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ab origine

från början

Samma koncept, 8 olika sätt att uttrycka det. Varje kultur hittar sin egen bild för samma mänskliga erfarenhet.

🇸🇪
Svenska
ab originefrån början
i varje tum (en gentleman)i varje enskild detalj (en gentleman)
utdriva djävulen med Beelsebubavhjälpa ett ont med något ännu värre
Fler →
🇩🇪
Tyska
A-a machenBabysprache: Stuhlgang haben
Aa machenkindersprachlich, speziell babysprachlich: seinen Darm entleeren
a battutaMusizieranweisung: wieder streng im Takt
a battutaMusik, Musizieranweisung: frühere Bezeichnung für a tempo: wieder streng im Takt
abblitzen lassendeutlich negativ und abwehrend auf Annäherungsversuche oder Avancen/Anmache reagieren/eingehen
ab die Postumgangssprachlich: schnell fort! lass uns verschwinden! los, vorwärts!
ab durch die Mitteumgangssprachlich: schnell fort! lass uns verschwinden! verschwinde! los, vorwärts! marsch!
aber hallosalopp, scherzhaft, Ausruf: drückt Zustimmung oder Anerkennung aus
aber nicht dochumgangssprachlich, ironisch: Ausdruck der Besänftigung
aber so was vonumgangssprachlich: Ausdruck, der eine Aussage verstärkt
aber wieumgangssprachlich: zustimmender Ausdruck zu einer Frage
abgehen wie Schmidts Katzeumgangssprachlich: rasch, reibungs- und mühelos vonstattengehen, vor sich gehen, vorankommen oder de
ab initiobildungssprachlich: von Anfang an, vom Beginn an
ab iratoveraltet: im Zorn (reagierend), in einem Zustand der Wut
ab ovogehoben: von Anfang an
ab ovo usque ad malagehoben: vom Anfang bis zum Ende
Abschied nehmengehoben: sich verabschieden, bevor man sich für längere Zeit entfernt, bevor man für längere Zeit ab
ab seinnicht mehr vorhanden sein
abseits vonlokale Präposition (Präposition des Ortes) mit dem Dativ: ein wenig entfernt von etwas, unweit von e
ab trimoumgangssprachlich, norddeutsch, meißnisch, osterländisch:\n\n barsche, kompromisslose Aufforderung z
abwarten und Tee trinkenman braucht sich nicht zu beunruhigen, man braucht nicht nervös zu sein, man kann ruhig die weiteren
ach du dickes Eiumgangssprachlich: Ausruf und Ausdruck des positiven oder negativen Erstaunens, der Überraschung, de
Acht gebenetwas oder jemanden beaufsichtigen
ad actaveraltend: „zu den Akten“ als Vermerk auf einem Schriftstück, wenn es nicht bearbeitet wird (werden
ad acta legenbildungssprachlich: etwas als erledigt betrachten; etwas nicht weiter behandeln, diskutieren
ad hocbildungssprachlich: ohne Vorbereitung, speziell für einen Zweck oder spontan aus einer Situation her
ad infinitumbildungssprachlich: unbegrenzt, unendlich lange, bis ins Unendliche, unbegrenzt fortsetzbar
ad interimbildungssprachlich: einstweilen, vorläufig, in der Zwischenzeit, unterdessen
ad nauseambis zum Überdruss
ägyptische Finsternisumgangssprachlich, scherzhaft: sehr große Dunkelheit
aktives Zuhören(tatsächlich oder simuliert) anteilnehmendes Gesprächsverhalten
à la bonne heurebildungssprachlich: alle Achtung!, ausgezeichnet!, bravo!, recht so!
à la françaisebildungssprachlich, veraltend: nach französischer Art und Weise, wie in Frankreich, nach französisch
à la longuebildungssprachlich: auf längere Zeit, auf die Dauer
al fineMusik, Musizieranweisung: bis zum Schluss/Schlusszeichen oder bis zu der Stelle, die mit „fine“ beze
alle Achtungals Ausruf: das verdient Anerkennung, Respekt
alle Hände voll zu tun habenviel Arbeit haben, beschäftigt sein
allein auf weiter Flurvöllig allein, verlassen
alle Jubeljahreumgangssprachlich: ganz selten
alle naselangumgangssprachlich: sehr oft stattfindend
alle naslangumgangssprachlich: sehr oft stattfindend
aller Ehren wert seineine Würdigung verdienen
allererste Sahne seinvon herausragender, hervorstechender Qualität sein; sehr gut sein; höchste Qualität aufweisen; eins
alles auf eine Karte setzenalles riskieren
alles durch die rosarote Brille sehenumgangssprachlich: etwas in einem zu positiven Licht sehen oder auch ein unrealistisches Weltbild ha
alles gutals umgangssprachliche Aussage eine Reaktion auf eine Situation, die nicht weiter der Rede wert ist,
alles in schwarzen Farben malennur alles Negative, Schlechte, alles pessimistisch sehen
alles palettiumgangssprachlich: alles gut, alles in Ordnung, alles okay
alles über einen Kamm scherenalles ohne Unterschied, nicht differenziert behandeln; überall den gleichen Maßstab anlegen
alle Trümpfe in den Händen haltenalle Vorteile auf seiner Seite haben
alle Trümpfe in der Hand habenalle Vorteile auf seiner Seite haben
alle Trümpfe in der Hand haltenalle Vorteile auf seiner Seite haben
alle Trümpfe in Händen habenalle Vorteile auf seiner Seite haben
alle Trümpfe in Händen haltenalle Vorteile auf seiner Seite haben
alle viere von sich streckenArme und Beine in entgegengesetzte Richtungen strecken
alle Zeit der Welteine nahezu unbegrenzte Menge an Zeit, mehr als genug Zeit für die Erledigung einer Aufgabe
allez hoppund los, und hoch, los gehts • Diese Bedeutungsangabe muss überarbeitet werden.
allzu klug ist dummwer sich überbewertet, sich überheblich für klug hält, ist dumm
als obumgangssprachlich: drückt aus, dass der/die Antwortende das Gesagte anzweifelt, für unwahrscheinlich
alt aussehenumgangssprachlich: Probleme haben, sich in einer schwierigen Lage befinden
alter Fahrensmannfigurativ: meist eine Person, die eine Tätigkeit schon sehr lange macht und deshalb darin sehr erfah
alter Furzsalopp, abwertend: alter Mann
alter Hasefigurativ: meist eine Person, die eine Tätigkeit schon sehr lange macht und deshalb darin sehr erfah
alte Schachtelabwertend: ältere, vorzugsweise unverheiratete oder verwitwete Frau
am Abend wird der Faule fleißigwer sich zunächst viel Zeit lässt, eine erforderliche Arbeit, terminierte Aufgabe zu erledigen, muss
am Arsch der Weltderb: sehr weit entfernt (liegend); an einem abgeschiedenen (rückständigen) Ort
am Ball bleibenein Ziel, eine Sache verfolgen, ohne aufzugeben
am Boden seinauf einem Tiefpunkt sein; deprimiert/erschöpft sein
am Boden zerstört seinumgangssprachlich: aufgrund eines Misserfolges oder Schicksalsschlages niedergeschlagen, enttäuscht
am dransten seinumgangssprachlich, scherzhaft: der Nächste sein, an der Reihe sein
am Drücker seinumgangssprachlich: in der Lage sein, Entscheidungen zu treffen oder zu leiten, die Kontrolle über et
am Hungertuch nagenarm sein, hungern
am langen Arm verhungern lassennicht zum Zuge kommen lassen, an der Ausübung hindern, dies durch passive, verzögernde Maßnahmen geg
am längeren Hebel sitzenumgangssprachlich: mehr Macht und Einfluss haben, als eine andere Person/Organisation
am Rad drehenverrückt werden; die Fassung verlieren; sich nicht den herrschenden sozialen Normen oder der Vernunf
an allen Ecken und Endenüberall, allerorten
an allen Ecken und Kantenüberall, allerorten
anbieten wie sauer Biereine Ware, Ladenhüter oder Ähnliches, die nicht nachgefragt, veraltet, aus der Mode gekommen ist, an
an der Matratze horchenumgangssprachlich: schlafen
an der Nadel hängenumgangssprachlich: heroinsüchtig sein
an der Scholle hängenan der Heimat hängen, die Heimat nicht verlassen wollen
an der Scholle klebenan der Heimat hängen, die Heimat nicht verlassen wollen
an der Tagesordnung seinvor allem bezüglich etwas, was als negativ empfunden wird: vielfach und immer wieder vorkommen (und
an die Decke gehenstark wütend werden; vor Wut fast explodieren
an die Hand gebenals Hilfsmittel geben
an einem seidenen Faden hängendurch eine konkrete Gefahr akut bedroht sein, weil sich die Gefahr mit ihren gefürchteten Folgen höc
an etwas keinen Kopf und keinen Arsch findenderb: etwas nicht begreifen
angedeihen lassenjemandem etwas (meist Angenehmes) zuführen, geben, antun
angst und bange seineine starke Angst verspüren
an jemandes Stuhl sägenversuchen, jemanden von seiner Position zu verdrängen
anno dazumalscherzhaft: vor einigen Jahren, früher, damals
anno Tobakscherzhaft: vor einigen Jahren, früher, damals
ans Bett gefesselt seinaufgrund einer Krankheit im Bett liegen müssen
an seinintransitiv: eingeschaltet sein, in Betrieb sein
Anstalten machenAbsichten zeigen, etwas Bestimmtes tun zu wollen
Anstalten treffenvorbereitende Maßnahmen ergreifen; Vorbereitungen machen
an StellePräposition mit Genitiv: stellvertretend für
anything goesSchlagwort: alles ist möglich; drückt die Vielfalt der Möglichkeiten aus
a posteriorinachträglich, später, im Nachhinein
a prima vistagehoben: ohne vorheriges Wissen, ohne Vorbereitung
a prioriallgemein: grundsätzlich, im Vorhinein, von vornherein/von vorneherein
arglistige TäuschungRecht: Eine arglistige Täuschung ist gegeben, wenn der Täuschende weiß und will, dass der Getäuschte
Arm und Reichalle Personen die viel Geld besitzen und alle, die kein oder wenig Geld besitzen, zusammengefasst
Armut schändet nichtveraltend: niemand muss sich schämen, nur weil er arm ist
Arsch der Weltein abgelegener Ort, eine ländliche Region
Asbach uraltumgangssprachlich, scherzhaft: sehr alt und meist veraltet
Asche auf jemandes HauptAusdruck des Bereuens, der Buße
Asche aufs Haupt streuenetwas büßen, bereuen, Buße tun, Reue zeigen, sich kritisieren
a tempoMusik: zum ursprünglichen Tempo zurückkehrend, nachdem zuvor ein Tempowechsel stattgefunden hatte
Atem schöpfenLuft holen, eine kurze Pause machen, um wieder zu Kräften zu kommen
a tergogehoben, beim Geschlechtsverkehr: so, dass sich der penetrierende Partner auf der Rückseite des ande
auch nur mit Wasser kochenumgangssprachlich: etwas nicht besser machen oder können, als jemand anders; die gleichen Voraussetz
auf Achse seinunterwegs sein, auf Trab sein
auf allen vierensich fortbewegen durch kriechen oder krabbeln
auf alten Schiffen lernt man segelnbeim Sex hat man durch die Erfahrung Älterer Vorteile
auf Biegen und Brechenumgangssprachlich: unter allen Umständen, mit aller Gewalt
auf dassveraltend: Synonym zu damit
auf dem Absatz kehrtmachenunvermittelt, spontan umkehren
auf dem absteigenden Ast seinschlechter werden, sich kontinuierlich zum Schlechteren verändern
auf dem Boden der Tatsachen bleibenrealistisch sein
auf dem falschen Dampfer seinumgangssprachlich: sich irren
auf dem Gewissen habenBöses, Unrechtes getan haben, zu verantworten haben
auf dem Holzweg seinsich verirren, Umwege machen, ein Ziel nicht richtig oder ein falsches Ziel ansteuern
auf dem Kieker habenumgangssprachlich: jemanden misstrauisch im Auge behalten, mit dem Ziel, ein Fehlverhalten festzuste
auf dem kleinen Dienstwegohne offiziellen Aufwand
auf dem Laufenden seinumgangssprachlich: sehr gut über das Neueste informiert sein
auf dem Spiel stehenin Gefahr sein, beschädigt/beeinträchtigt zu werden
auf dem Sünderstühlchen sitzeneinem strengen Verhör unterzogen werden, im Gerichtssaal auf der Anklagebank sitzen
auf dem Teppich bleibenumgangssprachlich: bei den Tatsachen bleiben, nicht übertreiben
auf dem Trockenen sitzenumgangssprachlich: am Ende sein, kein Geld mehr haben, alle Reserven verbraucht haben
auf den fahrenden Zug aufspringeneine bereits erfolgreiche Sache nachahmen; durch eine neue Geschäftsidee ausnutzen, was sichtlich ge
auf den Geist gehennerven, stören
auf den Geist gehensynonym of auf die Nerven gehen
auf den Hund kommen(nur in der Vergangenheitsform) ein sehr niedriges Niveau aufweisen; sozial absteigen, in schlechte
auf den Kopf hauenumgangssprachlich, salopp: unbedacht Geld ausgeben, ohne dass das Verhältnis von Kosten zu Nutzen od
auf den Leim gehensich von einer Person täuschen lassen; von jemandem betrogen werden
auf den letzten Drückerumgangssprachlich: im letzten Moment
auf den Plan tretenzum Vorschein kommen, in Erscheinung treten
auf den Punkt kommenzum Ausdruck bringen, was das Wesentliche ist
auf den Putz hauenausgelassen, lautstark, verschwenderisch feiern
auf den Sack gehenderb: für jemanden lästig oder ärgerlich sein
auf den Stutzlandschaftlich: sofort, unmittelbar, plötzlich
auf den Swutsch gehennorddeutsch: ausgehen, um zu feiern
auf der Dacken liegenerschöpft/kraftlos/krank sein
auf der faulen Haut liegenumgangssprachlich: faul sein, nichts tun
auf der gleichen Wellenlänge seindie gleichen Ansichten und Gefühle haben; sich gut verstehen
auf der Hut seinfür seine eigene oder anderer Sicherheit Sorge tragen, Vorsicht walten lassen
auf der Kippe stehenkonkret, Gleichgewicht: so positioniert sein, dass ein Umfallen oder Herunterfallen droht
auf der Lauer liegenin einem Hinterhalt warten; versteckt warten, um jemanden zu überlisten
auf der Stelledirekt und ohne irgendeine Verzögerung
auf der Straße lebenobdachlos sein; keinen festen Wohnsitz haben
auf der Strecke bleibenjemand bleibt auf der Strecke: eine Person oder Gruppe wird benachteiligt, eine Person/Gruppe wird b
auf der Tacken liegenerschöpft/kraftlos/krank sein
auf des Messers Schneide stehenwährend einer bestimmten kritischen Situation einen Punkt erreicht haben, an dem sich – zumeist nur
auf die Nase bindenetwas verraten
auf die Nerven gehennerven, stören
auf die Pauke hauenausgelassen/kräftig feiern
auf die schiefe Bahn gerateneine unerwünschte, eine Fehlentwicklung nehmen; moralisch, wirtschaftlich absinken, meist auch krimi
auf die Schnellein aller Eile, hastig; ohne Vorbereitung, direkt
auf die Straße gehengemeinschaftlich seine gesellschaftlich-politische Überzeugung öffentlich machen, als organisierte D
auf die Tränendrüse drückengezielt Rührung, Emotionen wecken
auf die Tube drückenumgangssprachlich: sich beeilen, schneller fahren
auf Draht seinumgangssprachlich: aufmerksam sein und im entscheidenden Moment das Richtige tun
auf dünnem Eissich in eine riskante Situation bringen oder in einer riskanten Position sein; angreifbar
auf eigene Faustumgangssprachlich: aus eigenem Antrieb, durch eigene Tatkraft, ohne fremde Hilfe; auf eigene Verantw
auf eigene Gefahrso, dass man das Risiko selbst trägt und für eventuelle Folgen selbst aufkommen muss
auf eigenen Beinen stehen(meist finanziell) unabhängig von anderen sein, selbständig sein
auf eigene Rechnungso, dass man das Risiko selbst trägt und für eventuelle Folgen/Kosten selbst aufkommen muss
auf ein Haarmit exakter Übereinstimmung, genau gleich
auf etwas nichts kommen lassenetwas oder jemanden verteidigen, an etwas oder jemandem keine Kritik gelten lassen
auf ex trinkenumgangssprachlich: ein ganzes Glas austrinken, ohne abzusetzen
auf freiem Fuß seinaus einer Haftanstalt entlassen worden sein
auf freien Fuß setzenjemanden (beispielsweise einen Häftling, einen Verdächtigen) freilassen (beispielsweise aus einer Ze
auf Freiersfüßen gehenveraltend, noch scherzhaft: auf der Suche nach einer Ehefrau sein, eine baldige Heirat anstreben
auf Freiersfüßen wandelnveraltend, noch scherzhaft: auf der Suche nach einer Ehefrau sein, eine baldige Heirat anstreben
auf Gedeih und Verderbbedingungslos, völlig, ohne Ausstiegs- / Abbruchsmöglichkeit
aufgehen wie ein Pfannkuchenstark an Gewicht zunehmen, dick werden
auf großem Fuß lebenumgangssprachlich: einen aufwändigen, teuren und verschwenderischen Lebensstil pflegen
auf GrundPräposition mit Genitiv, zeigt den Grund eines Sachverhalts an: wegen
auf Grund laufensich festfahren
auf gut Deutschumgangssprachlich: offen oder deutlich gesagt
auf gutem Fuß stehenein gutes Verhältnis zu etwas/jemandem haben
auf Heller und Pfennigumgangssprachlich, in Bezug auf Geld: vollständig, bis auf den letzten Rest
auf Herz und Nieren prüfen(jemanden oder etwas) sehr gründlich überprüfen oder untersuchen
auf Hochtourenmit hoher Betriebsamkeit, Aktivität
auf Kante nähenRessourcen – meist finanzielle Mittel, ein Budget oder Zeit – so knapp bemessen, dass etwas gerade n
auf keine Kuhhaut gehenumgangssprachlich: nicht hinnehmbar sein; eine Frechheit sein; nicht mehr zu ertragen sein, jedes Ma
auf keinen Fallunter keinen Umständen, unter keiner Bedingung
auf keinen grünen Zweig kommenWirtschaft: verschuldet bleiben, nicht den notwendigsten Besitz durch eigenes Einkommen schaffen
auf Krawall gebürstet seinumgangssprachlich: Auseinandersetzung, Streit suchen
auf laut stellenbei einem elektronischen Gerät wie zum Beispiel einem Telefon die Lautwiedergabe so einstellen, dass
auf Leben und Todbis zum Tod, so lange bis jemand stirbt
auf Messers Schneide stehenwährend einer bestimmten kritischen Situation einen Punkt erreicht haben, an dem sich – zumeist nur
auf Nimmerwiedersehenumgangssprachlich, meist scherzhaft: für alle Zeit, ohne jedwede Wiederkehr
aufn Swutsch gehenumgangssprachlich, norddeutsch:\n ausgehen, um zu feiern
auf Nummer sicher gehenumgangssprachlich: sich (zusätzlich) absichern, kein Risiko eingehen
auf offener Straßemitten auf freier Straße; so, dass es jeder sehen kann; vor den Augen aller, vor den Blicken aller (
aufpassen wie ein Heftelmacherumgangssprachlich: ganz besonders aufmerksam sein, scharf aufpassen
aufpassen wie ein Luchsumgangssprachlich: ganz besonders aufmerksam sein, scharf aufpassen
aufpassen wie ein Schießhundumgangssprachlich: ganz besonders aufmerksam sein, scharf aufpassen
auf Punkt und Kommain allen Details, bis aufs Kleinste (genau)
auf Sand gebaut habenauf etwas vertraut haben, das ungewiss, zweifelhaft ist und folglich scheitern wird
auf Schusters Rappenzu Fuß unterwegs
Aufsehen erregendie öffentliche Aufmerksamkeit auf sich ziehen
auf seinumgangssprachlich: in wachem Zustand sein
auf SeitenPräposition mit Genitiv: eine Person oder ihre Position betreffend; auf der Seite von jemandem
aufs Ganze gehenalles riskieren
aufs Haarmit exakter Übereinstimmung, genau gleich
auf Spitz und Knopf steheneinen ungewissen Ausgang haben
auf taube Ohren stoßenumgangssprachlich: kein Gehör mit seinem Anliegen oder dergleichen finden; Ablehnung oder Desinteres
auf Teufel komm rausumgangssprachlich: mit aller Macht, mit vollem Einsatz, um jeden Preis, auch mit der besonderen Bede
auf tönernen Füßen stehenkeinen festen Stand, keine Grundlage besitzen
auf und davonumgangssprachlich: weg von hier und rasch (weit) fort
auf verlorenem Posten steheneine Position vertreten, die schwer haltbar ist; eine Meinung haben, die von niemandem geteilt wird;
auf Wolke sieben schwebenextrem (oft auch naiv) glücklich, euphorisch sein
auf Zack seineine Sache gut machen
auf Zuwachs berechnet seines wird von einer Vergrößerung ausgegangen, deshalb ist etwas (noch) zu groß
Augen zu und durchdie Umstände ausblenden, während ein Ereignis, um das es geht, anläuft/abläuft/weiterläuft/durchgefü
A und OKern, das Wichtigste
aus allen Himmeln fallenumgangssprachlich: von einer schlechten Nachricht völlig überrascht werden, zutiefst enttäuscht sein
aus allen Himmeln stürzenumgangssprachlich: von einer schlechten Nachricht völlig überrascht werden, zutiefst enttäuscht sein
aus allen Kannen gießensynonym of aus allen Kannen schütten
aus allen Wolken fallenumgangssprachlich: überrascht, perplex sein
aus Daffkenordostdeutsch, besonders berlinerisch, salopp: aus Trotz, zum Trotz; nun gerade; aus Eigensinn; nur
aus dem Blechnapf fressengrob: im Gefängnis einsitzen, inhaftiert sein
aus dem Effeffumgangssprachlich: sehr gut, besonders gut, ohne große Mühen, ausgezeichnet
aus dem Feuer reißenetwas, das bereits gefährdet oder fast verloren ist, zu einem guten Ausgang bringen
aus dem Handgelenkumgangssprachlich: ohne sich besonders vorbereiten zu müssen, mit Leichtigkeit, mühelos, ohne nachzu
aus dem Hinterhalt pupenKartenspiel: aus der Hinterhand einen Trumpfstich machen
aus dem Hut zaubernetwas überraschend hervorbringen / für etwas eine Lösung präsentieren, mit dem niemand gerechnet hat
aus dem Knick kommenumgangssprachlich: mit etwas vorankommen, sich nicht zu lange an etwas aufhalten
aus dem Koffer lebenkeinen festen Wohnsitz haben, oft die Logis wechseln
aus dem Kopfkomplett im Gedächtnis vorhanden und korrekt abrufbar
aus dem Kreuz leiernsynonym of aus den Rippen leiern
aus dem Lamengohne Vorbereitung, direkt
aus dem Leim gehenin seine Einzelteile zerfallen, sich auflösen, kaputtgehen
aus dem Nähkästchen plauderngeheime, private, intime, interne Dinge verraten; unter dem Siegel höchster Verschwiegenheit etwas P
aus dem Rahmen fallenungewöhnlich sein, untypisch sein, von der Regel abweichen
aus dem Ruder laufenSeemannssprache: nicht mehr vom Steuermann auf Kurs zu halten; (durch Wellen) querschlagen
aus dem Schneider seinumgangssprachlich: eine heikle Situation überstanden haben
aus den Augen verlierenden visuellen Kontakt zu jemandem/etwas nicht mehr aufrechterhalten können
aus den Federnumgangssprachlich: aus dem Bett
aus den Fugen gehenin einzelne Teile/Stücke zerfallen
aus den Fugen geratenin einzelne Teile/Stücke zerfallen
aus den Latschen kippendas Bewusstsein verlieren
aus der Art schlagenanders als die restlichen Verwandten sein
aus der Haut fahrenumgangssprachlich: ausrasten, die Beherrschung verlieren
aus der Hüfte schießenumgangssprachlich: schnell, aber voreilig, ohne ausreichendes Nachdenken handeln, sprechen
aus der Lamängumgangssprachlich: ohne Vorbereitung, direkt
aus der Portokasse zahlenetwas, insbesondere höhere Beträge, infolge hohem Vermögen/Einkünften sehr leicht zahlen können
aus der Welt schaffento resolve, to get rid of (a problem, etc.)
