagt sein, nicht mehr dabei sein, keine öffentliche Aufmerksamkeit
weiß der Geier— umgangssprachlich: „niemand weiß [es]“, „ich weiß [es] nicht“
weiße Fahne— einfarbig weiße Fahne, die Neutralität oder Kapitulation signalisiert
weißes Gold— weiße Substanz, die wertvoll ist oder war
weiß gedeckt— mit einem weißen Tuch als Auflage versehen seiend
weitab vom Schuss sein— abseits des Geschehens liegen
weit hergeholt— abwegig, nicht nachvollziehbar
wenn das Aug nicht sehen will, helfen weder Brillen noch Licht— "when the eye doesn’t want to see, neither glasses nor light will help"
wie am Schnürchen— reibungslos, ohne Probleme zu bereiten
wie aus dem Bilderbuch— positive Konnotation: perfekt, großartig, sehr schön
wie aus demselben Ei gebrütet— vollkommen übereinstimmen, sich völlig gleichen
wie aus demselben Ei gekrochen— vollkommen übereinstimmen, sich völlig gleichen
wie aus der Pistole geschossen— umgangssprachlich: prompt, sofort
wie aus Eimern gießen— unpersönlich, intransitiv, umgangssprachlich:\n\n heftig regnen
wie aus Eimern schütten— umgangssprachlich, unpersönlich, intransitiv:\n\n heftig regnen
wie aus einem Guss— positive Konnotation, figurativ: sehr gut, ohne Makel
wie bei Hempels unterm Sofa— umgangssprachlich: eine große Unordnung aufweisend, in chaotischem Zustand befindlich
wie bei Muttern— umgangssprachlich: genauso wie daheim, im Elternhaus
wie Bolle— umgangssprachlich: sehr
wie das Leiden Christi aussehen— umgangssprachlich: beklagenswert, miserabel aussehen
wie die Feuerwehr— umgangssprachlich: sehr zügig, äußerst schnell
wie die Hölle— salopp: in einem hohen Maße, äußerst, sehr
wie die Pest— salopp, von negativer Emotion oder Eigenschaft: sehr stark, in einem hohen Maß
wie ein Affe auf dem Schleifstein sitzen— umgangssprachlich: in seltsamer, krummer Haltung dasitzen und dadurch lächerlich wirken
wie ein begossener Pudel— umgangssprachlich: nach einem Tadel, einer erfahrenen Enttäuschung oder Ähnlichem beschämt und still
wie ein Besengter— Ausdruck für Heftigkeit
wie ein Ei dem anderen gleichen— vollkommen übereinstimmen, sich völlig gleichen
wie ein geölter Blitz— umgangssprachlich: sehr schnell
wie ein Grab schweigen— über eine bestimmte Sache nicht reden
wie ein Ja und ein Amen— obediently; submissively; uncritically; concordantly; unanimously; eagerly
wie ein Lauffeuer— ungehemmt und sehr zügig
wie ein Storch im Salat— umgangssprachlich, scherzhaft: (in Verbindung mit Verben des Gehens) steifbeinig, ungelenk
wie ein Veilchen im Verborgenen blühen— bescheiden, unauffällig sein, dabei aber versteckte Qualitäten, Fähigkeiten haben, die nicht ins Ram
wie Espenlaub zittern— stark zittern
wie gestochen— in Bezug auf ein Schriftbild, die Druck- oder Bildqualität: sehr sauber, akurat, gleichmäßig ausgefü
wie in Abrahams Schoß— umgangssprachlich: sicher und geborgen; sorglos und in sehr guten – gar himmlischen, paradiesischen
wie mit Eimern gießen— umgangssprachlich: heftig regnen
wie Pilze aus dem Boden schießen— sich rasch vermehren, ausbreiten
wie Sand am Meer— in großer Zahl, mehr als genug, in ungeheurer Menge, in großen Mengen
wie Schmidts Katze— schnell und gleichzeitig spontan
wie Titte mit Ei schmecken— derb: besonders/sehr lecker schmecken
wie vom Donner gerührt— vor Schreck erstarrt
wie vom Erdboden verschluckt— ganz unerwartet spurlos verschwunden; von einem auf den anderen Moment nicht mehr auffindbar
willens sein— gehoben: etwas zu tun bereit sein
wissen lassen— transitiv: (jemandem) eine Mitteilung über einen Sachverhalt machen, eine Information weitergeben
wo der Schuh drückt— die Angelegenheit oder der Umstand, das Problem, das eine Person belastet
wohl bekomms— Wunschformel vor dem Trinken und/oder seltener vor dem Essen, als Einleitung beim (gemeinsamen) Trin
wohl schmeckend— einen Wohlgeschmack aufweisend, besonders gut schmeckend
wo man hinspuckt— salopp: an allen Orten/Stellen in der Umgebung
Würmer baden— umgangssprachlich scherzhaft: mit einer Angel Fische fangen oder es zumindest versuchen
zäh fließend— von Flüssigkeiten: sich langsam verformend
Zapfen haben— Schweiz, in Bezug auf Wein: einen Fehler im Geruch und Geschmack aufweisen, der auf den Korken (Zapf
Zeit verstreichen lassen— Zeit vergehen lassen
Zeit von der Uhr nehmen— meist Sport: etwas bewusst langsam ausführen, damit die Zeit vergeht
zu allem Ja und Amen sagen— allem kritiklos zustimmen, keine eigene Meinung haben
zu Bett sein— sich bereits im Bett befinden; bereits schlafen gegangen sein