aus einem Furz einen Donnerschlag machensalopp: etwas eigentlich Belangloses unnötigerweise als besonders schwerwiegend/wichtig darstellen
aus einer Mücke einen Elefanten macheneine Kleinigkeit stark aufbauschen und ihr mehr Bedeutung geben, als ihr eigentlich zukommt
aus etwas Kleinholz machenumgangssprachlich: etwas zerstören
ausfindig machenherausbekommen, wo jemand oder etwas ist
aus freien Stückenaus eigenem Antrieb, aus eigenem freiem Willen, ohne direkte Aufforderung, ohne Zwang
aus jemandem Hackfleisch machenjemanden stark verprügeln, übel zurichten
aus jemandem Kleinholz machenumgangssprachlich: jemanden verprügeln
aus Kindern werden Leuteein Kind wird erwachsen/ist erwachsen geworden, und zwar schneller als man denkt/dachte
aus meiner Sichtumgangssprachlich: Betonung der eigenen Meinung, die andere Personen möglicherweise nicht teilen
Ausschau haltensuchend oder wartend umherblicken
aus Scheiße Geld machenumgangssprachlich derb: etwas eigentlich Unnützes/Wertloses erfolgreich und gewinnbringend vermarkte
aussehen wie das Leiden Christiumgangssprachlich: einen sehr elenden, kranken oder hinfälligen Eindruck machen
aus seinzu Ende sein
aus seinem Herzen keine Mördergrube machenoffen äußern, was man denkt und empfindet
außer Acht lassennicht beachten
außer Kraftfür Gesetze, Vorschriften, Anordnungen: nicht mehr geltend, nicht mehr wirksam, gestoppt
außer sich seinhöchst aufgeregt, fassungslos, von Sinnen sein, ganz aus dem Häuschen sein
außerstand setzenin einen Zustand versetzen, in dem etwas nicht mehr funktioniert oder unmöglich wird
aus sich herausohne direkte Aufforderung, aus eigenem Antrieb
aus vollem Halsmit sehr lauter Stimme
aus vollem Halsemit sehr lauter Stimme
aus voller Brustmit sehr lauter Stimme
aus voller Kehlemit sehr lauter Stimme
Bad Nenndorferzu Bad Nenndorf, sich auf diesen Ort beziehend, in der Art und Weise dieses Ortes, aus Bad Nenndorf
bar auf die Handjemanden Geld in Scheinen oder Münzen (= in bar) auszahlen (und nicht überweisen); häufig wird so be
bäule gehenWien: davonlaufen, verschwinden
Bedenken tragengehoben: noch unentschlossen sein, zagen, zaudern; Vorbehalte (gegen etwas) haben
bei Adam und Eva anfangenganz von vorn anfangen und nicht gleich zum Thema kommen
bei FußHundebefehl: zeigt an, dass der Hund zum Herrchen oder Frauchen kommen soll
bei jemandem abgegessen habenumgangssprachlich, regional: von jemandem nicht mehr geschätzt werden, weil man ihn enttäuscht, sein
bei jemandem gut Wetter machensich um eine positive Stimmung bemühen
bei jemandem seinumgangssprachlich, figurativ: meist in wörtlicher Rede: jemandem zustimmen, eine von einem anderen v
beim Kranich zu Gast seinsehr wenig oder gar nichts zu essen vorgesetzt bekommen
bei Wasser und Brot sitzenumgangssprachlich: im Gefängnis sein
bekannt gebeneinem größeren Personenkreis mitteilen
beleidigte Leberwurstumgangssprachlich: jemand, der schmollt
Bescheid sagenjemandem eine Information zukommen lassen
besetztes Hausleer stehendes Haus, das unrechtmäßig besetzt wurde, von Personen in Beschlag genommen wurde ohne Mi
besser stumm als dummes ist klüger, in bestimmten Situationen seine Meinung nicht zu äußern
bester Freund des Menschenin der bestimmten Form Einzahl: eine qualitative Beschreibung des Hundes in Hinsicht auf seine gefüh
betrunken wie eine Strandhaubitzeumgangssprachlich: betrunken, im Alkoholrausch
Bilanz ziehendas Ergebnis/den Erfolg von etwas feststellen (oft über eine vorangegangene Periode)
bis an die Zähne bewaffnet seinmit vielen Waffen ausgestattet sein
bis aufdas Akkusativobjekt ausgeschlossen/ausgenommen
bis auf weiteresfür die nächste Zeit, bis Anderes verlautet wird
bis auf Weiteresfür die nächste Zeit, bis Anderes verlautet wird
bis einschließlichdrückt (bei Aufzählungen, Zeit- und Zahlenangaben) aus, dass die (zuletzt) genannte Angabe mit einbe
bis in die Puppenumgangssprachlich: sehr lange, bis in die Nacht hinein
bis ins Kleinstebis ins kleinste Detail; so, dass keinerlei Einzelheit übergangen wird
Biss habenentschlossen, willensstark sein; trotz Widerständen beharrlich ein Ziel verfolgen
bis über beide Ohren verliebt seinumgangssprachlich: sehr stark verliebt sein
bis über die Ohren verliebt seinumgangssprachlich: sehr stark verliebt sein
bis zum Geht-nicht-mehrbis zum Überdruss
bla bla blaumgangssprachlich: lautmalerisches Füllwort für Uninteressantes oder Erwartbares
bleich wie der Todsehr blass, bleich aussehen
blind vor Wut seinaus Zorn keine Wahrnehmung haben
blind wie ein Maulwurfblind sein, sehr schlechtes Sehvermögen haben
blutenden Herzensgehoben: so dass es jemandem Anstrengung, Sorgen bereitet, jemanden Überwindung kostet; mit Bedenken
Blut leckenplötzlich an etwas Gefallen finden, auf den Geschmack kommen (umgangssprachlich)
Blut sehen wollennach brutaler Auseinandersetzung/Bestrafung streben, extreme Gewaltbereitschaft zeigen
Bohnen in den Ohren habenumgangssprachlich: (mit Absicht) nicht hören oder nicht zuhören
Böses im Schilde führeneinen finsteren Plan hegen
breite Brustgroßes Selbstbewusstsein, viel Selbstvertrauen
brennen wie Zunderleicht brennbar sein
brevi manubildungssprachlich: kurzerhand, kurzweg, umstandslos, ohne Förmlichkeiten, ohne Weiteres
brüllen wie am Spießsehr laut brüllen
Carte blanchebildungssprachlich: Vollmacht, die keinen Einschränkungen unterliegt
Chapeau claqueZylinderhut, der sich zusammenklappen lässt
cum grano salismit Einschränkung, nicht ganz wörtlich zu nehmen
Cura posteriorbildungssprachlich: eine nicht vorrangige Angelegenheit
dabei seinan etwas teilnehmen oder mitmachen
Dampf ablassenseinen Ärger, seine Wut abreagieren
da nicht fürumgangssprachlich, norddeutsch, Antwort auf die Höflichkeitsformel „Danke!“: dafür musst du dich doc
darauf folgendin einer Reihenfolge an nächster Stelle stehend
darauf kann jemand Gift nehmenBekräftigung, dass etwas ganz sicher passieren wird/man etwas ganz sicher machen wird
das Abendmahl auf etwas nehmenumgangssprachlich, veraltend: sich einer Sache sicher sein und sie bekräftigen können, etwas beschwö
das A und das Odie Grundlage, die Grundvoraussetzung, der Kern, der Kernpunkt, die elementare, essentielle Wichtigk
das A und OAnfang und Ende, das Ein und Alles, die Hauptsache, die Grundlage, die Grundvoraussetzung, der Kern,
das Bett hütenumgangssprachlich: krankheitsbedingt im Bett liegen
das Bett hütento stay in bed
das Blaue vom Himmel versprechenuneinhaltbare Versprechen machen
das Eis brechenZurückhaltung überwinden
das Fass ins Rollen bringenden Anstoß zu einer Sache geben, etwas in Gang setzen
das Feld räumenPlatz machen für jemand anders, sich zurückziehen
das Gelbe vom Eidas Nonplusultra, von allen möglichen Varianten die allerbeste, optimale, ideale Verwirklichung/Real
das Geld zum Fenster hinauswerfenverschwenderisch mit Geld umgehen, Geld für unnütze Dinge ausgeben
das Gnadenbrot bekommenim Alter versorgt werden, obwohl man nicht mehr selbst arbeiten kann
das Handtuch werfenaufgeben, keine weiteren Versuche unternehmen, um ein Ziel zu erreichen
das Heft in der Hand haltendie Kontrolle haben, das Sagen haben
das Herz am rechten Fleck habenuneigennützig, hilfsbereit und nett sein, gute Absichten haben, ehrlich sein
das Herz auf dem rechten Fleck habenuneigennützig, hilfsbereit und nett sein, gute Absichten haben, ehrlich sein
das ist ein weites Feldein schwieriges, vielschichtiges, umfangreiches Thema
das Kind beim Namen nenneneine Sache direkt benennen, nicht zu Umschreibungen greifen
das Kriegsbeil ausgrabeneinen Streit beginnen
das Kriegsbeil begrabenFrieden schließen, einen Streit beilegen
das Leben ist kein Ponyhofumgangssprachlich: das Leben ist nicht immer ein Vergnügen, nicht immer einfach und leicht; es läuft
das macht das Kraut auch nicht fettumgangssprachlich: solche Kleinigkeiten helfen auch nicht viel weiter, auf solche Kleinigkeiten komm
das macht nichtsAussage, um einen negativen Vorfall oder eine missliche Situation zu bagatellisieren, in der Bedeutu
das Maß aller Dingeder Maßstab, an dem sich alle messen; das Beste
das Maul haltensynonym of den Mund halten (“to shut up”)
das Maul haltenumgangssprachlich, derb, oft als Imperativ: still sein; den Mund nicht zum Reden öffnen
das Pferd am Schwanz aufzäumenetwas so tun, wie es nicht richtig ist; etwas falsch machen
das Pferd beim Schwanz aufzäumenumgangssprachlich: etwas gänzlich verkehrt anfangen
das Pferd von hinten aufzäumenganz falsch an eine Sache herangehen
das Rückgrat brechen(jemanden) demoralisieren, willenlos machen, zugrunde richten; (jemanden) zum Aufgeben bringen
das Sagen habenumgangssprachlich: in einer solchen Position sein, dass man bestimmen kann, was zu tun ist, wie etwa
dasselbe in Grünumgangssprachlich: ebenso gut wie dasselbe, (beinahe) ganz dasselbe, im Wesentlichen dasselbe, eigen
dastehen wie bestellt und nicht abgeholtumgangssprachlich: unmotiviert herumstehen; nicht wissen, was man als nächstes tun soll, zum Beispie
dastehen wie der Ochse vor dem Scheunentorratlos, orientierungslos sein; nicht wissen, was als nächstes zu tun ist
dastehen wie die Kuh vorm neuen Torumgangssprachlich: sich in einer neuen Situation nicht zu helfen wissen
das Zeug zu etwas habenumgangssprachlich: für etwas über die nötigen Fertigkeiten, Kenntnisse und/oder Begabungen verfügen
das Zünglein an der Waage seinunbedeutende Sache, die jedoch den Ausschlag gibt oder ein entscheidender Faktor ist
Däumchen drehenumgangssprachlich: nichts tun und Langeweile haben, empfinden
dem Erdboden gleichmachenvollständig zerstören
dem Fass den Boden ausschlageneine ungeheuerliche Unverschämtheit sein
dem Fass die Krone ins Gesicht schlagenumgangssprachlich: der Gipfel der Unverschämtheit sein
dem lieben Gott den Tag stehlennichts tun, faul sein, seine Zeit sinnlos vertun
dem lieben Gott die Zeit stehlennichts tun, faul sein, seine Zeit sinnlos vertun
dem Rotstift zum Opfer falleneingespart werden, aus Geldmangel gestrichen werden
dem Tod von der Schippe springenscherzhaft: einer gefährlichen Situation nur knapp entgehen
den Aal abziehensalopp: onanieren
den Abflug machenumgangssprachlich: (unauffällig/schnell) von einem Ort weggehen
den Abgang machenumgangssprachlich: sich von einem Ort wegbegeben
den Amtsschimmel reitensich penibel an Vorschriften halten
den Arsch offen habenderb: nicht bei Verstand sein, unverschämt sein
den Bach runtergehenumgangssprachlich: im Niedergang begriffen sein, verfallen
den Ball flach haltensich zurückhalten, kein unnötiges Risiko eingehen, keine Aufmerksamkeit erregen
den Ball unter sich begrabenFußball: sich als Torhüter auf den Ball werfen, um ihn festzuhalten • Für diese Bedeutung fehlen Ref
den Bock zum Gärtner machenumgangssprachlich: jemandem eine Aufgabe übertragen, zu der er nicht geeignet ist; demjenigen, der S
den Boden unter den Füßen wegziehenjemandem die Existenzgrundlage/Sicherheit, das Selbstverständnis nehmen; jemanden zu Fall bringen
den Bogen raushabeneine Aufgabe mit (durch Übung erworbener) Geschicklichkeit meistern (können)
den Bogen überspannenübertreiben, zu weit gehen
den Faden verlierenbeim Sprechen vergessen, was man sagen wollte; den gedanklichen Zusammenhang verlieren
den Faden wiederfindenbeim Sprechen wieder erinnern, was man sagen wollte; den gedanklichen Zusammenhang wiederfinden
den Fall setzenetwas als Tatsache annehmen, von der Voraussetzung ausgehen (,dass …)
den Finger am Puls der Zeit habenimmer über die neuesten Entwicklungen informiert sein, wissen was gerade aktuell ist
den Geist aufgebenursprünglich, heute veraltet: sterben
den Gürtel enger schnallensparen; sich einschränken
den Hals aus der Schlinge zieheneinem Problem im letzten Moment entgehen, einer Strafe entgehen
den inneren Schweinehund überwindensich motivieren, innere Hemmnisse zu überwinden
den Kaffee aufhabenumgangssprachlich, Westfalen: für etwas keine Lust/Geduld mehr haben
den Karren aus dem Dreck ziehenumgangssprachlich: einen Ausweg aus einer verfahrenen, schwierigen Situation finden
den Kopf aus der Schlinge zieheneinem Problem im letzten Moment entgehen, einer Strafe entgehen
den Kopf hängen lassenumgangssprachlich, figürlich: den Mut verlieren, die Hoffnung verlieren, enttäuscht sein
den Kopf in den Sand steckeneine drohende Gefahr, eine bevorstehende körperliche oder geistige unangenehme Arbeit nicht sehen wo
den Kopf über Wasser haltenfinanziell/wirtschaftlich durchhalten können beziehungsweise versuchen weiterzubestehen
den Kopf verlierenunruhig/panisch werden und in der Folge unüberlegt/vorschnell handeln
den Kürzeren ziehenumgangssprachlich: verlieren, einen Nachteil akzeptieren müssen
den längeren Atem habendie größere Ausdauer haben
den lieben Gott einen guten Mann sein lassensich um nichts kümmern, nichts tun
den Löffel abgebenumgangssprachlich: sterben
den Ochsen hinter den Pflug spannenumgangssprachlich, veraltend: an eine Sache falsch herangehen, etwas verkehrt anpacken
den Pegasus reitenversuchen, sich dichterisch zu betätigen
den Pflug vor den Ochsen spannenumgangssprachlich, veraltend: an eine Sache falsch herangehen, etwas verkehrt anpacken
den Pflug vor die Ochsen spannenumgangssprachlich, veraltend: an eine Sache falsch herangehen, etwas verkehrt anpacken
den Rand haltensynonym of den Mund halten
den Rest gebenumgangssprachlich: jemanden oder eine Sache vollkommen zugrunde richten, fertigmachen.
den Rubikon überschreitenbildungssprachlich: eine folgenschwere Entscheidung unwiderruflich treffen, mithilfe derer ein – für
den Rücken kehrenumgangssprachlich: sich von einer oder mehreren Personen abwenden; aus einer Organisation austreten,
den Rücken stärkenjemanden unterstützen
den Sabbel haltennorddeutsch: den Mund halten, still sein
den Schalk im Nacken habenlatente Bereitschaft, sich schelmisch zu verhalten
den Schein wahrenden äußeren Anschein aufrechterhalten, auch wenn dieser nicht mehr der Wahrheit entspricht
den Scherm aufhabensich in einer benachteiligten Situation befinden
den Schleier nehmenals Nonne in ein Kloster eintreten
den Schnabel haltenstill sein, nicht reden
den Schwanz einziehenumgangssprachlich: sich zurückziehen, feige sein, einknicken
den Spieß umdreheneine nachteilige gegen eine vorteilhaftere Stellung oder Position tauschen; meistens direkt zwischen
den Stab über jemanden brechenüber jemanden urteilen; jemanden negativ bewerten
den starken Mann markierensich aufspielen, versuchen Stärke zu demonstrieren
den Teufel an die Wand malenumgangssprachlich: eine übertrieben pessimistische Erwartungshaltung haben; das Schlimmste befürchte
den Teufel durch Beelzebub austreibenein Übel durch ein anderes, zumeist noch schlimmeres, bekämpfen/ersetzen
den Teufel durch Beelzebub austreibenein Übel durch ein anderes bekämpfen, welches nicht weniger schlimm ist
den Teufel mit Beelzebub austreibenein Übel durch ein anderes, zumeist noch schlimmeres, bekämpfen, ersetzen
den Teufel mit Beelzebub austreibenein Übel durch ein anderes bekämpfen, welches nicht weniger schlimm ist
den Tod erleidengehoben: bei einem Unglück oder Kampf sterben
den Tod findengehoben: infolge von etwas (Unfall, Krankheit, Ermordung oder dergleichen) aufhören zu leben
den Weg alles Irdischen gehenvon Lebewesen: sterben
den Wurm badenumgangssprachlich scherzhaft: mit einer Angel Fische fangen oder es zumindest versuchen
der Arsch seinumgangssprachlich: derjenige sein, der benachteiligt ist
der Gefahr ins Auge sehensich der Gefahr stellen, mutig sein
der kleine Mannumgangssprachlich: ein einfacher, durchschnittlicher Mensch, ohne viel Geld, ohne Macht und Einfluss
der Länge nachin voller Körperlänge ausgestreckt
der langen Rede kurzer Sinnprägnante Zusammenfassung des Gesagten: um es kurz zu machen, auf den Punkt gebracht
der Liebe keinen Abbruch tunumgangssprachlich: etwas stört nicht weiter, macht nichts aus, schadet nichts
der Schein trügtetwas ist nicht, wie es den Anschein hat; etwas macht einen falschen Eindruck
der springende Punktdas Wesentliche, das entscheidende Kriterium, der ausschlaggebende Punkt
der Zahn der Zeitumgangssprachlich: zerstörende Kraft der Zeit, die den Verfall und die Abnutzung bewirkt
der Zug ist abgefahrenumgangssprachlich: für etwas ist es jetzt zu spät und lässt sich nicht mehr ändern; eine Chance wurd
dessen ungeachtetgehoben: ohne Rücksicht auf etwas zuvor Gesagtes
des Wahnsinns fette Beute seinumgangssprachlich: komplett durchgeknallt, verrückt sein, völlig spinnen
des Weiterenim Weiteren, künftig, zukünftig, in der weiteren Folge, im Anschluss daran, dann, danach, hinterher,
dicht bebauteine Bauweise aufweisend, bei der die errichteten Bauwerke sehr eng beieinanderstehen
dicht machenetwas dicht machen: etwas so bearbeiten/einrichten, dass es undurchlässig (dicht) ist
dick auftragenumgangssprachlich abwertend: mit etwas übertreiben, angeben
die Abwechslung liebenumgangssprachlich: ständig wechselnde (Sexual-)Partner haben
die Ärmel hochkrempelnumgangssprachlich: sich energisch an die Arbeit machen, bei einer Tätigkeit kräftig mitarbeiten
die Arschkarte zeigenumgangssprachlich: jemanden in eine unangenehme Situation bringen, in der er Ungewolltes oder Ungeli
die Arschkarte ziehenumgangssprachlich: Pech haben, eine unangenehme Sache tun müssen, in eine unangenehme Situation gera
die Axt an etwas legenMaßnahmen ergreifen, um etwas zu beseitigen
die Beine breitmachen(als Frau) Sex haben, zu Sex einladen, Sex zulassen
die Beine in die Hand nehmenschnell rennen, wegrennen
die Faxen dicke habensalopp, umgangssprachlich: genug haben, seine Geduld verloren haben, nichts mehr tolerieren
die Finger im Spiel habenan einer Sache mitwirken, beteiligt sein
die Fliege machenumgangssprachlich: abhauen, schnell verschwinden
die Fresse haltensynonym of den Mund halten
die Fresse haltensalopp: nichts sagen, nicht weiter sprechen
die Führung auf dem Fuß habenFußball: die aussichtsreiche Möglichkeit haben, ein Tor zu schießen
die Füße unter den Arm nehmenschnell weglaufen
die ganze Innungall, the entire group (generally with verbs implying disgrace or embarrassment, such as blamieren, b
die ganze Innung blamierenumgangssprachlich scherzhaft: eine Personengruppe, zu der man selbst gehört, durch unpassendes Verha
die Gelegenheit beim Schopfe packeneine Gelegenheit, einen günstigen Umstand nutzen
die grauen Zellenumgangssprachlich, scherzhaft: die kognitiven Fähigkeiten, das Gehirn
die Hände in den Schoß legenuntätig sein
die Hände in Unschuld waschenjegliche Schuld von sich weisen, unschuldig tun
die Hölle auf ErdenOrt, der besonders schlimm ist
die Hosen anhaben(als Frau) bestimmen, die Entscheidungen treffen
die Hosen auf halbmast tragenumgangssprachlich, scherzhaft: Hosen tragen, die zu kurz sind
die Hosen herunterlassenSkatspiel: bei einem Null ouvert die Karten offen auf den Tisch legen, wobei der Skat vorher aufgeno
die Hülle und Füllegehoben: in großer Menge, im Überfluss
die Katze aus dem Sack lassenjemandem etwas verraten, ein Geheimnis lüften
die Katze beißt sich in den Schwanzweist auf einen zyklisch ablaufenden Prozess, einen sogenannten Teufelskreis hin
die Katze lässt das Mausen nichtjemand kann nicht von einer (schlechten) Angewohnheit ablassen
die Kiemen nicht auseinanderkriegenumgangssprachlich, kritisierend: schweigsam sein, nichts sagen
die Kirche im Dorf lassennicht übertreiben, bei den Tatsachen bleiben
die Klappe aufreißensalopp: sehr selbstbewusst seine Meinung vertreten, angeben
die Klappe haltensalopp: still sein, nichts sagen, nicht weiter sprechen
die Klappe haltensynonym of den Mund halten
die kleinen grauen Zellenumgangssprachlich, scherzhaft: die kognitiven Fähigkeiten, das Gehirn
die Kuh vom Eis bringenumgangssprachlich: eine knifflige/problematische Situation lösen
die Kuh vom Eis holenumgangssprachlich: eine knifflige/problematische Situation lösen
die Kuh vom Eis kriegenumgangssprachlich: eine knifflige/problematische Situation lösen
die Kuh vom Eis schiebenumgangssprachlich: eine knifflige/problematische Situation lösen
die Latte höher legenumgangssprachlich: ein Ziel so formulieren, dass ein noch besseres Ergebnis herauskommt, die Zielerr
die Luft aus dem Glas lassenumgangssprachlich scherzhaft: ein meist alkoholisches Getränk in ein Glas geben
die Mücke machenumgangssprachlich: abhauen, schnell verschwinden
die Muskeln spielen lassenfigurativ: die eigene Stärke oder Macht demonstrieren
die Nachhut bildenMilitär: eine Nachhut aufstellen oder formieren
die Nadel im Heuhaufen suchenetwas, das sehr klein und unauffällig ist, in einem verhältnismäßig großen Suchradius suchen
die Nase voll habenvon etwas genug haben, etwas satt haben, von etwas genervt sein
die Nase vorn habenumgangssprachlich: bei einem Vergleich besser sein, einen Vorsprung haben
die Nerven liegen blankaufgrund einer angespannten Situation äußerst nervös und gereizt sein
die Nerven verlierenunangemessen heftig, panisch, unbeherrscht reagieren, kopflos werden
die Oberhand gewinnenKontrolle erzielen, das Beherrschen des Gegenparts erreichen
die Ochsen hinter den Pflug spannenumgangssprachlich, veraltend: an eine Sache falsch herangehen, etwas verkehrt anpacken
die Ohren hängen lassenden Mut verloren haben
die Ohren spitzenaufmerksam zuhören
die Ohren steif haltensich tapfer halten, aufmerksam sein
die Platte putzensondersprachlich, speziell Rotwelsch; umgangssprachlich: sich (unauffällig, unbemerkt) von einem Ort
die Runde machenherumerzählt werden, an Bekanntheit erlangen
die Sau rauslassenumgangssprachlich: sich ausgelassen benehmen, sich keine Zurückhaltung/Mäßigung mehr auferlegen
die Schäflein im Trockenen habenumgangssprachlich: sich einen Profit gesichert haben, sich einen Vorteil verschafft haben
die Schere im Kopf habenSelbstzensur walten lassen
die Schnauze haltensynonym of den Mund halten
die Schnauze haltenderb: nichts sagen und still sein; sich zurücknehmen
die Schnauze voll habenvon etwas genug haben, etwas satt haben, von etwas genervt sein
die Segel streichenein Projekt/einen Kampf/einen Wettkampf aufgeben; kapitulieren; übertragen auch: die Waffen, Kriegs-
dieselbe Couleur in Grünveraltet: ebenso gut wie dasselbe, (beinahe) ganz dasselbe, im Wesentlichen dasselbe, eigentlich nic
dieselbe Sprache sprechenzu einem Sachverhalt mit jemandem einer Meinung sein und sich somit gut verstehen
die Stecknadel im Heuhaufen suchenetwas sehr kleines und unauffälliges in einem verhältnismäßig großen Suchradius suchen
die Sterne vom Himmel holen wollenUnmögliches zu erreichen suchen
die Stirn bieten(furchtlos oder mutig) entgegentreten, Widerstand leisten, sich behaupten, sich nicht beugen
die Stirn habendie Unverfrorenheit (zu etwas) besitzen, die Frechheit haben, dreist sein
die Straße abklappernumgangssprachlich: der Straßenprostitution nachgehen
die Straße fegenumgangssprachlich: als Straßenprostituierte/Straßenprostituierter Freier suchen, nach Kunden Ausscha
die Suppe auslöffelnumgangssprachlich: die negativen Konsequenzen einer Handlung tragen
die Weisheit nicht mit Löffeln gefressen habennicht sehr schlau, intelligent sein; schwach an Verstand sein
die Weisheit nicht mit Löffeln gegessen habennicht sehr schlau, intelligent sein; schwach an Verstand; so tun, als wäre man klug
die Welt ist ein Dorfsagt man, wenn man an einem weit entfernten Ort überraschenderweise jemanden Bekannten trifft; als w
die Würfel sind gefalleneine Entscheidung ist getroffen worden, die nicht mehr rückgängig zu machen ist
die Zähne zusammenbeißenetwas Unangenehmes ertragen
die Zeit totschlagenumgangssprachlich, abwertend: seine Zeit nicht produktiv verbringen
do ut des„Ich gebe, damit du gibst“: Prinzip, dass man eine Leistung vollbringt im Glauben, dafür eine Gegenl
drauf und dranzeitlich: kurz davor, im Begriff (etwas zu tun)
Dreck am Stecken habensich etwas zu Schulden kommen lassen haben
Dreh- und Angelpunktwichtigster, zentraler Ort von etwas Bestimmtem; wichtigstes Ereignis eines bestimmten Vorgangs
drei Kreuze machenetwas gedanklich abhaken; froh sein, etwas überstanden zu haben
drittes Augespekulatives unsichtbares Auge zur erweiterten Wahrnehmung, das auf der Stirn, etwa zwischen den Aug
Druck auf der Nille habenumgangssprachlich derb: Harndrang verspüren
Druck ausübenseine Position, sein Amt, seinen Einfluss benutzen, um eine Person oder Organisation zu beeinflussen
drunter und drüberumgangssprachlich: durcheinander, chaotisch
dumm fickt gutumgangssprachlich, abwertend: eine niedrige Intelligenz führt zu einem besseren Sexerlebnis
dumm wie Bohnenstrohumgangssprachlich, abwertend: dumm, unintelligent sein
dumm wie hundert Meter Feldweg seinaußerordentlich dumm sein
durch Abwesenheit glänzenironisch: dadurch (vor allem negativ) auffallen, dass jemand oder etwas abwesend ist
durch den Kakao ziehenjemanden (meist in Abwesenheit) oder etwas veralbern, verspotten
durch den Tüdel kommennorddeutsch: einen Sachverhalt durcheinander bringen, sich irren
durchlaufender PostenBuchführung: Betrag, den der Unternehmer im Namen und für Rechnung eines anderen vereinnahmt oder ve
durch Mark und Bein gehendurchdringend sein, emotional aufwühlen
easy peasyumgangssprachlich: sehr einfach, nicht kompliziert, keine große Anstrengung erfordernd, ganz ohne Mü
ehrenhafte EntlassungEntlassung aus dem Militär mit einwandfreiem Führungszeugnis, meist auf eigenen Wunsch oder aufgrund
ehrlich gesagtmeist in wörtlicher Rede: Ausdruck, der bekräftigen soll, dass man offen sagt, was man wirklich denk
ehrlich währt am längstenauf lange Sicht kommt man mit Ehrlichkeit am weitesten, zahlt sich Ehrlichkeit aus
eh und jeschon immer, ununterbrochen über eine lange Zeit
ei der DausAusruf der Verwunderung, Verblüffung oder Überraschung
eidesstattliche ErklärungErklärung, dass eine bestimmte Angabe der Wahrheit entspricht beziehungsweise nach bestem Wissen gem
Eierstöcke in der Hose habenumgangssprachlich, selten: (als Frau) den Mut zu etwas aufbringen
eile mit Weileveraltend: etwas, was man tut, sollte man zügig, aber nicht zu schnell tun, damit es gut wird; nicht
ein Aas auf der Bassgeige seinumgangssprachlich, salopp, scherzhaft: clever sein, gewieft sein, alle Tricks kennen
ein abgebrochener Gartenzwergumgangssprachlich: kleine Person
ein alter Hase seinein erfahrener Mensch sein, sich auskennen
ein alter Hut seinschon lange bekannt sein, schon lang nicht mehr neu und deshalb auch ein bisschen langweilig / fade
ein alter Zopf seineine wohlbekannte Tatsache/Idee sein
einander die Bälle zuspielengeschickt einander helfen, in einer Diskussionsrunde einander Stichworte geben
ein armes Schwein seinumgangssprachlich: eine Person sein, die bei anderen Mitleid hervorruft; ein bedauernswerter Mensch
ein Ass auf der Bassgeige seinumgangssprachlich, salopp, scherzhaft: clever sein, gewieft sein, alle Tricks kennen
ein Ass im Ärmel habenüber ein geheimes Mittel verfügen, das bei Einsatz eine sehr vorteilhafte Wirkung hat und so in der
ein Auge auf etwas werfeneiner Sache besondere Aufmerksamkeit widmen, sich für etwas oder jemanden sehr interessieren
ein Auge riskierenumgangssprachlich: einen kurzen Blick auf etwas wagen, vorsichtig anschauen, heimlich hinsehen
ein Auge zudrückenetwas durchgehen lassen und nicht bestrafen
ein Bad nehmensich in ein Behältnis mit (warmem) Wasser (Badewanne, Whirlpool oder Ähnliches) begeben, um sich zu
ein Brett vor dem Kopf habenumgangssprachlich: begriffsstutzig sein; sich dumm, einfältig, töricht anstellen
ein düsteres Bild zeichnen(etwas oder jemanden) bedrückend negativ, pessimistisch charakterisieren, darlegen, schildern
eine Bauchlandung machenübertragen aus dem Fliegerjargon: einen Fehlschlag erleiden
eine deutliche Sprache sprechenvon Personen: etwas in der Regel Negatives klar und schonungslos zum Ausdruck bringen
eine dicke Lippe riskierenumgangssprachlich: frech, vorlaut sein
eine Doktorarbeit aus etwas machenumgangssprachlich: zu großen Aufwand bei einer Aufgabe betreiben; etwas komplizierter machen als nöt
eine Frau von Weltweibliche Person, die in ihrem gesamten Auftreten, so zum Beispiel in ihren Bewegungen, ihrem Benehm
eine gute Figur machenumgangssprachlich: einen guten Eindruck machen; durch sein Aussehen, die Kleidung oder das Auftreten
eine Hand wäscht die andereein erbrachter Dienst/eine erwiesene Gefälligkeit/eine erbrachte Leistung zieht ein Gegendienst/eine
eine harte Nuss zu knacken habeneine schwere Aufgabe vor sich haben
ein Ei legensalopp, umgangssprachlich: Kot absetzen
eine Lage schmeißenumgangssprachlich: die Kosten für einen begrenzten Getränkekonsum (eine Runde) einer bestimmten Pers
eine lange Leitung habenumgangssprachlich: Dinge sehr langsam oder schwer verstehen
eine Lanze brechensich für jemanden oder etwas einsetzen
eine Leiche im Keller habeneine Belastung aus der Vergangenheit oder etwas auf dem Gewissen haben; eine Schuld auf sich geladen
eine Meise habenspinnen, verrückt sein
eine Mütze Schlafumgangssprachlich: eine kurze Zeit, in der man schläft
einen abbeißenumgangssprachlich, besonders berlinisch: Alkohol trinken
einen Abflug machenumgangssprachlich: (unauffällig/schnell) von einem Ort weggehen
einen Abgang machenumgangssprachlich: sich von einem Ort wegbegeben
einen abseilenregional, umgangssprachlich, Umschreibung, derb: Kot ausscheiden, defäkieren
eine Nacht darüber schlafenlängere Zeit lassen, eine Entscheidung zu treffen
einen am Rad habenleicht verrückt sein
einen an der Klatsche habenumgangssprachlich salopp abwertend; von Personen: (auf den Sprechenden) geistig verwirrt erscheinen;
einen Bart habenumgangssprachlich: sehr alt, altbekannt sein
einen Besen fressenetwas stark bezweifeln, etwas nicht glauben (gemeint als Wetteinsatz, von dem man sich sicher ist, i
einen Blick werfenseine Augen auf etwas richten
einen Braten in der Röhre habenumgangssprachlich, salopp: schwanger sein
einen Dachschaden habenumgangssprachlich, salopp: nicht so ganz bei Verstand sein; verrückt sein
einen fahren lassenumgangssprachlich: flatulenzieren, Darmgase entweichen lassen
einen fahrenlassenumgangssprachlich: flatulenzieren, Darmgase entweichen lassen
einen fliegen lassenumgangssprachlich: flatulenzieren, Darmgase entweichen lassen
einen Frosch im Halse habenvorübergehend heiser sein, eine belegte Stimme haben
einen Frosch im Hals habenvorübergehend heiser sein, eine belegte Stimme haben
einen guten Schnitt machenumgangssprachlich: einen beträchtlichen Gewinn machen, ein gutes Geschäft machen
einen Hermann machenumgangssprachlich, salopp: ein Problem größer darstellen, als es ist
einen im Tee habenumgangssprachlich: betrunken sein
einen in der Krone habenumgangssprachlich: betrunken sein
einen Kloß im Hals habenvor lauter Gefühlen, zum Beispiel vor Aufregung, Angst, Schmerz oder Rührung, nicht sprechen, atmen
einen Knall habenumgangssprachlich salopp abwertend; von Personen: (auf den Sprechenden) geistig verwirrt erscheinen;
einen Korb bekommensynonym of einen Korb kriegen
einen Korb bekommenumgangssprachlich: zurückgewiesen werden
einen Korb kriegenabgelehnt werden; jemandem Avancen machen/mit jemandem flirten und zurückgewiesen werden; jemanden z
einen kühlen Kopf bewahrensich Mühe geben, aus seinen Überlegungen die Gefühle herauszuhalten und sich auf sachliche Argumente
einen Lauf habeneine Serie von Erfolgen aufweisen (besonders im Sport)
einen Metzgergang machenveraltend: vergeblich einen Weg machen, nichts ausrichten
einen Metzgersgang machenveraltend: vergeblich einen Weg machen, nichts ausrichten
einen Pik auf jemanden habeneinen heimlichen, auf Vergeltung zielenden Groll gegen jemanden hegen
einen raucheneine mit Haschisch oder Marihuana gedrehte Zigarette konsumieren
einen Reif ansteckenveraltet: einen falschen Eindruck bei anderen Personen erwecken
einen Reif aussteckenveraltet: einen falschen Eindruck bei anderen Personen erwecken
einen Rückzieher machenein geplantes Vorhaben doch nicht umsetzen; zurücknehmen einer vorher geäußerten Meinung / eines geg
einen runterholenreflexiv, derb, vulgär: sich (meist als Mann sexuell durch die Stimulation des Penis) selbst befried
einen Schatten habenumgangssprachlich: nicht bei Sinnen sein
einen Schlachtergang machenvergeblich einen Weg machen, nichts ausrichten
einen Schlussstrich zieheneine Sache beenden
einen Schnitt machenumgangssprachlich: einen beträchtlichen Gewinn machen, ein gutes Geschäft machen
einen sitzen habenumgangssprachlich, salopp: angetrunken, betrunken sein
einen Sprung in der Schüssel habenumgangssprachlich: ein bisschen verrückt sein
einen Stein ins Rollen bringenden Anstoß zu einer Entwicklung geben, durch eine Handlung eine Kettenreaktion auslösen
einen Stock im Arsch habeneine mangelnde Gewandtheit und Körperbeherrschung haben, über eine steife Körperhaltung verfügen
einen Türken bauenumgangssprachlich, oft als diskriminierend empfunden: in Täuschungsabsicht jemandem gegenüber einen
einen Vogel habenumgangssprachlich abwertend: nicht so ganz bei Verstand sein; verrückt sein
einen Zahn zulegendas Tempo einer Fortbewegung, einer Tätigkeit oder eines industriellen Prozesses erhöhen, schneller
einen zur Brust nehmenumgangssprachlich: Alkohol trinken
eine Party schmeißenumgangssprachlich: eine Party ausrichten, ein Fest geben
eine raucheneine Zigarette konsumieren, eine Zigarettenpause machen
eine Reihemit Genitiv oder Präpositionalphrase: eine unbestimmte größere Menge von Dingen einer Art
einer Sache auf den Grund gehendie genaue Ursache von etwas herausfinden
einer Sache freien Lauf lassenetwas ohne einzuschreiten geschehen lassen
eine Schlange am Busen nährenjemanden als Freund betrachten, der einem böse gesinnt ist
eine Standpauke haltenjemandem Vorwürfe zu einer Dummheit oder dergleichen machen und den- oder diejenige eines Besseren b
eine weiße Weste habenunschuldig sein, ein reines Gewissen haben
eine Wissenschaft für sich seinumgangssprachlich: kompliziert sein, eine spezielle Herausforderung sein
ein Exempel statuierenjemanden zur Abschreckung besonders hart bestrafen
ein falscher Fuffzigerein unaufrichtiger, verlogener Mensch
ein falsches Spiel spielenjemanden bewusst täuschen
ein Fass aufmachenordentlich feiern (oftmals: und dabei Alkohol trinken)
ein für alle Malumgangssprachlich, verstärkend: für immer, für die gesamte weitere Zukunft
ein für alle Mal aus der Welt schaffeneine Sache für immer bereinigen, beilegen
ein Gedächtnis wie ein Sieb habenschusselig, vergesslich sein
ein Händchen für etwas habenumgangssprachlich: ein Talent für etwas haben; etwas gut können; besonderes Geschick bei etwas bewei
ein Haus machenveraltet: oft Gesellschaften geben; Geselligkeit pflegen
ein heißes Eisenein umstrittenes Thema, das zudem heikel und brisant ist
ein heißes Eisen anfassenein heikles, brisantes Thema ansprechen
ein Herz und eine Seele seineine sehr enge Bindung zueinander haben, sehr eng befreundet sein
ein Hintertürchen offenhaltensich alle Möglichkeiten offenhalten; sich nicht festlegen, unverbindlich bleiben
ein Kind des Todes seingehoben: sterben müssen; (angesichts einer Todesgefahr) bald sterben werden
ein Malbesonders betont: nicht wiederholter Weise
einmal hü und einmal hott sagensich ständig selbst widersprechen, seine Meinung andauernd ändern
ein paar Zerquetschtebei Zahlbeträgen die Stellen hinter dem Komma, welche in dem angesprochenen Fall vernachlässigbar si
einpacken könnenumgangssprachlich: nichts erreichen können, seine Bemühungen aufgeben müssen, verloren haben
ein Prediger in der Wüstejemand, der mahnt und warnt, ohne Gehör zu finden; jemand, der in den Wind redet, tauben Ohren predi
ein Raub der Flammen werdengehoben: durch Feuer vollständig zerstört werden, verbrennen
ein Rohr verlegenumgangssprachlich: Geschlechtsverkehr ausüben; koitieren
ein Rufer in der Wüstejemand, der mahnt und warnt, ohne Gehör zu finden; jemand, der in den Wind redet, tauben Ohren predi
eins aumgangssprachlich: sehr gut
einsamer WolfPerson, die ohne Unterstützung anderer handelt, auf sich allein gestellt lebt
eins auf den Pelz brennenumgangssprachlich: auf jemanden schießen
ein Schelm, der Böses dabei denkthoni soit qui mal y pense
ein schöner Zug von jemandem seineine freundliche, erfreuliche Tat von jemandem sein
ein Schuss in den Ofenmisslungenes Vorhaben; Verfehlen eines gesteckten Ziels
ein Silberstreifen am Horizontschwach ausgeprägter Hoffnungsschimmer
ein Tropfen auf den heißen Steineine wirkungslose Kleinigkeit; (viel) zu wenig, dass es wirksam sein könnte
ein und aus gehensich häufig oder in großer Zahl bei jemandem/an einem Ort einfinden
ein Unding seinganz und gar widersinnig, absurd sein
ein wandelndes Lexikon seinumgangssprachlich: auf den verschiedensten Gebieten (fundiertes) Wissen aufweisen können, in einem b
ein Wetter zum Eierlegenunvermutet warme, meist sonnige Witterung, die bei Menschen in der Regel zu Hormonschüben führt
einzig und alleinTautologie, verstärkend: das Übrige ausgenommen
Ekel erregendein abneigendes Gefühl hervorrufend, verursacht durch Ekel
en detailganz genau, bis in alle Einzelheiten
en détailganz genau, bis in alle Einzelheiten
en massegehoben: massenhaft, in sehr großer Menge oder Zahl; gar nicht wenig
en suitedirekt auf das vorhergehende Gleichartige folgend
ernst zu nehmendin einer Situation befindlich, die besorgniserregend und nicht ungefährlich ist
es darauf ankommen lassenumgangssprachlich: einfach abwarten, wie es weitergeht – sei es gut oder schlecht
es drauf ankommen lassenumgangssprachlich: einfach abwarten, wie es weitergeht – sei es gut oder schlecht
es faustdick hinter den Ohren habento be a crafty, sly devil/fox, to be a sly dog, to be sly as a fox (be crafty, sly, or occasionally
es faustdick hinter den Ohren habenumgangssprachlich, von Personen, seltener von Tieren: auf verdeckte Art und Weise durchtrieben, geri
es ist höchste Eisenbahnumgangssprachlich: etwas ist sehr eilig, sehr dringlich
es jemandem gleichtunes ebenso machen wie ein anderer
es jemandem recht machenetwas für jemanden zu dessen Zufriedenheit ausführen
es juckt jemandem in den Fingernein großes Bedürfnis haben, etwas Bestimmtes zu tun
es krachen lassenordentlich feiern, ohne Rücksicht auf Verluste Spaß haben
es kurz machenetwas prägnant, mit wenigen Worten darlegen
es sich anders überlegendie eigene Meinung ändern
es zu bunt treibenumgangssprachlich: die Grenzen von vertretbarem oder akzeptiertem Verhalten überschreiten
etwas am Kerbholz habenumgangssprachlich: etwas Unerlaubtes begangen haben, sich etwas zuschulden kommen lassen haben
etwas an den Haaren herbeiziehenumgangssprachlich, pejorativ: so argumentieren, dass etwas sehr abwegig, unwahrscheinlich oder unlog
etwas an den Mann bringenumgangssprachlich: etwas verkaufen, loswerden
etwas an den Nagel hängenetwas aufgeben, aufhören etwas zu tun, das man vorher lange getan hat
etwas an den Tag legenein besonderes Verhalten zeigen (in der Regel von einer Person gegenüber einer oder mehreren Anderen
etwas an die Wand fahrenan einer Aufgabe/einem Projekt scheitern
etwas auf dem Buckel habenschon alt/erfahren sein, etwas hinter sich gebracht haben, etwas ausgehalten haben
etwas auf dem Kasten habenzu etwas fähig, imstande sein
etwas auf dem Kerbholz habenumgangssprachlich: etwas Unerlaubtes begangen haben, sich etwas zuschulden kommen lassen haben
etwas auf den Kopf stellenumgangssprachlich: etwas durcheinanderbringen
etwas auf der Pfanne habenumgangssprachlich: etwas Geheimes/Überraschendes in Bereitschaft haben
etwas auf die hohe Kante legeneinen Teil seines Geldes sparen
etwas auf die lange Bank schiebenumgangssprachlich: etwas (meist aus Unwillen oder Bequemlichkeit) nicht zeitnah erledigen, die Erled
etwas auf die leichte Schulter nehmenetwas unterschätzen, nicht ernst nehmen
etwas auf die Sprünge helfenumgangssprachlich: eine Sache oder einen Umstand unterstützen, gerade auch in der Anfangsphase
etwas auf Eis legenetwas (beispielsweise einen Plan, ein Projekt, ein Vorhaben) ruhen lassen, etwas auf einen späteren
etwas auf Pump kaufenSchulden machen, um etwas zu kaufen
etwas auf seine Kappe nehmendie Verantwortung für etwas übernehmen
etwas auf seine Kappe nehmento take responsibility for something
etwas aufs Spiel setzenumgangssprachlich: etwas riskieren, etwas in Gefahr bringen
etwas ausbaden müssenumgangssprachlich: die Konsequenzen für etwas tragen müssen, das man selbst oder auch jemand anderer
etwas aus dem Ärmel schüttelnetwas ohne Mühe vorbringen, etwas mit Leichtigkeit tun oder verstehen
etwas aus dem Boden stampfenetwas aus dem Nichts hervorbringen, etwas schnell errichten
etwas aus der Taufe hebenetwas neu schaffen
etwas aus der Welt schaffenetwas Störendes, ein Hindernis völlig entfernen; eine Unklarheit, eine Meinungsverschiedenheit auflö
etwas ausgefressen habenumgangssprachlich: (heimlich) etwas Unerlaubtes getan haben, etwas verbrochen haben
etwas außer Dienst stellenvon technischen Geräten oder Systemen: den Betrieb, die Benutzung von etwas einstellen
etwas den letzten Schliff gebeneine Sache, die fast fertig ist, abschließend glätten, verschönern, perfekt machen; eine Person absc
etwas durch die rosarote Brille sehenumgangssprachlich: etwas in einem zu positiven Licht sehen und ein unrealistisches Weltbild haben
etwas eine Abfuhr erteilenetwas ablehnen
etwas für bare Münze nehmenetwas Unrichtiges, Erfundenes arglos für wahr halten
etwas fürchten wie der Teufel das Weihwasseretwas sehr fürchten, vor etwas große Angst haben
etwas für einen Apfel und ein Ei kaufenetwas billig kaufen; für einen Kauf weniger Geld ausgeben, als man oder jemand anders für normal ans
etwas gebacken kriegenumgangssprachlich: es schaffen, etwas (richtig) zu tun
etwas gegen die Wand fahrenan einer Aufgabe / einem Projekt scheitern
etwas hängt einem zum Hals rausman kann etwas nicht mehr ertragen; etwas nicht mehr sehen oder Ähnliches
etwas Herr werdenmit Genitiv: es schaffen, eine Sache/eine Empfindung zu beherrschen, zu kontrollieren
etwas im Auge habenetwas als Option anvisieren
etwas im Griff habendie Kontrolle über etwas haben
etwas im Kopf habenumgangssprachlich, figürlich: (anerkennend) klug sein, intelligent sein, vieles auswendig wissen
etwas in Angriff nehmendamit anfangen, etwas zu tun; zum Beispiel ein Vorhaben in die Tat umsetzen
etwas in Brand setzenetwas anzünden, zum Brennen bringen
etwas in Brand steckenetwas anzünden, zum Brennen bringen
etwas in den falschen Hals bekommeneinen Sachverhalt falsch interpretieren und deshalb negative Gefühle entwickeln
etwas in den Raum stelleneine Behauptung aufstellen oder eine Frage stellen; ein Thema anschneiden oder zur Diskussion stelle
etwas in den Sand setzenumgangssprachlich: ein eigenes Vorhaben zum Scheitern bringen, misslingen lassen
etwas in der Tasche habenetwas sicher erreicht haben
etwas in die Hand nehmendie Verantwortung für eine Sache übernehmen
etwas in die Schanze schlagento risk something
etwas in die Wege leitenetwas veranlassen, etwas vorbereiten, den Anstoß zu etwas geben
etwas in Gang bringenetwas beginnen oder den Anfang für eine zukünftige Handlung legen
etwas in Gang setzenbewirken, dass etwas seinen Betrieb aufnimmt, etwas funktioniert
etwas in Grenzen haltenetwas beschränken
etwas in Kauf nehmeneinen negativen Nebeneffekt akzeptieren, um eine Nutzen zu erhalten
etwas in petto habenzu etwas in der Lage, fähig sein; etwas auf Vorrat, am, im Lager haben; etwas anzubieten haben
etwas ins Auge fassensich dazu entschließen, etwas Bestimmtes zu tun
etwas in Schuss haltenetwas (beispielsweise ein Fahrrad, ein technisches Gerät, ein Haus, einen Garten) pflegen und warten
etwas in Schutt und Asche legenetwas vollständig zerstören und niederbrennen
etwas ins Leben rufenetwas neu schaffen, gründen, etwas initiieren
etwas in- und auswendig kennenüber einen Sachverhalt, einen Gegenstand, aber auch über einen Menschen, sehr gut Bescheid wissen
etwas in vollen Zügen genießenetwas in starkem Ausmaße genießen
etwas Lügen strafenaufzeigen, dass etwas nicht der Wahrheit entspricht
etwas mit der Muttermilch einsaugenetwas von frühester Kindheit an (von den Eltern) erwerben, gewohnt sein, kennen/kennengelernt haben,
etwas mit einem lachenden und einem weinenden Auge sehenvon einer Sache sowohl eine schlechte als auch eine gute Seite sehen
etwas mitgehen lassenumgangssprachlich: jemandem etwas heimlich aus seinem Besitz wegnehmen
etwas mit Kusshand nehmenetwas gern entgegennehmen; sich über eine Gabe freuen
etwas nicht auf sich sitzen lassento not tolerate (an insult, an accusation)
etwas Revue passieren lassenetwas Vergangenes nochmals gedanklich der Reihe nach durchgehen oder mit Worten, Bildern rückblicken
etwas Revue passieren lassento review (some past event) in its entirety
etwas rückgängig machenetwas in den vorigen Zustand versetzen
etwas rund machenetwas komplett machen / etwas vervollständigen, so dass es sehr gut wird
etwas satt habeneiner Sache überdrüssig sein, meist mit leicht aggressivem Ton oder auch dem Vorsatz, nun etwas ände
etwas sein Eigen nennender Eigentümer/die Eigentümerin von etwas sein
etwas über den Haufen schmeißenetwas Geplantes nicht weiterverfolgen
etwas über die Bühne bringenumgangssprachlich: etwas schnell, zielgerichtet und meist erfolgreich durchführen und/oder erledigen
etwas übers Knie brechenumgangssprachlich: etwas voreilig, ohne gründliche Überlegung tun
etwas unter die Lupe nehmenetwas genau untersuchen
etwas vom Stapel lassenein neu gebautes Schiff zu Wasser lassen
etwas vom Zaun brecheneine Auseinandersetzung, einen Konflikt beginnen
etwas vor die Wand fahrenan einer Aufgabe/einem Projekt scheitern
etwas wörtlich nehmendie idiomatische oder übertragene Bedeutung oder die Ironie von etwas Gesagtem nicht verstehen oder
etwas zu den Akten legenumgangssprachlich: etwas als erledigt betrachten, etwas nicht weiter verfolgen
etwas zu Geld machenumgangssprachlich: etwas gegen Bezahlung jemandem überlassen
etwas zu hinterlistigen Zwecken verwendenumgangssprachlich, scherzhaft: sich mit etwas das Gesäß abwischen
etwas zum Besten gebenetwas in geselliger Runde ausgeben/spenden, um für das leibliche oder geistige Wohl zu sorgen
etwas zur Schau stellenetwas dem Blick von anderen bewusst aussetzen, öffentlich zeigen, präsentieren
etwas zur Seite legenwortwörtlich: einen Gegenstand beiseitelegen
etwas zur Sprache bringenauf eher freundliche und zurückhaltende Weise: etwas ansprechen, ein Thema anschneiden
etwas zur Strecke bringenJägersprache: ein Tier beim Jagen erlegen/töten
etwas zu Tode hetzenetwas (ein Thema, ein Argument oder Ähnliches) bis zum Überdruss bereden, durch dauernde Wiederholun
etwas zu Tode reitenetwas (ein Thema, ein Argument oder Ähnliches) bis zum Überdruss bereden, durch dauernde Wiederholun
etwas zwischen die Kiemen bekommenumgangssprachlich: etwas zum Essen erhalten
etwas zwischen die Kiemen kriegenumgangssprachlich: etwas zum Essen erhalten
etwas zwischen die Zähne kriegenumgangssprachlich: etwas zum Essen erhalten
ewiges TalentPerson mit viel Potential, aber unvollständiger Nutzung von diesem
ewig und drei Tageübertrieben, scherzhaft: endlos lange, sehr lange
ex aequobildungssprachlich: in derselben Weise
ex anteim Vorfeld, vorab, zuvor, vorher
ex negativovon Definitionen: etwas mit dem definierend, was etwas nicht ist
ex ovogehoben: von Anfang an, von vorneherein
fahrende Leutehistorisch: mittelalterliche Bezeichnung für nichtsesshafte Personen aller Bildungsstufen, die von O
falscher AnfängerLernender mit Vorkenntnissen; Lerner, der – meist vor längerer Zeit – bereits einmal Anfängerunterri
Farbe bekennensich zu einer grundsätzlichen Frage positionieren, seine Meinung klar äußern
fehl am Platzirgendwo nicht hingehörend, fehlplatziert; an einer bestimmten Stelle unangemessen
fehl am Platzeirgendwo nicht hingehörend, fehlplatziert; an einer bestimmten Stelle unangemessen
Fersengeld gebenfliehen, schnell wegrennen
fest im Sattel sitzeneine sichere Position haben und sie gegenüber anderen behaupten
Feuer und Flamme seinbegeistert sein
feurige Kohlen auf jemandes Haupt sammelnjemanden durch Wohltaten beschämen, Böses mit Gutem vergelten
fick dichvulgär: Ausdruck von Unzufriedenheit und Verachtung
fit wie ein Turnschuhathletisch, durchtrainiert
fix und fertigumgangssprachlich: nach kraftraubendem Ereignis wie harter Arbeit, Krankheit sehr erschöpft
Flagge zeigeneiner Meinung zustimmen, offen seinen Standpunkt mitteilen
Flausen im Kopf habenumgangssprachlich: unrealistisch sein, verrückte Einfälle haben, undurchführbare Pläne schmieden; Ve
flöten gehenintransitiv, umgangssprachlich:\n verloren gehen
fluchen wie ein Bierkutscherumgangssprachlich: fluchen, heftig schimpfen
fluchen wie ein Landsknechtviel und derb fluchen
freier FallBewegung eines Körpers, bei der außer der Schwerkraft keine weiteren Kräfte wirken
frei gebentransitiv: etwas (ein Produkt, Objekt einer Kontrolle) als benutzbar/verfügbar erklären
frei Hausohne zusätzliche Kosten liefernd; ohne Transport-/Versandkosten
frei lassenetwas nicht benützen, auslassen
frei laufendnicht angekettet/ohne Leine (Hunde); nicht im Käfig gehalten (Hühner)
frei Schnauzeohne feste Ordnung; so, wie man es möchte
frei stehendsich irgendwo einzeln befindend, mit nichts verbunden oder zusammenhängend
frei von der Leber wegfreimütig, offen, ohne Hemmungen oder Scheu
frei von der Leber weg redenumgangssprachlich: ohne Scheu sprechen
frei von der Leber weg sprechenumgangssprachlich: ohne Scheu sprechen
freiwillige Ausreisedie gesetzlich erzwungene Ausreise von abgelehnten Asylbewerbern
fressen wie ein Scheunendrescherumgangssprachlich: viel und schnell essen
Freund und Feindjede Person, alle Personen
frieren wie ein Schneidersehr frieren
frische Luft schnappensich draußen, im Freien aufhalten (und die dortige Luft atmen)
frische Luft schöpfenselten: sich draußen, im Freien aufhalten (und die dortige Luft atmen)
frisch von der Leber wegohne Scheu oder Hemmungen
fröhliche Urständ feiernveraltet, noch scherzhaft: neu aufleben, wieder in Mode kommen
für den Arsch seinumgangssprachlich: keinen Sinn, Nutzen, Wert oder Ähnliches haben
für den Hugo seinÖsterreich, umgangssprachlich: vergeblich sein, nutzlos sein
für die Katz seinohne einen Effekt sein, vergeblich sein, die Mühe nicht wert sein
für immerso, dass es niemals endet
für jemanden ein Fremdwort seinweist auf etwas nicht Vorhandenes hin, zum Beispiel eine (Charakter-)eigenschaft oder einen besonder
fürs ErsteZeit: erst einmal; eine Aussage wird mit dieser Redewendung so eingeschränkt, dass sie später noch e
für sichvon anderen Menschen zurückgezogen, um ungestört zu sein; ohne Gesellschaft
Für und Wideralle Gründe oder Argumente, die für oder gegen etwas sprechen
Fuß fassen(auch übertragen): mit den Füßen sicher auf dem Boden auftreten
ganz Auge und Ohr seinumgangssprachlich: besonders gut aufpassen, zuhören und zusehen
ganz Ohr seinto be all ears (to listen carefully or eagerly; to anticipate)
ganz Ohr seinaufmerksam, gespannt zuhören
ganz und garin absolut allem, was damit zusammenhängt
gar nichtverstärkte Negation: überhaupt nicht
Gas gebenmeist: 'jemand gibt Gas': ein Fahrzeug beschleunigen, auch: schnell fahren
Gated Communitygeschlossener Wohnkomplex mit verschiedenen Arten von Zugangsbeschränkungen
geboren werdenintransitiv: das Licht der Welt erblicken, zur Welt kommen; zur Welt gebracht werden
gedacht seinals Sache für einen bestimmten Zweck vorgesehen sein
geduldig wie ein Lammmit großer Geduld und Ausdauer
Gefahr laufendurch bestimmte Handlungen einer Lage ausgesetzt sein, die ein Risiko darstellt
gefangen nehmeneinen Gesuchten fangen und festnehmen
gegangen werdenumgangssprachlich scherzhaft: jemanden gegen seinen Willen aus dem Amt oder vom Arbeitsplatz entfern
gegen aussenan der / auf der Außenseite; nach der / zur Außenseite hin
gegen den Strom schwimmensich trotz möglicher Nachteile bewusst anders als die Mehrheit verhalten, sich nicht an herrschende
gegeneinander ausspielenzwei Menschen oder Parteien mit widersprüchlichen Ansichten miteinander in einen Konflikt bringen, u
gegen eine Mauer redenignoriert werden; sich nicht durchsetzen können; reden, ohne Gehör zu finden
gegen eine Wand redenignoriert werden; sich nicht durchsetzen können; reden, ohne Gehör zu finden
geheim haltentransitiv: etwas nicht an die Öffentlichkeit durchdringen lassen, dafür sorgen, dass etwas geheim bl
geh kackenderb: hau ab!, verschwinde!