zu Buche schlagen— etwas ausmachen, bedeutend sein (häufig im Zusammenhang mit Kosten)
Zuckerbrot und Peitsche— Psychologie: Technik des Überredens, Motivierens, Manipulierens, die aus dem gleichzeitigen Versprec
zu Fuß— wörtlich: durch Fortbewegung auf den Füßen
zugange sein— sich mit etwas beschäftigen
zu Grunde gehen— aufhören zu existieren
zugrunde legen— etwas zur Basis machen
zugrunde liegen— die Grundlage für etwas sein
zu Grunde liegen— die Grundlage für etwas sein
zu jemandem halten— jemanden unterstützen, insbesondere dann, wenn Dritte sich von dieser Person abwenden; jemandem (in
zu Kreuze kriechen— umgangssprachlich: sich trotz versuchten Widerstands schließlich demütig unterwerfen
zu kurz kommen— schlecht wegkommen, zu wenig bekommen, das Nachsehen haben
zu Lande— bei jemandem daheim, im Land der betroffenen Person
zum alten Eisen zählen— alt, ausgemustert sein, nicht mehr gebraucht werden
zum Anbeißen aussehen— umgangssprachlich: sehr schön anzusehen sein, besonders attraktiv sein
zum Anbeißen sein— umgangssprachlich: sehr schön anzusehen sein, besonders attraktiv sein
zum Anknabbern aussehen— umgangssprachlich: sehr schön anzusehen sein, besonders attraktiv sein
zum Anknabbern sein— umgangssprachlich: sehr schön anzusehen sein, besonders attraktiv sein
zum Donnerwetter— Ausdruck der Empörung oder Frustration
zum Exempel— veraltend: ein Beispiel darstellend, als Beispiel dienend
zum Lachen in den Keller gehen— umgangssprachlich: keinen Humor haben, keinen Spaß verstehen
zum Nulltarif— umgangssprachlich: ohne Bezahlung, Entgelt
zum Opfer fallen— zerstört werden; aufhören, zu existieren; aufgrund bestimmter Umstände, nicht mehr stattfinden
zum Punkt kommen— die Hauptsache ansprechen
zum Saufüttern— bairisch umgangssprachlich:\n sehr viel, mehr als genug, in ungeheurer Menge
zum Teufel gehen— oft als Aufforderung: den Ort des Geschehens verlassen (sollen)
zum Vorschein bringen— wieder sichtbar, offenbar machen
zum Vorschein kommen— wieder sichtbar, offenbar werden
zum Wohl— ein meist nur ausgesprochener Wunsch des Wohlergehens aller, die in einer geselligen Trinkrunde das
zum Zuge kommen— sich an einer Sache beteiligen können
zu Neige gehen— allmählich aufgebraucht sein, langsam auf das Ende zugehen
zu Potte kommen— umgangssprachlich: eine Tätigkeit abschließen, zu Ende bringen, vorankommen, sich aufraffen
zu Rande kommen— mit etwas zurechtkommen, etwas bewältigen können
zur Genüge— oft abwertend: in hinreichendem Maß; bis zum Überdruss
zur Neige gehen— allmählich aufgebraucht sein, langsam auf das Ende zugehen
zur Sache kommen— über das Thema reden, welches man seinem Gegenüber mitteilen möchte; nicht abschweifen
zur See fahren— auf einem Schiff auf dem Meer arbeiten
zur Sprache kommen— Thema eines Gespräches werden
zur Zeit— zu der (bestimmten) Zeit, während der Zeit, um die Zeit
zu Seiten— veraltend, mit Genitiv: auf beiden Seiten
zu sich kommen— (wieder) klares Bewusstsein erlangen
zu Stande— (nur in Wortverbindungen) in einem bestimmten Zustand befindlich
zustande kommen— in die Tat umgesetzt werden, Wirklichkeit werden, realisiert werden
Zustände kriegen— umgangssprachlich: sich innerlich sehr aufregen wegen etwas, einen Wutausbruch bekommen
zutage fördern— an die Oberfläche, in das Tageslicht holen oder auch übertragen: etwas entdecken/aufdecken
zu Tage fördern— sichtbar machen, an die Oberfläche holen
zu tief ins Glas blicken— zu viel Alkohol trinken
zu tief ins Glas schauen— zu viel Alkohol trinken
zu Tode kommen— gehoben: infolge von Unfall, Krankheit, Ermordung oder dergleichen aufhören zu leben
zu Urkund dessen— amtssprachlich, juristendeutsch: zur Beglaubigung, Beurkundung, Bestätigung des Vorstehenden
zu viel— so über ein bestimmtes Maß hinaus, dass es schädlich/unbekömmlich/unangenehm wird
zu weit gehen— moralische, persönliche oder ähnliche Grenzen überschreiten
zu Wort kommen— sprechen können / dürfen
zu wünschen übrig lassen— Verbesserung benötigen, schlecht sein
zwei linke Hände haben— ungeschickt, unbeholfen sein, insbesondere bei handwerklichen Tätigkeiten
zwischen die Fronten geraten— zwischen Streitende geraten, durch fremden Streit in Schwierigkeiten geraten
🇳🇱
Nederländska
doorgestoken kaart— (pejoratief) plan met vooraf vastgestelde uitkomst dat voor andere betrokkenen verborgen wordt gehou
elkaar in de haren vliegen— to quarrel, have an argument
🇵🇱
Polska
cicha woda brzegi rwie— osoba pozornie cicha, nieśmiała lub mało towarzyska, w rzeczywistości okazuje się otwarta, energiczn