Geld wie Heu haben(sehr) viele Zahlungsmittel besitzen; reich sein
geliefert seinam Ende sein, ruiniert sein, verloren sein
gemeinsame Sache machensich mit jemandem zu einem bestimmten Zweck, für ein bestimmtes Vorhaben zusammentun (oft für etwas
gering schätzeneiner Person oder einem Sachverhalt wenig Bedeutung und/oder Respekt beimessen
gern habenjemanden oder etwas mögen; Zuneigung oder Sympathie für jemanden empfinden
geschehen lassenzulassen, dass etwas passiert, obwohl man auch hätte eingreifen können, um es zu verhindern
Geschmacksfäden ziehenumgangssprachlich, süddeutsch: an einer Sache Spaß, Gefallen oder Geschmack finden
Gesetz der großen ZahlenStochastik: relative Häufigkeit eines Zufallsergebnisses, dass sich bei einer großen Anzahl von Zahl
Gesetz der kleinen ZahlenStochastik: Beobachtung, dass die Ergebnisse von zufälligen, voneinander unabhängigen Ereignissen be
Gevatter Todmeist dichterisch veraltet: Personifikation des Todes
gewahr werdengehoben: mehr oder minder plötzlich in einem Moment durch seine Sinnesorgane wahrnehmen
Gift und Galle speien(sich) ganz besonders wütend, gehässig (äußern) sein
Gift und Galle spuckenganz besonders wütend, gehässig sein
glänzen wie ein Judeneispiegelblank sein, außerordentlich blank und glänzend sein
glühende Kohlen auf jemandes Haupt sammelnjemanden durch Wohltaten beschämen, Böses mit Gutem vergelten
Gnade vor Recht ergehen lassenmit jemandem Nachsicht haben, der etwas Unrechtes getan hat, und ihn nicht bestrafen (wie er es eige
Gold in der Kehle habenbesonders schön singen können
Gold wert seinvon großem Nutzen sein, äußerst wertvoll sein
Gott hab ihn selignachgestellter Einschub zu einem Mann, welcher bereits verstorben ist
Gott hab sie selignachgestellter Einschub zu einer bereits verstorbenen Frau oder zu mehreren bereits verstorbenen Per
Gras über etwas wachsen lassenetwas in Vergessenheit geraten lassen
Griff ins Kloumgangssprachlich: ein Fehlschlag, ein Misserfolg
grobes Geschütz auffahrenumgangssprachlich: sich jemandem heftig entgegenstellen, gewichtige (Gegen-)Argumente vorbringen
grobianische DichtungLiteratur: Dichtung des 15. bis 17. Jahrhunderts, die grobes Verhalten, insbesondere bei Tisch, iron
groß angelegtgroßzügig, in großem Rahmen/Stil konzipiert
große Augen machenumgangssprachlich: über etwas (Unerwartetes) erstaunt sein; über eine (ungewöhnliche) Person, Sache
großer Bahnhoffestlicher Empfang, meist durch viele Personen
große Rosinen im Kopf habenhochfliegende, zu optimistische, unrealistische Vorstellungen haben
große Töne spuckenumgangssprachlich: prahlen, angeben, übertreiben
grosso modogehoben: insgesamt betrachtet
grüner wirds nichtumgangssprachlich: scherzhafte oder verärgerte Aufforderung zum Losfahren/Weitergehen an jemanden, d
grün und blau schlagenjemanden verprügeln, schlagen
Grütze im Kopf habenumgangssprachlich: klug sein, gescheit sein
gut beieinander seinumgangssprachlich: mollig, dick, kräftig sein
gut Ding will Weile habenetwas, was gut werden soll, bedarf einer längeren (ausreifen lassenden) Zeit
gute Karten habengute Chancen, Erfolgsaussichten haben
gute Miene zum bösen Spiel machenetwas Unangenehmes notgedrungen hinnehmen, ohne sich seinen Unmut darüber anmerken zu lassen
guten Mutes seingehoben: in einer fröhlichen Stimmung sein; voller Zuversicht sein
gut erhaltenim Laufe der Zeit wenig gealtert, abgenützt oder beschädigt
guter Hoffnung seingehoben, verhüllend: schwanger sein
gut gemeintmit positiven, guten Absichten; so, dass etwas freundlich gemeint ist
gut im Zug seinbei einer Tätigkeit gut vorankommen
gut und gernegrob geschätzt; mindestens, wenn nicht noch mehr; durchaus, ohne weiteres, ohne Mühe
Hab und Gutalles, was jemand besitzt, jemandes gesamtes Eigentum
Halbgott in Weißumgangssprachlich ironisch: Arzt
Hals über Kopfumgangssprachlich: in höchster Eile, ohne groß zu überlegen
Halt machenjemanden zum Stehenbleiben/Stillstand bringen
Hand anlegenzupacken und mithelfen, etwas angehen und verändern
Hand an sich legengehoben für: sich selbst töten, sich umbringen
Hand aufs Herzumgangssprachlich: Aufforderung, die Wahrheit zu sagen: nun sag/sagen Sie mal ehrlich …
Hand und Fuß habenumgangssprachlich: wohl überlegt sein, sinnvoll sein
Hand volleine kleine Menge, die in eine hohle Hand passt
hängen lassenetwas Aufgehängtes (zum Beispiel ein Kleidungsstück) irgendwo zurücklassen, dort vergessen
harter Hundumgangssprachlich: Person, die in schwierigen Situationen (beispielsweise in Verhandlungen, Wettkämp
hart im Nehmen seinumgangssprachlich: mit negativen Situationen, Ereignissen oder Ähnlichem gut fertigwerden
Haus und Hofjemandes gesamter Besitz, jemandes komplettes Vermögen einschließlich Immobilien- und Grundbesitz
hegen und pflegensich gut und intensiv um jemanden oder etwas kümmern, für jemanden/etwas sorgen
heilige Scheißesalopp, derb, emotional: Ausdruck von großem Ärger oder Verwunderung
heil machenumgangssprachlich, Kindersprache: etwas reparieren
heißer Scheißsalopp: sehr angesagte Sache, etwas sehr Populäres oder Beeindruckendes
heiß laufenvon Maschinen: so viel Wärme erzeugen, dass die Betriebstemperatur überschritten wird
helfende HandHilfe, Beistand, die jemand einer Person leistet beziehungsweise Person, die jemandem behilflich ist
hellhörig werden(auf einen bestimmten Auslöser hin) misstrauisch werden und Weiteres besonders achtsam verfolgen
heraus mit der Spracheeine Aufforderung an den Gesprächspartner, zu sagen, was er weiß oder ihn belastet
Herr der LagePerson oder Gruppe/Institution, die etwas unter Kontrolle hat
Heulen und Zähneklappernscherzhaft: eine unangenehme Situation
heulen wie ein Schlosshundumgangssprachlich: sehr heulen, laut heulen; lautstark, anhaltend weinen
hieb- und stichfestunwiderlegbar, gegen alle Angriffe geschützt
Himmel und Hölle in Bewegung setzenalles versuchen, um ein Ziel zu erreichen
hinter die Ohren schreibensich etwas merken
hinter Gittern sitzenumgangssprachlich: im Gefängnis sein, eine Freiheitsstrafe verbüßen
hinter Schloss und Riegel kommenins Gefängnis kommen
hinter schwedischen Gardinen sitzenumgangssprachlich: im Gefängnis sein
hinter verschlossenen Türenunter Ausschluss außerhalb einer Gruppe, Gemeinschaft oder dergleichen stehender, nicht eingeweihter
hin und herständig ungezielt die Richtung wechselnd, dorthin und hierher
Hin- und Widerrennen(aufgeregte) Bewegung in wechselnden Richtungen ohne Fahrzeug
Hin- und Wiederrennen(aufgeregte) Bewegung in wechselnden Richtungen ohne Fahrzeug
Hinz und Kunzumgangssprachlich, abwertend: jedermann; beliebige, meist gewöhnliche Personen
hoch dosiertin einer hohen Dosis vorhanden
hoch kompliziertsehr kompliziert, alles andere als einfach
hoch schätzenals sehr wertvoll erachten
hoch zehnnachgestellt, verstärkend: sehr groß, in höchstem Ausmaß
höherer Blödsinngeistreichere Art von Blödsinn oder Törichtem
Holz vor der Hütte habenumgangssprachlich: große Brüste haben, vollbusig sein
Homme à FemmesMann, der bei Frauen besonders gut ankommt
hübsch machentransitiv, reflexiv:\n etwas/jemanden verschönern
hundert Proganz gewiss, ohne jeden Vorbehalt
Hut abdrückt Hochachtung, Respekt, Bewunderung aus
Hut abdrückt Hochachtung, Respekt, Bewunderung aus
ich glaub, mich knutscht ein ElchAussage, wenn etwas völlig unerwartet oder überraschend passiert
ich habe fertigdrückt aus, dass man mit einer Sache fertig ist, mit einer Sache abgeschlossen hat
im Argen liegenetwas ist nicht so, wie es sein sollte oder wie es richtig wäre
im Arsch seinumgangssprachlich: etwas ist kaputt, funktioniert nicht mehr
im Begriff seingerade anfangen wollen, etwas zu tun
im Clinch liegenumgangssprachlich: einen heftigen (dauerhaften) Streit (oft in erregten Kontroversen, hitzigen Wortg
im Dreck sitzenderb: sich in einer misslichen Lage befinden
im Dreck steckenderb: sich in einer misslichen Lage befinden
im Dreck wühlenumgangssprachlich: etwas sehr genau und unter Inkaufnahme von harter Arbeit und Unannehmlichkeiten u
im Dreh seinumgangssprachlich: sich mitten bei der Arbeit befinden
im Dreieck springenin Wut geraten
im Dunkeln tappenbei etwas, das einer Aufklärung bedarf, noch keinen Anhaltspunkt haben, sodass bestimmte Zusammenhän
im Eimer seinumgangssprachlich: kaputt, verdorben sein
im Einzelnenganz genau; etwas (beispielsweise ein Problem, einen Sachverhalt) in jedem Detail benennen
im falschen Film seinumgangssprachlich: in einer Situation sein, die völlig verrückt/abwegig ist, die man nicht begreifen
im falschen Zug sitzensich falsch entschieden haben
im Folgendenweiteren Verlauf eines Textes, eines Films oder einer Vorführung
im GeldBörse, Bank, von einer Option: Zustand, bei dem die Ausübung der Option zu einem Gewinn führt
im Geld schwimmenbesonders viel Geld besitzen, äußerst reich sein
im großen Stilin erheblichem Umfang, viel
im Handumdrehenschnell und einfach
im Krieg bleibeneuphemistisch: als Soldat in einem Krieg umkommen
immer nochnach wie vor, stärkeres noch
immer währendohne Ende, ewig
immer wiedermehrmals wiederholt, bei jeder Wiederholung aufs Neue
im Nachhineinzu einem Zeitpunkt, an dem ein bestimmter Vorgang oder ein Ereignis vorbei ist
im Nebel herumstochernumgangssprachlich: (notgedrungen) ohne klare Informationen, Anweisungen, Strategie handeln (müssen)
im Nuumgangssprachlich: in einer sehr kurzen Zeit, sehr schnell
im Sande verlaufenbeschreibt das Misslingen einer Maßnahme metaphorisch; wie Wasser nutzlos im Sand versickert, scheit
im Sand verlaufenbeschreibt das Misslingen einer Maßnahme metaphorisch; wie Wasser nutzlos im Sand versickert, scheit
im Schlafohne Mühe, ohne große Anstrengung
im Schweiße seines Angesichtsoft scherzhaft: mit beträchtlicher Anstrengung, mit großer Mühe
im siebten Himmel seinauf Grund von Freude vom Rest der Welt abgeschottet sein
im Spiel seineinen gewissen Einfluss auf etwas haben
im Standedie Fähigkeit, etwas zu meistern, habend
im Sterben liegenbald sterben, kurz vor dem Tod stehen
im Sturm erobernetwas oder jemanden für sich gewinnen; bewirken, dass Begeisterung ausgelöst wird
im Trüben fischenursprüngliche, heute seltenere Bedeutung: sich mit unredlichen Mitteln einen Vorteil verschaffen
im Vorauszu einem Zeitpunkt, der vor einem anderen, bestimmten Zeitpunkt liegt
im Vorhineinregional: zu einem Zeitpunkt, bevor ein bestimmter Vorgang oder ein Ereignis begonnen hat
im wahrsten Sinne des Wortesohne übertragene Lesweise; ganz genau dem Wortlaut entsprechend; wirklich so zu verstehen, wie es ge
im Zeichen von etwas stehengehoben: von etwas geprägt sein, unter dem Einfluss von etwas stehen
in aller Munde seinder breiten Öffentlichkeit bekannt (und deshalb Gesprächsthema) sein
in anderen Umständen seinverhüllend: schwanger sein, ein Kind bekommen
in Asche legenzerstören, insbesondere Gebäude und Anbauflächen
in Bausch und Bogenin seiner Gesamtheit, völlig
in Betracht ziehensich die Möglichkeit einer bestimmten Durchführung oder Aktion merken und dies bedenken oder erwägen
in Betriebbenutzbarer Zustand eines technischen Gerätes oder einer technischen Anlage
in das Reich der Schatten hinabsteigeneuphemisch, poetisch: sterben
in den Arsch gehenumgangssprachlich: langsam seine Funktionstüchtigkeit verlieren, kaputtgehen
in den Boden versinkensich zutiefst schämen
in den Clinch gehenumgangssprachlich: in einen heftigen (dauerhaften) Streit (oft in erregten Kontroversen, hitzigen Wo
in den Clinch nehmenumgangssprachlich: jemanden in Bedrängnis bringen
in den Federnumgangssprachlich: im Bett
in den Hafen der Ehe einlaufenscherzhaft oder umgangssprachlich: heiraten
in den letzten Zügen liegenbald sterben müssen
in den Rücken fallenjemandem schaden, den man zuerst durch Handeln oder Aussagen unterstützt hat oder mit dem man befreu
in den Sand setzenetwas vermasseln, durch ein Missgeschick scheitern lassen
in den Schatten stellenjemanden oder etwas übertreffen, überbieten
in den Seilen hängenerschöpft, matt sein; keinen Elan haben
in den Startlöchern scharrenNebenform von: in den Startlöchern sitzen, darauf warten, beginnen zu können
in den Startlöchern seinNebenform von: in den Startlöchern sitzen, darauf warten, beginnen zu können
in den Startlöchern sitzenzum Beginnen oder Aufbrechen bereit sein
in den Startlöchern wartenNebenform von: in den Startlöchern sitzen, darauf warten, beginnen zu können
in den Sternen geschrieben stehennoch gänzlich ungewiss sein
in den Sternen stehennoch gänzlich ungewiss sein
in der Hitze des Gefechtssynonym of im Eifer des Gefechts
in der Klemme sitzenin Schwierigkeiten sein (oft finanzieller Art)
in der Klemme steckenin Schwierigkeiten sein (oft finanzieller Art)
in der Kreide stehento be in (someone's) debt
in der Kreide stehenSchulden haben; kann auch bedeuten, jemandem einen Gefallen schuldig zu sein; meist ist damit aber d
in der Lage seinübertragen: zu etwas fähig sein; eine Sache ausführen/durchführen können; auch: die Macht/die Möglic
in der Luft liegenetwas riecht, duftet, stinkt
in der Patsche sitzenin Schwierigkeiten sein (oft finanzieller Art)
in der Pipelinein der Regel im Bereich Wirtschaft: schon vorbereitet, fertig zur Realisation: zur Produktion / zum
in der Regelfür gewöhnlich, meistens, fast immer
in der Ruhe liegt die Kraftetwas, was man tut, sollte man zügig, aber nicht zu schnell tun, damit es gut wird; nichts überhaste
in der Scheiße sitzenderb: sich in einer misslichen Lage befinden
in der Scheiße steckenderb: sich in einer misslichen Lage befinden
in der Schmiere sitzenumgangssprachlich, bildlich: sich in einer misslichen Lage befinden
in der Tinte sitzenumgangssprachlich: in Schwierigkeiten sein (oft finanzieller Art)
in der Versenkung verschwindenaus dem Blickfeld geraten
in die Beine gehenumgangssprachlich: sich erschwerend auf die Beine auswirken (körperliche Anstrengungen, Alkoholgenus
in die Binsen gehenverloren gehen
in die Bredouille bringenin Verlegenheit / in Bedrängnis / in Schwierigkeiten bringen
in die Bresche springenumgangssprachlich: in einer kritischen Situation Unterstützung geben, Beistand leisten
in die Brüche gehenvon Gegenständen: kaputtgehen, zerbrechen; beschädigt werden
in die eigene Tasche wirtschaftenumgangssprachlich: sich auf unrechtmäßige, vor allem betrügerische Weise einen Profit sichern
in die Eisen gehenumgangssprachlich: ein Fahrzeug stark abbremsen, mit diesem eine Vollbremsung ausführen
in die Federnumgangssprachlich: ins Bett
in die Hose gehenumgangssprachlich, salopp: nicht das gewünschte Ergebnis bringen, schlecht ausgehen
in die Irre geheneinen falschen Weg einschlagen, sich verlaufen
in die Luft fliegenumgangssprachlich: mit einer heftigen Explosion zerbersten
in die Luft jagenauch reflexiv: sprengen, etwas mit Hilfe von Sprengstoff zerstören, ein Selbstmordattentat begehen
in die Pilze gehenessbare Pilze sammeln gehen; in den Wald gehen, um Pilze zu suchen
in die Puschen kommenumgangssprachlich, salopp: aktiv werden, sich aufraffen
in die Trickkiste greifeneinen Trick anwenden
in einem Affenzahnin enormem Tempo, mit enormer Geschwindigkeit
in einem fortadverbiell: ohne Unterbrechung; immer wieder
in einem goldenen Käfig sitzensich trotz Reichtums in Unfreiheit befinden, als Mitglied der wohlhabenden Gesellschaftsschicht eine
in einem Stückumgangssprachlich: ohne Pause, direkt aufeinanderfolgend
in einem Zugununterbrochen, ohne Pause
in etwas zu Hause seinübertragen: (von einem Thema) Ahnung haben, (auf einem Gebiet) sehr gut Bescheid wissen, sich (in et
in Fahrtübertragen, gefühlsmäßig (oder emotional): in Schwung, unter Umständen dabei auch in deutlich guter
in festen Händen seinin einer festen Liebesbeziehung oder Ehe leben
in Flammen aufgehengehoben: durch Feuer vollständig zerstört werden, verbrennen
in Flammen stehenweithin sichtbar brennen
in Folgezusammen eine ununterbrochene Folge (Reihe) bildend
in Frage kommeneine Option darstellen; geeignet sein
infrage stellendie Richtigkeit von etwas oder jemandes Vertrauenswürdigkeit hinterfragen
in Furcht und Schrecken versetzenjemanden stark erschrecken
in grossoveraltet: im Großen, in großen Mengen
in Grund und Bodenganz kaputt; dem Erdboden gleich; so, dass nichts übrig bleibt
in guten Händen seinbei jemandem sicher und gut aufgehoben sein
in Hülle und Füllein großer Menge, im Überfluss
in jemandem seinen Meister findenauf jemanden treffen, der besser ist oder der einen besiegt
in Kraftmeist auf Gesetze oder Verordnungen bezogen: gültig, wirksam
in Lohn und Brot seineiner bezahlten Arbeit nachgehen und so die Möglichkeit besitzen, sich seinen Lebensunterhalt zu fin
in Lohn und Brot steheneiner bezahlten Arbeit nachgehen und so die Möglichkeit besitzen, sich seinen Lebensunterhalt zu fin
in medias resLiteratur: plötzlicher Einstieg in die Handlung
in meinen Augenumgangssprachlich: Betonung der eigenen Meinung, die andere Personen möglicherweise nicht teilen
in Minneschweizerisch: im gegenseitigen (friedlichen) Einvernehmen, ohne dass es zu einer feindlichen Ausein
in Minutenschnelleinnerhalb sehr kurzer Zeit, in/nach nur wenigen Minuten geschehend
in Not und Todgehoben: auch unter schwierigsten, höchst gefährlichen Umständen
in null Komma nichtsumgangssprachlich: sehr schnell
in Rauch und Flammen aufgehengehoben: durch Feuer vollständig zerstört werden, verbrennen
in rauen Mengenumgangssprachlich: sehr viel
in Reih und Gliedgenau ausgerichtet, geordnet
ins Auge gehenschiefgehen, danebengehen
in Saus und Brausin luxuriöser Überfluss, ohne auf etwas verzichten zu müssen
ins Blaueins Unbekannte, in etwas Unerwartetes, ohne bekanntes Ziel
in Schach haltentransitiv; umgangssprachlich:\n jemanden oder etwas durch Androhen (von Waffengewalt), Druck oder en
in Scharenmeist bei Personen: massenhaft, sehr viele, in großer Anzahl
in See gehen(mit einem Wasserfahrzeug vom Anker- oder Anlegeplatz aus) aufs Meer (für längere Zeit) hinausfahren
in See stechen(mit einem Wasserfahrzeug vom Anker- oder Anlegeplatz aus) aufs Meer (für längere Zeit) hinausfahren
in See stoßen(mit einem Wasserfahrzeug vom Anker- oder Anlegeplatz aus) aufs Meer (für längere Zeit) hinausfahren
ins Fettnäpfchen tretenetwas Bestimmtes erwähnen oder fragen, ohne zu ahnen, dass dieses Thema Anwesenden unangenehm ist; a
ins Gedränge geratenunter Druck, in (zeitliche) Probleme kommen
ins Gedränge kommenunter Druck, in (zeitliche) Probleme geraten
ins gleiche Horn blasenetwas schon vorher Verkündetes noch einmal verkünden oder auch bestätigen und unterstützen
ins gleiche Horn stoßenoft ironisch bei zwanghaften oder liebedienerischen Äußerungen: etwas schon vorher Verkündetes noch
ins gleiche Horn tutenoft ironisch bei zwanghaften oder liebedienerischen Äußerungen: etwas schon vorher Verkündetes noch
ins Gras beißenumgangssprachlich: sterben
ins Hintertreffen geratenin Nachteil geraten, in eine ungünstige Position kommen
in sieben Sprachen schweigenzu einem Thema partout nichts sagen, beisteuern
ins kalte Wasser springenumgangssprachlich: sich in einer neuen, unbekannten Situation oder bei einer solchen Aufgabe bewähre
ins Klo greifeneinen Fehler machen
ins Kraut schießenstark zunehmen oder wachsen; sich schnell verbreiten
ins Ohr gehenumgangssprachlich, besonders in Bezug auf eine Melodie: ansprechend und leicht zu merken sein, sich
in Sonderheitveraltet: separiert von anderen, für sich allein
ins Reine schreibennoch einmal (schön) abschreiben und dabei besonders darauf achten, dass der Text fehlerfrei und gut
ins Schwarze treffenRecht haben, genau das Richtige tun
ins Spiel bringenetwas oder jemanden einbeziehen, etwas zur Diskussion stellen
ins Stocken geratenfigurativ: nicht vorankommen, nicht weitergehen (beispielsweise eine Entwicklung, ein Projektes, Ver
instand haltenetwas so behandeln, dass es in einem Zustand bleibt, der als gut oder in Ordnung bezeichnet werden k
instand setzenwieder in den Zustand bringen, in dem etwas entsprechend seiner Bestimmung eingesetzt/benutzt/verwen
in Stein gemeißelt seinunveränderlich und unverrückbar feststehen
ins Wasser fallenumgangssprachlich: (als Geplantes) nicht ausgeführt, getan, unternommen werden können; (etwas Angest
ins Wasser geheneuphemistisch: sich ertränken
in Teufels Küche kommenumgangssprachlich: in eine sehr schwierige Situation/in große Verlegenheit geraten
in vollem Gange seinbereits angefangen haben und die höchste Aktivitätsstufe erreicht haben, bevor diese wieder abnimmt
in Züchtenveraltet: im Einklang mit der (eher prüden) Sexualmoral
in Zukunftvon nun an, in der kommenden Zeit
i woumgangssprachlich: keineswegs, aber nein, nicht im Geringsten
Jacke wie Hose seinbundesdeutsch (außer südostdeutsch) umgangssprachlich: ohne Bedeutung, ohne Belang sein, keinen Unte
jede Mengeumgangssprachlich: sehr viel, in großer Zahl
jeden Pfennig dreimal umdrehenjede Geldausgabe genau überdenken
jeden Pfennig dreimal umdrehen müssenjede Geldausgabe genau überdenken
jeden Pfennig zweimal umdrehenjede Geldausgabe genau überdenken
jeden Pfennig zweimal umdrehen müssenjede Geldausgabe genau überdenken
jedes Malimmer dann, wenn … (man irgendetwas macht, irgendetwas stattfindet)
jedes Wort auf die Goldwaage legento think carefully about one's wording
jedes Wort auf die Goldwaage legenübertrieben genau auf die Bedeutung jedes Wortes achten, alles wörtlich nehmen
jedes Wort auf die Goldwage legenübertrieben genau auf die Bedeutung jedes Wortes Wert legen; jedes Wort viel zu ernst nehmen
jemand bekommt Wasser auf die Mühlejemand erfährt durch eine Verhaltensweise, durch bestimmte Bedingungen oder Umstände (im übertragene
jemandem am Arsch vorbeigehenderb: jemandem total egal oder nicht von Interesse sein
jemandem am Herzen liegenjemandem sehr wichtig sein, jemandem ein starkes inneres Bedürfnis sein
jemandem an die Wäsche gehenumgangssprachlich: einen tätlichen Angriff auf jemanden verüben
jemandem ans Bein pissenderb: eine Person kritisieren, verärgern oder Ähnliches
jemandem ans Herz gewachsen seinstark gemocht werden, auf freundschaftlicher Basis
jemandem auf den Geist gehenumgangssprachlich: jemandem (mit etwas) in ziemlich aufdringlicher Weise lästig werden, penetrant ne
jemandem auf den Keks gehenumgangssprachlich: jemandem (mit etwas) in ziemlich aufdringlicher Weise lästig werden, penetrant ne
jemandem auf den Senkel gehenjemanden nerven, jemandem lästig werden
jemandem auf den Wecker gehenjemanden nerven, jemandem lästig werden
jemandem auf den Zahn fühlenumgangssprachlich: jemanden ausfragen, aushorchen, versuchen herauszubekommen, was jemand wirklich m
jemandem auf der Nase herumtanzenmit jemandem machen, was man will; Befehle desjenigen missachten
jemandem auf der Tasche liegenauf Kosten von jemandem leben, ohne das Geld zurückzuzahlen
jemandem auf der Zunge liegenjemandem beinahe, aber momentan doch nicht einfallen
jemandem auf die Finger klopfenumgangssprachlich: jemanden barsch tadeln, jemanden rüffeln
jemandem auf die Füße tretenjemanden kränken
jemandem auf die Hühneraugen tretenumgangssprachlich: jemanden kränken, an seiner empfindlichsten Stelle treffen
jemandem auf die Schliche kommenjemanden enttarnen, jemandes Absicht durchschauen
jemandem auf die Sprünge helfenumgangssprachlich: jemandem mit Tipps und Hinweisen eine Hilfestellung geben, zum Beispiel auch jema
jemandem aus der Hand fressenumgangssprachlich scherzhaft: jemandem bedingungslos gehorchen, devot alles für jemanden tun
jemandem aus der Patsche helfenjemandem aus einer misslichen Lage, Notlage heraushelfen; jemandes unangenehme Lage auf geschickte W
jemandem Avancen machengehoben: jemandem deutlich zu erkennen geben, dass man an einer Beziehung interessiert ist
jemandem Bescheid gebenetwas mitteilen
jemandem bleibt die Sprache wegetwas erstaunt, überrascht einen so sehr, dass man sprachlos ist.
jemandem bleibt die Spucke wegman ist derart erstaunt, überrascht, dass man sprachlos ist
jemandem böhmische Dörfer seinjemandem völlig unverständlich sein
jemandem Brief und Siegel gebenjemandem etwas mit absoluter Gewissheit garantieren, versichern
jemandem das Fell gerbensalopp: jemanden verprügeln
jemandem das Herz abdrückenjemanden sehr bedrücken, emotional belasten
jemandem das Herz brechenjemanden sehr schmerzen, über die Maßen unglücklich machen, jemandem viel Kummer und Leid bereiten
jemandem das letzte Geleit gebengehoben verhüllend: an jemandes Leichenbegängnis teilnehmen, jemandes (feierlicher) Beerdigung beiwo
jemandem das Ohr abkauenumgangssprachlich: dem Gesprächspartner mit endlosem Reden auf die Nerven gehen (besonders am Telefo
jemandem den Buckel runterrutschenmeist als Aufforderung: jemanden in Ruhe lassen, jemandem gestohlen bleiben können
jemandem den Garaus machenetwas vernichten, eliminieren; ein Lebewesen töten
jemandem den Geldhahn abdrehenjemandem keine finanzielle Unterstützung mehr gewähren
jemandem den Hof machengehoben: um die Liebe einer Person (häufig einer Frau) werben, auch allgemeiner: sich besonders, vie
jemandem den Kopf verdrehenumgangssprachlich, figürlich: jemanden in sich verliebt machen
jemandem den Leviten lesenveraltet umgangssprachlich seltener:\n jemanden wegen eines tadelnswürdigen Verhaltens streng zurech
jemandem den Marsch blasenjemanden zurechtweisen, ermahnen
jemandem den Mund verbietenjemandem untersagen, sich zu etwas/jemandem zu äußern, seine Meinung zu etwas/jemandem kundzutun
jemandem den Rücken freihaltenjemanden unterstützen und von täglichen Arbeiten entlasten, damit der Begünstigte anderen Aufgaben n
jemandem den Rücken stärkenjemanden in seinem Standpunkt unterstützen
jemandem den Vogel zeigensich mit dem Zeigefinger an die Stirn tippen, um jemanden nonverbal zu zeigen, dass man ihn für verr
jemandem den Wind aus den Segeln nehmenjemanden seiner Argumente berauben, jemandem die Grundlage seines Handelns nehmen, jemandem in seine
jemandem die Daumen drückenjemandem Glück und Gelingen für ein bestimmtes Vorhaben wünschen
jemandem die Fresse polierensalopp: jemandem mehrmals heftig ins Gesicht schlagen, jemanden heftig schlagen
jemandem die Hammelbeine lang ziehenjemanden ausschimpfen, jemanden heftig zurechtweisen
jemandem die Hörner aufsetzenumgangssprachlich: jemandem (zumeist seinem Partner, seiner Partnerin) untreu sein, ihn/sie betrügen
jemandem die Hörner zeigenumgangssprachlich: jemandem drohen, sich jemandem widersetzen
jemandem die kalte Schulter zeigenjemanden abweisend behandeln, ignorieren, zurückweisen
jemandem die Laune verhagelnjemandem die Stimmung verderben
jemandem die Leviten lesenumgangssprachlich: jemanden wegen eines tadelnswürdigen Verhaltens streng zurechtweisen, sehr ernste
jemandem die Löffel langziehenumgangssprachlich: jemanden tadeln oder bestrafen
jemandem die Ohren langziehenumgangssprachlich: jemanden tadeln oder bestrafen
jemandem die Pistole auf die Brust setzenumgangssprachlich: eine Entscheidung von jemandem erzwingen (wollen)
jemandem die Schuld in die Schuhe schiebeneiner Person die Schuld an/für etwas geben
jemandem die Stange haltenjemandem treu bleiben, jemandem beistehen
jemandem die Suppe versalzenjemandes Pläne durchkreuzen, jemandem etwas verderben
jemandem die Worte in den Mund legeneine Person anweisen, bestimmte Dinge zu sagen
jemandem die Zunge lösenjemanden zum Sprechen bringen, jemanden gesprächig machen
jemandem dreht sich alles im Kreisjemandem wird schwindlig
jemandem durch die Lappen gehenetwas entwischt jemandem, es geht verloren
jemandem ein Dorn im Auge seinfür jemanden sehr ärgerlich/unerträglich sein
jemandem eine klebensalopp: jemanden mit der flachen Hand ins Gesicht schlagen
jemandem einen Floh ins Ohr setzenumgangssprachlich: jemandem etwas sagen, was ihn aus der Ruhe bringt
jemandem einen Lichasdienst erweisenumgangssprachlich: jemanden unabsichtlich schädigen
jemandem einen Strich durch die Rechnung machendafür sorgen, dass jemandes Kalkül/Plan nicht aufgeht
jemandem einen Strick aus etwas drehenjemandes Aussage oder Handlung so auslegen, dass demjenigen daraus ein Schaden entsteht
jemandem einen Vogel zeigensich mit dem Zeigefinger an die Stirn tippen, um jemanden nonverbal zu zeigen, dass man ihn für verr
jemandem eine scheuernsalopp: jemanden mit der flachen Hand ins Gesicht schlagen
jemandem ein Kuckucksei ins Nest legenumgangssprachlich: jemanden so schädigen, dass es sich erst später als eine unangenehme Überraschung
jemandem ein Ohr abkauenumgangssprachlich: dem Gesprächspartner mit endlosem Reden auf die Nerven gehen (besonders am Telefo
jemandem ein paar scheuernsalopp: jemanden mit der flachen Hand ins Gesicht schlagen
jemandem eins auswischenumgangssprachlich: jemandem meist aus Rache einen Schaden zufügen, jemandem übel mitspielen
jemandem ein Schnippchen schlagenumgangssprachlich: jemandes Pläne bewusst verhindern
jemandem etwas aufs Auge drückenumgangssprachlich: jemandem eine Last auferlegen, mit etwas Unangenehmem betrauen
jemandem etwas aus der Nase ziehenjemanden nur mühsam (durch wiederholtes Nachfragen) zum Reden bringen (man will ihm möglicherweise e
jemandem etwas hoch anrechnenjemandes Verhalten besonders anerkennend, würdigend gutheißen, schätzen
jemandem etwas zur Last legento accuse, blame (someone for something)
jemandem fällt die Decke auf den Kopfumgangssprachlich: jemand empfindet ein Gefühl der Enge, Einschränkung oder Langeweile (meist zu Hau
jemandem fehlen die Wortejemand weiß nicht mehr, was er sagen soll; ist sprachlos
jemandem Feuer unterm Arsch machenumgangssprachlich, derb: jemanden unter Druck setzen, zu etwas antreiben
jemandem Feuer unterm Hintern machenumgangssprachlich: jemanden unter Druck setzen, zu etwas antreiben
jemandem Flötentöne beibringenumgangssprachlich: jemanden auf energische, nachdrückliche Art lehren, wie er sich zu verhalten hat
jemandem gegen den Strich gehenumgangssprachlich: etwas ablehnen, etwas missbilligen, etwas stört jemanden; wenn Fell oder die Haar
jemandem geht der Arsch auf Grundeisjemand empfindet große Angst oder befürchtet Schlimmes
jemandem geht der Hut hochjemand ist über etwas empört, wütend; jemand verliert die Geduld
jemandem Glauben schenkensich auf jemanden vertrauensvoll verlassen; als richtig ansehen, was jemand sagt
jemandem gleich seinumgangssprachlich: für jemanden keine Wichtigkeit haben
jemandem hängt der Magen in den Kniekehlenjemand hat großen Hunger
jemandem Honig um den Bart schmierenumgangssprachlich: jemandem schmeicheln
jemandem Honig um den Mund schmierenumgangssprachlich: jemandem schmeicheln
jemandem Honig ums Maul schmierenumgangssprachlich: jemandem schmeicheln
jemandem Hörner aufsetzenuntreu sein; eine verheiratete oder in einer festen Beziehung stehende Frau, die ein sexuelles Verhä
jemandem im Nacken sitzenjemanden verfolgen
jemandem in den Kram passenjemandem gelegen kommen, im Einklang mit jemandes Wünschen sein
jemandem in die Suppe fallenumgangssprachlich, scherzhaft: bei jemandem zu Besuch erscheinen, wenn dieser gerade beim Essen ist
jemandem in die Suppe spuckenjemandes Pläne durchkreuzen, jemandem etwas verderben
jemandem jemanden auf den Hals hetzenjemanden an jemanden ausliefern
jemandem keinen Bissen Brot gönnenumgangssprachlich: jemandem nicht einmal das Geringste zugestehen
jemandem kocht das Blut in den Adernjemand ist sehr wütend, zornig, aufgebracht
jemandem Kontra gebenjemandem kräftig die Meinung sagen; sich deutlich verbal gegen jemanden verteidigen
jemandem Löcher in den Bauch fragenjemanden ausfragen, mit vielen Fragen auf die Nerven gehen
jemandem nicht das Schwarze unter den Fingernägeln gönnenjemandem überhaupt nichts, nicht einmal das Wertloseste gönnen
jemandem nicht das Schwarze unter den Nägeln gönnenjemandem überhaupt nichts, nicht einmal das Wertloseste gönnen
jemandem nicht das Wasser reichen könnenin Bezug auf eine Leistung, eine Qualität: nicht das gleiche Niveau haben, nicht konkurrenzfähig sei
jemandem nicht den Bissen Brot gönnenumgangssprachlich: jemandem nicht einmal das Geringste zugestehen
jemandem nicht die Butter auf dem Brot gönnenumgangssprachlich: jemandem nicht einmal das Geringste zugestehen
jemandem platzt der Kragensehr wütend sein, mit der Geduld am Ende sein
jemandem Rede und Antwort stehenjemandem ausführlich Auskünfte über etwas geben, die Gründe für etwas darlegen; vor jemandem Rechens
jemandem reinen Wein einschenkendie Wahrheit erzählen, jemandem unverhohlen den wahren Sachverhalt mitteilen
jemandem Sand in die Augen streuenjemanden täuschen, blenden
jemandem schöne Augen machenumgangssprachlich: mit jemandem bewusst/offensichtlich flirten, Annäherungsversuche machen
jemandem sind die Hände gebundenam Handeln gehindert sein, keine (zulässige/vertretbare) Möglichkeit der Einflussnahme haben, nichts
jemandem stehen die Haare zu Bergesomeone is worked up, upset, or frightened to no end
jemandem über den Weg laufenjemandem zufällig, unverhofft begegnen
jemandem zu Bewusstsein kommeneinem klar werden, etwas richtig, in seiner ganzen Bedeutung erfassen
jemandem zum Bewusstsein kommeneinem klar werden, etwas richtig, in seiner ganzen Bedeutung erfassen
jemandem zu nahe tretenjemanden (in seiner Privatsphäre oder Ähnlichem) verletzen
jemandem zur Hand gehenjemanden unterstützen
jemandem zur Seite tretenjemanden unterstützen, jemandem Hilfe zukommen lassen
jemanden am Schlafittchen habenumgangssprachlich: jemanden (gerade noch) ergreifen (können) und zur Rede stellen beziehungsweise zu
jemanden an den Galgen bringenumgangssprachlich: jemanden seiner Bestrafung ausliefern
jemanden an der Nase herumführenjemanden anlügen, täuschen
jemanden an die Kandare bekommenjemanden scharf zügeln, jemanden straff vornehmen oder führen
jemanden an die Kandare bringenjemanden scharf zügeln, jemanden straff vornehmen oder führen
jemanden an die Kandare nehmenjemanden scharf zügeln, jemanden straff vornehmen oder führen
jemanden an die Wand spielenSport: drückend überlegen sein; Ballsport: viele Tore schießen, ohne dass der Gegner mithalten kann;
jemanden an die Wand stellenjemanden standrechtlich erschießen
jemanden auf den Arm nehmenjemanden anlügen und/oder täuschen
jemanden auf die Folter spannenjemanden (unnötig) lange warten lassen
jemanden auf die Hörner nehmenumgangssprachlich: jemanden angreifen
jemanden auf die Palme bringenumgangssprachlich: jemanden in Wut bringen, versetzen
jemanden auf die Schaufel nehmenÖsterreich: jemanden veralbern, sich einen Scherz mit jemandem erlauben
jemanden auf die Schippe nehmenjemanden veralbern, sich einen Scherz mit jemandem erlauben
jemanden aufs Korn nehmenetwas oder jemanden im Visier haben; etwas oder jemanden überprüfen/kritisch beobachten; etwas oder
jemanden aus der Gosse auflesenabwertend: jemanden vor der Verwahrlosung retten, aus der Armut herausholen, vor völligem moralische
jemanden den Teufel scherenjemandem gleichgültig/einerlei sein
jemanden einen Kopf kürzer machenumgangssprachlich: jemandes Kopf gewaltsam abtrennen
jemanden fürchten wie der Teufel das Weihwasserjemanden sehr fürchten, vor jemandem große Angst haben
jemanden für dumm verkaufeneiner Person Unwahres einreden; (auf plumpe Art) versuchen, jemandem die Wahrheit zu verheimlichen
jemanden für voll nehmenhäufig verneinend: jemanden ernst nehmen
jemanden gut im Zug habenjemanden gut im Griff haben, gut erzogen haben
jemanden hinter die Fichte führenumgangssprachlich, scherzhaft: jemandem falsche Tatsachen vorspiegeln
jemanden hinters Licht führenumgangssprachlich: jemanden täuschen, hereinlegen, betrügen
jemanden im Stich lassenjemandem keine Hilfe und Unterstützung gewähren, jemanden alleine lassen
jemanden in den April schickenumgangssprachlich: Eine Person (seltener auch Gegenstände und Abstrakta) am 1. April scherzhaft täus
jemanden in die Finger bekommenjemanden in seine Gewalt bringen, jemandes habhaft werden
jemanden in die Knie zwingenjemanden zur Aufgabe bewegen
jemanden in die Mangel nehmenumgangssprachlich: jemandem hart zusetzen, jemanden heftig bedrängen, auf jemanden großen Druck ausü
jemanden in die Wüste schickenumgangssprachlich: jemanden wegschicken, jemanden (unehrenhaft) entlassen
jemanden ins Herz schließenumgangssprachlich: jemanden liebgewinnen, sehr gern haben
jemanden in Watte packenumgangssprachlich: jemanden über Gebühr behüten, umsorgen; jemanden besonders schonend, vorsichtig b
jemanden in Zuckerwatte packenumgangssprachlich: jemanden über Gebühr behüten, umsorgen; jemanden besonders schonend, vorsichtig b
jemanden kreuzweise könnenderb: etwas brüsk ablehnen, zurückweisen
jemanden Lügen strafenaufzeigen, dass jemand nicht die Wahrheit gesagt hat; nachweisen, dass jemandes Argumente, Aussagen
jemanden mit Glacéhandschuhen anfassenumgangssprachlich: mit jemandem sehr behutsam/rücksichtsvoll umgehen, um eine negative Reaktion zu v
jemanden mit ins Boot holenjemanden in ein Projekt mit einbinden, eine Zusammenarbeit beginnen
jemanden mit offenen Armen aufnehmenjemanden freundlich empfangen
jemanden mit offenen Armen empfangenjemanden freundlich empfangen
jemanden Moritz lehrenjemanden nachdrücklich zurechtweisen; jemandem sagen, wie er sich zu benehmen hat
jemanden mundtot machenjemanden, der einem unbequem und hinderlich ist, skrupellos und unerlaubterweise (mit allen Mitteln)
jemanden nicht für voll nehmenumgangssprachlich: eine bestimmte Person oder Gruppe nicht ernst nehmen; jemanden, meist aufgrund vo
jemanden nicht mit dem Arsch anguckenumgangssprachlich, salopp: jemanden nicht beachten, jemanden ignorieren
jemanden nicht mit dem Arsch ansehenumgangssprachlich, salopp: jemanden nicht beachten, jemanden ignorieren
jemanden teuer zu stehen kommenjemand muss wegen etwas erhebliche Probleme befürchten oder starke Nachteile erleiden (häufig finanz
jemanden übers Knie legenumgangssprachlich: jemanden körperlich bestrafen
jemanden um die Ecke bringenjemanden umbringen
jemanden um Lohn und Brot bringenjemandem (in betrügerischer Weise) seiner bezahlten Arbeit berauben und ihm so die Möglichkeit nehme
jemanden ungespitzt in den Boden hauensalopp, umgangssprachlich: jemanden überwältigen, verprügeln
jemanden ungespitzt in den Boden rammensalopp, umgangssprachlich: jemanden überwältigen, verprügeln
jemanden ungespitzt in den Boden schlagensalopp, umgangssprachlich: jemanden überwältigen, verprügeln
jemanden unter der Fuchtel habenumgangssprachlich: über jemanden herrschen, jemanden bevormunden
jemanden unter die Erde bringeneine Person in ihr Grab legen und sie beerdigen
jemanden unter Druck setzenumgangssprachlich: versuchen, jemanden gegen dessen Willen zu etwas zu zwingen (beispielsweise durch
jemanden unter seine Fittiche nehmenumgangssprachlich scherzhaft: sich jemandes annehmen, indem man der betreffenden Person Fürsorge, Ob
jemanden vom Hocker hauenumgangssprachlich, häufig verneint: sehr begeistern, positiv überraschen, in großes Erstaunen verset
jemanden vom Hocker reißenumgangssprachlich, häufig verneint: sehr begeistern, positiv überraschen, in großes Erstaunen verset
jemanden vom rechten Weg abbringenjemanden zu Fehlern verleiten, jemanden zu einem schlechten Lebenswandel verführen
jemanden wie Luft behandelnumgangssprachlich: jemanden demonstrativ ignorieren, jemanden absichtlich nicht beachten
jemanden windelweich prügelnjemanden sehr heftig verprügeln, jemanden zusammenschlagen
jemanden zum Hahnrei machenveraltet: (insbesondere einem Mann) untreu sein, ihn betrügen
jemanden zum Narren haltenjemanden im Spaß irreführen, täuschen; jemanden nicht ernst nehmen
jemanden zum Teufel schickeneine Person (mit Nachdruck) fortschicken, sich von einer Person trennen, eine Person von einem Grund
jemanden zur Minna machenumgangssprachlich: jemanden in erniedrigender Weise tadeln, jemanden grob heruntermachen
jemanden zur Rede stellenvon jemandem Rechenschaft fordern, Auskunft verlangen
jemanden zur Schnecke machenumgangssprachlich: jemandem (öffentlich) so heftige Vorwürfe machen, dass er ganz eingeschüchtert is
jemanden zur Seite nehmensich mit jemandem von anderen (kurzzeitig) absondern, um etwas zu besprechen
jemanden zur Strecke bringenjemanden davon abhalten, weiterhin das Böse, Schlechte oder Illegale zu tun
jemandes Herr werdenes schaffen, jemanden zu beherrschen, zu kontrollieren
jemandes Kreise störenjemanden in seinen (persönlichen) Tätigkeiten behindern
jemandes letztes Stündlein hat geschlagenjemand muss sterben
jemandes Mann seinumgangssprachlich: für eine bestimmte Aufgabe die geeignete Person sein
jemandes rechte Handenger Vertrauter, mit wichtigen Aufgaben betrauter Untergebener
jetzt schlägts dreizehnetwas ist überraschend und empörend
junges Gemüseumgangssprachlich scherzhaft, auch abwertend: Person(en) niedrigen Alters (häufig ohne Erfahrung)
just for funumgangssprachlich: nur zum Spaß, nur zum (eigenen) Vergnügen
kalte Duscheumgangssprachlich: plötzliches Verklingen einer gesteigerten Begeisterung
kalte Füße bekommenumgangssprachlich: kurz vor wichtigen Terminen oder Entscheidungen Angst bekommen, unsicher werden
kaltes Blut bewahrenruhig und gelassen bleiben, nicht in Stress oder Panik verfallen
kalt stellenetwas an einen kühleren Ort bringen, damit es eine niedrige Temperatur hat
Kanonenschuss auf Spatzenverbal noun of mit Kanonen auf Spatzen schießen
kaputt tretentransitiv, umgangssprachlich:\n mit einem Tritt, durch (andauerndes) (Darauf-)Treten zerstören
kein Arschumgangssprachlich: keine Person, niemand
kein Auge zutunumgangssprachlich: nicht schlafen, nicht einschlafen können
kein Blatt vor den Mund nehmenDinge offen und direkt ansprechen, seine Meinung sagen
keine Aktien in etwas habenkein Interesse an etwas haben, sich für etwas nicht engagieren
keine Augen im Kopf habenumgangssprachlich: unaufmerksam sein, nicht aufpassen
keine Eier in der Hose habenumgangssprachlich: (als Mann) den Mut zu etwas nicht aufbringen können
keine Hand rührenumgangssprachlich: aus eigenem Antrieb nichts tun, untätig bleiben
keinen Abgang findenumgangssprachlich: länger als vorgesehen und/oder erwünscht an einem Ort verbleiben
keinen Arsch in der Hose habenumgangssprachlich, derb: keinen Mut haben
keinen blassen Dunst habenmeist leicht abwertend: keine Ahnung haben, nicht Bescheid wissen
keinen blassen Schimmer habenüberhaupt keine Ahnung oder Idee haben; gar nichts zu etwas wissen
keinen Fick auf etwas gebenumgangssprachlich derb: an etwas kein Interesse zeigen, etwas keine Beachtung schenken
keinen Finger krumm machenumgangssprachlich: aus eigenem Antrieb nichts tun, untätig bleiben
keinen Finger rührenumgangssprachlich: aus eigenem Antrieb nichts tun, untätig bleiben
keinen Groschen wert seinkeinen Wert besitzend
keinen guten Faden an jemandem lassenrücksichtslose Kritik üben, jemandem nur Schlechtes nachsagen, alles gründlich schlecht reden
keinen guten Faden miteinander spinnenumgangssprachlich: schlecht zusammenarbeiten, sich nicht vertragen
keinen Hehl aus etwas machenandere etwas (besonders seine Emotionen) ganz offen wissen lassen; offen äußern, was man denkt und e
keinen Heller wert seinvon sehr geringen Wert sein
keinen Pfennig wert seinkeinen Wert besitzen
keinen Pfifferling wert seinwertlos sein, keinen Wert haben
keinen Plan habenumgangssprachlich: keine Ahnung haben, etwas nicht wissen
keinen Schimmer habenumgangssprachlich: überhaupt keine Ahnung oder Idee haben
keine Rolle spielenunbedeutend sein, keine Bedeutung habend, nicht relevant, bedeutungslos sein
keine Sauumgangssprachlich, betont: nicht einmal eine einzige Person oder wenige Personen
keine Verwandten kennenumgangssprachlich: sich rücksichtslos verhalten, um Erfolg zu haben
kein gutes Haar an etwas lassenschlecht über etwas reden, etwas kritisieren
kein gutes Haar an jemandem lassenschlecht über jemanden reden, jemanden kritisieren
kein heuriger Hase seinüber eine gewisse Erfahrung verfügen
kein Kind von Traurigkeit seinumgangssprachlich: ein lebenslustiger Mensch sein
kein Krösus seinkein Geld übrig haben, kein Geld zu verschenken haben, nicht reich sein
kein Sterbenswörtchen sagenumgangssprachlich: nichts sagen
kein unbeschriebenes Blatt seinjemand ist schon bekannt für etwas, jemand hat bereits Erfahrung gesammelt
kein Wunderumgangssprachlich: (es ist) nicht zu verwundern, nicht verwunderlich, nicht erstaunlich, nicht überr
kein Zuckerschlecken seinumgangssprachlich: Unannehmlichkeiten, harte Mühen bewirken, zur Folge haben; nicht leicht zu bewerk
kennen lernentransitiv: sich mit jemandem bekannt machen
Kette gebenumgangssprachlich: (vor allem, aber nicht ausschließlich, mit einem über Ketten angetriebenen Fahrze
Kette rauchenununterbrochen rauchen, eine Zigarette nach der anderen rauchen
Kilometer fresseneine Strecke an (einer bestimmten Anzahl von zu absolvierenden) Kilometern (schnell) zurücklegen
klar wie Kloßbrüheumgangssprachlich: eindeutig
klein beigebenjemandem etwas erlauben oder zustimmen, trotz (anfänglicher) Bedenken
kleinere Brötchen backenumgangssprachlich: nicht prahlen, sich zurücknehmen
kleiner Fischwertend: Person, Sache oder Angelegenheit von geringer Bedeutung, seltener: von geringem Wert; überw
Klinken putzenumgangssprachlich, abwertend: von Tür zu Tür gehen und Geschäfte machen oder betteln
klipp und klarumgangssprachlich: so, dass ein Missverständnis ausgeschlossen ist; in aller, nicht misszuverstehend
Knast schiebensalopp: eine Freiheitsstrafe in einem Gefängnis verbüßen
Kopf hochaufmunternde Aufforderung, sich nicht zu sehr in seine Trauer oder schlechte Laune hineinzusteigern
Kopf und Kragen riskierenetwas sehr gefährliches tun und dabei womöglich sein eigenes Leben riskieren
Kosten deckendso, dass die Einnahmen höher als die Kosten sind
Kreide fressenumgangssprachlich: sich zurückhalten, sich beherrschen und Friedfertigkeit vorspielen, sich scheinba
Krethi und Plethiabwertend: jedermann, allerlei Leute (die man nicht sehr schätzt)
kreuz und querdurcheinander, ohne feste Richtung
kurz und bündigumgangssprachlich: mit Bezug auf eine Auskunft oder eine Rede: deutlich, knapp und prägnant
Lack gesoffen habenumgangssprachlich, plakativ: verrückt sein
Land unterLand steht unter Wasser, ist überflutet
langer AtemAusdauer haben. abwarten können
langer Rede kurzer Sinnprägnante Zusammenfassung des Gesagten: um es kurz zu machen, auf den Punkt gebracht
laut denkenseine Gedanken spontan äußern; sagen, was man gerade denkt, ohne dass man die Konsequenzen einer Aus
leer ausgehennichts bekommen, ohne Gewinn aus einer Sache hervorgehen
leeres VersprechenPlural häufig: nicht eingehaltene Zusage/Zusicherung
leer pumpenmithilfe einer Pumpe etwas entleeren, von einer Flüssigkeit befreien
leer stehenvon Gebäuden oder Räumlichkeiten: nicht bewohnt oder vermietet sein
leer stehendvon Gebäuden oder Räumlichkeiten: nicht bewohnt oder vermietet
leicht bewaffnetmit nur wenigen, gut transportablen Waffen ausgestattet; nur über kleinkalibrige Waffen verfügend
leicht Bewaffneteweibliche Person, die nur wenige Waffen beziehungsweise solche kleinen Kalibers bei sich trägt, also
leicht Bewaffneterjemand, der nur wenige Waffen beziehungsweise solche kleinen Kalibers bei sich trägt, also leicht be
leichten Herzensgehoben: ohne dass es jemandem Anstrengung, Sorgen bereitet, jemanden Überwindung kostet, ohne Beden
Liebe machenGeschlechtsverkehr haben; koitieren
lieben lernensich an etwas gewöhnen und es dadurch wertschätzen
Liebe und GrießschmarrenÖsterreich, salopp: bewusste Zurschaustellung von Harmonie, Liebe, Zufriedenheit (besonders nach ein
lieb habenjemanden sehr mögen, in jemanden verliebt sein
liegen bleibenim Bett bleiben
locker vom Hockerumgangssprachlich: ohne besondere Anstrengung, ganz entspannt
Lost Placenicht mehr genutztes, verfallenes Bauwerk
Lucky Punchmeist Sport: Situation wie ein Treffer, Sieg oder Ähnliches, die überraschend durch Glück/Zufall zus
Luft holeneinatmen; auch: eine kurze Pause machen, um wieder zu Kräften zu kommen
Luftschlösser bauenrealitätsferne Ideen, Pläne, Wünsche haben; realitätsferne Pläne machen; sich utopischen Hoffnungen,
lügen wie gedrucktLügen erzählen, hemmungslos lügen
machtlos vis-à-vis stehenumgangssprachlich: nichts an einer Situation ändern können, nicht eingreifen können, hilflos zusehen
Mädchen für allesumgangssprachlich: Person, die alle anfallenden, meist kleineren Tätigkeiten und Aufgaben übernehmen
Mädchen für allesPerson, die mit trivialen Aufgaben betraut wird
magisches DenkenPsychologie: Denkweise, bei der eine Person annimmt, dass nicht kausal zusammenhängende Ereignisse m
mag seinumgangssprachlich: etwas kann sein, aber muss nicht zutreffend sein
man hat schon Pferde kotzen sehenumgangssprachlich, vulgär: nichts ist unmöglich, auch ungewöhnliche Ereignisse können eintreffen
man lernt nie ausumgangssprachlich: das Leben bietet einem (bis ins hohe Alter) immer wieder Überraschungen, neue Erf
man muss mit den Wölfen heulenEntschuldigung oder Rechtfertigung für ein Handeln entsprechend einer schlechten Gesellschaft
Männchen machenvon einem Haustier: sich auf den Hinterbeinen aufrichten
Männlein und Weibleinumgangssprachlich scherzhaft: Mann und Frau; Männer und Frauen; Damen und Herren
Manschetten habenumgangssprachlich: sich (vor einer bestimmten Aufgabe oder Situation) etwas eingeschüchtert fühlen,
Marke Eigenbauumgangssprachlich, scherzhaft: etwas, das jemand selbst (zumeist aus der Not oder dem Mangel an geei
Mary JaneJargon, euphemistisch: aus Marihuana gedrehte Zigarette
Matthäi am Letzten seinumgangssprachlich: (ungewollt) zu Ende gehen, kurz vor dem Ruin stehen, nicht mehr zu retten sein
medias in resLiteratur: plötzlicher Einstieg in die Handlung
meine Fressesalopp, umgangssprachlich: Ausdruck der Überraschung, der Verwunderung oder des Erstaunens
meiner Ansicht nachumgangssprachlich: Betonung der eigenen Meinung, die andere Personen möglicherweise nicht teilen
meines ErachtensBetonung der eigenen Meinung, die andere Personen möglicherweise nicht teilen
meine Wenigkeitumgangssprachlich, scherzhaft: Person, die spricht
mein lieber Herr Gesangsvereinumgangssprachlich, salopp: Ausdruck der Verwunderung
mein Name ist Hasekeine Kenntnis, keine Ahnung von etwas haben
Mensch MeierAusdruck der Verwunderung oder des Ärgers
Millionen Malmit tausend mal tausend – also mit einer Million – vervielfacht
mit Abstandadverbiell, verstärkend bei Komparativen und Superlativen: mit einem nennenswerten Unterschied, mit
mit Ach und Krachmit großer Mühe, gerade noch
mit allem Drum und Dranumgangssprachlich: alles beinhaltend: komplett, vollständig
mit allem und jedem rechnenalle möglichen Ereignisse für realistisch halten
mit allen Hunden gehetzt seinalle Tricks kennen; durchtrieben, raffiniert, gerissen sein
mit allen Wassern gewaschen seinalle Tricks kennen; durchtrieben, raffiniert sein
mit Blitzesschnellesehr rasch, überaus schnell
mit bloßem Augeohne optische Hilfsmittel wie Brille, Fernglas, Lupe, Mikroskop, Teleskop oder dergleichen
mit dem Klammerbeutel gepudert seinumgangssprachlich: nicht recht bei Verstand sein
mit dem Latein am Ende seinnicht mehr weiterwissen
mit dem Rücken zur Wand stehenin großer Bedrängnis sein, sich in einer fast ausweglosen Situation befinden
mit dem Säbel rasselnbesonders Politik, abwertend: Gewalt androhen, aggressiv seine Macht demonstrieren (zur Abschreckung
mit dem Strom schwimmensich der Mehrheit anschließen, sich anpassen
mit dem Zaunpfahl winkeneinen indirekten aber unmissverständlichen Hinweis geben
mit den Schultern zuckendie Schultern kurz nach oben ziehen: eine Geste des Ratlosseins, des Unentschlossen- oder des Unents
mit den Wölfen heulenopportunistisch sein; sich nach der Mehrheit, dem Durchschnitt richten; sich anpassen
mit der Handdie bloßen Hände oder nur einfache Werkzeuge verwendend
mit der Sprache herausrückenzögernd, widerwillig etwas gestehen, erzählen
mit doppelter Zunge redengehoben: Unwahres oder Widersprüchliches sagen, heuchlerisch reden, fuchsschwänzen
mit doppelter Zunge sprechengehoben: Unwahres oder Widersprüchliches sagen; heuchlerisch reden; fuchsschwänzen
miteinander schlafenumschreibend: koitieren
mit einem Avecumgangssprachlich, veraltend:\n mit Elan, mit Schwung
mit einem blauen Auge davonkommeneiner gefährlichen, riskanten Situation mit nur kleinem Schaden entkommen; glimpflich davonkommen
mit einem Fuß im Grab stehenschwerwiegend erkrankt oder in großer Gefahr geraten sein
mit einem Malganz unvermittelt und überraschend (und sich nicht erklären lassend)
mit einem Schlagganz unvermittelt und unerwartet
mit eisernem Besen kehrenhart durchgreifen, rigoros aufräumen
mit erhobenem Zeigefingerunangenehm belehrend, mahnend – aus einer (vermeintlich) überlegenen Position in Bezug auf Macht, Mo
mit etwas hinter dem Berg haltenetwas nicht erzählen, etwas verheimlichen
mit etwas hinterm Berg haltenetwas nicht erzählen, etwas verheimlichen
mit etwas nichts zu tun habenumgangssprachlich: jemand hat mit etwas nichts zu tun: jemand ist in eine Sache nicht verwickelt, je
mit etwas nichts zu tun haben wollenumgangssprachlich: in eine Sache nicht verwickelt werden wollen, mit etwas nicht in Verbindung gebra
mit etwas nur so um sich werfenetwas verschwenderisch, häufig in unnötig großem Umfang benutzen oder einsetzen
mit etwas Schindluder treibenetwas schändlich, unwürdig, abfällig oder schlecht behandeln; etwas missbrauchen
mit etwas schwanger gehensich seit einiger Zeit gedanklich mit etwas beschäftigen
mit Fleißveraltend, noch landschaftlich: etwas mit Fleiß tun: etwas mit Absicht, zu Fleiß tun
mit Fug und Rechtvöllig zu Recht
mit Füßen getreten werdenmit etwas wird respektlos umgegangen, missachtet, ignoriert oder zuwidergehandelt
mit genauer Notseltener: nur mit Mühe; gerade noch
mit gespaltener Zunge redengehoben: Unwahres oder Widersprüchliches sagen, heuchlerisch reden, fuchsschwänzen
mit gespaltener Zunge sprechengehoben: Unwahres oder Widersprüchliches sagen; heuchlerisch reden; fuchsschwänzen
mit gezinkten Karten spielenbeim Kartenspiel, auch übertragen: betrügen, sich unlauterer Mittel bedienen
mit Hängen und Würgennur unter großer Anstrengung, mit viel Mühe
mit harten Bandagen kämpfenerbittert mit allen Mitteln kämpfen/streiten
mit Hilfemit Unterstützung von jemandem oder etwas, unter Zuhilfenahme von etwas
mit jemandem geheneine Liebesbeziehung mit jemandem führen
mit jemandem in die Wolle geratenmit jemandem in Streit geraten
mit jemandem ins Bett steigenmit jemandem Geschlechtsverkehr haben
mit jemandem Katz und Maus spielenjemanden über eine – im Endeffekt doch negative Entscheidung – im Ungewissen lassen
mit jemandem nichts zu tun haben wollenumgangssprachlich: mit einer Person nicht in Verbindung gebracht werden wollen, von jemandem nichts
mit jemandem noch ein Hühnchen zu rupfen habenmit jemandem noch einen Streit klären
mit jemandem Schindluder treibenjemanden schändlich, unwürdig, abfällig oder schlecht behandeln; jemanden missbrauchen
mit jemandem Tuchfühlung aufnehmenmit jemandem näheren Kontakt, Verbindung aufnehmen
mit Kanonen auf Spatzen schießenübertriebene Maßnahmen ergreifen (wegen einer verglichen damit kleinen Sache)
mit Kind und Kegelumgangssprachlich: alles mitnehmend (auf eine Reise, bei einem Umzug, zu einem Besuch oder Ähnlichem
mit knapper Notnur mit Mühe; gerade noch
mit Leib und Seelemit großer Begeisterung, mit vollem Einsatz
mit List und Tückein Bezug auf jemandes Verhalten: geschickt, clever, schlau
mit Mühe und Notgerade noch; mit größter Anstrengung
mit Müh und NotNebenform von: mit Mühe und Not
mit offenem Visier kämpfenbildungssprachlich: ohne Geheimnisse, mit voller Offenheit gegen einen Kontrahenten antreten
mit offenen Augen ins Unglück rennenwider besseres Wissen etwas tun, was einem schadet
mit offenen Karten spielenetwas ohne Hintergedanken tun
mit offenen Karten spielento play it straight
mit Pauken und Trompetenmit großem Aufwand, Getöse, mit übertriebener Inszenierung
mit rechten Dingen zugehenmeist verneint: erklärbar, auf natürliche Weise vor sich gehen
mit Sack und Packumgangssprachlich: mit allem, was man hat; mit seinem ganzen Besitz
mit Schisslawengberlinisch, umgangssprachlich: Nebenform von mit Zislaweng
mit seinem Latein am Ende seinto be at one's wits' end
mit seinem Latein am Ende seinnicht weiter wissen, ein Problem nicht lösen können, ratlos sein
mit seinem Latein zu Ende seinnicht weiter wissen, ein Problem nicht lösen können, ratlos sein
mit seinen Pfunden wuchernvon seinen Kenntnissen, Talenten und/oder Fertigkeiten profitieren, sie erfolgreich einsetzen
mit sich reden lassennachgiebig, kompromissbereit sein; zugänglich für Argumente, andere Ansichten sein
mit spitzer Feder rechnengenau und knapp kalkulieren, darauf bedacht sein nicht zu viel Geld auszugeben
mit unbewaffnetem Augeveraltend, scherzhaft: ohne optische Hilfsmittel wie Brille, Fernglas, Lupe, Mikroskop, Teleskop ode
mit und mitlandschaftlich: in einer langsamen, aber stetig fortschreitenden Entwicklung
mit verdeckten Karten spielenetwas mit Hintergedanken tun
mit von der Partie seinumgangssprachlich: zu einer Gruppe dazugehören, die ein gemeinsames Vorhaben, Projekt hat
mit Zitronen handelnumgangssprachlich: mit einer wirtschaftlichen Aktivität oder Unternehmung Pech haben
Moos ansetzenumgangssprachlich: altern, veralten
Mord und Totschlagstarker, lauter, heftiger Streit
Morgenluft schnuppernoft scherzhaft: die Möglichkeit auf Erfolg sehen
Morgenluft witternoft scherzhaft: die Möglichkeit auf Erfolg sehen
Mund vollungefähre Menge, die auf einmal in den Mund passt
Murphys GesetzLebensweisheit, nach der alles, was misslingen kann, auch misslingen wird, und dies gerne auch noch
nach dem Mond gehenumgangssprachlich, in Bezug auf Uhren: eine falsche Zeit anzeigen, ungenau gehen
nach den Sternen greifenehrgeizige, hochfliegende Ziele haben
nach Gebührin gesundem Maß; angemessen; so wie es die Pflicht oder Gepflogenheiten vorschreiben; wie es sich ge
nach linksLokaladverb: weder nach rechts, noch zurück oder geradeaus
nach rechtsRichtungsangabe: weder nach links, noch geradeaus oder rückwärts
nach sich ziehenübertragen: eine Wirkung/Folge haben; zu etwas Anderem/Neuem führen
nach Strich und Fadenumgangssprachlich, verstärkend: gründlich, tüchtig, gehörig
nach und nachin einer langsamen, aber stetig fortschreitenden Entwicklung
nass bis auf die Hautvöllig durchnässt
nass schwitzentransitiv: durch Schwitzen nass machen
neben der Kappe seinumgangssprachlich: unkonzentriert (völlig erschöpft, auch verwirrt) sein; nicht ganz man selbst sein
Nerven wie Drahtseile habenumgangssprachlich: psychischen Belastungen standhalten können
Nerven wie Stahl habenumgangssprachlich: psychischen Belastungen widerstehen könnend
Nerven wie Stricke habenumgangssprachlich: psychischen Belastungen widerstehen könnend
neue Besen kehren gutder Arbeitseifer, der Einsatz ist besonders groß, wenn jemand eine Stelle gerade neu angetreten hat
nicht alle Latten am Zaun habenumgangssprachlich: leicht verrückt sein
nicht alle Pfeile im Köcher habenumgangssprachlich: leicht verrückt sein, geistig nicht ganz zurechnungsfähig sein
nicht alle Tassen im Schrank habenumgangssprachlich: geistig nicht ganz zurechnungsfähig sein
nicht auf den Mund gefallen seinredegewandt, schlagfertig sein
nicht auf der Brennsuppe dahergeschwommen seinnicht ganz unbedarft sein, Erfahrung haben
nicht aus dem Quark kommenumgangssprachlich: eine Handlung sehr langsam ausführen, so dass sie sich unnötig in die Länge zieht
nicht aus der Welt seinumgangssprachlich: nicht unerreichbar weit weg sein, nicht völlig abgelegen sein
nicht der Rede wert seinvon geringer Bedeutung sein, vernachlässigbar sein
nicht deutschaus dem Ausland stammend beziehungsweise kommend (aus der Sicht von Deutschen und Deutschland)
nicht die Bohne interessierenumgangssprachlich: sich für etwas überhaupt nicht interessieren
nicht die feine englische Art seinunhöflich sein, nicht den allgemeinen Benimmregeln entsprechen
nicht einmaleine Verneinung betonend: auch nicht, sogar … nicht
nicht erst seit gesternschon länger als angenommen/erwartet, mitunter einfach: schon lange, auch verstärkend als Nachsatz,
nicht ganz bei Trost seinnicht bei Verstand sein; verrückt sein
nicht gerade das Gelbe vom Ei seinzwar eine Möglichkeit, Lösung oder Ähnliches sein, aber nicht die allerbeste, optimale, ideale
nicht gerade die tiefen Teller erfunden habenumgangssprachlich: dumm sein, nicht besonders schlau sein
nicht im Entferntestennein, wirklich nicht; gar nicht; es ist nicht einmal daran zu denken
nicht lange fackelnnicht lange zögern, sofort handeln
nicht müde werdennicht mit etwas aufhören, es immer weiter tun
nichts alsdrückt eine Ausschließlichkeit aus im Sinne von „nichts anderes als, nichts weiter als, nichts außer
nichts anbrennen lassenumgangssprachlich: keine Chance auf ein sexuelles Abenteuer ungenutzt lassen
nichts Gutes im Schilde führeneine böse Absicht besitzen
nichts wieumgangssprachlich: drückt eine Ausschließlichkeit aus im Sinne von „nichts anderes als, nichts weite
nicht um Haaresbreite nachgebenveraltet: kein bisschen nachgeben, stur sein
nicht ums Verreckenumgangssprachlich, salopp: auf keinen Fall, überhaupt nicht
nicht von gestern seinumgangssprachlich: einen scharfen Verstand haben, mit einer raschen geistigen Regheit begabt, gewief
nicht von schlechten Elternumgangssprachlich: von guter Qualität
niet- und nagelfestnicht beweglich, an etwas befestigt
nie und nimmerzu keinem Zeitpunkt, auf keinen Fall
Nille kauenumgangssprachlich derb: eine Fellatio praktizieren, fellationieren, fellieren
Nille knabbernumgangssprachlich derb: eine Fellatio praktizieren, fellationieren, fellieren
noch immernach wie vor, stärkeres noch
noch in den Kinderschuhen steckensich nach wie vor in einem anfänglichen, nicht ausgereiften Prozess, Stadium befinden (der/das noch
noch malumgangssprachlich: nochmals
noch und nochin großen Mengen, in großer Zahl, mehr als genug
nolens volensnotgedrungen, wohl oder übel
null Komma Josefösterreichisch, umgangssprachlich, verstärkend: absolut nichts, überhaupt nichts
nun schlägts dreizehnetwas ist überraschend und empörend
nur Bares ist Wahresnur mit Bargeld kommt man (im Alltag) weiter
nur die Spitze des Eisbergs seinnur ein kleiner, sichtbarer Teil des gesamten, negativen Ganzen sein
nur noch ein Schatten seiner selbst seinblass/krank aussehen, in einem schlechten körperlichen Zustand sein
nur über meine Leicheumgangssprachlich: nur gegen meinen entschiedensten Widerstand
oben erwähntin einem Text bereits vor dieser Stelle genannt
oben genanntin einem Text bereits vor dieser Stelle erwähnt
oben ohnemit freiem, unbekleidetem Oberkörper
öffentliche HinrichtungHinrichtung in der Öffentlichkeit, öffentlich stattfindende Exekution
ohne eine Miene zu verziehenunbeeindruckt bleiben; ohne erkennbare Regung (beispielsweise Lächeln, Stirnrunzeln oder Ähnliches)
ohne Fehl und Tadelvollkommen integer
ohne mit der Wimper zu zuckenohne sich eine emotionale Regung anmerken zu lassen, ohne eine Reaktion zu zeigen; keine innere Bete
ohne Punkt und Kommaumgangssprachlich: ohne Pausen (sprechen)
ohne Schweiß kein Preisumgangssprachlich: ohne schweißtreibende (körperliche) Anstrengung erzielt man das angestrebte Ziel
ohne Unterlassohne Unterbrechung
ohne weiteresohne Probleme, keine Schwierigkeit/kein Hindernis darstellend
ohne Weiteresohne Probleme, keine Schwierigkeit/kein Hindernis darstellend
ohne Wenn und Aberohne Bedenken, Bedingungen, Vorbehalte oder Einwände
ohne Zahlgehoben: sehr viele; in solch einer Fülle, die sich nicht zählen lässt
Öl auf die Wogen gießeneinen drohenden oder bestehenden Streit abwenden, schlichten
Öl ins Feuer gießenetwas oder jemanden provozieren, einen schwelenden Streit oder Konflikt zum Ausbruch bringen
ortsfest wie ein Schneemann seinscherzhaft: regungslos an Ort und Stelle verbleiben; sich nicht (vom Fleck, vom Platz, von der Stell
panta rheibildungssprachlich: alles bewegt sich, ist im Werden
par forcebildungssprachlich: mit Gewalt, gegen alle Widerstände unbedingt
Paroli bietenjemandem etwas Gleichwertiges oder Mächtigeres entgegensetzen, wirksam entgegentreten
par ordre du muftischerzhaft: auf Anordnung einer vorgesetzten Stelle, ohne Einbeziehung der Betroffenen
passen wie die Faust aufs Augeumgangssprachlich: ganz und gar nicht zusammenpassen
Perlen vor die Säue werfenumgangssprachlich: demjenigen etwas (Gutes, Edles, Schönes) bieten, der dies nicht zu schätzen weiß
per sebildungssprachlich: aus sich heraus, durch sich selbst, von selbst
per Taillelandschaftlich, besonders berlinisch: ohne Jacke, ohne Mantel, ohne Überwurf
pfui TeufelAusruf des Ekels, der Abscheu, der Verachtung, der Empörung, der Missbilligung, des Missfallens und
Pipi in den Augen habenumgangssprachlich: Tränen in den Augen haben, weinen
politische Witweumgangssprachlich veraltend:\n Frau eines Politikers, dessen zeitraubende politische Tätigkeit nur w
Potemkinsches Dorfetwas Vorgetäuschtes, Vorspiegelung falscher Tatsachen
potz BlitzAusdruck von großer Verwunderung und Erstaunen
prima vistaMusik: direkt vom Notenblatt, ohne vorherige Probe
pro rata temporisstatt auf das Ganze anteilig auf den zugrundeliegenden Zeitraum bezogen
pünktlich wie die Maurersehr pünktlich, auf die Minute genau
Quatsch mit Soßeumgangssprachlich salopp abwertend, emotional verstärkend: (eine Behauptung oder dergleichen) zurück
rauchen wie ein Schlotstarker Raucher sein
Rechenschaft ablegenjemandem meist schriftlich (oft in Form eines Berichtes, siehe dazu Rechenschaftsbericht) darlegen,
recht habenintransitiv: im Recht sein; etwas der Wahrheit Entsprechendes äußern
Recht habenintransitiv: im Recht sein; etwas der Wahrheit Entsprechendes äußern
recht in der Annahme gehenzu Recht von der Wahrheit der im Anschluss aufgestellten Behauptung ausgehen
rechtsfreier RaumBereich, in dem keine Gesetze wirken, vorhanden sind, beachtet oder durchgesetzt werden
reden wie ein Wasserfallumgangssprachlich: unablässig reden, viel reden
Reißaus nehmenumgangssprachlich: sich schnell von irgendwo entfernen (aus Furcht)
Rheumatismus zwischen Daumen und Zeigefinger habenumgangssprachlich, scherzhaft: kein Geld haben
Rosinen im Kopf habenhochfliegende, zu optimistische, unrealistische Vorstellungen haben
rote Liniefigurativ: eine Handlung/Position von einer Person/Gruppe, die von einer anderen Person/Gruppe nicht
roter FadenUnter einem „roten Faden“ versteht man eine Spur, einen Weg oder auch eine Richtlinie. Etwas zieht s
roter HeringJargon: etwas (Hinweis, Information), das irreführend und/oder ablenkend ist oder sein soll; gezielt
rote Zahlen schreibenVerlust machen
Rücken habenumgangssprachlich: an Schmerzen, orthopädischen Problemen am Rücken leiden
ruhig Blut bewahrensich nicht aufregen oder in Hektik verfallen, sondern ruhig, gelassen, besonnen bleiben
rund um die Uhrjederzeit, vierundzwanzig Stunden am Tag, ohne Unterbrechung
Running Gagein Gag, Witz der innerhalb eines Buches, Filmes, einer Serie und Ähnlichem, immer wieder in leicht
Safe Housegeheime Wohnung, die für verdeckte Aktivitäten wie Geheimoperationen oder die Unterbringung von Pers
sage und schreibeumgangssprachlich: wirklich wahr, auch wenn es schwer zu glauben ist
samt und sondersohne Ausnahme, alle/alles
sang- und klanglosohne aufzufallen, ohne besonders beachtet zu werden, ohne viel Aufhebens
satt essenreflexiv: so viel essen, dass man völlig satt ist, keinen Hunger mehr verspürt
saufen wie ein Lochumgangssprachlich: viel Alkohol trinken
Schas mit Quastelnösterreichisch: grob abwertendes Urteil über Dinge, die den Eindruck erwecken wollen, mehr vorzustel
Schatten spendendschattige Stellen entstehen lassend (in denen sich jemand aufhalten kann, um der Sonnenhitze zu entg
scheiß die Wand anderb: Ausdruck von Ablehnung oder Desinteresse
Scheiße bauenvulgär: einen Fehler machen, versagen
schief gewickelt seinumgangssprachlich: im Irrtum sein, eine (völlig) falsche Vorstellung haben
schief liegennicht gerade liegen
schimpfen wie ein Rohrspatzlaut, erregt und ungehalten schimpfen
Schlange stehenwartend hintereinander in einer Reihe stehen, sich anstellen
schlecht beieinander seinumgangssprachlich: krank, kränklich sein, nicht gut in Form sein
schlechte Karten habenkeine guten Chancen, Erfolgsaussichten haben
Schlösser in die Luft bauenrealitätsferne Ideen, Pläne, Wünsche haben; realitätsferne Pläne machen; sich utopischen Hoffnungen,
Schluss machenmit jemandem Schluss machen: umgangssprachlich: eine Liebesbeziehung beenden, sich von seinem Freund
Schmetterlinge im Bauch habenverliebt und glücklich sein
Schmonzes mit Lakritzenumgangssprachlich: eine Schmeichelrede, mit der beabsichtigt wird, jemanden zu täuschen
schmutzige Wäsche waschenabwertend: private Angelegenheiten ausplaudern, Fehler anderer in einem Streit öffentlich machen
Schnee von gesternumgangssprachlich: adverbiell, in Bezug auf Dinge oder Tatsachen: nicht mehr von Interesse, nicht me
schräger Vogelumgangssprachlich: merkwürdige, sich ungewöhnlich verhaltende Person
schreien wie am Spießmit aller Kraft losbrüllen
Schwamm drüberumgangssprachlich: die Sache ist abgeschlossen, es ist nicht weiter der Rede wert
schwarz auf weißals Schriftstück vorliegend (und damit verlässlicher als nur in mündlicher Form)
schwarze NullHaushalt bei dem die Ausgaben die Einnamen nicht übersteigen
schwarze Nullumgangssprachlich, Politik: meist im Singular: ausgeglichener oder schwach positiver Haushalt eines
schwarzer BlockGruppierung, die meist in schwarzer Kleidung und vermummt auftritt, um die Identifizierung einzelner
schwarzer GürtelFortgeschrittenen- beziehungsweise Meistergrad in verschiedenen Kampfkünsten
schwarzer MannSpukgestalt unbestimmten Charakters, mit der man Kinder schreckt, schattenartiges Wesen, böser Geist
schwarzes BrettFläche in allgemein zugänglichen Bereichen in einer Firma/Organisation/Behörde, die zur Anbringung v
Schwarzes BrettFläche in allgemein zugänglichen Bereichen, die zur Anbringung von Hinweisen und Bekanntmachungen al
schwarzes Schafjemand, der sich von den anderen Mitgliedern einer Gemeinschaft (besonders einer Familie) negativ un
schwarze Zahlen schreibenGewinn machen
schwarz gekleidetin schwarzer Kleidung gekleidet sein
schwarz vermummtin schwarzer Vermummung auftreten
schwedische Gardinenumgangssprachlich scherzhaft: Gebäude oder Anlage, in dem Personen, die vom Gericht zu einer unbedin
Schwein habenGlück haben, aus einer schlechten Lebenslage, Situation (plötzlich) in eine gute kommen; einer schle
schwer bewaffnetmit zahlreichen Waffen ausgestattet, über eine Vielzahl von (großkalibrigen) Waffen verfügend
schwer Bewaffneteweibliche Person, die viele Waffen beziehungsweise solche großen Kalibers bei sich trägt, also schwe
schwer Bewaffneterjemand, der viele Waffen beziehungsweise solche großen Kalibers bei sich trägt, also schwer bewaffne
schweren Herzensgehoben: so dass es jemandem Anstrengung, Sorgen bereitet, jemanden Überwindung kostet; mit Bedenken
schweres Geschütz auffahrenumgangssprachlich: sich jemandem heftig entgegenstellen, gewichtige (Gegen-)Argumente vorbringen
Seemannsgarn spinnenfantastische, nicht der Wahrheit entsprechende Geschichten erzählen
Segen bringendgehoben: Positives bewirkend, Vorteile für viele bietend
sehenden Augesauf leichtsinnige Weise, trotz erkennbarer Nachteile oder Gefahren
sein blaues Wunder erlebenumgangssprachlich: eine unerfreuliche Überraschung erfahren
sein Dasein fristenmit wenig Freude existieren, nicht gut leben
seine Felle wegschwimmen sehenumgangssprachlich: zusehen müssen, wie eigene positive Erwartungen zunichte werden, Hoffnungen zerpl
seine Haut so teuer wie möglich verkaufenumgangssprachlich: sich mit allen Kräften/Mitteln wehren
seine Klappe haltensalopp: still sein, nichts sagen, nicht weiter sprechen
seinem Ärger Luft machenden (eigenen) Frust auf eine bestimmte Art ausdrücken
seinem Herzen Luft machenumgangssprachlich: sich von seinem Ärger befreien, das, was einen ärgert oder bedrückt, aussprechen
seinen Arsch verwettenvon einer Sache vollständig überzeugt sein
seinen Augen nicht trauenman kann nicht glauben, was man gerade sieht
seinen Beitrag leistendie eigene Arbeit in etwas einbringen; beitragen zu einem gemeinsamen Ziel
seinen Frieden mit etwas machensich abfinden mit etwas, sich versöhnen mit jemandem
seinen Geist aufgeben(ursprünglich, heute veraltet) sterben
seinen Geist aushauchengehoben, verhüllend: sterben
seinen Hut nehmenvon einem Amt zurücktreten, eine Stellung aufgeben
seinen Jürgen würgensalopp, umgangssprachlich: Harn ausscheiden, urinieren
seinen Mann stehenden Erwartungen entsprechen, die (speziell auch an einen Mann) gestellt werden
seine Notdurft verrichtenPhysiologie: den Darm / die Blase entleeren
seinen Schnitt machenumgangssprachlich: einen beträchtlichen Gewinn machen, ein gutes Geschäft machen
seinen Segen zu etwas gebenseine Einwilligung, Genehmigung zu etwas erteilen
seinen Senf dazugebensich (meist unerwünscht) in ein Gespräch einmischen und seinen Teil dazu beitragen
seine Pappenheimer kennengenau wissen, was man von einer bestimmten Personengruppe zu erwarten hat: meist nichts besonders Gu
seine Schäfchen im Trockenen habenumgangssprachlich: sich einen Profit gesichert haben, sich einen Vorteil verschafft haben
seine Schäfchen ins Trockene bringenumgangssprachlich: sich einen Profit sichern, sich einen Vorteil verschaffen
seine Schäflein im Trockenen habenumgangssprachlich: sich einen Profit gesichert haben, sich einen Vorteil verschafft haben
seine Schäflein ins Trockene bringenumgangssprachlich: sich einen Profit sichern, sich einen Vorteil verschaffen
seine Siebensachen packeneinen Ort verlassen, aufbrechen
seines Zeichenseinen bestimmten Beruf habend; ein bestimmtes Amt, eine bestimmte Funktion innehabend
seine Zelte abbrechensein bisheriges Lebensumfeld, seinen Aufenthaltsort verlassen
sein greises Haupt schüttelnscherzhaft: verwundert den Kopf schütteln, etwas nicht verstehen können, stumme Ablehnung
sein Herz auf den Lippen tragenoffen seine Gefühle zeigen
sein Herz auf der Zunge tragenoffen zu seinen Gefühlen stehen, seine Emotionen deutlich artikulieren
sein Leben lassenaufhören zu leben; sterben
sein Leben selbst in die Hand nehmenunabhängig werden, sein Leben selbst gestalten
sein Licht unter den Scheffel stellensehr bescheiden sein, sich nicht mit den eigenen Fähigkeiten und Verdiensten brüsten
sein Mäntelchen nach dem Wind hängenopportunistisch agieren, sich nach der Mehrheitsmeinung richten
sein Schäfchen ins Trockene bringenumgangssprachlich: sich einen Profit sichern, sich einen Vorteil verschaffen
sein Scherflein beitragenseinen Anteil zu etwas beitragen
sein wahres Gesicht zeigenaufhören, sich zu verstellen; vorher versteckt gehaltene Absichten offen zeigen
sein Wasser abschlagenveraltend: Urin ausscheiden, Wasser lassen (nur von Männern)
selbst ernanntvon sich selbst, der eigenen Person, so bezeichnet
selbst gemachtvon der betreffenden Person selbst gefertigt / produziert, nicht von jemand anderem gemacht
seligen Angedenkensveraltet bis veraltend, sonst gehoben verhüllend:\n\n Beistellung, die die erwähnte Person als verst
sich alle zehn Finger abschlecken könnenäußerst zufrieden, erleichtert sein können
sich am Riemen reißensich beherrschen, sich anstrengen
sich an die eigene Nase fassenselbstkritisch sein
sich an etwas die Zähne ausbeißenumgangssprachlich: etwas trotz großer Anstrengung nicht bewältigen können, sich vergeblich an etwas
sich an etwas die Zunge abbrechenetwas nur mit Mühe oder nicht korrekt aussprechen können (siehe Zungenbrecher)
sich an etwas machenan mit Akkusativ und bestimmtem Artikel: anfangen, eine Handlung/Aktion zu vollziehen; meist in fest
sich an jemandes Fersen heftenjemanden beharrlich, fortwährend verfolgen
sich auf die Socken machensich auf den Weg machen, losgehen
sich auf die Zunge beißensich beherrschen und etwas nicht sagen
sich auf Französisch verabschiedenheimlich und ohne Verabschiedung einen Ort verlassen
sich auf seine vier Buchstaben setzenumgangssprachlich: sich hinsetzen (meist auf einen Stuhl)
sich aufs Ohr hauensalopp: sich zum Schlafen oder zum Ausruhen hinlegen, ein Nickerchen machen
sich aufs Ohr legenumgangssprachlich: sich zum Schlafen oder zum Ausruhen hinlegen, ein Nickerchen machen
sich aus dem Staube machenumgangssprachlich: einen Ort (rasch, fluchtartig) verlassen
sich aus dem Staub machenumgangssprachlich: einen Ort rasch, fluchtartig und meist heimlich verlassen
sich aus dem Staub machento flee, to make off, to run off (to avoid capture, danger, responsibility)
sich aus der Klemme ziehensich aus einer Schwierigkeit befreien
sich ausschütten vor Lachenausgelassen, lauthals, anhaltend lachen
sich bei jemandem sehen lassenumgangssprachlich: jemanden aufsuchen, um mit ihm eine Weile zusammen sein zu können
sich benehmen wie die Axt im Waldegrob, unhöflich, rüde sein
sich bis auf die Knochen blamierensich sehr blamieren, sich bloßstellen
sich blind verstehenein so enges Verhältnis haben, dass der jeweils andere auch dann verstanden wird, wenn er sein Hande
sich das Leben nehmenSelbstmord verüben, sich selbst töten
sich das Wasser abschlagenveraltend: Urin ausscheiden, Wasser lassen (nur von Männern)
sich den Arsch aufreißenderb, salopp: sich sehr anstrengen, sich sehr abmühen
sich den Bauch vollschlagenumgangssprachlich: sehr viel essen
sich den Hals abdrehenumgangssprachlich: sich recken, um etwas besser sehen zu können
sich den Kopf zerbrechenumgangssprachlich: sehr angestrengt nachdenken
sich den Schneid abkaufen lassensich entmutigen lassen
sich den Schuh nicht anziehenumgangssprachlich: Kritik an sich, Vorwürfe gegen sich oder Ähnliches nicht gelten lassen
sich die Augen ausweinenlange, heftig weinen
sich die Finger abarbeitenumgangssprachlich: sehr angestrengt, bis zur Erschöpfung (handwerklich) arbeiten
sich die Finger schmutzig machensich in einer Angelegenheit schuldig machen, eine Gesetzwidrigkeit begehen
sich die Kante gebensich ordentlich betrinken, seltener auch: sich mit Drogen vollpumpen
sich die Kehle anfeuchtenumgangssprachlich scherzhaft: Alkoholhaltiges trinken
sich die Nacht um die Ohren schlagenumgangssprachlich: die ganze Nacht lang aufbleiben
sich die Seele aus dem Leib weinenheftig und anhaltend weinen
sich durchs Leben schlagenmit Mühe, unter widrigen Bedingungen, mehr schlecht als recht sein Leben meistern
sich ein Bild von etwas machensich über etwas Kenntnis verschaffen; sich einen Eindruck, eine Meinung, eine Vorstellung über etwas
sich ein Bild von jemandem machensich über jemandem Informationen, Kenntnis verschaffen; sich einen Eindruck, eine Meinung, eine Vors
sich eine goldene Nase verdienenviel Geld verdienen
sich ein Ei legenumgangssprachlich: sich blamieren; etwas Unüberlegtes tun
sich einen abastenumgangssprachlich: sich mit etwas Schwerem körperlich abplagen
sich einen abfrierenumgangssprachlich: sehr stark frieren
sich einen Ast lachenumgangssprachlich: sehr lachen
sich einen hinter die Binde gießenumgangssprachlich: Alkohol trinken
sich einen hinter die Binde kippenumgangssprachlich: Alkohol trinken
sich einen Klotz ans Bein bindenumgangssprachlich: eine unangenehme, lästige Verpflichtung übernehmen
sich einen Reim auf etwas macheneine Erklärung für etwas finden, etwas (ansatzweise) verstehen
sich einen Ruck gebensich überwinden
sich einen schlanken Fuß machenVerantwortung nicht übernehmen; verschwinden, wenn etwas Unangenehmes auftaucht
sich einen Stiefel einbildenveraltend, abwertend: übertrieben stolz auf sich sein, besonders eingebildet sein
sich einen von der Palme wedelnumgangssprachlich, scherzhaft: sich selbst befriedigen, masturbieren
sich eins feixensich heimlich amüsieren oder über etwas lustig machen
sich entschuldigen lassenbegründet fernbleiben und davon Nachricht geben
sich etwas aus den Fingern saugensich – häufig notgedrungen – etwas ausdenken
sich etwas durch den Kopf gehen lassenüber etwas nachdenken
sich etwas durch die Lappen gehen lasseneine Gelegenheit ungenutzt verstreichen lassen, etwas nicht bekommen
sich etwas gefallen lassenetwas unwillig oder freudig akzeptieren
sich etwas hinter die Ohren schreibensich etwas genau, ein für allemal merken
sich etwas ins Bewusstsein rufengespeichertes Wissen in verwendbare Form bringen
sich etwas unter den Nagel reißensalopp: etwas einstecken/an sich nehmen, das einem nicht gehört und man nicht hätte nehmen sollen
sich etwas zu Gemüte führenumgangssprachlich: etwas beherzigen
sich etwas zwischen die Kiemen schiebenumgangssprachlich: etwas Essen zu sich nehmen
sich französisch verabschiedenheimlich und ohne Verabschiedung einen Ort verlassen
sich freuen wie ein Schneekönigsich über etwas sehr freuen; seine Freude stolz zur Schau stellen
sich für jemanden die Hand abschlagen lassenumgangssprachlich: jemandem vollständig vertrauen und sich für ihn verbürgen
sich gehen lassennicht mehr auf sich selbst achten
sich gerädert fühlenumgangssprachlich: völlig erschöpft sein, aufgrund von Strapazen sehr ermüdet sein
sich grün und blau ärgernsich sehr über etwas ärgern
sich im freien Fall befindenschnell sinken, fallen (Preise, Werte, Kurse, Kaufkraft)
sich im Kreis bewegennicht vorwärts kommen, an derselben Stelle verharren, trotz des Bemühens keine Fortschritte erzielen
sich in Acht nehmensich der Gefahren/Risiken bewusst sein und deshalb die Augen offenhalten und vorsichtig vorgehen
sich in anderen Umständen befindenverhüllend: schwanger sein, ein Kind bekommen
sich in den Haaren liegensich streiten, einen Streit miteinander haben
sich in die Brust werfenabwertend: mit etwas angeben, prahlen, sich mit etwas brüsten
sich in die Falle hauensich schlafen legen
sich in die Haare fahrenumgangssprachlich: mit jemandem in Streit geraten
sich in die Haare geratenumgangssprachlich: mit jemandem in Streit geraten
sich in die Haare kriegenumgangssprachlich: mit jemandem in Streit geraten
sich in die Höhle des Löwen wagenscherzhaft: das Wagnis eingehen, jemandem gegenüberzutreten, der Macht hat und von dem man nichts Gu
sich in die Hose machenwörtlich: in die Hose urinieren
sich in die Riemen legenunter großer Kraftanstrengung, kräftig rudern
sich in die Ruder legenunter großer Kraftanstrengung, kräftig rudern
sich in geistige Unkosten stürzenumgangssprachlich, scherzhaft: gründlich nachdenken, eingehende Überlegungen anstellen
sich in Grenzen haltennicht über ein vernünftiges Maß hinausgehen, erträglich sein
sich in Luft auflösenumgangssprachlich: verschwinden, abhandenkommen, ohne eine Spur zu hinterlassen
sich in Schale schmeißenumgangssprachlich: sich besonders elegant anziehen, sich besonders schick anziehen
sich ins eigene Fleisch schneidensich selbst Schaden zuführen, seinen eigenen Interessen schaden
sich in seine Bestandteile auflösenso alt, so marode sein, dass etwas in einzelne Teile zerfällt, kaputt geht, unbrauchbar wird
sich ins Fäustchen lachenSchadenfreude empfinden
sich ins Hemd machenumgangssprachlich, abwertend: Angst haben
sich ins Knie fickenvulgär, beleidigend, meist drastisch als Aufforderung: andere in Ruhe lassen und seiner Wege gehen
sich ins Koma saufenumgangssprachlich: exzessiv Alkohol trinken (auch bis zum Verlust des Bewusstseins)
sich in Szene setzensich möglichst positiv präsentieren und versuchen, dabei und damit Aufmerksamkeit zu erregen
sich ins Zeug legenumgangssprachlich: angestrengt an etwas arbeiten, sich abmühen, keine Mühe scheuen
sich kein Bein ausreißenumgangssprachlich: sich bei einer Tätigkeit nicht besonders anstrengen, sich keine große Mühe machen
sich keine Spinne übers Maul wachsen lassendie Meinung freiheraus sagen, eine flinke Zunge haben
sich lieber die Zunge abbeißenauf keinen Fall etwas verraten oder etwas sagen
sich mit fremden Federn schmückendie Leistungen oder Ideen anderer Leute als die eigenen ausgeben, sich unlauter die Verdienste ander
sich nicht in die Karten schauen lassendas eigene Vorhaben nicht offenlegen; andere nicht wissen lassen, was man vorhat
sich nicht lumpen lassengroßzügig Geld ausgeben, nicht geizig erscheinen wollen
sich nützlich machenjemand anderem bei einer Arbeit helfen, Teilaufgaben übernehmen, mit anpacken
sich schadlos haltensich als Ausgleich für einen erlittenen Verlust an etwas bedienen
sich schwarz ärgernsich sehr ärgern
sich sein eigenes Grab schaufelnumgangssprachlich: den eigenen Untergang herbeiführen, sich durch eigenes Verschulden in Schwierigke
sich über etwas im Klaren seinetwas genau wissen und sich über die Folgen, die sich aus einer Entscheidung, einer Tätigkeit ergebe
sich um jeden Hosenknopf kümmernsalopp, selten: sich um jede Kleinigkeit kümmern
sich vom Acker machenumgangssprachlich: einen Ort verlassen
sich vor Lachen ausschüttenausgelassen, lauthals, anhaltend lachen
sich vor seinem eigenen Schatten fürchtensehr ängstlich, furchtsam sein
sich wie gerädert fühlenumgangssprachlich: völlig erschöpft sein, aufgrund von Strapazen sehr ermüdet sein
sich winden wie ein Aalreflexiv: ausweichen, sich nicht festlegen, sich aus einer unangenehmen Situation zu befreien versuc
sich zum Affen machensich lächerlich machen
sich zum Narren machenabwertend: sich so verhalten, dass man von anderen für töricht gehalten wird
sich zu Tode lachenlachen ohne aufhören zu können
sich zu Tode saufenumgangssprachlich: sich durch exzessiven Alkoholkonsum tödliche Gesundheitsschäden zufügen
siehe auchHinweis auf weiterführende Informationen an anderer (genannter) Stelle
siehe untenVerweis auf eine Textpassage, die weiter unten im Text steht
sine temporebildungssprachlich: exakt zum angegebenen Zeitpunkt, ohne Beachtung des akademischen Viertels
so genanntmit einer Bezeichnung versehen; bezeichnet als
so lalaumgangssprachlich: noch gerade so erträglich, annehmbar
so wahrmit genau der gleichen Richtigkeit; ebenso richtig wie
so wahr mir Gott helfeEides- oder Schwurformel, die als religiöse Bekräftigung einer bestätigenden Formulierung (zumeist »
so weit das Auge reichtgehoben: so weit man blicken/sehen kann; überall
spät GebärendeFrau, die erst in einem höheren Alter als üblich ihr erstes Kind oder ein weiteres Kind bekommt
spazieren gehensich in gemütlichem Tempo (nicht notwendigerweise mit einem Ziel) zu Fuß fortbewegen
Spitz auf Knopf stehensehr unsicher sein, einen ungewissen Ausgang haben
starker Tobak seinan der Grenze des Akzeptablen sein
Station machenauf einer längeren Fahrt oder Reise irgendwo einen Zwischenstopp machen, eine Pause einlegen (zur Ve
Staub aufwirbelnAufregung verursachen, Unruhe stiften
stehen bleibenzum Stillstand kommen
stehenden Fußesohne irgendeine Verzögerung, auf der Stelle
stehen vor Dreckumgangssprachlich, besonders von Kleidungsstücken: extrem schmutzig/dreckig sein, dreckstarrend sein
steif und festauf etwas beharrend
steiler Zahnsalopp, veraltend: attraktive Person (in der Regel eine Frau)
Stellung beziehen(klar) seinen Standpunkt zu einem bestimmten Thema äußern
sterbliche Überresteumgangssprachlich, verhüllend: Leiche, Überreste eines toten Menschen
steter Tropfen höhlt den Steinbeharrliches Vorgehen führt zum Ziel
stiften gehenumgangssprachlich: davonlaufen; möglichst unauffällig verschwinden
Stille PostKinderspiel: Spiel, bei dem eine Information oder Nachricht in einem Kreis durch Flüstern ins Ohr de
stille Wasser gründen tiefruhig, unscheinbar, introvertiert wirkende Personen können ungeahnte Eigenschaften in sich verbergen
stille Wasser sind tiefruhig, unscheinbar, introvertiert wirkende Personen können ungeahnte Eigenschaften in sich verbergen
stinken wie die Pestumgangssprachlich: übel riechen
stolz wie ein Pfaueinen arroganten, überheblichen Stolz zur Schau tragen
stolz wie Oskar seinumgangssprachlich: glücklich über bestimmte Errungenschaften sein
stumm wie ein Fischschweigsam, mundfaul sein
Süßholz raspelnumgangssprachlich: jemandem genau das erzählen, was er hören möchte, dies kombiniert mit anerkennend
Tabula rasa machenbildungssprachlich: reinen Tisch machen; energisch, rücksichtslos und unbeirrt Ordnung, klare Verhäl
Tacheles redenumgangssprachlich: (jemandem gegenüber) ganz offen und freimütig seine Meinung äußern
Tag und Nachtzu jeder Zeit, die gesamte Zeit
taube NussVersager oder Nichtskönner; ein dummer und/oder unwissender Mensch
tief in die Tasche greifen müssenviel Geld bezahlen müssen
tief stehendunten sich befindend, niedrig sich befindend
Tomaten auf den Augen habenumgangssprachlich: etwas Offensichtliches nicht sehen oder nicht sehen wollen, etwas übersehen, nich
tote HoseSituation, in der nichts oder wenig geschieht und die daher als ereignislos, eintönig wahrgenommen w
toter Briefkastensondersprachlich (Jargon etlicher Geheim- und Nachrichtendienste); umgangssprachlich selten: „konspi
Tränen lachenausgelassen, heftig lachen; so sehr lachen, dass einem die Tränen kommen
treulose Tomatejemand, der ohne Erläuterung nicht wie erwartet oder zugesagt auftaucht, der einen versetzt oder der
trockener HumorHumor, dessen Wirkung darauf basiert, dass die jeweilige Äußerung nicht erkennbar von Emotionen begl
trotz dassumgangssprachlich, Süddeutschland: leitet einen Nebensatz (Konzessivsatz) ein, der einen Gegengrund
trübe Tasseumgangssprachlich: sehr trübsinnige Person
Trübsal blasentraurig, enttäuscht und deshalb untätig sein
Tulpe tunumgangssprachlich veraltend:\n sich ahnungslos, unwissend geben; sich ahnungslos, unwissend stellen;
Tüten klebenumgangssprachlich, veraltend: im Gefängnis einsitzen
übel nehmenjemandem etwas nachtragen, jemandem böse sein, weil man sich verletzt fühlt
über alle Berge seinumgangssprachlich: weit weg sein, geflohen sein
über alle Zweifel erhaben seinkeinen Anlass zur Kritik gebend
über das Ziel hinausschießenumgangssprachlich: meist aus Eifer zu weit gehen, bei etwas sehr übertreiben
über dem Berg seinden schlimmsten Teil einer Krankheit überstanden haben, auf dem Wege der Besserung sein
über den Berg seinden schlimmsten Teil einer Krankheit überstanden haben, auf dem Wege der Besserung sein
über den eigenen Schatten springensich überwinden; etwas tun, was man sonst nie tun würde; über seine Möglichkeiten hinausgehen
über den eigenen Schatten stolpernan sich selbst scheitern
über den grünen Klee lobenuneingeschränkt loben
über den Jordan gehensein Leben verlieren, ums Leben kommen; sterben
über die Schnur schlagenübertreiben
über die Stränge schlagenaus Impulsivität etwas übertreiben
über Gebührgehoben: über das angemessene Maß hinausgehend, mehr als erforderlich
über Gott und die Welt redenüber nichts Bestimmtes/über alles Mögliche reden
über Leichen gehenrücksichtslos, skrupellos sein, keine Skrupel haben
über seinen Schatten springensich überwinden; etwas tun, was man sonst nie tun würde; über seine Möglichkeiten hinausgehen
über seine Verhältnisse lebenmehr Geld ausgeben, als man eigentlich besitzt
über Stock und Steinsich abseits eines festen Weges fortbewegen
um den heißen Brei herumredeneine Sache nicht offen und sachlich ansprechen
um den Pudding gehennorddeutsch: spazieren gehen, einen kleinen Spaziergang in der Nähe des häuslichen Heims machen
um die Ecke denkeneinen anderen als den naheliegenden Denkweg einschlagen, um zum Ergebnis zu kommen
um jeden Preisunabhängig davon, was es kostet; unter allen Umständen
ums Leben kommendurch ein Unglück sterben
ums Verrecken nichtumgangssprachlich, salopp: auf keinen Fall, überhaupt nicht
und so weitersich in der angedeuteten Art und Weise, zum Beispiel einer Aufzählung oder einem bekannten Ablauf na
und tschüsumgangssprachlich emotional: drückt (am Ende einer Äußerung) aus, dass etwas zu einem endgültigen Ab
und tschüssumgangssprachlich emotional: drückt (am Ende einer Äußerung) aus, dass etwas zu einem endgültigen Ab
und wennschonumgangssprachlich: das ist nicht wichtig, das stört nicht
Unrat witternetwas Unangenehmes ahnen, etwas Schlimmes befürchten
unsichtbare HandWirkmechanismus, der dafür sorgt, dass bei einer Entwicklung ungeplant dennoch etwas Gutes/Sinnvolle
unter Ausschluss der Öffentlichkeitohne die Anwesenheit von Personen, die keine direkten Interessen haben (beispielsweise in einem Geri
unter dem Messer liegenoperiert werden
unter dem Siegel der Verschwiegenheitunter der Bedingung/Voraussetzung, das Stillschweigen bewahrt wird; vorausgesetzt, etwas wird nicht
unter dem Strichübertragen, umgangssprachlich: Schluss/abschließende Bewertung eines Prozesses nach Abwägung von des
unter den Hammer bringentransitiv: etwas versteigern
unter den Hammer kommenöffentlich versteigert bzw. vergantet werden, meist weil der Eigentümer zahlungsunfähig ist
unter den Teppich kehrenetwas verschleiern, verheimlichen
unter der Erde liegennicht mehr lebendig, sondern gestorben und begraben sein
unter der TuchentÖsterreich, umgangssprachlich:\n vor der Öffentlichkeit verborgen/versteckt, im Geheimen
unter die Gürtellinie gehenniveaulos, geschmacklos sein
unter die Haube bringeneine Frau verheiraten
unter die Haut gehenumgangssprachlich: starke Empfindungen auslösen, innerlich aufwühlen
unter Druck stehenvon Gasen/Flüssigkeiten (meist in Behältern): einem Druck ausgesetzt sein, verdichtet sein
unter einem schlechten Stern stehenunter schlechten Vorzeichen beginnen, aus ungünstigen Umständen heraus entstehen
unter einen Hut bringenverschiedene Dinge in Einklang bringen
unter einer Decke steckenheimlich kooperieren, sich insgeheim abgesprochen haben
unterspannter TrägerBauwesen: Träger, der mit einem unten liegenden Zugband versteift ist
unter Waffen stehengehoben: bewaffnet (und kampfbereit) sein
unverhofft kommt oftÜberraschendes geschieht häufig; es kommt oft anders, als man denkt
va banque spielenGlücksspiel: um den gesamten Einsatz spielen und damit ein Wagnis eingehen
verantwortlich zeichnenAmtssprache, verantwortlich zeichnen für etwas: die übertragene Verantwortung ausübend seine Untersc
verbogene Nilleumgangssprachlich, derb: Mann mit schlechter Körperhaltung
verdammte Axtumgangssprachlich: Ausruf des Ärgers oder der Freude
verlängerte Nilleumgangssprachlich, derb: männlicher Körper
vernagelt seinumgangssprachlich: keinen klaren Gedanken fassen können, begriffsstutzig sein
verrücktes Huhnumgangssprachlich: Person, die von der Norm abweicht und dadurch Aufmerksamkeit erregt, meistens ein
Versicherung an Eides stattRecht: „besondere Beteuerung, mit der eine Person bekräftigt, dass eine bestimmte Erklärung der Wahr
Versicherung an Eides StattRecht: „besondere Beteuerung, mit der eine Person bekräftigt, dass eine bestimmte Erklärung der Wahr
versteckte KameraKamera, die eingesetzt wird, um Film- oder Videoaufnahmen von Personen anzufertigen, ohne dass die b
vice versabildungssprachlich: im umgekehrten Wechsel, andersherum, umgekehrt
viel genannthäufig/oft erwähnt; vielen bekannt
viel um die Ohren habensehr viel zu tun haben
viel Wind um etwas machenumgangssprachlich: etwas aufbauschen, etwas zu viel Bedeutung und/oder Beachtung schenken
viral gehenJargon, umgangssprachlich: sich sehr schnell im Internet und vor allem in sozialen Medien verbreiten
volle Kanneumgangssprachlich: ohne Beschränkung, mit voller Intensität, Stärke, Wucht, mit vollem Einsatz (bezü
voll und ganzbekräftigend: in absolut allem, was damit zusammenhängt
voll wie eine Haubitzestark betrunken
vom Fleck wegsofort, auf der Stelle
vom Hölzchen aufs Stöckchen kommenbeim Sprechen vom Thema abschweifen, zwischen den Gesprächsthemen wechseln
vom Laster gefallenumgangssprachlich, salopp: gestohlen
vom Pfad der Tugend abweichensündigen, lasterhaft werden
vom Regen in die Traufe kommenaus einer unangenehmen Situation in eine noch unangenehmere geraten
vom Tisch seinumgangssprachlich, von einer Angelegenheit, einem Thema: erledigt, beendet, abschließend besprochen
von A bis Zalles, von Anfang bis Ende
von allen guten Geistern verlassen seinden Verstand verloren haben, nicht mehr normal denken
von Amts wegenauf Anordnung oder im Auftrag einer Behörde oder eines Amtes
von Anfang anschon zu Beginn und dann durchgängig
von Augeschweizerisch: ohne optische Hilfsmittel wie Brille, Fernglas, Lupe, Mikroskop, Teleskop oder dergle
von Beginn anschon am Anfang und dann durchgängig
von blossem Augeschweizerisch: ohne optische Hilfsmittel wie Brille, Fernglas, Lupe, Mikroskop, Teleskop oder dergle
von dannenveraltet, gehoben: von dort weg, fort von dort
von dannen ziehenweggehen, einen Ort verlassen
von den Socken seinumgangssprachlich: überrascht, verblüfft, sprachlos sein
von der Hand in den Mund lebennicht sparen (können) und so das Verdiente zur Gänze konsumieren
von der Steuer absetzenin Deutschland umgangssprachlich: in der Einkommensteuererklärung als Freibetrag geltend machen
von der Wiege bis zur Bahregehoben, zumeist scherzhaft: das ganze Leben hindurch, von der Geburt bis zum Tod
von etwas Wind bekommenumgangssprachlich: von etwas, was im Geheimen bleiben sollte, irgendwie doch Kenntnis bekommen
von früh bis spätden ganzen Tag über, die ganze Zeit lang
von Haus ausursprünglich
von Herzen kommenaus echter Zuneigung geschehen, gut gemeint sein
von heute auf morgenumgangssprachlich: innerhalb sehr kurzer Zeit; ganz unvorbereitet (eintretend, jemanden treffend), o
von hinnenveraltet, gehoben: von hier weg, fort von hier
von Höcksken auf Stöcksken kommenlandschaftlich, Westfalen, Niederrhein: sich in Einzelheiten verlieren, sodass man vom Thema abkommt
von jetzt auf gleichplötzlich, ohne große zeitliche Verzögerung
von keiner Kultur beleckt seinumgangssprachlich: roh, ungebildet, unkultiviert sein
von Kindesbeinen anab der frühen Kindheit
von klein aufschon seit der Kindheit
von langer Handmit viel zeitlichem Vorlauf und sehr gründlich
von Luft und Liebe lebenumgangssprachlich scherzhaft: ohne viele Nahrungsmittel auskommen
von NeuemAdverbial: ‚ein zusätzliches Mal‘: drückt aus, dass eine wiederholte Handlung wie zum ersten oder vo
von oben herabseinen (eventuell auch nur eingebildeten) höheren Rang herausstellend
von Pontius zu Pilatusviele erfolglose Wege gehen um ein bestimmtes Ziel zu erreichen
von sich ausaus eigenem Antrieb, ohne direkte Aufforderung, ohne Zwang
von Tuten und Blasen keine Ahnung habenumgangssprachlich: von etwas keine Ahnung haben, inkompetent sein
von Tuten und Blasen keine Ahnung habento be clueless
von vornhereinschon zu Beginn
vor der eigenen Tür kehrendie Fehler bei sich suchen, selbstkritisch sein
vor die Hunde gehenzugrunde gehen, elend sterben
vor Dreck stehenumgangssprachlich, besonders von Kleidungsstücken: extrem schmutzig/dreckig sein, dreckstarrend sein
vor Faulheit stinkenumgangssprachlich abwertend: sehr faul sein
vorne und hinten nichtübertragen, umgangssprachlich: ganz und gar nicht, überhaupt nicht
vor Ortan einer bestimmten, vorher genannten Stelle
vor sich hinganz für sich und gleichmäßig fortdauernd
vor versammelter Mannschaftumgangssprachlich: vor allen Leuten, vor einer ganzen Gruppe
Wache stehendüber etwas wachend
wach rüttelntransitiv: einen Schlafenden heftig hin und her bewegen und dadurch aufwecken
Wachs in jemandes Händen seinsehr nachgiebig gegenüber jemandem sein, jemandem gegenüber willenlos sein
was das Zeug hältumgangssprachlich: intensiv, heftig, stark
Wasser auf jemandes Mühle leitenzu jemandes Vorteil arbeiten, auf jemandes Vorteil bedacht sein
Wasser hat keine BalkenErmahnung zur Vorsicht auf dem Wasser, man kann sich nicht festhalten, es besteht die Gefahr zu ertr
Wasser ins Meer tragenetwas Sinnloses tun; etwas/jemanden bei etwas unterstützen, obwohl keine Unterstützung nötig ist
Wasser lassenverhüllend: Urin ausscheiden, die Harnblase entleeren
Wasser predigen und Wein trinkenvon anderen (heuchlerisch) Verzicht, Zurückhaltung, Bescheidenheit, Genügsamkeit etc. fordern, aber
was weiß ichumgangssprachlich: man kennt etwas nicht, hat keine Ahnung, oft als unerheblich bewertet oder als Ze
weder Hand noch Fuß habenkeinen Sinn ergeben; unlogisch sein
weder nochumgangssprachlich: weder das eine noch das andere
weder Tod noch Teufel fürchtenvor nichts Angst haben, furchtlos sein
weg vom Fenster seinumgangssprachlich: nicht mehr angesagt sein, nicht mehr dabei sein, keine öffentliche Aufmerksamkeit
weiß der Geierumgangssprachlich: „niemand weiß [es]“, „ich weiß [es] nicht“
weiße Fahneeinfarbig weiße Fahne, die Neutralität oder Kapitulation signalisiert
weißes Goldweiße Substanz, die wertvoll ist oder war
weiß gedecktmit einem weißen Tuch als Auflage versehen seiend
weitab vom Schuss seinabseits des Geschehens liegen
weit hergeholtabwegig, nicht nachvollziehbar
wenn das Aug nicht sehen will, helfen weder Brillen noch Licht"when the eye doesn’t want to see, neither glasses nor light will help"
wie am Schnürchenreibungslos, ohne Probleme zu bereiten
wie aus dem Bilderbuchpositive Konnotation: perfekt, großartig, sehr schön
wie aus demselben Ei gebrütetvollkommen übereinstimmen, sich völlig gleichen
wie aus demselben Ei gekrochenvollkommen übereinstimmen, sich völlig gleichen
wie aus der Pistole geschossenumgangssprachlich: prompt, sofort
wie aus Eimern gießenunpersönlich, intransitiv, umgangssprachlich:\n\n heftig regnen
wie aus Eimern schüttenumgangssprachlich, unpersönlich, intransitiv:\n\n heftig regnen
wie aus einem Gusspositive Konnotation, figurativ: sehr gut, ohne Makel
wie bei Hempels unterm Sofaumgangssprachlich: eine große Unordnung aufweisend, in chaotischem Zustand befindlich
wie bei Mutternumgangssprachlich: genauso wie daheim, im Elternhaus
wie Bolleumgangssprachlich: sehr
wie das Leiden Christi aussehenumgangssprachlich: beklagenswert, miserabel aussehen
wie die Feuerwehrumgangssprachlich: sehr zügig, äußerst schnell
wie die Höllesalopp: in einem hohen Maße, äußerst, sehr
wie die Pestsalopp, von negativer Emotion oder Eigenschaft: sehr stark, in einem hohen Maß
wie ein Affe auf dem Schleifstein sitzenumgangssprachlich: in seltsamer, krummer Haltung dasitzen und dadurch lächerlich wirken
wie ein begossener Pudelumgangssprachlich: nach einem Tadel, einer erfahrenen Enttäuschung oder Ähnlichem beschämt und still
wie ein BesengterAusdruck für Heftigkeit
wie ein Ei dem anderen gleichenvollkommen übereinstimmen, sich völlig gleichen
wie ein geölter Blitzumgangssprachlich: sehr schnell
wie ein Grab schweigenüber eine bestimmte Sache nicht reden
wie ein Ja und ein Amenobediently; submissively; uncritically; concordantly; unanimously; eagerly
wie ein Lauffeuerungehemmt und sehr zügig
wie ein Storch im Salatumgangssprachlich, scherzhaft: (in Verbindung mit Verben des Gehens) steifbeinig, ungelenk
wie ein Veilchen im Verborgenen blühenbescheiden, unauffällig sein, dabei aber versteckte Qualitäten, Fähigkeiten haben, die nicht ins Ram
wie Espenlaub zitternstark zittern
wie gestochenin Bezug auf ein Schriftbild, die Druck- oder Bildqualität: sehr sauber, akurat, gleichmäßig ausgefü
wie in Abrahams Schoßumgangssprachlich: sicher und geborgen; sorglos und in sehr guten – gar himmlischen, paradiesischen
wie mit Eimern gießenumgangssprachlich: heftig regnen
wie Pilze aus dem Boden schießensich rasch vermehren, ausbreiten
wie Sand am Meerin großer Zahl, mehr als genug, in ungeheurer Menge, in großen Mengen
wie Schmidts Katzeschnell und gleichzeitig spontan
wie Titte mit Ei schmeckenderb: besonders/sehr lecker schmecken
wie vom Donner gerührtvor Schreck erstarrt
wie vom Erdboden verschlucktganz unerwartet spurlos verschwunden; von einem auf den anderen Moment nicht mehr auffindbar
willens seingehoben: etwas zu tun bereit sein
wissen lassentransitiv: (jemandem) eine Mitteilung über einen Sachverhalt machen, eine Information weitergeben
wo der Schuh drücktdie Angelegenheit oder der Umstand, das Problem, das eine Person belastet
wohl bekommsWunschformel vor dem Trinken und/oder seltener vor dem Essen, als Einleitung beim (gemeinsamen) Trin
wohl schmeckendeinen Wohlgeschmack aufweisend, besonders gut schmeckend
wo man hinspucktsalopp: an allen Orten/Stellen in der Umgebung
Würmer badenumgangssprachlich scherzhaft: mit einer Angel Fische fangen oder es zumindest versuchen
zäh fließendvon Flüssigkeiten: sich langsam verformend
Zapfen habenSchweiz, in Bezug auf Wein: einen Fehler im Geruch und Geschmack aufweisen, der auf den Korken (Zapf
Zeit verstreichen lassenZeit vergehen lassen
Zeit von der Uhr nehmenmeist Sport: etwas bewusst langsam ausführen, damit die Zeit vergeht
zu allem Ja und Amen sagenallem kritiklos zustimmen, keine eigene Meinung haben
zu Bett seinsich bereits im Bett befinden; bereits schlafen gegangen sein
zu Buche schlagenetwas ausmachen, bedeutend sein (häufig im Zusammenhang mit Kosten)
Zuckerbrot und PeitschePsychologie: Technik des Überredens, Motivierens, Manipulierens, die aus dem gleichzeitigen Versprec
zu Fußwörtlich: durch Fortbewegung auf den Füßen
zugange seinsich mit etwas beschäftigen
zu Grunde gehenaufhören zu existieren
zugrunde legenetwas zur Basis machen
zugrunde liegendie Grundlage für etwas sein
zu Grunde liegendie Grundlage für etwas sein
zu jemandem haltenjemanden unterstützen, insbesondere dann, wenn Dritte sich von dieser Person abwenden; jemandem (in
zu Kreuze kriechenumgangssprachlich: sich trotz versuchten Widerstands schließlich demütig unterwerfen
zu kurz kommenschlecht wegkommen, zu wenig bekommen, das Nachsehen haben
zu Landebei jemandem daheim, im Land der betroffenen Person
zum alten Eisen zählenalt, ausgemustert sein, nicht mehr gebraucht werden
zum Anbeißen aussehenumgangssprachlich: sehr schön anzusehen sein, besonders attraktiv sein
zum Anbeißen seinumgangssprachlich: sehr schön anzusehen sein, besonders attraktiv sein
zum Anknabbern aussehenumgangssprachlich: sehr schön anzusehen sein, besonders attraktiv sein
zum Anknabbern seinumgangssprachlich: sehr schön anzusehen sein, besonders attraktiv sein
zum DonnerwetterAusdruck der Empörung oder Frustration
zum Exempelveraltend: ein Beispiel darstellend, als Beispiel dienend
zum Lachen in den Keller gehenumgangssprachlich: keinen Humor haben, keinen Spaß verstehen
zum Nulltarifumgangssprachlich: ohne Bezahlung, Entgelt
zum Opfer fallenzerstört werden; aufhören, zu existieren; aufgrund bestimmter Umstände, nicht mehr stattfinden
zum Punkt kommendie Hauptsache ansprechen
zum Saufütternbairisch umgangssprachlich:\n sehr viel, mehr als genug, in ungeheurer Menge
zum Teufel gehenoft als Aufforderung: den Ort des Geschehens verlassen (sollen)
zum Vorschein bringenwieder sichtbar, offenbar machen
zum Vorschein kommenwieder sichtbar, offenbar werden
zum Wohlein meist nur ausgesprochener Wunsch des Wohlergehens aller, die in einer geselligen Trinkrunde das
zum Zuge kommensich an einer Sache beteiligen können
zu Neige gehenallmählich aufgebraucht sein, langsam auf das Ende zugehen
zu Potte kommenumgangssprachlich: eine Tätigkeit abschließen, zu Ende bringen, vorankommen, sich aufraffen
zu Rande kommenmit etwas zurechtkommen, etwas bewältigen können
zur Genügeoft abwertend: in hinreichendem Maß; bis zum Überdruss
zur Neige gehenallmählich aufgebraucht sein, langsam auf das Ende zugehen
zur Sache kommenüber das Thema reden, welches man seinem Gegenüber mitteilen möchte; nicht abschweifen
zur See fahrenauf einem Schiff auf dem Meer arbeiten
zur Sprache kommenThema eines Gespräches werden
zur Zeitzu der (bestimmten) Zeit, während der Zeit, um die Zeit
zu Seitenveraltend, mit Genitiv: auf beiden Seiten
zu sich kommen(wieder) klares Bewusstsein erlangen
zu Stande(nur in Wortverbindungen) in einem bestimmten Zustand befindlich
zustande kommenin die Tat umgesetzt werden, Wirklichkeit werden, realisiert werden
Zustände kriegenumgangssprachlich: sich innerlich sehr aufregen wegen etwas, einen Wutausbruch bekommen
zutage fördernan die Oberfläche, in das Tageslicht holen oder auch übertragen: etwas entdecken/aufdecken
zu Tage fördernsichtbar machen, an die Oberfläche holen
zu tief ins Glas blickenzu viel Alkohol trinken
zu tief ins Glas schauenzu viel Alkohol trinken
zu Tode kommengehoben: infolge von Unfall, Krankheit, Ermordung oder dergleichen aufhören zu leben
zu Urkund dessenamtssprachlich, juristendeutsch: zur Beglaubigung, Beurkundung, Bestätigung des Vorstehenden
zu vielso über ein bestimmtes Maß hinaus, dass es schädlich/unbekömmlich/unangenehm wird
zu weit gehenmoralische, persönliche oder ähnliche Grenzen überschreiten
zu Wort kommensprechen können / dürfen
zu wünschen übrig lassenVerbesserung benötigen, schlecht sein
zwei linke Hände habenungeschickt, unbeholfen sein, insbesondere bei handwerklichen Tätigkeiten
zwischen die Fronten geratenzwischen Streitende geraten, durch fremden Streit in Schwierigkeiten geraten
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🇮🇹
Italienska
avere molte frecce al proprio arcoessere in condizioni di disagio economico
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🇳🇱
Nederländska
doorgestoken kaart(pejoratief) plan met vooraf vastgestelde uitkomst dat voor andere betrokkenen verborgen wordt gehou
elkaar in de haren vliegento quarrel, have an argument
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🇩🇰
Danska
en massei stor mængde, i massevis
for stedsealtid; konstant
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🇳🇴
Norska
stum som en østerssom ikke sier noe som helst; som ikke kan lage hørbare lyder
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🇵🇱
Polska
cicha woda brzegi rwieosoba pozornie cicha, nieśmiała lub mało towarzyska, w rzeczywistości okazuje się otwarta, energiczn
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🇹🇷
Turkiska
saç sakal ağartmakBirbirini hırpalayarak, saç baş dağıtarak kıyasıya dövüşmek.
Fler →
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